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ländern wird dieses Lebenszeichen des Mullah nicht ge­rade erfreulich dünken.

Kurze politische Nachrichten.

* Das Linienschiffsgeschwader unter dem Befehl des Prinzen Heinrich ist Sonnabend Morgen von der Winterreise nach Norwegen in den Kieler Hafen zurká gefehrt.

* Außer dem Zolltarif und dem Reichsetat wird der gegenwärtige Reichstag feine weiteren Børlagen zu erledigen haben.

* Nach einer Bersicherung aus fonservativ- agrarischen Kreisen denkt die Regierung nicht daran, den gegenwär tigen Landtag nochmals mit der Kanalvorlage zu befassen.

* Deutschland plant die Legung eines Kabels zwi­schen den Azoren und Holländisch- Guyana, um in Kriegs­zelten nicht von den englischen Drähten abhängig zm sein.

* Dem oldenburgischen Landtage ist eine Vorlage betr. Bewilligung von 390 000 f. zum Ausbau des Sunte- Emskanals zugegangen.

* Die Buren- Generale Botha und Delarey sind von Lon­don nach Südafrika abgereist.

* Ein falter Wasserstrahl gegen die serbischen und bulgarischen Umtriebe zur Schürung der mazedoni fchen Unruhen kommt aus Petersburg. Der dortige ., Regierungsbote" gibt der serbischen und der bulgarischen Regierung den wohlgemeinten Rat, die in ihrem eigenen Interesse gefährliche Agitation zu verhindern und zur Wiederherstellung der Ruhe auf dem Balkan ihrerseits beizusteuern.

Das Ergebnis der Reichstagserjazwahl im Wahlkreise Liegniß- Goldberg-Haynau ist nach den bis­herigen Ermittelungen das amtliche Wahlergebnis steht noch aus eine Stichwahl zwischen dem freisinnigen Boltsparteiler Bohl und dem Sozialdemokraten Bruhn Den Ausschlag geben die Konservativen.

* Der ,, Reichsanzeiger" veröffentlicht die Versegung des Fürsten Eulenburg, bisherigen Botschafters in Wien, in den einstweiligen Ruhestand und die Ver­lethung des Großkreuzes des Roten Adlerordens mit Eichenlaub an ihn.

* Wegen des Abdruckes des Kruppartikels aus dem ,, Borwärts" wird die Staatsanwaltschaft, wie jetzt bekannt wird, nur gegen diejenigen Blätter vorgehen, becen Strafverfolgung Krupp selbst gewünscht hat.

H

Nab und fern.

größte in der Welt) verfertigte im Jahre 1898 febé Minute eine Maschine,

Kurzes Allerlei. Das erste beutsche Kolleg an der Bariser Universität hat jest Dr. Benignus aus Berlin, der sich an der Sorbonne als Brivatbozent babilitiert hat, eröffnet. Er liest über beutsche Bitteratur in deutscher Sprache.

Bunte Chronit. Die Firma Gebr. Körting in Han­nover wird unter Mitwirtung der Berliner Handels- Ge sellschaft und der Allgemeinen Elektrizitätsgesellschaft in eine Aktiengesellschaft umgewandelt.

- Infolge des anhaltenden Froftes herrscht in Schle­sien großer Wassermangel.

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Die Leichen der in den Allgäuer Alpen verunglüc ten Touristen, des Tierarztes Gebhard und des Postad­junkten Knöfel, sind aufgefunden worden.

Das französische Torpedoboot Nr. 108 sollte Donners­tag nach Brest geschleppt werden, als plöglich das Schlepp­tau riß und des unbemannte Boot in der reißenden Stro­mung fortgetrieben wurde. Jezt ist das Kriegsfahrzeug an der Küste von Cornwallis wieder aufgefunden worden.

Das tapfere Schneiderlein. Zu Finstingen in Elsaß­Bothringen wurde eine Treibjagd auf Wildschweine abge halten. Zwei eingefreiste Dickhäuter gingen jedoch während der Jagd durch die Treiber zurück und wollten über den Finstinger Gemeindeweiher, auf dem etwa 30 Perjanen Schlittschuh liefen, fliehen. Auf dem glatten Eise famen die Tiere jedoch nicht schnell vorwärts, und bald hatten die Schlittschuhläufer sie umfreift. Kurz entschlossen eilte nun einer von diesen, ein Schneider, in den Wald und holte sich einen fräftigen Knüttel, ging dann mutvoll auf das größte der Tiere, einen Steiler von 170 Pfund Gewicht, los, und hieb ihm aus Leibeskräften auf den Kopf. Sobald das wütende Tier nach seinem Angreifer mit den Gewehren schlagen wollte, trat dieser mit schlittschuhbe­waffnetem Fuß gegen dasselbe und machte das starfe Tier durch die harten Schläge schließlich so matt, daß es nicht mehr weiter tam. Ein Jäger, der inzwischen herbei­gekommen war, gab dann dem Tier den Gnadenschuß. Das andere Wildschwein entkam in der Verwirrung.

Alter schützt vor Torheit nicht. Ein gewiß einzig dastehender Selbstmord wird aus Groß- Kikinda in Ungarn gemeldet. Daselbst hat sich ein 83 jähriger Mann, namens Alexander Faber erschossen. In einem hinterlassenen Schreiben gibt er unglückliche Liebe zu einer 52 jährigen Frau als Motiv der Tat an.

Deutscher Reichstag.

26. Sigung.

CB. Berlin, 13. Dezember,

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- Dritte Lesung des Zolltarifs. Ein großer" Tag. Der Reichskanzler hat, wenn aud nur zu furzer Rede, zweimal das Wort genommen und di Obstruktion hat, wenn auch nur in gutartiger" Weise, wieder kräftig eingesetzt.

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Zu der dritten Lesung liegt ein Antrag Herold- Basser­mann vor auf Wiederherstellung des Absages 2 im§ 1 des Zolltarifgefeßes in der Regierungsfassung, mit alleini ger Ausnahme des Zolles für Braugerste, der auf 4 Mari erhöht werden soll.

Die Stimme des Redners ermattet; sie ist dem Ersterben nahe. Wird er jetzt schließen? Von liebender" Hand wird ihm Giergrog borgesetzt er trinft lang­sam, bedächtig und spricht weiter. Bis halb 1 Uhr, also im ganzen 8 Stunden! Erschöpft verläßt er die Tribüne, umbrauft von den Beifallsrufen seiner Genossen. Jezt geht es in beschleunigterem Tempo meiter. Ein Antrag auf Schluß der Diskussion wich angenommen, ebenso der Antrag Herold- Bassermann und alsdann der grundlegende§ 1 des Gesetzes.

Reichskanzler Graf Bülow gibt die Erklärung ab, daß die verbündeten Regierungen dem jezt vorliegenden Boll tarif, einschließlich des Antrags Herold- Bassermann, ihre Zustimmung geben würden. Insbesondere würde die Re gierung die Bedenken gegen§ 10 a des Bolltarifgesetzes über die Einschränkung des Gemeindebesteuerungsrechtes fallen lassen, weil das Inkrafttreten erst für das Jahr 1919 in Aussicht genommen ist; ebenso werde die Regierung den§ 11 a betr. Schaffung einer Witwen- und Waisen­versicherung zustimmen. Graf Bülow schloß mit dem Aus­druck der Hoffnung, daß eine Einigung zwischen dem Reichstag und der Regierung zustande kommen und daß das Zolltarifgesez dem Vaterlande zum Segen gereichen werde.

Na fleinen Zwischenfällen, wie namentl che Abstimmungen ze., gelangt die Zolltarif- Vorlage in dritter Lesung zur Annahme, und zwar mit 202 gegen 100 Stimmen, bei einer Stimment. haltung.

Mittlerweile ist es halb 5 Uhr morgens geworden. Das Resultat wird von den Mehrheitsparteien mit Graf Bülow brausenden Hochrufen aufgenommen.

drückt dem Grafen Pofabowsky die Hand. Präsident wünscht den Abgeordneten ein frohes Weih nachts und Neujahrsfeft. Das Haus vertagt sich bis gum 13. Januar. Echluß gegen 5 Uhr morgens. Die Sigung hat etwa 20 Stunden ununterbrochen gedauert. Seit Bestehen des neuen Deutschen Reiches ist dies der höchste Rekord.

Der sozialdemokratische Abg. Ulrich war anderer An­sicht; er gab ihr Ausdruck in Form des echoartigen Rufes: Zum Fluch des Vaterlandes", während die Mehrheits­parteien die Rede des Reichskonzlers mit lautem ,, Bravo" begleiteten. Und nun begann die Debatte. Die Freunde des Antrags Herold sprachen kurz ihre Zustimmung aus; die Gegner sprachen länger und leidenschaftlicher. Den Standpunkt der Mehrheit vertraten die Abgg. v. Wangen­heim, Gamp, Graf Hompesch, Dr. Paasche, Fürst Radziwill und Graf Limburg- Stirum. Die Opposition schickte zum teil ihre besten Redner vor. Zunächst den Abg. Richter, der mit fast jugendlichem Feuer und einem Anflug von Sar­fasmus unter großer Unruhe des Hauses sprach. Er wies auf die kommenden Wahlen hin, deren Ausfall er nicht vorhersagen wolle. Soviel wisse er, daß sobald die Agrarier siegen, die Regierung den Sozialdemokraten bald zurufen werde: Samiel hilf!" Es sei jüngst das Wort gefallen, die Arbeiter sollten Arbeitervertreter hierher senden, nur feine sozialdemokratischen. Was helfe den Arbeitern ein freudiges Willkommen, wenn sie nichts zu essen hätten! ( Sehr gut! links.) Dieser Tarif sei an sich eine Jronie dieses Wortes. Der nächste Redner war der sozialdemo fratische Abg. Molkenbuhr. In zweistündiger Rede suchte er den Nachweis zu erbringen, daß auf grund des neuen Zolltariss feine Handelsverträge zustande kommen würden. Der gleichen Ansicht war auch der Abg. Dr. Barth. Der Führer der Freisinnigen Bereinigung sprach mit großer Leidenschaft und erhob gegen den Reichskanzler den Borwurf, er sei an dem Antrag ardorff mitschuldig.

:| Streitunruhen in Marseille. Eine Schar der seit mehreren Tagen ausständigen Hafenarbeiter hielt einen Kohlenwagen an und versuchte, ihn umzuwerfen. As die Polizei eingriff, entstand ein Zusammenstoß, bei dem ein Bolizeikommissar einen Schlag ins Gesicht erhielt. Die Genbarmen gingen nunmehr gegen die Ausständigen vor und räumten den Plas. Etwa fünfzehn Ausständige, die sämtlich mit Messern bewaffnet waren, wurden verhaftet, ebenso der Sekretär des Hafenarbeiter- Syndikates Manot. Seitens der Polizei und des Militärs sind deshalb sehe scharfe Maßregeln getroffen worden, insbesondere an den Bugängen zu den Werften, den Dods and ben Molen, wo mehrere hundert Quaiarbeiter beschäftigt sind. Ein Kü­Passier- Regiment aus Shon wird zur Verstärkung erwartet. ::[ Die Maschine in der Landwirtschaft.] Bon der gigantischen Entwickelung des landwirtscha, tlichen Ma­schinenwesens in den Ver. Staaten geben folgende An­gaben, welche aus einer der großen Chicagoer Ernte­maschinenfabriken stammen, einen Begriff: 5500 An­gestellte, 2500 Geschäftsreisende, 16 000 lokale Berkäufer, also im ganzen 24 000 Personen, sind bei dem Bau und Berkauf ihrer Maschinen beschäftigt. Die Zahl ihrer in allen Ländern der Welt im Gebrauch befindlichen Ma schinen übersteigt 2 000 000. Die Fabrik hat einen Flächen­und Fußbodenraum von über 143 Ader. Eiwa fünfzig Binnenseeschiffe sind während der Saison damit beschäftigt, das Holz und Eisen, welches zur Herstellung der Ernte­maschinerie gebraucht wird, nach der Fabrif zu bringen. Während der geschäftlichen Saison schickt sie täglich 100 mit Maschinen und Bindfaden beladene Eisenbahn- Fracht­wagen, die im Durchschnitt 24 000 Pfund tragen, in die Welt hinaus. Bont enormen Hochöfen fließen alle 24 Stunden 300 oder mehr Tonnen geschmolzenes Eisen. Automatische Maschinen stellen jeden Tag 400 000 Bolzen und Schraubenmuttern mit Gewinden her. Eine auto­matische Maschine zur Herstellung der Schürzen" nimmt den Canevas von der Rolle, säumt die Ränder und nietet Leisten, Riemen und Schnallen daran, im Verhältnis von drei Meilen Schürzen in einem Tage von zehn Stunden. Triebfetten werden von Maschinen so rasch hergestellt, wie die Kettenglieder in einen Trichter geschaufelt werden fön­nen. Zwei Millionen Rechenzinken, 80 millionen Messer­teile, 400 millionen Nieten, 50 Millionen Bolzen, 900 000 Jards Canevas, 2 Millionen stählerne Federn und 1600 Millionen Nägel und Stifte bilden einen Teil der Kleinen Dinge, welche zur Herstellung ihrer Maschinen in einem Jahre verbraucht werden. Diese Fabrik( tatsächlich die

Neue Ernte Maracaibo!!!

Feine, milde Cigarre mit nur geringem Nicotin­gehalt.

Giessener Cagesnenigkeiten.

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**( Gewerbebant) In der für nächsten Donnerstag abend halb 9 Uhr von der Gewerbebank anberaumten Generalversammlung nach dem Saale des Café Leib, stehen zwei wichtige Punkte zur Beratung Bensionierung von Beamten resp. Witwen und Bor standswahl. Die Genossen mögen fich sehr zahlreic einsinden.

* Gastspiel von Jrene Triesch. Am 8. d. W. teleg phierte die Künstlerin an den Theaterverein, daß sie das besprochene Gastspiel am Freitag den 12. d. M. aus­führen könne. Leider war dieser Tag wegen des auf den selben Tag bereits angesten Gastspiels von Herrn Schmason unmöglich, und so mußte eine Hinausschiebung bis in den Januar oder Februar erfolgen. Die nächste Vorstellung nach Weihnachten wird wahrscheinlich das schon fest ver einbarte Gastspiel von Rudolf Christians, des be rühmten jugendlichen Liebhabers am Königl. Sahauspielhause in Berlin, bringen.

Graf Bülow ließ dies nicht unerwidert: Er sei nicht ber Vater des Antrages; aber wenn er es wäre, würde er sich dieser Vaterschaft nicht schämen. Er sei aber ver­fassungsmäßig gar nicht in der Lage gewesen, dieses kind in die Welt zu jeßen fügte er unter stürmischer Heiterkeit des Hauses hinzu. Er habe nur mitgewirkt zur Ginigung zwischen den verbündeten Regierungen und der Mehrheit. Der Abg. Dr. Barth prophezeie, daß mit diesem Tarif keine Handelsverträge abzuschließen seien. Tem gegenüber stellte er fest, daß die Regierung das Bestreben habe, auf einer ihr annehmbaren Basis wieder zu langfristigen Handelsverträgen zu kommen, obwohl Teutschland fein größeres Interesse am Zustandekom­men der Handelsverträge habe, als andere Länder. Er müsse das Ausland warnen, auf andere Aeußerungen zu großes Gewicht zu legen. Deutschland sei der beste käu­fer der Welt.

** SubmiffionsResultate der Offerten zur Erbauung einer Vetrinär Medizinischen Klinik:

wurde nicht ge bis jest wohl entsprochen.

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1. Erdarbeiten, 3600 Rubikmeter. Alb. Rüb. samen- Gießen 2052 E., H. Rosenthal- stlein- Linden 4320 Mt., Wilhelm Müller- Villingen 3420 Wt, Th. Schlörp 2592 Mt., Gebr. Sabi 3528 Mit, Johannes Hofmann 2088 Mt., August Scheppelmann 2880 Mit, H. Weimer 2268 Mt., Georg Pfaff 4320 Mt., Heinr. Winn 4140 Mt., Birkenstock u. Schneider 2880 Mt., Georg Becker 2448 Mt., Wilh. Düren- Frankfurt a. M. 2340 Mt., Jäger u. Rumpf Hanau 2160 Mt., Enders Dieburg 2240 Mt., H. Fuchs- Staffel 3600 Mt., Wörner Hanau 2780 Mt.

Diese zweite Rede des Reichskanzlers, die wohl mehr für die Außenstehenden bestimmt war, machte gleichwohl auch auf die Anwesenden großen Eindruck. Ein Antrag auf Schluß der General- Diskussion wurde von der Rechten eingebracht und mit großer Mehrheit angenommen. Nun sollte die Spezial- Beratung beginnen. Im Hause schwirr­ten Gerüchte, wonach die Mehrheitsparteien die Absicht ha­Ben sollten, bis etwa 6 Uhr die dritte Lesung zu beenden, damit die im Westen des Reiches wohnenden Bolksboten die für sie passenden 7 Uhr- Züge noch benutzen könnten. Diese Absicht wurde nun vonseiten der Opposition durchkreuzt. Zunächst waren von den Abgg. Albrecht und Gen. noch zur dritten Lesung eine große Anzahl von Anträgen zu einzelnen Artikeln und Positionen gestellt worden, ebenso ein Antrag zur Geschäftsordnung auf getrennte Abstim­mung der einzelnen Positionen. Nach kurzer Begründung

II. Maurerarbeiten: Aug. Scheppelmann 60 950,75 Mark, Heinrich Winn 62 617,35 Mt., Birkenstod und Schneider 66 458,10 Mt.( mit Erdarbeiten), Georg Beder 67 693,30 Mt., Wilh. Düren- Frankfurt a. M. 75 09 Mt., Martin Abermann 66 171,50 Mt., Jäger und Rumpf- Hanau 80 162,75 Mt., Enders- Dieburg 74 345,46 Mr., Georg Pfaff 63 546,95 Mt., H. Fuchs Staffel 91 361,03 Mt., 2. Wörner- Hanau 79 070,60 mit Erdarbeiten.

fünf Minuten! durch den Abg. Stadthagen fielen die Anträge unter den Tisch. Sodann hielt Abg. Rösicke­Dessau einen einstündigen Vortrag über Brauereien im allgemeinen und Braugerste im besonderen, die Hoff­nung, die heutige Verhandlung bis 6 Uhr zu beenden, fing an zu entschwinden. Und als nach diesem Redner der sozialdemokratische Abg. Antrick die Tribüne bestieg und im Tone des Bedauerns erklärte, er werde sür seine Ausführungen mehr als zwei Stunden brauchen, wurde jene Hoffnung endgiltig aufgegeben. Und Abg. Antrick sprach sodann nicht zwei, nein, sechs Stunden un­unterbrochen.

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III. Steinmezarbeiten: Hessische Steinbrüde 2008 III 4543,30 Mt. Loo8 IV 5210 Mt., 2008 V 5817 Mt., Loeb.Mayen 4832,60 t., 5257 22 Mt., Loos V feine Offerte, Preuß- H. Steinbrüche( D. Graf) 2326,55 Nt., 2951,60 r., 2483 Mt., Mens- Gülshausen nur für Loos III 2466 Mt. Martin hermann 2095 Rt., 2945,50 Rt., 2913 f., Jäger und Rumpf, Hanau, 2603 M., 3293 Mt., 2702 Mt. Die Firmen, hinter denen tein D angegeben, find in Gießen ansässig.

Bei den Erb- und Maurerarbeiten ist es wohl nad bem Ergebnis der eingegangenen Offerten zweifellos, daß nur ein Gießener Unternehm den Zuschlag erhält. Bei der Bergebung der Eteinarbeiten wird wohl neben der Billig feit für die Lieferung auch die Qualität des Gesteins, and denen diese zur Lieferung angeboten worden sind, sehr in Frage lommen.

Ueber jozi Schreibt man dem bruderverbandes ler nende Thatsache, d ein hervorragende unternehmen, in Li sondern auch die

zu beseitigen, nicht rüdfällig in fozialdemokratischen Berloge von J. H herrliche Lied von meine in geradez mgedichtet worden Flamme in ein Se Freiheit erjeszt

Aber

reinften Empfindens Der ganze Sinn zu Stelle heißt es Luft, aber diejer

L. Ja 40 Minuten rund um die Erde. Vor kurzem machte ein Artikel die Runde durch die Bress, welcher die Ueberschrift trug: Die Reise um die Erde in 40 Tagen". Da vernahm der staunende Leser, daß es dem Menschen möglich ist, mit Hilfe der Kraft des Dampfes an den Eisenbahnen, welche die Kontinente durchqueren, und auf den modernen Schnelldampfern, welche die Dzeane durch furchen, in 40 Tagen den Erdball zu umkreisen. schneller als die Dampfkraft ist der Flug des elektrischer Funfens, welchen der Mensch sich zum Diener gemacht hat Shakespeare sagt in seinem Lustspiel Der Sommernach traum" das fühne Wort: I'll qut a girdl round about the earth in forty minutes!( I will einen Gürtel legen rund um die Erde in 40 Minuten!") Dieses phantastische Wor des englischen Dichters ist heutzutage in Erfüllung gegangen Das brittische Stille Meer- Kabel" hat nun endlich der Reifengürtel um die Erde geschlossen. Es ist dadurch dit Möglichkeit geschaffen, in fürzester Frist ein Telegrams rund um die Erde zu jagen.

Bestes Ges Das Grosse

der 1. Wohlth Geld­

d. Strassburg- Neud.

Ziehung bereits 2490 Geldgew. M

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