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Aussprache von selbst. So hielt denn der Alte seine stillen Monologe in den zwei Zimmern des rechten Seitenflügels, mit denen seine Bescheidenheit sich begnügte.„ Entschieden handelt es sich um die verfluchte Liebe!" murmelte er zornig und schlug mit der geballten Faust so schwer auf einen zierlichen lackierten Tisch, daß das leichte Möbel fast zersplittert wäre. Dies fremde Mädchen mit ihren blauen Augen hat's ihm angetan, da ist kein Zweifel! Aber ein Mensch wie unser Junior braucht sich doch nicht zu scheuen, vor sie hinzutreten und um sie zu werben, sei sie so schön, wie sie wolle! Für den ist keine Prinzessin von Geblüt zu schade, geschweige denn eine simple Miß Ermshagen, ohne Vermögen, und mit gar nichts weiter! Warum geht er denn in drei Teufels Namen nicht hin und wirbt um sie?"
Ja, warum ging er nicht hin? Seine Liebe zu ihr hatte sich zur glühenden Leidenschaft gesteigert, er empfand bren nende Sehnsucht nach ihr, wenn er sie nicht sah, und eine quälende Unruhe in ihrer Nähe. Zudem trieb ihn die Eifer sucht rastlos um, denn seit dem Fest in Uyeno machte sich der spanische Vizekonsul auffallend viel in Yokohama zu schaffen, und war er auch ein verheirateter Mann, so brachte er doch jedesmal einige seiner Freunde aus Tokio mit, und diese waren Junggesellen und huldigten der schönen Hilda aus allen Kräften. Hellmut aber hate sich selbst versprochen, nicht vorschnell zu werben, Hilda sollte Zeit gewinnen, ihn kennen und lieben zu lernen, sie sollte wissen, daß nicht ihre Schönheit, daß ihre Seele, ihr eigenstes Wesen ihr diesen Mann gewonnen hatten! Aber wie sollte sie es anfangen, ihn jetzt kennen zu lernen in der Stimmung, in welcher er sich befand? Er verzehrte sich in Sehnsucht nach ihr, und sah er sie dann, von ihrem„ Gefolge" umgeben oder bei den Mahlzeiten in seinem Hause, seinem Vater gegenüber, so trieb es ihn gewaltfam von ihr fort, und ihm war, als würde er nie ſeine Hand nach diesem Kleinod ausstrecken können. Dazu kam, daß Hellmut keine zweite Aussprache mit dem Vater über seine Angelegenheit hatte erreichen können, denn der Senior begab sich jetzt ins Kontor, sobald Hellmut es verließ, man sah sich bei den gemeinsamen Mahlzeiten, und nach denselben schloß sich der ältere Norden in seinem Zimmer ein oder machte weite, einſame Spazierritte. Es war ersichtlich, er wich dem Sohn aus, und dieser war zu stolz, erzwingen zu wollen, was man ihm nicht freiwillig gewährte.
Auch Hilda litt unter Hellmuts verändertem Wesen. Oft schickte sie aus ihren großen Augen einen bangen, fragenden Blick zu ihm hinüber. Was konnte ihn so ganz verwandelt haben? Sie war sich keiner Schuld bewußt, denn im Verfehr mit den Herren aus Tokio hatte sie stets die strengſte Reserve zur Schau getragen. Hellmuts offene Liebenswürdigkeit, ſeine lebensfreudige, frische Art, sich zu geben, hatte sie so erquickt, ihr waren bisher nur genußsüchtige, egoistische oder blasierte Männer begegnet, höchstens noch solche, die das Leben und die Menschen wie ein großes Rechenerempel mit den dazu gehörigen Zahlen behandeln, wie ein Atemzug frischer, freier Luft hatte sie Hellmuts ganzes Wesen angeweht, und die Erinnerung an das Frühlingsfest in Uyeno, an den Ausdruck seiner Augen, sein Lächeln und den eigenen bebenden Ton seiner Stimme, wenn er zu ihr sprach, durchlief sie mit zitterndem Glücksgefühl, tönte wie ein schöner, voller Akkord in ihrer Seele nach. Zum erstenmal freute ſich Hilda ihrer jungen Schönheit, zum erstenmal fand sie das Leben vielverheißend, und nun?- Er hatte nicht aufgehört, sie zu lieben, das fühlte, wußte sie deutlich, er liebte sie sogar mehr, als zuvor aber was war über ihn gekommen? Welcher plötzliche Frost war in ihre Blüten gefallen? Und wieder stieg in ihrem Herzen diese dunkle Antipathie, dieser ungreifbare Widerwille gegen Hellmuts Vater auf, den sie mit aller Kraft ihrer Intelligenz bekämpft zu haben glaubte, und der doch ebenso fest in ihrem Innern wurzelte, wie am ersten Tage ihres Zusammentreffens.
Sie hatte sich einmal überwunden und mit ihrem Bruder darüber gesprochen, möglichst leichthin und nur andeutungsweise. Aber Walter hatte sie ausgelacht, der Chef sei nicht nur ein Ehrenmann durch und durch und ein glänzend begabter Kaufmann, er sei auch als Mensch und Charafter durchaus achtungswert, davon habe er Ermshagen
die besten Beweise. Solche mysteriöse Antipathien und Vorurteile müsse man sich nicht durchgehen lassen, dagegen müsse man energisch zu Felde ziehen, und Hilda sei hoffentlich klug genug, um dies zu tun, da sie voraussichtlich sehr
lange in Yokoham
blciben und mit
Norden
senior gu
sammenleben würden, und derartige Empfindungen würden ein tägliches Beisammensein gerade nicht behaglicher machen. Alles das hatte Hilda sich schon selbst gesagt, und so war sie nach dem Gespräch mit ihrem Bruder genau so flug, wie zuvor.-
An einem heißen Maitage war's, und zur festgesetzten Dinerstunde erschien alles in leichter Toilette. Es waren ein paar Geschäftsfreunde von Norden senior aus Tokio herübergekommen, sie hatten sich eine Weile am Hafen von Yokohama herumgetrieben, wo gerade einige neue Schiffe wissen, was für welche es wären. eingelaufen waren, und Walter Ermshagen wünschte zu
" Das würde Ihnen Mr. Norden hier sicher besser sagen können als wir, Sir," sagte lachend der Irländer, Mr. Green, an den sich Ermshagen mit seiner Frage gewendet hatte, obschon er nicht unten am Hafen war. Aber er weiß Bescheid von jedem Schiff, das da kommt und geht, als wär's ſein Eigentum, nicht wahr, Sir?"
" Sie tun mir zu viel Ehre an," gab Norden mit einem leichten Lächeln zurück. Jedenfalls muß ich bitten, daß Sie Herrn Ermshagen die gewünschte Auskunft geben, Mr. Green, ich kann ja korrigieren, wenn ich einen Irrtum konstatiere!"
Also zunächst“ der joviale Irländer streichelte sein glatt rasiertes Kinn und schloß halb die Augen, wie um sich recht zu besinnen„ war da die„ Maria Eugenia", von Coimbra, denke ich...“
,, Von Lissabon!" schaltete Fritz Norden verbindlich ein. ,, Da! Gleich beim ersten Wort eine Niederlage!" Mr. Green ſchüttelte in komischer Verzweiflung den Kopf.„ Aber Sie sind natürlich im Recht, Mr. Norden; wirklich, die Maria Eugenia" kommt von Lissabon, portugieſiſcher Schoner, mit Wein und Früchten beladen, Kapitän Gomez Cuertos, ein spaßiger, alter Seebär. Weiter! Die„ Mermaid", stolzes englisches Kriegsschiff, Prachtexemplar, mit allen neuesten Erfindungen und Einrichtungen versehen eine ganze Stadt auf dem Wasser schwimmend! Ein Kauffahrteischiff von Liverpool, der„ Standart", altes, vielgebrauchtes Fahrzeug, hat manchen Sturm erlebt, ist aber immer noch feetüchtig. Dasselbe kann man nicht von der „ Seeschwalbe" behaupten, kommt mit Hanf und Flachs von Holstein, hat Havarie gehabt und ist im Stillen Ozean, der manchmal seinen Namen verteufelt Lügen straft, nur mit knapper Not dem Untergang entronnen, muß jezt hier auf der Rhede von Yokohama vor Anker liegen und dann tüchtig aufgestutzt werden, kann schwerlich vor August von hier los. So, Mr. Ermshagen, das wären die Schiffe; halt, noch eins, wenns auch unsern gestrengen Geschäftsmann Norden ein Bijou in seiner Art, schlank und leicht gebaut, daß es weder angeht, noch intereſſiert: eine kleine englische Jacht, eine Lust ist, und blank und schmuck aufgetakelt von der obersten Mastspitze bis zum Schiffsrumpf. Aber keine Ladung drin, nichts Geschäftliches, zwei Plaisirfische, ein Engländer und ein Ungar, beide steinreich, haben sich auf gemeinschaftliche Kosten das Ding bauen lassen und wollen sich einmal Japan besehen, vermutlich, weil sie sonst auf der weiten Gotteswelt nichts Vernünftiges zu tun haben!"
Bei dem Wort„ Ungar" sah Hilda Ermshagen mit unwillkürlichem Schreck auf, um sofort innerlich über sich selbst beschämt zu sein, wie viele reiche Ungarn mochte es geben, die sich, auf gemeinsame oder eigene Koſten, eine Jacht bauen ließen und die Welt besahen?- Aber wie sie sich das zu ihrer eigenen Beruhigung sagte, streifte ihr Blick Hellmuts Antlitz und gewahrte dort einen ganz merkwürdigen gespannten und aufgeregten Ausdruck, mit dem er zuerst sie selbst, sodann ihren Bruder firierte. Konnte er denselben Gedanken gehabt haben wie sie? Und woher wußte er? Hatte Walter es ihm gesagt?
„ Die Namen dieser beiden Weltumsegler sind Ihnen zufällig wohl nicht bekannt, Mr. Green?" hörte Hilda in diesem Augenblick Hellmuts Stimme fragen.
Doch, mein junger Freund! Der Engländer ist der älteste Sohn des alten Lord Tratmore; zukünftiger Erbe von Millionen und Pair des Reiches, kann er sich eine so kleine Phantasie gestatten. Es sind dies die Tratmores von der„ weißen Linie", so genannt wegen des wunderlichen flachsweißen Haar- und Bartwuchses, der dieses Geschlecht seit Generationen auszeichnet und dessen sie sich als einer geschichtlichen Kuriosität rühmen, ein weißer" Tratmore hat bereits unter Heinrich dem Achten ein vielbedrohtes Da
fein geführt. Von dem andern Herrn weiß ich nur zu sagen, daß er ebenfalls das Geld mit beiden Händen hinwirft, daß er ungarischer Magnat, leidenschaftlicher Sportsman ist und Demetrius Vanescu heißt... Ihnen scheint der Name bekannt zu sein, lieber Norden."
" Ja wohl, er ist mir bekannt!"
( Fortsetzung folgt.)
Die„ Villa der Blumen". Humoreske von Wilhelm Wagner.
( Nachdruck verboten.) Sie faß am fleinen Damenschreibtisch und zeigte ihm eine lange Liste, als er in das Zimmer trat.
" Franz, 55 Hochzeitsgäste haben Papa und ich heute früh zusammengezählt und Papa hat die Einladungen auch schon fortgeschickt. Was sagst du dazu?" schloß sie zögernd.
55 Leute kommen auf unsere Hochzeit?!" entgegnete der schlanke Herr von etwa 35 Jahren und küßte seine Braut. Dann sette er sich neben sie und wiederholte kleinlaut:„, 55 Hochzeitsgäste; Louise, das ist aber etwas viel."
Papa will es so haben, und du weißt doch, wie er ist. Hast du vielleicht auch noch einige Freunde, die wir einladen müssen, Schat?"
Nein, um Gotteswillen, nein!" wehte er haſtig. Sie mußte über seine verzweifelte Abwehr lachen. " Du arbeitest zuviel," ſagte sie dann zärtlich, das macht dich nervös." nein, meine Arbeit macht mir große Freude!" beeilte sich der Architekt zu sagen.„ Ich bin ja so unendlich glücklich, für uns ein Haus bauen zu können, so ganz nach meinen Wünschen und Ideen! Du sollst staunen, wenn du die„ Villa der Blumen" vollendet sehen wirst, Louise! Alle Räume, alle Ausstattungsgegenstände, jeder farbige und dekorative Schmuck, sind nach meinen Ideen entstanden und inmitten dieser Kunst werden wir wohnen und sehr glücklich fein!"
Wann darf ich denn endlich unsere Villa ſehen?" fragte fie ungeduldig.
" In zwei bis drei Tagen. Das Haus hat mehr Arbeit gemacht, als ich dachte und während der Vollendung habe ich gar vieles umgeändert. Auch jezt gefällt mir manches noch nicht; einiges hätte ruhiger, einfacher wirken sollen, anderes reicher, lebhafter. Unser Haus soll kein Dußendhaus ſein und keine Alltagsmenschen sollen darin wohnen, sondern zwei Leutchen, die ihre Welt ganz für sich haben und die sich ihr Nest nach eigener Neigung und eigener Individualität schaffen."
Franz, Franz," unterbrach sie den Schwärmer, du vergißt, daß wir ja gar nicht allein sein können, denke" doch an die eingeladenen 55 Hochzeitsgäste, die werden uns doch oft besuchen wollen, nicht wahr?"
Er warf sich in einen Seſſel und verwünschte alle Hochzeitsgäste.
Endlich war der große Tag gekommen, wo der Architekt seiner Braut die„ Villa der Blumen", die er ganz nach seinen Plänen, allerdings mit Hilfe des Kredits seines zukünftigen Schwiegervaters gebaut hatte, zeigen konnte. Der alte Breßler war natürlich auch bei der Besichtigung. Er pustete gewaltig, als sie die Anhöhe hinaufschritten und brummite: „ Ein Unsinn, auf einen Beg zu bauen, wo man genug Plaß im Tale hat, und dazu diese öde Gegend; das sieht ja gerade aus, als sollte niemand zu Euch kommen."
Franz eilte voraus und schloß die„ Villa der Blumen“ auf. Dann trat er zurück und sprach tief bewegt zu seiner Braut.
Hier, Louise, wohnt die Freude am Leben und am Schaffen!" Danach wandte er sich an den zukünftigen Schwiegervater und hielt ihm eine kleine Rede:
Architektur heißt Baufunst," sprach er.„ Sie verbindet zwei Begriffe, die Kunst des praktischen Werkes und die Kunst des Schönen. Eine neue Zeit, eine neue Kunst ist angebrochen, welche die Nüchternheit der alltäglichen Gegenstände durch die Kunst verschönert. Betrachten Sie sich die Fassade dieses Hauses, sie deutet erschöpfend die edle Harmonie des Innern an und es fügt sich eins ins andere. Ihnen aber, hochverehrter Herr Schwiegervater, spreche ich an der Schwelle dieses Hauses meinen tiefempfundenen Dank aus, daß Sie nicht gezögert haben, meine Kunst durch Ihre Mittel zu unterstüßen! Und nun tretet ein!"
Vater und Tochter schritten langsam über die Schwelle.
,, Ah!" rief Louise.
alles, lieber Franz!"
Wie neu,
wie
eigenartig ist das
" Hm," sprach der alte Breßler, der Hausgang ist aber bei uns zu Hause nicht so verschwenderisch eingerichtet und ein Klavier habe ich in meinem ganzen Leben noch in keinem Hausgang stehen sehen."
„ Das ist kein Hausgang, lieber Schwiegervater, sondern eine Halle, die„ Diele" genannt; sie soll dem Besucher sofort die Behaglichkeit des Hauses zeigen. Hier werden wir unsere Hauskonzerte abhalten. Dort der Naum ist das Eßzimmer und hier befindet sich das niedere, buchumstellte Lesezimmer mit seiner Holzdecke, der Ort der Sammlung und des geistigen Aufnehmens. Nun, meine liebe Louise, was sagst du zu deinem Heim?"
" Ich vermag mich vor Staunen gar nicht zu fassen, das ist ja alles wunderbar!"
„ Also das ist neumodische Kunst, das ist Sezessionsstil oder wie man die Geschichte nennt?" bemerkte der Schwiegerpapa.„ Grüne Möbel und ein blauer Teppich, ne, das ist to!"
„ Das ist Eigenart," entgegnete der Architekt feſt. " Und die schmale Treppe?"
„ Die paßt zum Ganzen. Sehen Sie hier das Wohnzimmer an. Getäfelt an den Wänden und an der Decke. Weiße Hölzer ohne prunkvollen Zierrat spielen mit dunklen Flächen ein ruhiges Spiel. Des Abends feierliche Stunden und die Heiligkeit der Einsamkeit soll hier empfunden werden, einem Vorhofe gleich, von dem man zur Ruhe, dort in das Schlafzimmer geht. Empfinden Sie die Raumpoesie?"
,, Ne, aber die rote Tapete im Schlafzimmer tut meinen Augen weh."
" Daran muß man sich allerdings erſt gewöhnen. Ich nenne dieses Zimmer nicht Schlafzimmer, sondern„ Naum der Ruhe“. Dieser Raum ist auch deshalb rot bemalt, weil er in dem Gefühl entstanden ist, den Zauber des Tages, Zwschen diesen roten Mauern soll nur eines wohnen: die der scheidenden Sonne in rubinroten Farben festzuhalten. Liebe!"
Franz blickte seine Braut an und die wurde rot, wie die Wand des„ Raumes der Ruhe".
„ Etwas ist hier praktisch, nämlich das niedrige Bett," sprach der Schwiegervater gnädig,„ da tut Ihr Euch nicht weh, wenn Ihr mal aus dem Bette fallt. Wo geht es denn da hinaus?"
„ Nach dem„ Raum der Reinheit", früher Badezimmer genannt, während gegenüber sich der„ Raum der Lieblinge" sich befindet, früher Kinderzimmer bezeichnet."
Dho, Ihr habt ja noch gar keine Lieblinge!" Louise wandte sich kichernd ab und Franz sagte lächelnd: " Deshalb habe ich den„ Naum der Lieblinge" auch noch nicht mit Möbeln ausgestattet; alle anderen Räume aber sind vollſtändig eingerichtet."
„ Nun fällt mir aber etwas ein!" rief plötzlich Breßler ganz erschrocken.„ Du ſagſt, es wäre alles eingerichtet, wo kommen denn aber die vielen Hochzeitsgeschenke hin?"
„ Hochzeitsgeschenfe, Bazarsachen und unechte Lurusgegenstände aus Warenhäusern,— die paſſen nicht in dieſes genau nach einem Stile erbaute und eingerichtete Haus!“ entgegnete der Architekt wegwerfend.
Aber wir haben 55 Personen zur Hochzeit eingeladen und die schenken doch alle etwas und das müßt ihr annehmen und hier an den beſten Päßen unterbringen."
„ Unmöglich! Das würde ja alles, alles verderben!" " Papa, Franz hat ganz recht," bestätigte die Braut. „ Nimm doch Nücksicht auf die Kunst."
„ Recht hin, Kunst her, ihr dürft die Geschenke der Hochzeitsgäste nicht abweisen!"
Hier herein kommt aber nichts!" rief der Architekt er" Bitte, ich gebe die Hochzeit und da kann ich es machen, regt.„ Sie hätten auch keine 55 Personen einladen sollen!" wie ich es will!".
Bitte, und ich habe diese„ Villa der Blumen" erbaut und kann darin machen, was ich will!"
" So? Hat man vergessen, daß die ganze Geschichte hier, die ich ziemlich verrückt finde, mit meinem Gelde geschaffen worden ist?!"
„ Aber Papa!" flehte Louise erschrocken.
„ Schweige! Ich lasse mir nicht das Recht nehmen, in einem Hause, das mit meinem Gelde erbaut ist, etwas zu böser Miene aus der schönen„ Villa der Blumen", wo die sagen!" lind ohne sich weiter mzublicken, schritt er mit Freude am Leben und am Schaffen wohnen sollte.
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