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1.3.1904 Erstes Blatt
 
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tische Kraft. Eine Arbeiterfrau Harpeng, die an einer chro­nischen Nierenentzündung litt, würde ebenfalls erfolglos be­handelt. Schröter erklärte dem Mann, die Nieren seien faputt, und neue Nieren ließen sich nicht einsehen. Einem Arzt gelang es, die großen Wassermassen zu beseitigen, doch ist die Frau inzwischen verstorben.

Heilkräftiger Kohl.

Schröter behandelte Beinleiden auch mit Lehmumschlägen nach Pastor Felcke und benügte in dem Fall der Kutscherfrau Schlemo auch den sogenannten Baunscheidtschen Lebenswecker, mit dem er ihr in ihren kranken Fuß eine Menge kleiner Ein­schnitte machte, die er dann mit dem Baunscheidtöl" be= jtrich. Die Zeugin bekundet, daß sie vor der Lehmanwendung auf Anordnung des Angeklagten Kumstblätter auf das kranke Bein legen mußte. Vors.: Kumst? Das ist ja Kohl. ( Heiterkeit.) Ich bemerke das nur für die Herren Sachver­ständigen, die nicht von hier sind.( Erneute Heiterkeit.) Die Zeugin erinnert sich nicht mehr, ob die Kohlblätter eine besondere Wirkung ausgeübt haben. Der Vorsitzende bemerkt dazu: Das ist nun die ganz naturgemäße Naturheilmethode. Weiter geht's nicht mehr.( Heiterkeit.)

Fahrlässige Körperverlegung und Tötung.

Schwer belastend für den Angeklagten gestaltet sich die Beweisaufnahme in den Fällen des Bäckermeisters Otto Häse und der Besitzersfrau Melzner. Der erste litt an schwerem Gelenfrheumatismus und Atemnot und ist nach Aussage der Sachverständigen vom Angeklagten ganz unvernünftig be­handelt worden, so daß Lebensgefahr eintrat, die durch den Dr. Cahanowit beseitigt wurde. Privatdozent Dr. Salzer­München richtet an den Angeklagten die Frage, ob er mit dem Augenglas den Salizylgenuß bei dem Patienten fest­gestellt habe, was dieser bejaht. Sa ch v.: Vorher hatten Sie aber den Patienten nach den Rezepten der Aerzte gefragt und daraus entnommen, daß von diesen Salizyl verordnet worden war.( Heiterkeit.) Der Fall der an Magenkrebs er­frankten Frau Melzner führte zum Tode, nachdem der An­geflagte sie lange Zeit fälschlich auf Magenkatarrh hin be­handelt hatte. Als die Frau endlich in die Königsberger Klinik gebracht wurde, war es zu ihrer Rettung zu spät. Der Angeklagte bemerkt zu diesem Fall, daß er die Geschwulst später auch gefühlt und daraufhin konstatiert habe, daß Magenkrebs vorlag. Es sei aber eine Erfahrungstatsache, daß dieser unheilbar sei, und so könne ihm unmöglich der Tod der Patientin zur Last gelegt werden. Der Sachv. Prof. Puppe fragt den Angeklagten, wie er die Frau troßdem noch umberlaufen lassen konnte und ob er nicht gewußt habe, daß auch Krebs manchmal noch heilbar sei.- Angek I.: Das sollen Sie mir erst mal nachweisen.( Heiterkeit.) Sachv. Lengerick macht dagegen darauf aufmerksam, daß Krebs im Anfangsstadium durch Herausschneidung der angegriffenen Toile sehr oft heilbar sei. ( Fortset. folgt.)

Lokales.

1. März 1904. Der Großherzog hat am 26. Februar d. J. den Landgerichtsrat bei dem Landgericht der Provinz Oberhessen Karl Dornseiff zum Landgerichtsdirektor bei dem Landgericht der Provinz Starkenburg und den Amtsrichter bei dem Amtsgericht Gießen, Ludwig Neuenhagen, zum Landrichter bei dem Landgericht der Provinz Oberhessen, beide mit Wirfang vom 11. März 1904 ernannt.

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Beranlaßt durch den Tod des jüngsten Sohnes Prinzen Heinrich von Preußen wird der Großherzog feinen Aufenthalt in Riel noch um einige Zeit ausdehnen. ** Aus Anlaß der 400ften Wiederkehr des Se burtstages des Landgrafen Philipps des Groß­mütigen von Hessen soll in ganz Kurhess n ein Volksfest veranstaltet werden, das Ende Juli stattfinden soll.

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** Neue Titel bei der Staatsbahn. Ab 1. April heißen die etatzmäßigen Fahrkarten ausgeberinnen: Eisenbahngehülfinnen, diätarische Fahrkarten ausgeberinnen, Telegrath stinnen, Abfertigungsbeamtinnen: Eisenbahnanwärte­rinnen, die tie Probedienst beschäftigten weiblichen Besonnen: Gehülfinnen im Probedienft, Hülfstelegraphiftinnen, Abferti gungsgehülfinnen 2c.: Aushelferinnen.

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Die Haupt- und Schluß- Ziehung der 3. Hessisch­Thüringischen Staatslotterie beginnt bereits am 7. März d. J. Es wird hiermit an die sofortige Los. Erneuerung zu dieser Klasse erinnert.

Die Schonzeit auf männliches Rehwild beginnt mit dem heutigen 1. März, ebenso auf Enten.

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Museum des oberhessischen Geschichts­verein. Zwei überaus wertvolle Seidenstickereien, in Gobelinmanier kunstvoll auf Papier ausgeführt, Arbeiten aus dem badischen Schwarzwald, Landschaften darstellend, hat Frau Conditor Hettler dem Museum im alten Rathause geschenkt. Obgleich es sich um alte Familien- Erbstücke handelt, Hat Frau Hettler sich doch von denselben getrennt, nachdem sie in Erfahrung gebracht, wie sehr der Allgemeinheit mit der Zuwendung von solch eigenartigen und seltenen Kunst­werken an das Museum gedient ist.- Ferner ist dieser Tage die Gammlung von Binngeschirr im alten Rathause um 2 wertvolle alte Binnschüsseln bereichert worden, welche wundervolle Zeichnungen enthalten und ehemals beim Ofter­mahl der Juden( Seeder) benutzt worden sind. Da der oberhessische Geschichts- Verein, dem diese seltenen Schüsseln zum Kauf angeboten waren, über Mittel zum Ankauf der­selben nicht verfügte, wurde von privater Seite durch eine Sammlung unter unseren israelitischen Mitbürgern der nötige Betrag beschafft.

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Auf der Geflügel- und Kleintier- us­stellung in Frankfurt erhielt u. a. für geschlachtetes

15000 M.bar Geld für nur M. Ziehung garantiert 5. März 1904. d. Gr. Bad. Roten- Kreuz- Lotterie 3388 Geldgew. M. 44000

ohne Abzug

Los| Mk., II. Lose 10 Mk.; Porto u. Liste 25 Pfg. empfiehlt J. Stürmer, Lott. General- Agent, Strassburg i. E.

und alle mit diesen Losen kenntlichen Verkaufsstellen.

Geflügel und Eier Herr C. Rübsamen einen ersten Preis und Herr A. Feising- Gießen für Vögel einen 1. Preis.

** In der kürzlich abgehaltenen ordentlichen Haupt­versammlung der astwirte Krankenkasse wurde fonstatiert, daß der Stand der Kasse ein überaus günstiger ist. Trotz einiger sehr schwerer Krankheits- und Unglücksfälle, welche der Kasse sehr große Summen fostete, ist der gefeßliche Refervefonds nahezu eingesammelt und auch der Vermögens bestand ein beträchtlicher. Die Geschäftsführung blieb wie seither in den Händen des Hoteliers M und und Restaura­teurs Jastowsky.

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sich fein rationelleres Beförderungsmittel wünschen kann. Zur Popularisierung des Motorzweirades haben die Neckar­sulmer Fahrradwerke, A.-G. Königl. Hoflteferanten Neckarsulm, sehr viel beigetragen, indem dieselben vor drei Jahre mit der ersten brauchbaren und grundlegenden Type auf dem Markt erschienen sind und wie diese Werke weiter­geschritten sind, beweift uns der vorliegende Frachtkatalog mit äußerst gediegen.m Inhalt und wohlgelungenen Ab­bildungen von verschiedenen Typen Touren-Motorräder, Halbrennmotorräder, Vollrennmotorräder, Vorsteckungen zur Mitnahme einer weiteren Person, Motordreiräder für drei Personen, sowie zur Gepäckbeförderung. Es scheint, daß außer den schon zu Tausen en eingeführten Motorzweirädern auch diese kleinen Mängelchen mit dem billigen Anschaffungs­preis und minimalen Betriebskosten eine große Zukunft be­vorsteht; diese Typen scheinen das Volts- Automobil zu werden. Die Vertretung in Gießen hat Herr H. Kraft Nachf. ( 5. Gernandt) Neuenweg 46.

Eine große Allg. Gastwirte- Versammlung findet morgen Mittwoch, den 2. März, im Hotel Luy in Bezlar statt. In dieser Versammlung wird Herr Herrmann, Verbands. Ehrenpräſident aus Darmstadt, einen Vortrag halten über Organisation, Bestrebungen, Errungenschaften und Wohlfahrtseinrichtungen des Bundes deutscher Gastwirte, welcher 16 Verbände mit ca. 550 Vereinen und 40 000 Mitgliedern umfaßt. Durch diesen Vortrag sollen die dem+ Bestimmt nächsten Samstag den 5. März Bunde noch nicht angehörenden Wirte unterrichtet werden cr. morgens 8 Uhr beginnt die Ziehung der Badischen Roten von den großen Vorteilen, welche der Bund seinen Mit- Kreuz- Lotterie in Karlsruhe, wie dies festgesetzt wurde. Wer gliedern bietet, durch seine Organisation und seine geschaffenen sich ein Unrecht an das Große Los erwerben will, der ver­Institutionen und wie nötig es ist, sich dieser Korporation schaffe sich tasdigst ein oder mehrere Lose á 1 Mt., Porto anzuschließen und in großer Anzahl gegen die Extra- Geseze, und Liste 25 Pfg. mehr, welche bei allen Los- Verkaufsstellen Verordnungen und Abgaben des Gastwirtestandes Stellung und der General- Agentur J. Stürmer, Straßburg i. Els., zu nehmen. Gleiche Vorträge finden statt am 7. März in Langstr. 107, jetzt noch zu haben sind, jedoch räumt der Lauterbach, a 8. März in Alsfeld und am 9. Vorrat bei. März in Bad Nauheim, in diesen Versammlungen spricht Herr Direktor Reinemer, Ehrenmitglied des Bundes deutscher Gastwirte.

* Die 2. Gießener Bumbaß- Gesellschaft schreitet von einem Erfolg zum andern. Am Sonntag fonzertierte die Gesellschaft, wie uns geschrieben wird, zum Besten des Dombaufonds in Weylar vor ausverkauftem Hause. Gestern Abend fand ein Konzert in Marburg statt.

** Bei den in den letzten Tagen in den umliegenden Waldungen erfolgten Holzversteigerungen wurden folgende Preise erzielt: Tannen- und Kieferwerkholz der Meter 15-20 Mt., Eichen 50 Mt., 100 Bohnenstangen 3-5 Mt, Brennholz: Tannenprügel pro Meter 6,50-7,50 Mf., Stockholz 4-5 Mt., Buchenscheitholz 10-12 Mt., Prügel 8 Mt.

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Launsbach, 1. März. Unsere Jagd, die bisher für 475 Mt. verpachtet war, wurde bei der Neuverpachtung von den bisherigen Bächtern Herren Schneeweiß und Kinkel aus Hagen für 750 Mt. wiedergepachtet.

§ Butzbach, 25. Febr. Das hiesige I. Bataillon des Inf. Reg. Nr. 168 hat am 2., 3. und 4. März Gefechts­schießen mit scharfer Munition in dem Gelände zwischen Rockenberg, Münzenberg, Wohnbach und Wölfersheim.

)( Lollar, 1. März. Ehringshausen( Kreis Wezlar), Kölschhausen und Werdorf ist von heute ab zum Sprech­verkehr mit Lollar zugelassen. Für ein Gespräch von 3 Minuten Dauer beträgt die Gebühr 20 fg.

Langsdorf, 1. März. Landtagsabgeordneter Bürger­meister Röhler beabsichtigt die Errichtung eines Getreide­lagerhauses für die Orte Birklar, Bettenhausen und Langsdorf.

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Nieder- Ofleiden, 1. März. Vor einigen Tagen er= folgte im Beisein des Herrn vn Bothmer die Uebergabe des Frh. v. Shent'schen Hofgutes an unsere Gemeinde. Der Krieger- Bezirk Homberg feiert am 17. Juli d. Is. dahier sein diesjähriges Verbandsfest. Zugleich findet die Stiftungsfeier für ein 30 jähriges Bestehen des hiesigen Kriegervereins statt.

Frankfurt, 29. Febr. Die Mörder des Kaufmanns Lichtenstein sind bis jetzt noch unentdeckt geblieben. Zwar hat die Bolizei eine Spur aufgenommen, von der sich aber noch nicht sagen läßt, ob sie die Richtige ist. Die Be­erdigung des Opfers der Mordgesellen findet Dienstag Vormittag 11 Uhr statt.

Frankfurt a. M., 29. Febr. Während ihr Sohn und ihre Schwiegertochter auf einem Maskenballe waren, ertränkte sich die 73jährige Witwe Margarete Bahlin in ihrer Wohnung in einer Badewanne. Auf dem Tisch hatte sie ihre Baarschaft von 83 Mt. nebst einem Briefe nieder­gelegt, in dem sie bestimmte, daß diese 83 Mt. zu ihrer Beerdigung verwendet werden sollten. Ueber das Metiv ihrer Tat stand nichts in dem Briefe.

Darmstadt, 28. Febr. Bus Furcht vor Strafe erschos sich ein Artillerie- Unteroffizier von der ersten Batterie des Regiments Nr. 25.

Geschäftliches.

Das Motorz weirad. Wohl selten hat eine neue Sache derart rasch Terrain gewonnen, wie das Motor­zweirad. Wenige Jahre sind es her, daß diese Vehikel ver­einzelt auftauchten und heute kann man sie schon an allen Orten dugendweise beobachten. Es fann feine schlechte Sache sein, die sich so rasch entwickelt und wenn man die leichte Handhabung, die Geschwindigkeiten und das Nehmen von Steigungen ohne jede Anstrengung, den äußerst billigen Betrieb, die verhältnismäßig billigen Anschaffungsfosten und das damit noch verknüpfte Bergnügen in Betracht zieht, so muß man in der Tat gestehen, daß der Arzt, der Reisende, der Beamte, überhaupt der Geschäftsmann, der viel auf dem Lande ohne, oder mit schlechter Zugverbindung zu tun hat, Städtisches Schlachthaus. Ochsenfleisch 52 Pfg. Gefalz. Stierfleisch 40 Vfg. Heute und morgen.

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Holz Versteigerungen.

Daubringen. Im Wege schriftlichen Angebots sollen verkauft werden: 2 Eichenstämme mit 2,06 Fftm. und 138 Nadelstämme mit 51,89 Ffim. Angebote sind bis zum 5. März bei der Bürgermeisterei einzureichen.

Geilshausen. Im Submissionswege sollen versteigert werden: 7 Eichen- Schnittstämme, 11,04 Fm. 32 Eichen- Bau­und Nugholz- Stämm, 15,21 Fm; 1 Birkenstamm, 10 Mtr. lang. Angebote sind bis zum 3. März mit der Aufschrift Holz- Submission" bei der Bürgermeisterei einzureichen.

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Marktberichte.

Gieken, 1. März. Auf dem heutigen Wochenmarkt fosteten Butter per Pfd. 0.90-1.00 wt., Hühnereier 2 Stüd 12-14 Pfg., Enteneier St. 8 Pfg., Käse per St. 6-8 Pfg.. Käsematte 2 St. 5-6 Pfg., Erbsen ver Liter 21 Pfg., Linien per Liter 32 Brg., Tauben per Paar R. 0.80-1.00, Hühner per Stud Mr. 1.30-1.40, Hahnen, per Stud 0.80-1.70, Enten per Stüd 1.70-2.20, Gänse per Pfd. 65-70 Pfg., Ochsenfleisch per Pfd. 68-78 fg., Rindfleisch per Pfd. 62-68 Bfg. Schweinefleisch ver Pfd. 60-72 fg. Schweine fletsch gesalzen per funb 0.76 Bfg., Kalbfleisch per Bfd. 64-66 Bfg., Hammelfleisch per Pfd. 60-70 Pfg.. Kartoffeln pro 100 Kilo 6.00 m.. Zwiebeln ver 3t. Mt. 7.00-10.00, Alepfel per Gentner 20-25 Mr. Milch per Liter 18 Pfa. Dauer der Marktjeit bo n 8 Uhr morgens bis 2 Uhr Nachmittags. Gegenstände des Wochenmarktverkehrs dürfen vor Beginn der Marktzeit übeerhanp niat, und während der ersten drei Stunden der Marktzeit im Um­herziehen feilgeboten werden.

Frankfurt a. M., 29. Februar. Fruchtmarkt. E8 notierten nach Qualität: An Weizen, hiesiger und Wetterauer Mt. 18.15-18.35, furhessischer Mr. 18.15-18.40, norddeutsch. Mr. Kansas Mt. 17.80-18.20, Roggen, hiesiger Mr. 14.00 bis 14.25, russischer Mt. 14.75-15.00. Amerikaner Mt. 15.00 bis 15.25, Gerste, hiesige Mt. 15.00 bis 15 50, Pfälzer, Mt. 15.00 bis 15.40, fränkische Mt. 15 15, Riedgerste Mt. 15.25 bis 15.50, un­garische r. 17.25-18.25. Hafer, hiesiger Mr. 13.50-14.50, fur­hessischer Mt. 13.40-14 50, Württemberger Mr. bis--, bayerischer Mr. 13.50-14.75, russischer Wit. 14.25-15.50 Mais, Mixed Mr. 12.40-12.50, La Plata Mr. 12.20-12.40, weiter Mats Mr. 13 25-13.50, russischer Mr. 13.50-13.75. Alles pro 100 Kiso ab hier.

Frankfurter Viehmarkt. Zum Verkauf standen 393 Ochsenen 32 Bullen, 666 Kühe und Färsen( Stiere und Rinder), 293 Kälber, Ochsen. Bezahlt wurde für 50 Kilo Ochsen: a) vollfleischige_aus­304 Schafe und Hämmel, 1442 Schweine. Aus Desterreich 100 gemästete höchsten Schlachtwertes tis zu 6 Jahren Mt. 70-72, b) junge fleischige, nicht ausgemäftete und ältere ausgemästete Mr. 65 bis 68, c) mäßig genährte junge, gut genährte ältere Mr. 60-63, d) gering genährte jeden Altecs Mr.-. Bullen: a) vollfleischige höchsten Schlachtwertes Mt. 63-65, b) mäßig genährte jüngere und gut genährte ältere Mr. 60-61, c) gering genährte Mt. Kühe und Färsen,( Stiere und Rinder): a) vollfleischige. ausgemästete Färsen ( Stiere und Rinder) höchsten Schlachtwertes Mt 61-63, b) voll­fleischige ausgemästete Kühe höchsten Schlachtwertes( bis zu 7 Jahren) Mr. 57-59, c) ältere ausgemästete Kühe und wenig gut entwidelte jüngere Kühe und Färsen( Stiere und Rinder) Mt. 45-47, d. mäßig genährte Kühe und Färsen( Stiere und Rinder) Mr. 41-43, e) gering genährte Kühe und Färsen( Stiere und Rinder) Mr. Bezahlt wurde für 1 Pfund a) feinste Mast-( Bollm.- Mast) und beste Saugfälber( Schlachtgewicht) 82-84 Bfg.( Lebendgewicht) 48-50 Pfg., b) mittlere aft- und gute Saugfälher( Schlachtge wich) 72-75 Pfg.,( Lebendgewicht) 42-44 Bfg., c) geringe Saug­fälber 60-62 Pfg., d) ältere gering genährte Kälber( Fresser) Bfg., Schafe: a) Mastlämmer und jüngere Masthämmel 70-72 Pfg., b) ältere Masthämmel 60-64 Pfa., c) mäßig genährte Hämmel und Schafe( Märzfchafe) 50-52 Pfg. Schweine: a) vollfleischige der feineren Rassen und deren Kreuzungen im Alter bis zu Jahren ( Schlachtgewicht) 52 Pfg.,( Lebendgewicht) 41 Pfg., b) fleischige ( Schlachtgewicht) 51 Pfg.,( Lebendgewicht) 40 Pfg. c) gering ent­widelte, sowie Sauen und Eber( Schlachtgewicht) 42-44 Bfg., Lebendgewicht-, d) ausländ. Schweine unter Angabe der Her­Pfg. Das Geschäft in Hornvieh war gut und ist der

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Markt geräumt.

Drud und Verlag der Gießener Berlagsbruderei( borm. Wilh. Keller), Gießen Berantwortlich: für den politischen und Inseratenteil: Albin Klein für das Lokale, den Gerichts." und" Deffentlichen Sprechsaal": Fr. Oppermann

Die Haupt- und Schluß- Ziehung der 3. hessis- Thüringischen Staatslotterie bes ginnt bereits am 7. März d. Js. Es wird hier­mit an die sofortige Los- Erneuerung zu dieser losse erinnert.

Verhütet Feuersgefahr Vermeidet Wasserschäden

durch Hand- Feuerlösch- Apparat

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Vertreter: Otto Pieckert, Gießen.