staltet: Dort betrug die katholische Mehrheit bisher 16, jetzt 11 Stimmen. Man rechnei angesichts dieses Wahlausfalls damit, daß die Katholitenpartei bei den nächsten Wahlen, 1906, überhaupt nicht mehr im Stande sein wird, die Majorität zu behaupten.
Alien.
Immer mehr gewinnt es den Anschein, als wolle sich aus der englischen Expedition nach Tibet ein großer innerasiatischer Krieg entwickeln, dem schließlich wohl auch gewisse europäische Mächte nicht völlig teilnahmlos zusehen würden. Ein russischer Kenner der Völkerſtämme Innerasiens, der als zuverlässiger Berichterstatter bekannt ist, schreibt einem russischen Blatte: Unter den Mongolen, die sämtlich Buddhisten sind, macht sich eine sonderbare Erregung bemerkbar. Sie sind durch aus Lhassa stammende Nachrichten aufs höchste beunruhigt, was bei der großen Heiligkeit Chassas für die Buddhisten durchaus verständlich ist. Alle diese die Mongolei bevölkernden kriegerischen Reiter- und Nomadenstämme, welche durch zahlreiche aus Chassa ausgesandte Lamas zum heiligen Kriegegegen England aufgewiegeli werden, bereiten sich zu etwas Außerordentlichem vor. Sie scheinen bereit, dem Hilferuf aus Lhassa Folge zu leisten, und es fann keinem Zweifel mehr unterliegen, daß das Vorgehen Englands in Tibet eine Erhebung der Mongolei hervorrufen wird. Eine solche Erhebung würde freilich eine Gefahr für England bedeuten, deren Konsequenzen noch nicht abzusehen sind. Für die gute Bewaffnung der Mongolen werden die Russen schon unter der Hand sorgen.
Aus dem Kaukasus wird gemeldet, daß infolge der Ereignisse in Sassun in Türkisch- Armenien unter der armenischen Grenzbevölkerung große Aufregung herrscht. Die russische Regierung hat den Behörden im Kaufasus Befehl gegeben, zu verhindern, daß russische Armenier über die Grenze gehen, um ihren Glaubensgenossen in der Türkei Hilfe zu bringen, und die armenischen Soldaten im Kaukasus strenge zu überwachen. Der erste Gehilfe des russischen Generalgouverneurs des Kaukasus, Oberst Lakhow, unternimmt gegenwärtig im Auftrage der russischen Regierung und mit Zustimmung der türkischen Regierung eine größere Rundreise durch die Wilajete Wan und Erzerum, um Informationen über die Lage daselbst einzuziehen.
Im Lande Multatulis, in Niederländisch- Indien, ist wieder einmal ein Eingeborenenaufstand ausgebrochen. In der Residentschaft Surabaja griffen etwa 100 Bewaffnete eine von einem Leutnant befehligte Streifwache an. Der Resident, der Vertreter der Regierung, forderte die Aufrührer auf, die Waffen niederzulegen, würde aber von ihnen ins Wassergeworfen. Darauf gab die Streifwache Feuer, schoß 72 Mann nieder und nahm 12 gefangen. Das Haus des Anführers wurde umzingelt und er selbst niedergemacht. Als Ursache dieses Aufstandes, an dessen Spize ein Hadschi( mohamedanischer Priester) stand, wird der traurige Verlauf des letzten Pilgerzuges nach Mekka angegeben. Zahlreiche muselmanische Javanen sind in Arabien von räuberischen Beduinen ermordet worden, und die Zurückgekehrten wußten von schaudererregenden Auftritten und von dem Elend der Geretteten zu erzählen. Da in vielen Familien tiefe Trauer und Erbitterung herrscht, ist es erklärlich, wenn fanatische Hadichis von dieser Stimmung Gebrauch machten und mit Erfolg die Bevölkerung zum„ heiligen Krieg" aufricjen.
Was geht in frankreich vor?
Im Innern unseres Nachbarreiches gärt es in gefahrvoller, gefahrdrohender Weise. Sach- und landkundige Männer behaupten, die vierte Revolution stehe vor der Schwelle des französischen Staatswesens. Dem Politiker ziemt das Prophezeien noch weniger als anderen Sterblichen. Aber auch ohne daß man sich auf den Propheten hinausspielt, wird man doch kühnlich behaupten können, daß eine elektrische Spannung im franzöſischen Volke aufgespeichert liegt, zu deren Entladung es nur eines kleinen Anlasses bedarf. Und die Entladung würde mit explosiver Kraft sich vollziehen und vielleicht das ganze heutige Staatsgefüge der Republik über den Haufen werfen....
So schreibt uns unser Mitarbeiter: Wenn Frankreich jezt seine vierte Revolution erleben soll, so wird es eine Revolution des Säbels und der Soutane haben. Heer und Geistlichkeit sind einander verbün
Der Wildhirt.
Eine oberhessische Dorfgeschichte von J. Becker. ( Fortsetzung) ( Nachdruck verboten.)
Der Burkhennersch aber fam zum großen Verdruß des Tiophel jetzt häuffiger noch als sonst in's Dorf. Er war auch wieder zur Kirmeß da, nicht um sich zu erlustigen, sondern um als zufünftiger Schwiegersohn in der Wirtschaft zu helfen. Er verstand sich ausgezeichnet auf das Geschäft, denn er setzte sich, wenn es gerade die Zeit erlaubte, unter die Burschen, half ihnen singen, führte sie auf allerhand lustige Streiche und brachte es so weit, daß man von ihm sagte: er ist' n cichtiger Schwalangschee".
Der Tiophel stand und saß zeitwielig auch bei der Kirmeß herum, meistens aber allein Wenn er da war, cuhten die Blicke seiner tiefliegenden Augen mit unheimlichem Feuer auf dem gewandt sich umherbewegenden Elschen oder mit verbissener Wuth, mit dem raubtier= artigen Ausdruck in seinem Gesicht, auf dem Burkhennersch. Wenn er so still sich umherdrückte und Jemanden so eigentümlich mit seinen Blicken betrachtete, dann führte er etwas im Schilde, und gewöhnlich nichts Gutes.
Am letzten Sirmeßtag machte sich der Burkhennersch bei Zeiten zurecht, um nach beim zu geben. Er war damit wenigstens das Elschen ruhen konnte, die Nächte am Längsten aufgeblieben und des morgens wieder am Frühesten bei der Hand gewesen. Er hatte sich durch diese Anstrengung, der er sich aus Rücksicht für seine Braut unterwarf, ein freundliches Lächeln und zutrauliches Benehmen von ihr erworben, und das machte ihn glücklich, denn er hoffte auch noch ihre Liebe zu erringen und ihr den Hangcurt ganz vergessen zu
det, und der gemeinsame Gegner ist das gegenwärtige Regime. Der Ausgang eines Kampfes zwischen beiden kann nicht zweifelhaft sein: Hinter der Armee und ihren Führern und hinter der Geistlichkeit steht fast das ganze Volk der Franzosen; hinter dem Kabinet stehen lediglich die Intellektuellen", die„ aufgeklärten Pariser", die„ ville lumière".
Der Konflikt zwischen dem Kabinet und dem Vatikan ist es, der zur Ursache eines solchen Kampfes, eines Bürgerkrieges von allerdings wohl nur kurzer Dauer zu werden droht. Papst Pius hat sich bei dem Pariser Kabinett darüber beschwert, daß Präsident Loubet, das politische Oberhaupt einer fast durchweg katholischen Nation, bei seinem Besuch in Rom dem geistlichen Oberhaupt der gesamten katholischen Welt den schuldigen Höflichkeitsbesuch nicht gemacht habe. Minister Combes hat die Entgegennahme des Protestes berweigert und erklärt, er erachte diesen Protest als nicht borhanden. Da kam der päpstliche Staatssekretär Merry del Val und stellte die Protestnote mit einigen Zusätzen den anderen katholischen Mächten zu. Unter anderen erhielt sie auch Fürst Albert von Monaco. Der gab sie seinem verirauten Ratgeber, und der wiederum war ein Freund des Herrn Combes. Vermöge dieser Freundschaft erhielt Herr Combes Kenntnis von dem Wortlaut dieser päpstlichen Note an die katholischen Höfe. Und da Herr Combes nicht nur ein Freund des Herrn Jaurès ist, sondern auch eine Veröffentlichung der Note wünschte, um sie als eine Beleidigung Frankreichs durch den Vatikan vor aller Welt hinstellen zu fönnen, so fam es, daß diese Note eines Morgens in dem Blatte des Sozialdemokraten Jaurès auftauchte. Sofort erhob sich die gesamte antiklerikale Bresse von Paris, und in hundert Variationen wurde die Note als eine Beleidigung des französischen Prestige angegriffen. Die Regierung rief, froh der von den Blättern erzeugten Entrüstung der Pariser, eilends den Botschafter beim Vatikan Nisard ab, und die Kammer sagte dazu Ja und Amen. Der diplomatiſche Bruch zwischen der Pariser Regierung und dem Vatikan war so gut wie fir und fertig.
Aber Herr Combes will sich daran, im Vertrauen auf die große Mehrheit, die dies sein Vorgehen in der Kammer gefunden, nicht genügen lassen. Er will, als Extrem- Radikaler, die völlige Trennung von Staat und Kirche in Frankreich durchführen. Er hat diese Absicht in dürren Worten in der Kammer kundgegeben, und er tat es in Wendungen, die im Vatikan und auch in den Kreisen der französischen Katholiken starf verschnupfen mußten.
Combes ganzes Auftreten erweist, daß er sich bewußt ist, va banque zu spielen. Er ist nahe an die Achtzig und sagt sich, daß er, so oder so, nichts mehr zu gewinnen und nichts mehr zu verlieren hat. Deshalb macht er sich an das Wagnis, das Band zwischen Kirche und Staat in Frankreich kurzerhand zu zerreißen. Es ist möglich, daß ihm das formell gelingt: Die Kammer wird auch diese Sache mitmachen. Aber das Bolk, das schon nach den ersten unhöflichen Wechselreden zwischen dem Pariser Kabinett und dem Vatikan zu murren anfing, und von der Kirchenfeindlichen Politik des gegenwärtigen Kabinetts nichts wissen will? Und die Armee, vor allem das Offizierkorps, das fast durchweg kirchlich gesinnt und dem Kabinett alles andere als gewogen ist? Und die Geistlichkeit, die aufs schwerste vom Kabinett gereizt ist?
Combes spielt mit dem Feuer, wenn er den Konflikt mit dem Papsttum noch weiter treibt. Und seine Position bei einem solchen Beginnen wird noch gefahrvoller, weil der Papst jetzt den Franzosen eine goldene Brücke baut. In Rom heißt es, der Papst werde den Empfang der Kardinäle an seinem Geburtstage, am Donnerstag, benugen, um Frankreich eine Entschuldigung auszusprechen, und so die Ernennung eines neuen Botschafters am Vatikan zu ermöglichen. Combes will davon nichts wissen, er erklärt, er werde keinen neuen Botschafter mehr ernennen, auch wenn die Protestnote zurückgezogen und Merry del Val entlassen werde. Er betrachte den Bruch als endgültig. Das kommt einer Ueberspannung des Bogens sehr nahe. Und wenn Combes trotz des Entgegenkommens des Papstes weiter gegen die Kirche losschlägt, und wenn ihm die Kammer dabei Heeresfolge leistet, so ist tausend gegen eins zu wetten, daß das Volk unter der Füh rung der Offiziere und des Klerus sich erhebt und Kabinets und Kammer auf dem Wege der Gewalt in den Orkus sendet.
So scheint der vatikanisch- französische Konflikt sich zu einem historischen Ereignis auszuwachsen, das weit über die Gren zen Frankreichs und über die katholischen Kreise des In- und Auslandes auf höchste Beachtung Anspruch machen kann.
Ein Unglücksmarch.
R Paris, 31. Mai. Ganz Paris jubelte vorgestern früh über die lobenswerte machen.
Darum hatte ihn auch das Elschen am letzten Tage schon frühzeitig gebeten, nach heim zu gehen und sich tüchtig auszuruhen, da es die letzte Kirmeßnacht, die so biel Anstrengung nicht mehr erforderte, mit seinen Eltern allein bewältigen könne.
Wenn nun auch der junge Bursche sich schon am Nachmittage zum Fortgehen gerüstet hatte, so wurde es doch fast Abend, bis er zum Ziel", das heißt, bis ec fortgehen konnte. Auch Tiophel war am Nachmittage noch einmal dagewesen, aber alsbald wieder fortgegangen.
' s is ja mondhell," sagte der Burkhennersch beim Abschiede zu seiner Braut, und ich werd' tüchtig drauflos marschiren, da sein ich bald über den Wald' nüber."
Es war immer noch Tag, als er zum Dorfe hinausging. Er hatte einen Regenschirm bei sich, den er mit dem Griff nach hinten über die Achsel gelegt trug. Von dem Griff hing den Rücken herab ein dicker weißer Backen, nämlich ein großes weißes Tuch mit Kirmeßfuchen.
So schritt er rüstig durch die Wiesen und Felder dem Walde zu. Dort oben vor sich sah er die Höhe des Wolfslochs. Wenn er die erreicht, dann hatte er gewonnen, weil es nachher bergabwärts ging und er alsbald zum Walde hinaus gelangte. Nachher hatte er noch ein Weniges über eine Stunde zu gehen, bis er nach heim fam. Bevor er jedoch an die Höhe des Wolfslochs kam, hatte er noch eine tüchtige Strecke durch den Wald zu gehen.
Ge erreichte diesen und verschwand in dem finsteren Buchendickicht. Es war ein breiter Holzabfuhrweg, auf dem er ging. Dieser wandte sich vor der ansteigenden Höhe seitswärts deren Fuß entlang und ging immer tiefer in den Wald hinein. Von der Wendung an
Idee des Matin", den guten Pariser Patrioten Gelegen. heit gegeben zu haben, Herz und Auge an einer Musterfollektion aller Waffengattungen und Regimenter ihrer braven Armee zu erfreuen. Ein Wettmarsch" von Soldaten
Sport und Baterlandsliebe kamen dabei gleichzeitig auf ihre Rechnung. Und am Abend des vorgestrigen Tages und gestern und heute und wahrscheinlich noch tagelang, bis ein neues Ereignis die allgemeine Aufmerksamkeit auf sich zieht, cuft nach dem unglücklichen Ausgang des Marsches dasselbe ,, tout Paris", das sich in dichten Scharen zu dem interessanten Schauspiel drängte, Zeter und Mordio über die un. innige und verdammenswerte Idee des„ Matin". Und der Entrüstungssturm ist ehrlicher und vor allem verständlicher und vernünftiger, als das künstlich angeblasene sportlich. patriotische Begeisterungsstrohfeuer. Der Kriegsminister André hat sich davon in der Kammer zu seinem Leidwesen überzeugen müssen. Er stand da, einsam und allein, verlassen auch von den Treuesten der Treuen, und mußte de- und weh. mütig versprechen, seine Soldaten zu dergleichen Schau stellungen nicht wieder herzuleihen.
Epiel feben wird.
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Es ist auch ein starkes Stück, die Soldaten zur Befriedi gung der öffentlichen Schaulust dienen zu lassen und noc dazu für die privaten Reklamezwecke einer Zeitung, denn auf weiter nichts lief, tros aller patriotischen Mätzchen, doch der vom Matin" veranstaltete„ Wettlauf der französischen Armee" hinaus. Zur Konkurrenz hatten sich an 2000 Sol daten angemeldet, welche sich morgens um 7 Uhr vor dem Redaktionsgebäude des Matin" versammelten und dann - jeder mit seiner Anmeldungsnummer auf der Brust- von der Militärmusikkapelle und berittenen Garde begleitet, nach dem Concordienplay schritten, von wo um 8 Uhr der Wett marsch angetreten wurde. Trotz der frühen Morgenstunde waren die Boulevards und der Concordienplatz von einer dichten Menge übersäet, welche die Konkurrenten und unter ihnen namentlich die Gruppe der Spahis und Zuaven mil lebhaften Hochrufen afklamierte. Der Marsch erstreckte sich auf eine Länge von 45 Kilometer bis Saint- Germain und von dort nach Paris zurück bis auf das Marsfeld, wo bei der Maschinengalerie das Ziel war. Die Jury, die Direktions. und Kontrollkomitees setzten sich aus höheren Militärs und Offizieren zusammen. Die zahlreichen Preise waren dom Präsidenten der Republik und von offiziellen Persönlichkeiten sowie von Privaten gewidmet.
Unter dem Jubel der Menge ging nach 6 Stunden 14 Mi nuten 2 Sekunden der Infanterist Girard als erster durchs Biel. Ihm folgten innerhalb einer Stunde 24 andere Teil. nehmer; bis 23 Uhr nachmittags waren 600 Mann am Ziel angelangt. Aber in welchem Zustande! Die Maschinenhalle ist in eine Art großen Lagers umgewandelt. Die Wettgänger sollen sich hier ausruhen, sich erfrischen und gepflegt werden. In der Reihenfolge, wie sie anlangen, werfen sie sich auf den Boden nieder, völlig erschöpft und atemlos. Sie sind bollständig aufgelöst und unfähig, sich auf den Füßen zu halten. Stöhnend und röchelnd begehren sie Wasser. Einer, der zu schnell getrunken hat, fällt wie ein Sack in sich zusaminen. In der Krankenstation bietet sich den Augen ein äußerst peinliches Bild. Fünfzig Betten stehen hier; sie find alle schon besetzt. Vollständig ausgekleidet liegen die Soldaten darauf in bejammernswertem Zustande; die Krankenpfleger sind um sie bemüht und stehen ihnen nach Kräften bei. Andere kranke Wettläufer kommen dazu; bald ist der Raum für sie zu eng. Man zieht sie aus, massiert sie, gibt ihnen Duschen, herzstärkende Mittel usw. Einigen fließt ein dünner Streifen Blut über die Lippen. Es ist herzzerreißend. Viele werden nach den Krankenhäusern der Stadt gebracht. Die Kranken leiden an Krämpfen und Nervenfrisen. Andere sind beim Ablauf und auf dem Marsche von Mitbewerbern geschlagen, mit Füßen getreten worden. Viele der Teilnehmer sind unzufrieden, daß man sie disqualifiziert hat, weil sie unterwegs niederfielen oder von einem Krampfansall gepackt wurden. Mehrere wurden vom Sonnenstich getroffen. Ein Jäger vom 29. Regiment erMärte, er sei disqualifiziert worden, weil er infolge eines Faustschlags, den ihm ein Sergeant eines Linienregiments gegeben habe, zusammengebrochen sei. Mehrfach haben die Rorporale und Unteroffiziere durch Handgreiflichkeiten an Gemeinen sich vor diesen einen Vorsprung zu verschaffen gewußt. Ein Unteroffizier des 124. Linienregiments ist den Anstrengungen bereits erlegen. Andere Wettläufer schweben in Lebensgefahr. Von 45 der Teilnehmer war dem Kriegsminister bei der Beantwortung der Interpellation noch nichts Näheres bekannt. Und alle diese Opfer für die Reklame trommel eines Pariser Blattes!
Es ist anzunehmen, daß General André sich diese Erfahrung zu Herzen nehmen und künftig das Leben der ihm anvertrauten Blüte der Nation nicht so leichtsinnig aufs
führte dann der Fußpfad, den der Hannhenner einzuschlagen hatte, geradeaus die Höhe hinan und über sie hinüber.
Der Bursche beschleunigte seinen Gang, so viel er konnte. Er war gerade nicht furchtsam, allein des Nachts im Walde zu sein ohne alle und jede Begleitung, erweckt immer ein unbehagliches Gefühl, außer bei demjenigen, der mit Absicht den Wald und seine Nacht aufsucht. Es kam hinzu, daß von dem Wolfsloch die erwähnten Schauergeschichten erzählt wurden und von abergläubischer Furcht fühlte sich auch unser Wandercr nicht ganz frei
Dort oben auf der Höhe aber lauerte auch diesmal in der Tat das Verderben. Der Tiophel hatte des Nachmittags, als er bei der Kirmeß gewesen, die Zurüstungen des Burkhennersch zur Heimkehr bemerkt und beschlossen, ihm im Walde aufzupassen und ihn durchzuprügeln oder todtzuschlagen er wußte selbst noch nicht recht, wie er es mit ihm machen sollte das sollte sich später erst finden weil er nach dem Elschen ging. Er hatte sich ja schon öfter die Zeit her in der Gegend umhergetrieben, durch die der verhaßte Bursche fam, aber er war noch nie zu einem festen Entschluß gekommen, was er mit ihm anfangen sollte. Er haßte ihn nur, weil er, dazu noch ein Fremder, sich unterfing, das Elschen heiraten zu wollen, und seiner Meinung nach hatte der Hangcurt auf dieses doch ein älteres Anrecht. Die Absicht des Burkhennersch, das Mädchen für sich zu erlangen, wurmte Tiophel deswegen ebenso sehr, als wäre er selbst der Benachteiligte dabei gewesen. Das neuliche Gespräch, das er mit dem Elschen in dec Wirtsstube geführt, hatte in ihm aber den Vorsatz zur Reife gebracht, an dem fremden Burschen Rache zu nehmen und ihm einen Denkzettel anzuhängen. Forts folgt.
* Der G auf dem Truppe zwei Bataillonen Regiments Nr. 1 General bei.
Die Tages den 2. Juni, na der Stadtverordnet 2. Dispensgefuche,
gaffe 31, b. bon
c. von Büttner& Müller V. für Ro Begsteingaffe, f. Frankfurterstraße, gesellschaft zur G Louis Hellmold 3. Umbau des 4. Fluchtlinienpla plan für die Sch traße. 7. Fub Umbau des alten& Rubfamen.- 10. C
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11. Jagdberechtigu 12. Arantenversich Taglohns betr.14. Unterbringung in der Aliceschule. Omnibusgesellschaf zum Wirtschaftsbet weg 28, b. vor@ rich Heyne für W
hofstraße 34, e.
f. von Anton Roch * Justizrat beging am Samsta gliedschaft des Gi diefem Anlaß war Shaft sein Blag r 59. Lebensjahre freibt, in Lorich
ihm zur zweiten S tätig. 1881 bis esten besischen gewählten, wegen Gulfleisch für die S
also doppelt gew für Friedberg an Mandat für den auch von seinen p gedrängt wurde.
Dr. Gutfleisch frü Meß das Manda deffen Stelle. Se Der Gießener Stadi zial- und Kreistag und Kreisausschus feiner 25 jährigen Gewerbebant- Gießen
wurde ferner als D
Eppothelenbant ber Treifinnigen Richtung ihm nicht vergeffen to Der Stadt Gießen
Flandelommen der A
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Lauch sonst hat Dr. Coße Berbienfte u Probing Oberheffen
fich der hohen Acht erfreut, die nicht m
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