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Nr. 292.

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Gratisbeilagen: Oberheifische Familienzeitung( täglich) Oberheffische Zeitschrift für Landwirtschaft, Obst- und Gartenbau, sowie die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erfd eint an allen Berktagen nachmittags.

Montag, den 15. Dezember 1902.

Gießener

11. Jahrgang.

Insertionsprei& Die einfpaltige Petitzeile für Gießen wie ganz Oberhessen, die Kreise Weglar und Marburg 10 fg. font 15 Pfg.; Reklamen die Betitzeile 30 refp. 40 Pfg.

Poffzeitungslifte No. 3269.

Redaktion und Ervedition: Gießen Neuenweg 28. Fernsprechanschluß Nr, 362.

Nenelle Nachrichten

( Gießener Tageblatt)

Anabhängige Tageszeitung

( Gießener Zeitung)

für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weklar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen.

Zur dritten Lefung. Nachdem die zweite Lesung der Zollreformvorlage erledigt ist, kann kaum mehr ein Zweifel darüber be­stehen, daß der Entwurf noch vor Weihnachten zur Ver­abschiedung gelangt. Etivas starke Mittel sind allerdings notwendig gewesen, um diesen Gang der Dinge zu er­möglichen, und lange noch werden die Aufregungen der letzten Reichstagsverhandlungen im Volfe nachzittern. Al­lein auch der schärfste Sturm braust dahin, und wie sehr er auch die Weiden und Föhren gebogen hat, ist er entschwunden, dann steht alles wieder in alter Ord­nung da. So werden sich auch die aufgewühlten Gegen­sätze im politischen Leben ausgleichen und das Haupt­interesse wird sich der Frage zuwenden, ob wir gute und stetige Handelsverträge erhalten.

Hierüber besteht zunächst, wie auch der Reichskanzler am Sonnabend betonie, natürlich feine Gewißheit, denn Die bei allen Verträgen kommen zwei Parteien in Be­tracht. Auch die anderen Staaten treten nicht wunschlos in die Verhandlungen ein; auch sie haben ein Interesse baran, möglichst wenig zu gewähren und möglichst viel zu fordern. Und die Notwendigkeit, viel zu gewähren, vermindert sich für einen Staat in dem gleichen Maße, als der autonome Zolltarif der anderen Partei seine Tienste als Pressionsmittel versagt. Niedrige autonome Zölle, die bekanntlich nur gegen vertragliche Staaten angewendet werden, sind auf keinen Fall geeignet, um

auf die fremden Staaten einen Eindruck zu machen und deren Entgegenkommen zu befördern. Der autonome Zoil terührt zunächst die bestehenden Verträge nicht im ge­ringsten, wenn er nicht zu einem bestimmten Termin in Straft tritt. Ist dies der Fall, dann wird die Kün­digung der Handelsverträge erzwungen, unabhängig von bem Gange und dem Erfolge der Vertragsverhandlungen. Denn der autonome und der Veriragstarif müssen in ihrer Anlage einander entsprechen und das wesentlichste Merkmal der Umänderung unserer autonomen Zölle ist die Tatsache, daß bei den Industriewaren ganz neue, unseren Betriebsverhältnissen entsprechende Gruppierun= gen vorgenommen worden sind. Denn die Gruppenein­teilung des seitherigen Tarifs stammt aus dem Jahre 1829. Damals bedurften manche Waren einen hohen Schutz, die ihn heute infolge ein r anderen Herstellungs­weise nicht mehr notwendig haben, also unnötig verteuert sind, während andere Artikel wieder, die ein Monopol Deutschlands waren, nachdem uns die fremden Staaten mit ihrem Wettbewerb auf den Hais gerückt sind, den Interessenten ungenügend geschüßt erscheinen. Unter die­sen Umständen war eine Neuordnung der Dinge notiven­dig. Würde die Regierung nun zu einem bestimmten Termine den Einzeltarif in Kraft sezen, dann hieße das nichts anderes, als daß sie sich selbst zwingen würde, zu diesem Zeitpunkt auch neue Verträge zu machen. In­bem sie aber dem Drängen der Mehrheitsparteien ae­

genüber Widerstand leistete und das Inkrafttreten des neuen Zolltarifs einer kaiserlichen Verordnung mit Ein­verständnis des Bundesrats vorbehielt, hat sie vor aller Welt offenbart, daß sie den neuen Zolltarif nicht eher in Vollzug setzen wird, als bis sie auf seiner Grundlage neue Verträge zu stande gebracht hat. Diese Gewißheit, verstärkt durch die Erklärung des Reichskanzlers vom Sonnabend, dürfte die durch die Verhandlungen des Reichs­tags erhitzten Gemüter mehr beruhigen, als lange Aus­führungen über die Notwendigkeit und Unentbehrlich­keit der Zölle.

Die Politik.

Präsident Castros Rückzug.

Jezzt, wo ihm selbst die Geschichte nicht mehr recht ge­heuer vorkommt, möchte der wadere Castro intenten: Er hat sich an den amerikanischen Gesandten in Caracas mit der Bitte gewandt, er möchte doch Deutschland und England vorschlagen, daß die Streitfragen einer schieds­gerichtlichen Entscheidung unterbreitet werden sollen. Das Washingtoner Kabinet hat den britischen und den deutschen Botschafter in Washington von der Sache unterrichtet, und Castros Gesuch wird den Regierungen der beiden Mächte unterbreitet werden. Weder in London noch in Berlin werden die leitenden Kreise Neigung haben, auf dieses sehr post festum kommende Anerbieten einzugehen, um so weniger, als man wenigstens in London dahinter die Ab­sicht Castros vermutet, die Sache zu verschleppen und so zu weiteren Rüstungen Zeit zu gewinnen. Und auch in Berlin sieht man in der Tatsache, daß Präsident Castro noch eben erst auf das deutsch englische Ultimatum eine in allen Punkten ablehnende Antwort gegeben hat, ein Anzeichen dafür, daß es ihm mit dem Schiedsgerichtsvor­schlage nicht ernst ist. Außerdem hat weder England noch Deutschland bei der völligen Klarheit der Rechtslage Ver­anlassung, sich auf ein Schiedsgericht einzulassen.

Nichtsdestoweniger dürften die britischen Meldungen, daß ein Bombartement venezolanischer en unm tte bar bevorstehe, einstweilen noch ver rüht sein, und erst wenn sie Venezolaner größere G.walttaten big hen, worden ti: Ka­nonen ein Wort mit drein reden. Daß die Schiffe für ein Bombardement sich bereit halten, ist selbstverständlich: das war für die Kommandanten die nächstliegende Aufgabe. nachdem mit der nachträglich noch erfolgten Beschlagnahme des venezolanischen Kanonenboots Zumbador" die ganze venezolanische Kriegsmarine jetzt in den Händen der Mächte ist. Uebrigens haben sich an Bord der deutschen Schiffe, zu denen nun auch noch die Schulschiffe Scosch" und ,, Charlotte" stoßen, die in Puerto Cabello wohnhaften Deutschen begeben, denen von den auf diese Stadt anrüdenden renezolanischen Truppen Gefahr drohte. Die Blokade der venezolanischen Häfen wird aufrecht erhalten.

Vierte Vorstellung des Theater- ihn ohne weiteres weglaſſen könnte. Vereins.

Ab. L'Arronge: Doktor Klaus. Man weiß, daß Lessing in seiner Hamburgischen Drama­turgie es bald aufgegeben hat, das Spiel der Darsteller zu beurteilen. Sie vermochten selbst von dem größten Kritiker der Zeit auch nicht den feinsten Tadel zu ertragen. Neuer­dings fangen nun auch die Autoren an, empfindlich zu werden. Die Kritif fährt darum am best- n, wenn sie mög­lichst viel lobt. Vielleicht sind dann wenigstens die zufrieden­

Der Hauptwizz besteht bei ihm darin, daß er Fremdwörter mishandelt und ein be­stimmtes Schlagwort unzähligemal wiederholt. Ihn spielte der Gast des Abends, Herr E. Schmasow vom Hoftheater in Rassel. Was er uns bot, war eine Meisterleistung auf dem Gebiet niederer Komik. Sein Auftreten allein verbrei­tete ein gewisses frohes Behagen, das auch durch die Albern­heiten, die er zu sagen hatte, nicht vollständig aufgehoben heiten, die er zu sagen hatte, nicht vollständig aufgehoben werden konnte. Leider stattete er seine Rolle damit noch reichlicher aus, als es von dem Verfasser vorgesehen ist. An den furchtbaren Kalauern der Szene, in der Lubowati die Bauern behandelt, wie an den Trauerhandschuhen ist L'Arronge Der vierte Abend des Theatervereins brachte uns den unschuldig. Den Dr. Klaus ſpielte Herr, perlach, einer " Doktor Klaus", der bald ein Vierteljahrhundert alt ist. unsrer tüchtigsten Schauspieler,- im Grunde zu vornehm; Bon dem Stück ist nicht viel zu sagen. Sein Kunstwert ist hier wäre etwas gröberes Korn mehr am Blaze gewesen. gleich Null. Das sind keine Menschen von Fleisch und Blut, Herr v. Stahl gab sich als Baron von Boden anfangs alle sondern leere Larven. Vor jener wahren, inneren Komit, Mühe, natürlicher zu sprechen; wir wollen wünschen, daß es die in den Grundverhältnissen des Lebens selbst gegeben ist, ihm gelingen wird, nach und nach Herr seines Organs zu ist nichts zu verspüren. Der Verfasser bemüht sich höchstens werden, wie denn überhaupt die Technit des Sprechens auf gelegentlich wißig zu sein; aber diese Scherze stehen in feinem unserer Bühne sorgfältiger ausgebildet werden muß. Herr organischen Busammenhang mit der Handlung. Sie könnten 8oder, der eine gute Begabung für die Darstellung des ebenso gut wegbleiben, wie beliebig vermehrt werden. Das Läppisch- Täppischen mitbringt, wußte etwas aus dem Re­Thema des Stückes ist ganz äußerlich und ungeschickt be­ferendar Gerstel zu machen. Herr Töpfert zeigte sich Sandelt. Es ist die durch G. Freytags Vorgang in Auf­dagegen seiner Aufgabe( Griesinger) noch nicht gewachsen. nahme gekommene Heilung des verlotterten Adels durch ge­Die Damen( Frau L. Schmidt, Frl. Feige und Frl. jundes und selbstbewußtes Bürgertum. Die ganze Unfähig Egard, Frau Kruse und nicht zuletzt auch Frl. Sie g) feit L'Arranges zeigt sich dann gerade da, wo sich der Baron spielten durchweg gut. Spielleitung und Ausstattung ver­in der Behandlung des Dr. Klaus bezeichnender Weise bezeichnender Weise dienen ebenfalls Anerkennung. Zu wünschen wäre noch, Durch eine Lüge in kürzester Frist in einen tüchtigen wenn auf dem Bettel das voraussichtliche Ende der Vor­Menschen verwandelt. Dazu die völlig unlebendige, stro- stellung so angegeben würde, daß es mit dem wirklichen herne Sprache des Stücks, das sich gar ein Lustspiel nennt. etwas mehr übereinstimmte. Das Stück spielte trop starter Prof. Dr. J. Collin.

8 hat seiner Zeit, wie alles, was ohne Kenntnis der Kunst, Abstriche im 3. und 4 Aufzuge bis gegen 11 Uhr.

aber mit Renntnis des großen Publikums geschrieben wird, einen großen Erfolg gehabt.

Das Albernste darin ist die Gestalt des Kutschers Lu­( 0) Konzertverein. Die rühmlichst bekannte Quartett Bowski, der so wenig mit dem Stück verwachsen ist, daß man vereinigung der Herren Heermann( 1 Bioline), Nebner

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Viehzollpolitisches.

* Von einer Seite, die sich in Sachen des Zolltarifs bisher zuverlässig unterrichtet gezeigt hat, verlautet: Die deutschen Viehzölle werden in den auf Grund des Zoll­tariss abzuschließenden Handelsverträgen unter Um­ständen auf einen Saz ermäßigt werden, der sich zwischen 9 und 10 Mark für den Doppelzentner bewegt.

Eine Aufhebung der holländischen Grenzsperre jür Vieh wird angekündigt: Wie es heißt, soll auf Grund des zwischen Deutschland und Holland bestehenden Handels­vertrages die Aufhebung der seit 1895 angeordneten Sperre gegen holländisches Vieh bevorstehen, nachdem, wie der niederländische Staatsanzeiger( Staatsfourant) meldet, in den legten drei Monaten in ganz Holland die Maul und Klauenseuche nirgends mehr vorhanden gewesen ist. Holland wird, so heißt es weiter, auf Grund des Vertrages die Oeffnung der deutschen Grenze für holländisches Vich verlangen. Ob die deutsche Regierung diesem Verlangen stattgeben wird, ist allerdings noch sehr fraglich; der Um­stand zum Beispiel, daß über die holländische Grenze frantes oder verdächtiges russisches oder österreichisches Vieh mit eingeführt werben tönnte wogegen Holland taum Garantien bieten tann wird für die Entschließung Deutschlands sehr ins Gewicht fallen. Bekanntlich ist ein ähnlicher Schmuggel, wie der hier angedeutete, an der holländischen Grenze schon mit russischem Fleisch eine Zeit lang erfolgreich getrieben worden.

Krijen in der Donaumonarchie.

Ju Desterreich- Ungarn läßt sich die innere Lage start tritisch an. Alle Welt hat den Eindruck, daß eine fritische Wendung bevorsteht, da in den nächsten vierzehn Tagen zwischen dem ungarischen Ministerpräsidenten Szell und jeinem österreichischen Kollegen Körber bezüglich der Aus­gleichsfrage reiner Tisch gemacht werden müsse. Der Aus­gleich wird beiden Ministern noch viel Stopfzerbrechen machen. Dabei haben sie doch sonst schon Sotgen genug: Herr v. Szell muß sich mit der Obstruktion der Kossuthia­ner herumärgern und Herr v. Körber ist in ähnlicher Lage. Er soll schon mit dem Gedanken umgehen, den österreichi­schen Reichsrat, der ihm den Etat nicht bewilligen will, zu schließen und wieder auf Grund des famosen..§ 14" Die Geschäfte des Landes zu führen. Zu beneiden sind die leitenden Männer in Cis- und Transleithanien dermalen wahrlich nicht.

Der tolle Mullah"

ist zu früh totgesagt worden. Er ist, wie sein Verhalten beweist, recht lebendig und munter: Er hat an die Eng­länder ein zweites herausforderndes Schreiben gesandt, in welchem er zwar auch die Notwendigkeit des Friedens schlusses betont, aber die Abtretung eines Hafens an der nördlichen Küste, die Anerkennung seiner Einflußsphäre und die Beseitigung der Erschwerung der Waffen- Einfuhr verlangt, und sich der Leichtigkeit rühmit, mit welcher er sich Feuerwaffen zu verschaffen vermöge. Den Eng

( 2 Violine), Bassermann( Viola) und Becker( Cello) aus Frankfurt gab gestern im großen Saal des Gesell­schaftsvereins das dritte Konzert des Konzert­bereins, mit dem sie den Musikfreunden unserer Stadt einen ganz besonderen Kunstgenuß verschafften. Das Programm enthielt Streichquartette von Mozart, Schumann und Beethoven, deren Vortrag in jeder Be ziehung vollendet genannt werden muß und im Bublifum allgemeine Anerkennung fand. Große Birtuosität in der Behandlung ihrer Inftrumente, welche die oft sehr großen Schwierigkeiten in den einzelnen Sägen mit Leichtigkeit überwand, ein ficheres, präcises Zusammenspiel und eine auf höchfter Stufe fünstlerischer Bollendung stehende Auffassung des muſi­kalischen Inhalts der drei Quartette, gaben den Vor­trägen der vier Herren den Charakter von Muſterleift­ungen. Das Publikum zeigte fich für die gebotenen Genüsse sehr dankbar und spendete reichlichen Beifall.

Vereinigte Theater von Gießen, Marburg und Bad Nauheim. Nachdem am Freitag die Be ftimmung des Großh. Ministeriums zur Angliederung des Bad- Nauheimer Kurtheaters an das Stadttheater Gießen- Marburg eingetroffen war, hat die städtische Theaterkommission am Samstag die erfolgte Aus­schreibung der Direktorstelle in der Zeitung" Deutsche Die Bewerbungen Bühnengenossenschaft" beschlossen. find unter Beifügung der erforderlichen Ausweise über die bisherige Thätigkeit und über die nötigen finanziellen Mittel bis zum 5. Januar 1903 an den Vorsitzenden des Gießener Theatervereins zu richten. Die Bad­Nauheimer Thätigkeit des Direktors wird durch einen besonderen Vertrag mit der Großh. Sturdirektion ge regelt werden, welcher der Direktor während der dortigen Spielzeit auch allein unterftellt ist.

versprach morgen im Laufe und zur Beruhigung der Geschwister einen Pro, essor aus gewiß wiederfinden. Er empfahl Tages wiederzuimen feinem Fache, mitzubringen.

erhalten. Auch die Sprache Hoffnung, nachdem er ihn unter sich im Laufe der Zeit tand des Kranken zwar besorgniserregend, gab jedoch Ruhe und Vorsicht und ihn am Leben zu

gleich darauf trat er selbst ins Zimmer. Er fand den Bu

ging Berühmt

rechnen,

nicht anders möglich." Elendet sein!" rief sie. Esser ist ein Betrüger, es ist gar­torwur svoll. D, Hennig, wie fann man doch so ver­wenn wir sie mit Verlust ver.aufen müssen!" fra te Regina ,, Und wenn sie niemand mehr fauft, oder vielmehr. Finblick in

faufen," feßte er nach einer Pause hinzu Späterhin fönnen wir die Papiere vielleicht wieder ver die Aktien sind gekauft, wir müssen sie nehmen

bie

langgezogener schriller

Flocken auf gaben stellen würde.' Pfiff, drüben hinter und die Geschwister fühlten, daß es auch ihnen neue Auf­Sm a'ten Geich naß flutete das Leben traußen mei' er, die Fabrik begann ihre Tätigkeit. Hohen Schornsteinen der Rauch in grauen, tanggezogenen Da brang aus der Bäumen des Parfes ging aus Verne ein ( Fortsepung folgt.)

rote bie

haften Bonn ber acer Flügel gelieblost, berauscht,

var. on neuem in

jubite lie fich von demselben

begeistert. Rauschen großer,

Mit leben, zu atmen, ihr Wesen auszugeben, auf von Männerstimmen. Augenblicklich trieb sie ein lebhafter sich auf und vernahm einen dumpfen, noch fernen Lärm schen den Spalten der Vorhänge hindurch. Louise richtete ber ungeheuren Landschaft. Ein rosiges Licht zitterte awi­Flößlich brach in der Morgenröte ein Kühner, siegreicher Trompetenstoß los und zerriß den Schlummce Harer,