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leber Fachschulen" im allgemeinen, Punkt 8b, begründete Herr Abg. Euler in längeren Ausführungen eine Resolution, in der es u. a. heißt: Die Ausbildung der Handwerker ist ausschließlich Sache der Meisterschaft, nicht nur in der Werkstatt, sondern auch in Bezug auf ihre Erziehung und ihre theoretische und technische Aus­bildung in Fach- und Fortbildungsschulen. Das Recht der Innungen auf Errichtung und Leitung von Fach­schulen muß in vollſtem Umfange und mit aller Energie gewahrt werden. Staat und Kommunen sind ver­pflichtet, Mittel bereit zu stellen, insbesondere für solche Anstalten, in welchen praktisch vorgebildete Handwerker als Fachlehrer sich ausbilden. Gelegentlich der Dis­kussion kam es zu einem scharfen Meinungsaustausch zwischen dem Vertreter des preußischen Handelsministe­riums Herrn Regierungsrat Dr. v. Seefeld und dem Abgeordneten Herrn Euler mit Bezug auf die einige Zeit eingegangene Magdeburger Tischler- Innungsfach­schule. Die Ausführungen Eulers zu seinem Antrage wurden von Herrn Kammervorsitzenden Figge- Köln unterstützt, Sekretär Korthaus- Osnabrück ersuchte den Antrag als Material dem Ausschuß als Material zu überweisen, was auch geschah, nachdem Pfluger­Regensburg die Pflicht der Innungen, das Fachschul­wesen zu pflegen, betont hatte.

Politische Nachrichten.

Berlin, 29. Sept. Der Berliner Polizeipräsident von Windheim wird demnächst als Nachfolger des Grafen von Wedel in das Ministerium des königl. Hauses eintreten.

Berlin, 29. Sept. Reichstagspräsident Graf Ballestrem ist heute hier eingetroffen und gedenkt einige Zeit hier zu bleiben. Seine Anwesenheit soll mit der Festsetzung der ersten Sizung nach der Ver­tagung des Reichstages und der Bestimmung der Tages­ordnung zusammenhängen.

-Wie dem Rheinischen Kurier" aus zuverlässiger Quelle aus Berlin gemeldet wird, werden die Buren­Generale Dewet, Delarey und Botha Mitte Oktober vom Kaiser empfangen werden.

- Chemnitz, 29. Sept. Der Auftrieb auf dem hiesigen Schlachthofe war derart stark, daß die Fleischpreise für sämtliche Vichgattungen erheblich zurückgingen.

Köln, 29 Sept. Geheimer Regierungsrat Dombau­meister Richard Voigtl ist im Alter von 73 Jahren gestern Nach einer längeren Erholungspause wurden die And 9 ur infolge eines chino geht, ber Bollen Uhr Gehirnschlages gestorben. Sein

Verhandlungen bei Punkt 9 fortgesetzt. Die Ein­führung von Arbeitsbüchern für Gesellen empfahl der Berichterstatter Herr Schleifer- Straßburg in Elsaß mit Hinweis auf französische Verhältnisse. Hierin trat ihm bei der Korreferent Dr. Schwalenberg Dessau, welcher von Seiten der Gewerbekammern durch den Konsulenten Dr. Brehmer- Lübeck Unterstützung fand. Gegen den Antrag sprach sich nur aus Herr Korthaus­Osnabrück, welcher sich namentlich gegen die dauernde Bindung des Gesellen an das Arbeitsbuch aussprach, worauf ihm entgegengehalten wurde, daß man doch auch von jedem Beamten oder Kaufmann die Führung von Zeugnissen verlange. Das Ergebnis der Erörter ung war die einstimmige Annahme des vereinigten Antrages der referierenden Kammern 2c.: daß auch für volljährige Arbeiter, im Interesse der für die Hand­werksmeister wichtigen Kontrolle über die bisherige Be­schäftigungszeit und Beschäftigungsart der sich meldenden Gesellen, Arbeitsbücher nach Maßgabe der§§ 107 f. der Gewerbeordnung obligatorisch eingeführt werden. Zur Mitwirkung bei den Arbeiten der Kommission sollen die Innungsverbände hinzugezogen und das Ergebnis dieser Arbeiten dann auf dem nächsten Handwerkskammertage nochmals zur Beschlußfassung vorgelegt werden.

Punkt 10: Abänderung des§ 100g der Reichsgewerbeordnung, betr. das Verbot von Preisfestsegungen für Zwangsinnungen, wurde vom Syndikus Grandtke- Frankfurt a. D. als Referent be­handelt. Die seitens des Redners gebotene Begründung wurde von Herrn Abg. Jacobsfötter als nur teilweise zutreffend bemängelt. Er bezweifelte weiter den Er­folg des Antrages; sollte derselbe aber zum Beschluß erhoben werden, so sei er bereit unter der Voraussetzung, daß eine Revision der Begründung vorgenommen werde, den Antrag in der Petitionskommission des Reichstags zu vertreten. Sefc. Korthaus- Osnabrück spricht sich aus der Praxis sogar scharf gegen den seiner Ansicht nach undurchführbaren Antrag aus. Nach weiterer Debatte gelangte der Antrag schließlich mit 35 gegen 26 Stimmen zur Annahme. Er hatte folgenden Wortlaut:

,, Die Innung darf ihre Mitglieder in der Fest­setzung der Preise ihrer Waren oder Leistungen nur insoweit beschränken und überwachen, als es derselben überlassen ist, für gleichmäßige Waren oder Leistungen, Mindestpreise oder Lohnsäge festzustellen. Derartige Beschlüsse unterliegen der Genehmigung der Aufsichts­behörde. Die Aufsichtsbehörde kann veranlassen, daß bei Innungen, deren Bezirk sich über mehrere Ge­meinden erstreckt, die Festsetzung für jede Gemeinde gesondert erfolgt."

dung des Kölner Domes.

5.

Bundestag der National- Stenographen Deutschlands am Köln, 29. Sept. Die Köln. Vztg." meldet, daß der kommenden Sonntag in Köln zusammentritt.

in seinem Schlafzimmer tot aufgefunden. Ueber die näheren Paris, 29. Sept. Emil Zola wurde heute Morgen Umstände seines Todes wird folgendes gemeldet: Emile Zola nebst Battin tehrten gestern Abend aus Geban zurück. Sie His heute worgen bis 9 Uhr die Dienerschaft nicht gerufen waren in guter Stimmung und gingen frühzeitig zur Ruhe. wurde die Thür geöffnet. Bola lag ausgestreckt inmitten des wurde und das Klopfen an die Zimmerthur vergeblich war, 8 mmers. Seine Gattin atmete noch. Die Dienerschaft holte eiligst einen Arzt herbei. Es wurde versucht, Zola durch fünnliche Atmung wieder ins Leben zurückzurufen, aber vergeblich. Die Gattin Rolas liegt schwerkrank dar­nieder. Auf die an sie gerichteten Fragen konnte Frau Zola Antwort geben. Sie wurde in ein Nebengemach gebracht, wo ihr erst später der Tod ihres Mannes mitgeteilt wurde. Der herbeigerufene Polizei- Kommissar stellte sofort eine Unter­suchung an, deren Ergebnis war, daß der Tod durch aus­prömendes Kohlengas aus dem verstopten Kamin erfolgt ist. Die Nachricht vom Tode Zolas, welcge Mittags in Paris bekannt wurde, rief ungeheure Aufregung hervor.

Aläßlich der Nawetter- Katastrophen auf Sizilien hat der Präfekt das Staatsministerium tele­graphisch ersucht, die Steuer- Kontribution zu suspendieren. Staufieute beantragten Verlängerung ihrer Wechsel- Ver­pflichtungen. Minister Giolitti sandte zur Stillung der ersten Not 2000 Lice, der römische Preß- Verein 1000 Lice. Der Bürgermeister von Rom wird sich an der Sammlung zu Gunsten der Opfer in hervorragender Weise beteiligen. Wailand hat bereits die Initiative dazu eingeleitet.

Parteitag der Freisinnigen Volkspartei.

Hamburg, 29. Sept. Der Parteitag verhandelte heute über einen Antrag Demmig über die Ausbildung des Fortbildungs- und Fachschulwesens für Hand­werker. Der Antrag wird angenommen, nachdem ein Zus saz vo Sachs: Berlin, der die Verlegung der obligatorischen Fortbildungspunden in die Arbeitszeit fordert, als zu speziell uno schematisy bekämpft und zurückgegangen ist. Darauf begründet Fischbeck seinen Ant.ag zur Arbeiterfrage; er will Sicherung der Koalitionsfreiheit, Modernisierung des Gesinderechts, Kinderschuß auch in der Landwirtschaft und Arbeitslosenversicherung durch freie Arbeiter­

der Schanzenstraße und der Aufstellung einer hübschen Bühne mit sehr geschmackvollen Dekorationen 2c., aud ein wirklich gutes und dezentes Programm geboten wird. Das Personal besteht aus 2 Soubretten( Fr Erna Wolstedt und Lilly Blondin), 1 Humoristen und Blizzdichter( Norbert Stein) 1 Duett( Frl. Else und Helene Belloni) 1 Schnellzeichner und Transparentmale ( Szandor Kline) und 1 Ventrilopnisten( C. H. Walft(?) Man sieht, es wird Vieles geboten werden.

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** Das Alte stürzt und Neues wächst aus den Ruinen" dieses albekannte Sprichwort es fann wohl nicht treffende angewandt werden und man wird es selten faum mit so viel Freude ausrufer, wenn man das Verkaufshaus des Herrn Mezgermeister Gustav Kreuder in der Neustadt von früher gekannt hat und der Weg führt einem jekt wieder an der Stelle vorbei. Wie Tag und Nacht! Doch treten wir einmal hinein in den Verkaufsladen: Die beiden

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großen Schaufenster geben dem modern ausgestatteten Raume Azbach- La am Tage eine reiche Fülle von Tageslicht, die Theke mit massivem Mauerwerk mit glasierten Platten in Jugendstil, die Wände samt der Glasdecke, dem Kronleuchter und einigen Spiegeln, wie auch der praktische Fleischhackeklog und dem Eisschrank lassen das Auge mit großem Wohlgefallen, ob dieser Feinheit auf den einzelnen Gegenständen ruhen. Die ganze Ladeneinrichtung hat die Firma L. H. Leo­Bonnet, und den hausflur gelangt man bequem den futile pold in Gotha geliefert. über den Hof nach hinten zum Schlachtraum; hinter gezeichneten Herr Kreuder ist diesem wieder liegt der Eiskeller. für seine Wurstfabrikation den elektrischen Betrieb einge mit der Zeit auch voran gegangen und so hat er z. B. führt. Nehmen wir alles kurz zusammen, so muß man sagen, es ist alles praktisch und bequem eingerichtet. Herr Architekt viel auf wenig Plaz uutergebracht und Herrn Baumeister Huhn, welcher die Pläne dazu geliefert hat, hat damit Winn, welchem die Ausführung des Planes über­tragen worsen, war, kann man nachrühmen, daß er den in hat, ohne dabei mit der Ausschmückung zu geizen. fei diesen Bau sehr schnell und doch solid fertig gestellt ſtatt. Die Möge der Bau, nachdem er nun vollendet, für die, die nährend seit Friedens und des Glückes ſein. darin wohnen werden, allezeit auch eine Stätte des wurden, die

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Ludwig Papst zu Sprendlingen die evangelische Pfarr­** Am 18. September ist dem Pfarrer Ferdinand 24. September dem Pfarrer Heinrich Klingenschmidt zu stelle zu Gräfenhausen, Dekanat Darmstadt und am Romrod die evangelische Pfarrstelle zu Alsheim, Defanat gepant je Oppenheim- übertragen worden.

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berge hat n Gegen das Anfassen von Obst und anderen Lebens- Willio mitteln im Straßenhande.sverkehr ergreifen, nach dem Vorträgt Krupp bilde der Bäckermeister in Berum, jetzt auch vie Straßen den Geschüße händler Maßnahmen. Sie haben an ihren Wagen vielfach Tafeln mit der Ausschrift: Das Anfassen der Waren ist musamt der verboten" angebracht, und das kausende Publikum gewöhnt Mohr zurück sich mit der Zeit daran, diesen Hinweis zu respeltieren. Prejem Zwede Es wäre sehr zu wünschen, daß sich diese schöne Sitte mit gefettet ist. er Zeit auch hier einbürgerte."

** Ueber das Recht der Presse, öffentliche Miß stände zu besprechen und zum Gegenstande ihrer Kritik zu machen, hat das Reichsgericht ein für die gesamte Presse wichtiges Urteil gefällt, indem darin der Presse das Recht zuerkannt wird, Uebelstände zur Sprache zu bringen. Einer­seits werden daourch den Behörden solche bekannt gegeben, andrerseits wird ein gewisser moralischer Druck auf die vors gesetzte Behörde ausgeübt, eine Untersuchung einzuleiten, eventl. eine Abhilfe herbeizuführen. Rügen in der Presse über wahrgenommene Wißpände handeln in Wahrnehmung des berechtigten Interesses, das jeder Staatsbürger daran hat, daß solche Handlungen nicht vorkommen.

** Zur Beachtung für Rekruten. Es geht so sacht ans Abschiednehmen. Tausende von jungen Leuten ziehen nun bald wieder den bunten Rock an, den bereits so Viele vor ihnen mit Stolz get.agen haben. Ein gewisses Etwas beschleicht das Herz dessen, der seiner Zeit von der Miluär- Ersaßkommission für tauglich befunden wurde und jezt den Gestellungsbefehl erhaiten hat. Mutter erschwert gewöhnlich dem Jungen den Abschied, und was sie macht,

Die Frage, o ein Lehrvertrag zwischen Organiſatlichung, bestaat tönne das mit den Sogar das holt eine andere liebende Geele nach. Indeß Die Gorge die Arbeitsnachweises fuhre in den sozial­Vater und Sohn gesetzlich geboten und notwendig sei, bildete den 11. Punkt der Tagesordnung. Eine demokratischen Staat. Hierzu verlangt Dr. Hirsch Berlin die Erhöhung des Schußalters für jugendliche Arbeiter und Reihe von Rednern, Lauts- Darmstadt, Schleifer- Straß­burg i. E., Emele- Konstanz und namentlich Jacobsfötter- Beschränkung der Frauen- und Nachtarbeit. Der Vorsißende und Richter bekämpfen dieses amendement vom taktisch for­Erfurt sprachen sich gegen einen solchen Lehrvertrag aus, mellen Gesichtspunite als zu speziell, ebenso einen Zusag­der das Verhältnis zwischen Vater und Sohn zu trüben antrag Kehlert, der die Tarifgemeinschaften der geeignet seien. Die Handwerkskammer Berlin hatte Arbeitgeber und Arbeiter zur Vereinbarung der Löhne dafür ein Normal- Formular vorgelegt, auf welchem der Vater oder auch der Sohn sich der zuständigen Innung empfiehlt. Letterer Punkt könne auf einen späteren Partei­bezw. Kammer gegenüber in bindender Weise erklären tag verhandelt werden.

Giessener Cagesneuigkeiten.

Zum Schluß der Tagung empfahl im Namen des Ausschusses Herr Dr. Brehmer- Lübeck für den Zweck, Leitfäden zur Vorbereitung für die Gesellen- und Meister­prüfungen zu gewinnen, die Bewilligung von 800 Mt. Diese Summe soll für die Veranstaltung eines Preisschen Konkurrenzen( Herausgeber Prof. A. Neumeister, ausschreibens verwendet worden. Dieser Antrag fand einstimmige Annahme.

Mit einem Dankwort des Vorsitzenden der Vororts­tammer Hannover, Herrn Plate, wurde die 3. Tagung des Deutschen Handwerks- und Gewerbekammertages sodann geschlossen.

Als Nachtrag sei noch erwähnt, daß ein Antrag der Oldenburger Kammer, an das Reichsmarineamt ein Gesuch dahingehend zu richten, daß in Handwerks­betrieben ausgebildete gewerbliche Arbeiter in den kaiser­lichen Werften nur dann eingestellt werden, wenn sie das 18. Lebensjahr vollendet und die Gesellenprüfung bestanden haben", schon in der Vorversammlung debatte­als genehmigt worden war.

** Töchterschule für Gießen. Unter diesem Titel vereinigt das soeben erschienenen Heft 164 der Deut= Karlsruhe Verlag Seemanu u. Co., Leipzig) die hervor­ragendsten Entwürfe die seiner Zeit für diesen Wettbewerb eingereicht wurden. In Auf- und Grundrissen, Schnitten 2c. uno erläutert durch das Protokoll des Preisgerichts bietet das handliche Heft eine Fülle wertvollen Materials ¡ ür die Errichtung von Schulbauten, es sei daher Architekten, Baumeistern, Technikeru 2c. vor allem Stadtbau­ämtern dringend empfohlen. Zum Preise von Mt. 1.80 zur Anschaffung kann das Heft durch alle hiesigen Buchhand­lungen bezogen werd.n.

ist eine unnötige; wer Lust und Liebe mitbringt, der lebt beim Militär einen guten Tag. In der Zeit, die bis zum Eintritt in das Regiment zur Verfügung steht, ist noch mancherlei zu erledigen. Wir möchten die Militärpflichtigen daran erinnern, etwa rückständige Staats- und Gemeinde durch den Antrag beim Regiment respektive der Militär­steuern sofort zu bezahlen, damit eine Zwangsvollstreckung behörde vermieden werde. Jm Unvermogensfalle ist ein Ge such um Erlaß von Steuern bei der zuständigen Stadt- oder Ortseinnahme einzureichen. Ebenso seien die demnächst zu ihren Truppenteilen abgehenden Refruten darauf hingewiesen, daß sie, sofern sie der Invaliditäts- oder Altersversicherungs­pflicht unterliegen, ihre Quittungsfarte sorgfältig aufzuheben haben. Die Militärzeit wird so gerechnet, als wären unter­dessen die Beiträge vollständig bezahlt worden.

Aus Hessen und nachbargebieten.

** Der Großherzog hat am 24. Septbr. den evangelischen Dekan des Dekanates Eberstadt, Kirchen­rat D. Friedrich Heß zu Crumstadt, auf sein Nach­suchen unter Anerkennung seiner treuen und ersprieẞ­lichen Dienstführung von diesem Amte enthoben. Ernannt wurden der Kanzlist bei der Landeslotterie Direktion Robert Junge zum Bureauassistenten bei der Militäranwärter und Kanzleigehilfe bei der Landes­lotterie- Direktion Heinrich Schröder aus Nieder­Bessingen und der Kanzleigehilfe August Barth aus Richen zu Kanzlisten bei der Direktion der Hessisch­Thüringischen Staatslotterie.

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** Wir wollen nicht verfehlen, unsere Leser noch der Direktion der Hessisch- Thüringischen Staatslotterie, bl. Sim

mals darauf aufmerksam zu machen, daß in den nächsten Jagen die Eröffnung des Gießener Varietétheaters " Orpheum" stattfindet. Der Rührigkeit des Direktors und Besitzers Herrn Prottengeier ist es zu verdanken, daß neben vorteilhaften Erneuerungen des Lokales in

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