Ausgabe 
2.4.1904 Zweites Blatt
 
Einzelbild herunterladen

F061

เอ L

* V09 นอน เอน Ini 12 av1p©

,, Das mag ja sein, aber ich möchte das Fräulein feines. wegs belästigen. Wenn Sie wollen, so stellen Sie Ihr Pferd im Schlosse unter; ich werde auf dem Wagen so lange warten, bis es sich ausgeruht und gefressen hat, und dann wollen wir nach Ballycroy zurückfahren."

Wie Sie befehlen, Euer Gnaden!" antwortete der Mann, und von neuem suchten wir unseren Weg durch die Finsternis. Wir fuhren sehr langsam, und es wollte mir scheinen, als ob es einen steilen Berg hinaufginge. Jedoch schon nach ein paar Minuten sahen wir Lichter vor uns und hörten ein Gewirr von Stimmen. Der Kutscher sprang vom Bock, und nachdem er das Pferd durch ein eisernes Tor geführt hatte, blieb er vor einer Türe stehen, an die er mit dem Peitschen knopf mehrmals anklopfte. Die Türe wurde geöffnet und ein Mädchen mit einem Lichte in der Hand erschien auf der Schwelle. The der Kutscher noch ein Wort sprach, stieß das Mädchen einen Schrei freudiger Ueberraschung aus. Ah, Ihr seid es, Andreas!" rief sie. Gott sei Dank dafür, daß er Euch uns heute abend gesendet hat. Setzt Euch schnell auf Euren Gaul und holt den Doktor Mulligan, denn unser armes Fräulein liegt im Sterben."

Was ist das?!" rief der erstaunte Andreas. Sie liegt im Sterben?"

Seid Ihr denn taub oder betrunken?" fragte das Mäd­chen. Habe ich Euch denn nicht schon gesagt, daß sie stirbt, und dabei haben wir keinen Arzt hier, der unser liebes, gutes Fräulein retten könnte. Ihr wißt ja, wo Ihr den Doktor Mulligan finden könnt, und kommt ja nicht ohne ihn zurück!

Mit einem Gefühl der Bestürzung, in das sich jedoch auch etwas wie Genugtuung mischte, hatte ich zugehört. Ich sah hier eine Gelegenheit für mich und zögerte nicht, sie wahr zunehmen. Im nächsten Augenblick war ich aus dem Wagen gesprungen und stieß den Kutscher zur Seite.

Wenn die Dame unwohl ist, kann ich ihr vielleicht dienen. Ich bin Arzt und will gern alles, was in meinen Kräften steht, für sie tun."

Ohne ein Wort zu sprechen, ergriff mich das Mädchen am Arm und führte mich ins Schloß.

Mit dem Augenblicke meines Eintrittes hatte sich die Finsternis, worin ich mich bisher befunden hatte, in eine Lichtflut verwandelt, und ich befand mich nun in einer ge­räumigen, mit Steinen gepflasterten Küche. Auf dem offenen Herde flackerte ein lustiges Feuer, und um ihn herum stand eine gemischte Gruppe von alten Männern und Frauen, jungen Burschen und Mädchen und zerlumpten Kindern. Im Vorbeigehen vernahm ich teilnahmsvolles Wehklagen; ich hatte aber nicht lange Zeit, mir die Leute anzusehen, denn schon wurde ich durch einen engen Flur nach dem vorderen Teile des Hauses geführt.

Sie scheinen Gesellschaft gehabt zu haben?" fragte ich in meiner Unkenntnis irischer Sitten und Gewohnheiten. Ach, die Leute sind nur aus dem Dorfe hierhergekommen, um zu hören, was für Neuigkeiten Miß Ellen mit nach Hause gebracht hat," erklärte meine Führerin.

Wir waren inzwischen in ein großes Vorzimmer gekommen, und von da führten uns ein paar Treppen nach einem alt= modisch ausgestatteten Wohnzimmer, wo, bewußtlos auf einem Ruhebette ausgestreckt, die Herrin des Gutes lag. Ohne Hut und Mantel, das Haar aufgelöst, lag sie allem Anschein nach so da, wie sie hingestürzt war. Neben ihr, sie sorgfältig haltend, stand eine ältliche Frau, die zum Erbarmen weinte und wehklagte. Ein Blick zeigte mir jedoch, daß die Daliegende nur ohnmächtig war.

Knöpfen Sie ihr das Kleid auf," sagte ich zu der Frau, und öffnen Sie die Fenster, damit sie frische Luft atmen kann; ich laufe inzwischen nach meiner Tasche."

Eilends begab ich mich zum Wagen, holte mir aus meiner Tasche einige für einen Arzt unentbehrliche Dinge, die mich auf allen meinen Reisen begleiteten, und kehrte wieder in das Zimmer zurück. Als ich auf meinem Wege durch die Küche fam, wurde ich mit beifälligem Gemurmel begrüßt.

Meine Anordnungen waren befolgt worden; die Kranke war jetzt in einen losen Schlafrock gehüllt. Ich wandte die üblichen stärkenden Mittel an, und nach wenigen Minuten erhielten die freideweißen Wangen wieder Farbe, die Augen­lider öffneten sich dann, und ihre Augen blieben auf mir haften. Wieder kam ein eigentümliches Gefühl von Furcht und Angst über mich, denn die Augen, die mich ansahen, schienen wieder dieselben zu sein, die ich in meinem Traume gesehen hatte, mit demselben ernsten und gedankenvollen Blick, der mich von Hause fortgetrieben. Mit großer Ueber­windung schüttelte ich das Unbehagen ab und sagte:

Ich muß wegen meiner Anwesenheit hier um Entschuldi. gung bitten, ich ging gerade am Schlosse vorüber, als ich hörte, daß Sie unwohl geworden seien, und da ich Arzt bin, würde ich es mir zur größten Ehre rechnen, Ihnen dienlich sein zu können."

Mit einem tiefen Seufzer wandte sie ihre Augen ab und sagte mit einer so unbeschreiblich wehmütigen Stimme, daß es mir förmlich ins Herz schnitt: Ich danke Ihnen, Herr Doktor." Und indem sie dann ihre Hand auf den Arm der Frau legte, die sich über sie gebeugt hatte, fuhr sie fort: " Ich glaube, Bridget, daß ich mich im Bett rascher erholen werde. Sie müssen mich entschuldigen, Herr Doktor," fuhr sie dann, sich wieder zu mir wendend, fort; ich habe einen schrecklichen Tag verbracht. Ich danke Ihnen für alles, was Sie für mich getan haben, und wenn Sie hier in Mylrea verweilen sollten, hoffe ich, daß Sie mit der Gastfreundſchaft des Schlosses vorlieb nehmen werden."

Ich dankte ihr so gut, als ich es vermochte, und reichte ihr meine Hand, in die sie ohne Besinnen die ihrige legte, eine zierliche, kleine, weiße Hand. Bei der Berührung merkte ich, daß sie eiskalt war, und unwillkürlich fühlte ich nach ihrem Pulse.

Haben Sie hier im Dorfe einen Arzt?" fragte ich. Sie schüttelte den Kopf.

Doktor Mulligan ist unser Arzt, er wohnt jedoch zehn Meilen von hier entfernt."

Plötzlich malte sich auf ihrem Gesicht wilde Verzweiflung und in größter Angst fragte sie mich: Glauben Sie denn, daß ich krank werde?"

" Ich hoffe nicht. Ja, ich kann Ihnen versichern, daß das nicht geschehen wird, wenn Sie die gehörige Pflege haben. Ihre Nervosität ist jedoch so groß, daß sie sehr leicht Fieber und Entkräftung herbeiführen kann, und daher bedürfen Sie sorgfältiger Wartung."

Oh nicht doch! rief sie heftig. Ich darf ja nicht krank werden, ich darf nicht! Noch ein anderes Leben hängt von dem meinen ab! An meinen Händen klebt Blut genug, ich will nicht noch mehr Schuld haben."

Miß Ellen," unterbrach sie Bridget, reden Sie doch nicht so etwas. An Ihnen soll Blut kleben! Sie, die Sie doch so unschuldig sind wie ein neugeborenes Kind. Der Herr Doktor hat recht, Kindchen. Sie haben das Fieber, denn sonst könnten Sie so nicht sprechen."

,, Nein, es ist nicht das Fieber," rief das Fräulein, deren Aufregung zunahm, und Tränen ergossen sich aus ihren Augen. Es ist der viele und große Kummer, der mir das Herz bricht. Ach, Bridget, wenn du ihn heute gesehen hättest wie ich: fo blaß und abgehärmt, der Schatten von dem, was er war! Er sagt, daß er unschuldig ist, und ich weiß das genau, und doch werden sie ihn zum Tode verurteilen. Als ob es nicht schon genug wäre, daß ich meinen lieben Vater verlieren mußte, werfen Sie noch die Schuld auf ihn und brechen so mein Herz."

In ihrer Aufregung hatte sie meine Anwesenheit voll­ständig vergessen, und ich ließ sie ein Weilchen in der Um­armung der Frau, wobei sie in hysterischer Weise sprach und weinte. Als dann die Heftigkeit ihres Schmerzes etwas nachgelassen hatte, bat ich sie, einen Trunk zu nehmen, den ich inzwischen bereitet hatte, und sie tat dies sofort. Indem sie mir das leere Glas reichte, fragte sie mich: Sie sind kein Irländer, Herr Doktor?"

Nein, gnädiges Fräulein, ich bin Engländer. Ich bin nur nach Irland gekommen, um mich zu erholen und meine Gesundheit zu kräftigen. Ich bin gegenwärtig vollkommen Herr meiner Zeit, und wenn ich Ihnen von irgend welchem Nutzen sein kann, so bitte ich Sie, über mich zu verfügen."

Sie sind sehr gütig," erwiderte sie und sah dabei auf­merksam in mein Gesicht. Ob sie mich erkannte, vermag ich nicht zu sagen; aber ich möchte wohl glauben, daß es der Fall war, und daß sie sich wohl auch fragen mochte, ob meine Bereitwilligkeit ganz uneigennützig war.

,, Da Sie überaus liebenswürdig waren, mir ein Unter­kommen für die Nacht anzubieten," fuhr ich fort, will ich gern von Ihrer Freundlichkeit Gebrauch zu machen; ich bitte Sie indessen, sich meinetwegen keine Umstände zu machen. Ir­gendwo ein Bett genügt genügt mir vollkommen, und bevor ich morgen früh meine Reise fortsege, werde ich mir noch­mals die Ehre geben, Sie zu besuchen."

( Fortsetzung folgt.);

Wenn mein Herz nicht spricht, dann schweigt auch mein Verstand, sagt die Frau- schwelge Herz, damit der Verstand zu Worte kommt, sagt der Mann.

Wenn jemand liebt, und im Vertrau'n Davon zu andern spricht er,

Wird er die Hörer schlecht erbau'n Oder er ist ein Dichter.

*

-

schen Buges nicht entbehrte; allein bei der bekannten Mangel­haftigkeit der menschlichen Natur mögen sich aus derselben doch auch mancherlei Unzuträglichkeiten entwickelt haben; denn ganz abgesehen von der Tatsache, daß durch diesen Volksbrauch der Bestand der Birkenwälder gefährdet wurde, mag doch der intime Umgang zwischen den jungen Leuten verschiedenen Geschlechts nicht immer die Grenzen der Wohl­anständigkeit und guten Sitte innegehalten haben. Und wenn auch infolge der Mailehenverteilung aus mancher anfangs blos scherzhaften Verbindung später eine glückliche The wurde, so mögen doch gefährliche Verirrungen zwischen den jungen Leuten viel häufiger gewesen sein; wir brauchen uns daher nicht zu wundern, wenn die Behörden schließlich zu bekämpfen ſuchten.

Mädchenauktionen in Deutschland. die entartete Sitte mit allem Ernſte, freilich lange vergeblich,

Bis in die Mitte des 18. Jahrhunderts hat bei den leicht­lebigen Bewohnern der mittleren Rheingegenden, in Hessen, der Rheinprovinz und zum Teil auch in Westfalen ein Volks­brauch bestanden, der, wenn er auch jetzt allenthalben er­

loſchen iſt, ſchon wegen seines teilweise poetischen Charakters, Amerikanische Department- Stores.

verdient, der Vergessenheit entrissen zu werden.

In den Landgemeinden der genannten Gegenden bestand nämlich in früheren Jahrhunderten die Sitte, daß sich die männliche Jugend am Abend des 1. Mai oder auch schon am Vorabende desselben unter der Dorflinde oder einem anderen geeigneten Plaze vereinigte, um die heiratsfähigen oder heiratsluſtigen Mädchen ihres Dorfes für das nächſtfolgende Jahr unter sich verteilen, das heißt, zu verlosen, oder nach Befinden auch auf das Meistgebot zu versteigern. Das Mädchen nun, welcher bei solcher Gelegenheit einem jungen Burschen durch das Los oder Meistgebot zufiel, bezeichnete man als sein Mailehen", weil ihm eben dieses anmutige Geschenk im Wonnemonat Mai auf ein Jahr zu Lehen ge­geben wurde.

An dieser Verlosung eventuell Versteigerung beteiligten sich aber nicht etwa nur die Söhne und Töchter der Grund stücksbesizer, sondern auch die Dienstboten beiderlei Ge schlechts. Freilich die Standesunterschiede wurden deshalb nicht aufgehoben; denn kein Stall fräulein, und wenn es noch so schön gewesen wäre, wurde dem Sohne eines Begüter ten zugesprochen, und keine Bauerntochter, selbst wenn ihr Körper nur die spärlichsten Reize bot, durfte das Mai­lehen" eines Knechtes werden.

Meine verehrten Leserinnen schütteln bei diesen Mit teilungen wahrscheinlich ungläubig mit den Köpfen und fragen verwundert, ob denn die Dorfschönen es sich so ruhig gefallen ließen, wenn sie so mir nichts dir nichts wie ein Stück Ware verlost und verauktioniert wurden? Trotz ihres Zweifels muß ich aber die Frage entschieden bejahen; denn wenn die Mädchen jener Zeit gegen diese Sitte ernſten Ein­spruch erhoben hätten, dann würde sie doch nicht jahrhunderte­lang bestanden haben und schließlich nicht so schwer auszu­rotten gewesen sein. Wir können die Stimmung der heirats­lustigen Schönen aber schon deshalb vermuten, weil die Ent­scheidung in Wirklichkeit nicht so schroff ausfiel, wie es für den ersten Augenblick den Anschein hat. Bei Verteilung der Mailehen" wurde nämlich auf Liebschaften, die bereits be­standen, in der Regel mit einem gewissen Bartgefühl Rücksicht genommen; überdies hatte aber auch jedes Mädchen das Recht, den jungen Burschen, der ihm durch das Los oder Meistgebot zugefallen war, aber ihren Beifall nicht fand, einfach abzulehnen. Dies geschah dadurch, daß es ihm beim nächsten Vergnügen den ersten Tanz, auf welchen er zunächst Anrecht hatte, verweigerte.

Wurde jedoch der Bursche in Gnaden als Mailehen" an­genommen, was sein Mädchen dadurch zu erkennen gab, daß es bei der nächsten Dorffestlichkeit seinen Hut mit einem Blumenstrauß schmückte und den ersten Tanz mit ihm tanzte, dann war er auch verpflichtet, ein ganzes Jahr lang seinem Mailehen" gewisse Ritterdienste zu leisten, zum Beispiel sie bei Spaziergängen zu begleiten, bei Festlichkeiten nur mit ihr zu tanzen, überhaupt ihr alle die kleinen Aufmerk­samkeiten zu erweisen, die ein Mädchen von seinem Lieb­haber erwartet. Die erste Huldigung jedoch, die er ihr brachte, bestand darin, daß er vor ihrem Hause eine Maie pflanzte, deren Pflege er sich angelegen sein lassen mußte.

Meine verehrten Leser und Leserinnen werden wohl zu­geben, daß diese Sitte an und für sich eines gewissen poeti­

( Schluß.)

Von Erwin Carlé.

( Nachdruck verboten.) Ein fortwährendes Sausen und Schwirren über unseren Köpfen, welches wir anfänglich nicht beachteten, lenkte unſere Aufmerksamkeit auf die Zahl- oder vielmehr Kaſſiermethode, welche eine sehr bequeme ist. Ueber den ganzen Raum sind eine Menge von Drähten gespannt, welche ihren Endpunkt an der Kasse, einem abgeschlossenen Raume im ersten Stock, haben. Kleine, runde, einem Gummiball ähnliche Behälter laufen auf Rädern auf diesen Drähten. Macht nun ein Kunde eine Zahlung, so steckt die Verkäuferin ihre Nota und den empfangenen Geldbetrag in den Behälter und befördert ihn mit einem leichten Stoß nach der Kasse; nach einigen Sekunden kommt die quittierte Rechnung und das heraus­zugebende Kleingeld auf demselben Wege zurück. Die Kassier­methode hat neben ihrer Bequemlichkeit noch den Vorzug, Ver­sehen beinahe unmöglich zu machen, da auf diese Weise eine doppelte Kontrolle, sowohl an der Kasse als auch nochmals durch die Verkäuferin stattfindet.

Nach einer kurzen Besichtigung der beiden Nebenräume, deren einer dem Verlaufe von Schuhwaren dient, während der andere Herrentoäsche, Kravatten und Hüte enthält, be. geben wir uns zurück zu dem mit Sofas und Spiegeln erste Stockwerk befördert. Dasselbe ist der Konfektions­elegant ausgestatteten elevator, welcher uns rasch in das branche gewidmet und das Gedränge der Verkäufer und Verkäuferinnen beweist die große Beliebtheit, welcher sich diese Abteilung des department stores zu erfreuen hat. Im zweiten Stock finden wir ein Teppich- und Möbellager, dessen Reichhaltigkeit einem großen Geschäft dieser Branche zur Ehre gereichen würde.

Müde von dem bereits Gesehenen wollen wir uns verab­schieden, doch der Manager bittet uns, seine Gäste im Re­ſtaurant department stores zu sein. Beim Betreten des hohen, mit Palmen und Lorbeerbäumen geschmückten Raumes klingt uns die Musik eines guten Streichorchesters entgegen, und wir nehmen, diesmal durch des department stores Vielseitigkeit wirklich in Erstaunen gesetzt, an einem der kleinen runden Tischchen Platz. Das Restaurant ist sehr gut besucht, zur überwiegenden Mehrheit von Damen, Alfo­holische Getränke giebt es nicht sonst würde uns keine Dame hereingehen, meinte der Manager achselzuckend- dagegen ist die Speiseauswahl sehr groß. Die Küche ist, jedem Besucher sichtbar, in der Mitte des Raumes gelegen und ist natürlich ein Muster von Accuratesse und Sauber­keit; dient sie ja doch Reklamezwecken.

Im Gespräch giebt uns der Manager interessante Auf­schlüsse darüber, wie ein department store geleitet und be­trieben wird. Jede Abteilung hat einen Vorstand, welcher eine tüchtige, kaufmännische Kraft sein muß und für seinen Rayon in jeder Beziehung verantwortlich ist. Von ihm er. hält die Oberleitung, der Manager, Vorschläge in Betreff notwendiger Ergänzungen des Warenbestandes der Abtei­lung, er engagiert das für die Abteilung notwendige Ver­käuferpersonal, und last not least, muß über die neuesten Erscheinungen in seiner speziellen Branche fortwährend orientiert sein. Das Verkäuferpersonal besteht fast ausschließ­lich aus Mädchen und ist sehr zahlreich, jedoch, wenigstens im allgemeinen, kaufmännisch nur wenig geschult. Mir

นอน 10%

под