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werden mag, ein Rest von Erbitterung bleibt stets zurück. Wir möchten daher hoffen und wünschen, daß die neuen, von dem Ministerialrat v. Roscher angestrebten Versuche zu einem entgiltigen, beiden Teilen Rechnung tragenden Friedens­schlusse führen und damit Punktum!

Gegenüber diesem unerfreulichen Verlauf der Crimmit­schauer Feindseligkeiten nimmt sich der Abschluß der Krisis in Einer kleinen Garnison" weit befriedigender aus. Sämtliche Offiziere des Trainbataillons in Forbach, bis auf zwei Herren, die durch den Bilseprozeß nicht kompromittiert worden sind, wurden je nach dem Grade ihres Verschul­dens pensioniert oder zur Disposition gestellt. Damit ist dem öffentlichen Rechtsgefühle des Volkes Genüge geschehen und es ist besonders erfreulich, daß hierbei auch menschliche Rücksichten nicht außer Acht gelassen wurden." uch der ehe­malige Leutnant Bilse hat sein Recht gefunden, denn der Kaiser hat das gegen ihn erkannte Urteil bestätigt und ihm dadurch Rechtskraft gegeben. Bilse wird die Strafanstalt allerdings, wenn er einen vorsichtigen Vertrag mit seinem Verleger abgeschlossen hat, als reicher Mann verlassen, denn sein Roman" findet, trotzdem seine Verbreitung verboten ist, einen reißenden Absatz. In Straßburg wurden jüngst in einer Stunde von einer einzigen Buchhandlung beinahe ein halbes Tausend Eremplare abgesetzt und die franzö­sische Uebersezung, die in der Form einer Legende über deutsche Offiziersfitten herausgegeben wird, dürfte erst recht ein lukratives Geschäft werden. Für Deutschland aber ist das Bilsekapitel abgeschlossen, nachdem an den Forbacher Offizieren ein warnendes Erempel statuiert worden ist. Die in Betracht kommenden Kreise werden sich die Lehre merken und damit Bunftum!

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Lokales.

2. Januar 1904. Für unsere Abonnenten legen wir der heutigen Rummer unserer Zeitung einen Kalender für das Jahr 1904 bei, mit dem Wunsch, daß er den geschätzten Lesern nur gute Lage anzeigen möge.

** Der Großherzog hat am 23. Dezember d. J. dem Forstwart der Forstwertei Elbenrod( Oberförsterei Eu­dorf), Förster Peter Merkel zu Elbenrod aus Anlaß seiner Versetzung in den Ruhestand das Silberne Kreuz des Verdienstordens Philipps des Großmüttgen verliehen.

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Das Komitee für die Großherzogs Geburtstagsspende wurde am Neujahrstag vom Gr ßherzog Mittags 12 Uhr im Weißen Saal des Residenzschlosses zwecks Uebergabe der Adresse und Unter­schriften der einzelnen Spenden in feierlicher Audienz empfangen. Das Komitee bestand aus je 2 Vertretern der 18 hessischen Kreise.

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Erledigt ist die Forstwartei Elbenrod( Ober­försterei Eudors).

** Wiederzubesehen ist die evang. farrstelle zu Rödgen mit Annerod, Defanat Gießen, das Reprä­sentationsrecht steht den Erben des Fürstlich Fuldaischen Geheimerats von Bused, genannt Münch zu, ebenfalls ist Biederzubesezen die ev. Pfarrftelle zu Ettingshausen, Defanat Grünberg, das Repräsentationssecht steht dem Fürsten zu Solms- Hohensolms- Lich zu.

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* Stadttheater Gießen. Die morgige Auf­führung des luftigen Schwantes Hans Huckebein" ist mit unseren ersten Kräften besetzt. Der Schwank gilt mit Recht als einer unserer besten. Am Dienstag, den 5. Januar, geht als 6. Voltsvorstellung Otto Ludwigs gewaltiges Werk Erbförster in Szene, worauf schon heute hin­gewiesen sei.

* Die Anlag en musik findet am Sonntag Mittag 11 Uhr in den Gießener Südanlagen mit folgendem Brogramm statt: 1. Duvert. Leichte Kavallerie von Suppe. 2. Spinnlied a. d. Op. Die Here. 3. Martin- Walzer von Zeller.

** Die Eisbahn ist eröffnet worden. Das alte Sprichwort: wenn die Tage langen, kommt der inter gegangen" hat sich diesmal bewahrheitet. Die seit einigen Lagen herrschende grimmige Kälte hat dickes Ets gebracht und damit den lang gehegten Wunsch der Schlitt schähläufer erfüllt.

** Hess. Fechtverein ,, aisenschuh." Sonntag, den 27. Dezember 1. J. feierte der Gießener Zweigverein des hessischen Fechtvereins Waisenschutz" seine Weihnachts­ier. Der Vorsitzende eröffnete die Feier mit einer auf die edeutung des Tages und die Ziele des Vereins hinweisenden nsprache nnd betonte in derselben ganz besonders, daß es dem Gießener Zweigverein an jungen Beuten zur tätigen Mitwirtung fehle. Der von Mainz in Gießen zu Besuch weilende Fechtrat Herr Schrapenborg berichtete in einer zu Herzen gehenden Ansprache, wie der Hess. Festverein Baisenschutz seine Baisenpflege ausübt und das es dem Verein in diesem Jahre vergönnt sei, über 300 Halbwaisen den Weihnachtsbaum anzuzünden. In Waisenpflege seien vom Verein 15 Rinder untergebracht. Hieran schlossen sich Deflamationen einiger Mädchen und Knaben und dann folgte die Bescheerung an der 32 Kinder teilnehmen konnten. Außerdem tamen in Familien, in denen halbwaise Kinder sind, noch Viktualien zur Verteilung. Die Ziehung dritter Klasse der 3. Hessisch Thüringischen( Mitteldeutschen) Staats­lotterie beginnt bereits am 5. nächsten Monats. ** Die Bezirkssparkasse Grünberg ist mit Wirkung vom 1. Januar 1904 an als öffentliche Sparkasse vom Großh. Ministerium des Innern anerkannt worden. zu welcher Stunde hat man am Umzugstag eine Wohnung zu räumen? Das Reichsgericht hat darüber folgendermaßen entschieden: Wohnungen bis zu einem Mietzins von 400 Mt. müssen bis zum 1. Tage im Quartal, mittags 12 Uhr, geräumt sein, desgleichen Wohnungen bis 1000 Mt. Miete bis zum 2. Tage im Duartal mittags 12 Uhr. Für jede durch Verzögerung ent­ftehenden Schäden haftet zunächst der betr. Vermieter, dann aber der Mieter, der nicht rechtzeitig seine Wohnung verläßt. ** Gießener Volksbad. Im Dezember wurden verabreicht, 6737 Bäder gegen 8514 im Novbr. 1903 und 5478 im Dez. 1902, oder im Durchschnitt

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auf den ganzen Badetag 250 Bäder gegen 310 im November 1903 und 207 im Dezember 1902.

Der Besuch hat sich wie folgt verteilt: Schwimmbad: 3621 Männer, darunter 417 zu 10. 137" 10 643 Frauen

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Wannenbäder: 1. KI. 228 Männer, 55 Frauen, 2. I. 517 Dampf- und Heißluftbäder, sowie Massage zu­sammen 116 Männer, 15 Frauen.

Brausebäder 1058 Männer, 177 Frauen. Die Personewage wurde von 120 Personen benutzt, das Bad von 4 Personen besichtigt.

Lollar, 30. Dez. Zum Besten der Kleinkinderschule fanden am zweiten Weihnachtsfeiertage in dem neuen Saale zur Linde Kindergesangvorträge und theatralische Aufführungen statt. Die Lehrer hatten mit ihren Schülern recht schöne für das Weihnachtsfest passende Lieder und Vorträge einge­übt und meisterhaft zur Ausführung gebracht. Der große Saal war bis auf den letzten Blazz besetzt. Erst gegen 12 Uhr war das Programm zu Ende und nachdem Pfarrer Gußmann noch einige Dantesworte dem Herrn Lehrer un den Schülern für ihr großes Opfer, welches sie gebracht, sowie den Gästen für ihr zahlreiches Erscheinen, aus sprach, ver­ließen die Anwesenden das Loka, wohl mit den Bewußsein etwas Neues und schönes gesehen zn haben.

] Rodheim, 1. Jan. Ein erfreuliches Wachsen hat unser Männer- Turnverein zu verzeichnen; seit Gründung des Vereins, 11. März 1900, ist die Mitgliederzahl heute auf über 100 angewachsen, so daß er der stärkste Verein unseres Ortes ist. Möge er ferner wachsen blühen und gebeihen. Gut Heil!

Hungen, 1. Jan. Unsere Stadt plant den Bau einer Wasserleitung, da die vor etwa zehn Jahren erbaute Leitung nicht genügend und kein gutes Wasser liefert. Da in den Orten der Umgegend ebenfalls Mangel an Trink­wasser herrscht, so hat Großh. Kreisamt den Bau einer gemeinsamen Wasserleitung für Inheiden, Bettenhausen, Langsdorf, Nonnenrod, Treis- H.rloff und unsere Stadt an­geregt. Dieser Tage fand wiederum eine gemeinsame Beratung der Gemeindevertreter unter dem Vorsiz des Herrn Provin­zialdirektors statt. Unsere Stadt beabsichtigt jedoch, eine eigne Wasserleitung zu erbauen. Die Quellen liegen an der Riedmühle bei Inheiden.

Sie wünschen alle Glück, zumal, Und viele Tage ohne Sorgen.

So stellt sich denn nach altem Brauch Der Zeitungsbote pünktlich ein, Sein Neujahrswunsch, der lautet auch: Das Glück mög dein Begleiter sein!

Ein fröhlich Herz auf allen Wegen Ein Heim, beschirmt vor Not, Gefahr, Und über Alem Gottes Segen,

Glück auf, Glück auf zum neuen Jahr! Standesamt- Nachrichten der Stadt Gießen.

Aufgebotene.

Am 29. Dezbr. Dr. phil. Wilhelm Friedrich Karl Orth, Chemiker dahier mit Marie Katharine Elise Lony hterselbst. Eheschließungen.

Am 28. Dezbr. Heinrich Haas, Schreiber dahier mit Katharine Diehl in Frankfurt a. M. Am 30. Dez. Heinrich Christoph August Bues, Sanitäts- Unteroffizier dahier mit Sophie Klinge hierselbst.

Geborene.

Am 22. Dez. Dem Rüfer Philipp Sommerkorn Billing, Henriette und Katharine.- Dem Schreiner Gustav Loose ein Sohn, Ludwig Friedrich. Dem Fuhrmann Johnnnes Emrich eine Tochter. Am 23. Dez. Dem Kaufmann Auguſt Waag eine Tochter, Elisabethe Katharine Luise. Am 24. Dez. Dem Bahnarbeiter Konrad Pfeiffer ein Sohn, Hein­rich Arthur Willy. Am 25. Dez. Dem Postschaffner Georg Dehus ein Sohn, Christian Wilhelm. Am 26. Dez. Dem Buffetier Wilhelm Kraushaar eine Tochter. Gestorbene.

Am 24. Dez. Katharine und Henriette Sommerkorn, 1 und 2 Tage alt, Töchter des Küfers Philipp Sommer­forn dah. Am 27. Dez. Katharine Müller, geb. Fohrst, 74 Jahre alt, Witwe des Schreiners Cobanus Müller dah. Baul Johannes Belloff, 1 Jahr, alt, Sohn des Tag­löhners Karl Belloff dah. Philippine Reßler, geb. Horn, 67 Jahre alt, Witwe des Weißbinders Konrad Keßler dah. Am 29. Johannes Becker, 69 Jahre alt, ohne Beruf dah.

Wilhelm Fey, 81 Jahre alt, Landmann dah. Am 30. () Münster bei Lich, 1. Jan. Unser früheres Braun- Helene Wolf, geb. Nahrgang, 29 Jahre alt, Ehefrau des fohlenbergwerf wird durch eine Aktiengesellschaft im Früh- Schlossers Nudolf Wolf dah. Am 31. Dorothea Koch, jahr wieder in Betrieb genommen, es sind 50 000 Mt. zu geb. Henrich, Witwe des Schlossers Friedrich Koch dah. den Vorarbeiten vorgesehen. Das vor 15 Jahren wegen Kirchliche Nachrichten für Gießen. zu hoher Transportfosten eingestellte Werf beschäftigte ca. 400 Arbeiter. Ein neues Kohlenlager wurde bei Wetterfeld Evangelische Gemeinde. gefunden.

A Ettingshausen, 1. Jan. Hier verletzte sich eta Schuhmachermeister dadurch, daß thm ein Stift ins Auge sprang. In der Gießener Klinik wurde der Stift entfernt. Das Auge dürfte faum seine Sehkraft wiedererlangen.

Schotten, 1. Januar. Die verschwunden gewesene Frau J. aus Raulstos hat sich wieder eingestellt. Ueber die Wiederkunft meldet der frohe Ehemann im hiesigen Blatte folgendes: Der redliche Finder meines Weibes hat sie trot meines Gesuches im Blatte, sie zu behalten, mir doch wieder geschickt. Sie wird ihm hoffentlich für die Kost zu teuer gewesen sein, was bei mir der Fall schon 32 Jahre war.

+ Zell, 1. Jan. Durch den hiesigen Kriegerverein sind in der Gemeinde Zell für die Ueberschwemmten in Schlesien 38,60 Mt. gesammelt worden.

Bad Nauheim, 28. Dez. Eine blutige Schlägerei trug sich zwischen Friedberger jungen Beuten in einer Birt­schaft an der Frankfurterstraße zu, wobei Messer und Schlag­ring eine Rolle spielten. Ein Friedberger erhielt derartige Verlegungen am Kopf, daß er bewußtlos zusammenbrach und ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen mußte.

+ Worms. Die Buch- und Papterhandlungen in Worms beschlossen zum größten Teil, ihre Lokale vom 1. Januar 1904 ab, mit Ausnahme des Monats Dezember, um 8 Uhr abends zu schließen.

= Kirchhain, 29. Dez. Auf dem hiesigen Bahnhof­11 Uhr zwischen aus­plage entstand gestern Abend wärtigen Händlern, d zu dem Jahrmarkt tamen, eine Schlägerei. Eine Frau wurde zu Boden gerissen, wobei ihr anscheinend ein Teil der mitgeführten Waren in die Brüche ging, ein Händler erhielt eine flaffende unde am Kopf.

+ Aus dem Woratal. Vor einiger Zeit zeigte sich in hiesiger Gegend ein seltener Gast aus dem hohen Norden, der Seidenschwanz, ein Singvogel von der Größe eines Stares. Auf dem Kopfe hat er eine Haube, der Rücken hat eine rötlich- grane Farbe, Schwanzspiße und Schwingen sind nach außen gelb mit scharlach roten Anhängseln. Der Seidenschwanz frist vorzüglich Sogelbeeren. Sein Erscheinen soll nach dem Urteil gewiffer Wetterpropheten einen strengen Winter anzeigen.

* Aus Franken, 29. Dez. In Reistenhausen geriet der 28 Jahre alte ledige Steinhauer Adalbert Söller mit seiner 39jährigen Schwester, als er betrunken aus dem Wirtshaus fam, in Streit. In der Wut ergriff er seinen Zimmerstußen und schoß seiner im Bett liegen­den Schwester eine Kugel in die Backe. Hierauf brachte er ihr einen Messerstich unter dem rechten Auge bei und schoß sich dann selbst durch das rechte Ohr eine Kugel in den Kopf. Er starb in vergangener Nacht, während seine Schwester mit dem Leben davonkommen dürfte.

Des Zeitungsboten Neujahrsgruß. Ein neues Jahr fam heut, ins Land Begrüßt von frohem Gläserklingen. Bom Felsen bis zum Meeresstrand Die Menschen ihm ein Profit" bringen. Der Gratulanten große Zahi Vereinigt sich am Neujahrsmorgen;

Gottesdienst.

Sonntag nach Neujahr, den 3. Januar. In der Stadtkirche.

Vormittags 9,30 Uhr: Pfarrer D. Schlosser. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Matthäus­gemeinde. Bfr. D. Schlosser.{

Die Borbereitung dazu findet Samstag, den 2. Jan., nachm. 3 Uhr statt.

Abends 5 Uhr: Pfarrer Schwabe.

Donnerstag, den 7. Jan., abends 8 Uhr, im oberen Konfirmandensaal, Kirchstr. 9, Bibelstunde. Psalm 91. Bfarrer D. Schlosser.

In der Johanneskirche. Vormittags 9,30 Uhr: Pfarrer D. Naumann. Abends 5 Uhr: Siehe Stadtkirche.

Montag, den 4. Jan., abends 8 Uhr, Bibelstunde im Konfirmandensaal der Johanneskirche. Galaterbrief Rap. 3, 1-14. Pfarrer D. Naumanu.

Am Sonntag, den 10. Jan., 1. nach Epiphanias, wird das Landesmissionsfest gefeiert werden. Dabei wird die alljährliche Kollefte für die Heidenmission erhoben werden.

Dienstag, den 5. Januar, nechm. 4 Uhr, nimmt der Missionsverein im oberen Konfirmandensaal wieder seinen Anfang.

Katholische Gemeinde.

Sonntag, den 3. Januar. Sonntag nach Neujahr. Vorm. von 6,30 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beicht.

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um 7 Uhr: Die erste heil. Messe, vor und in derselben Austeilung der heil Kommunion. um 8 Uhr: Die zweite heil. Messe.

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um 9,30 Uhr: Hochamt mit Predigt. um 5,30 Uhr: Andacht.

Nachm.

Methodistengemeinde, Asterweg 16.

Sonntag, 3 Januar, abends 8 Uhr: Predigt.

Arbeitsnachweis zer Stadt Gießen.

Gartenkrake 2.

Es tönnen eingestellt werden:

2 Friseure, 1 Schuhmacher, 13 Dieftnmädchen gegen hohen Lohn für hier und ausw., 1 Küchenmädchen, 1 Lauf frau. Behrlinge:

2 Schreiner, 1 Küfer, 1 Metzger, 1 Friseur. Es suchen Urbeit:

1. Rutscher, 2 Schlosser, 1 Schmied, 1 Buchbinder, 1 Rüfer, 1 Mälzer, 1 Megger, 1 Wäscherin, 1 Schuhmacher, 1 Bäcker, 1 Portier oder Diener, 1 Einfassierer, 1 Köchin 6 Hausburschen 2 Laufmädchen, 2 Bureaugehilfen.

Marktberichte.

Steken, 2. Januar. Auf dem heutigen Wochenmarti tosieten Butter per Pfb. 0.90-1.00 Mt., Hahneveter 2 Stite 16-20 Pfg., Enteneter St. 8 Pfg., Käse per St. 6-8 Bfg.. Käsematte 2 St. 5-6 Pfg.. Erbsen ver Liter 21 Sfg., Linsen per Liter 82 Big., Tauben per Baar 9. 0.80-1.00, Hühner per Stüd Mt. 1.30-1.40, Hahnen, per Stüd C.80-1.70, Enten per Stüd 1.70-2.20, Gänse p. Pfd.

68-70 fg, D per Bfb. 62-66 Hellch gefalzen per Big, Sammelfieifd 5.50-6.00 Centner 16-201 bon 8 1hr morge Bochenmarktvertel nicht, und währen herziehen feilgebote

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