Einzelbild herunterladen

die Anordnungen auf einer festen und zuverlässigen Grundlage verdichtet haben. In den letzten zehn Jahren find fast in allen Häusern, welche in Gießen neu gebaut worden sind, und bei fast allen Kloset­neuanlagen mit Wasserspülung gerade im Hinblick auf die zu erwartende Kanalisation diejenigen dickwandigen Rohre, die man, weil sie in Frankfurt üblich sind und fich dort mit den Kanalisationszwecken vertragen, " Frankfurter Modelle" nennt, verwendet werden. Dieses " Frankfurter Modell" für Fallrohre hat einen Durch messer von 120 Millimeter, während die angeführte Bekanntmachung der Bürgermeisterei Rohre mit einem Durchmesser von nur 100 Millimeter empfiehlt". Ob damit die städtische Behörde das letzte Woit gesprochen hat, ist nicht ganz zweifellos, und da sie sich nicht endgültig und nicht präzise genug ausgedrückt hat, hoffen viele Interessenten immer noch, daß das Frank­furter Modell auch für Gießener Verhältnisse als aus­reichend erklärt wird. Es hat sich für die bisherigen Senfgruben ausgezeichnet bewährt, und es liegen faum triftige Gründe vor, auch dieses Modell plößlich für un­brauchbar zu erklären. Wenigstens sind solche triftigen Gründe bis jetzt nicht glaubhaft gemacht worden, und für diejenigen Rohre, die vorwiegend zu Küchenabfluß­leitungen benutzt werden man nimmt hierfür ge­wöhnlich die sog. schottischen Gußröhren", wird der Ersatz durch noch engere Röhren wahrscheinlich über flüssig sein.

Freilich sind das alles sehr intrikate, technische Fragen, von denen nur Spezialisten etwas verstehen. Aber eine Aufklärung ist dringend erwünscht, wenn man nicht den Hausbesitzern und Mietern später ganz überflüssige Scherereten bereiten soll. Wir bitten also um eine größere und rechtzeitige Publizität des zu erwartenden Ortsstatutes, damit man sich auf seine Befehle ein­richten kann. Die technischen Sachverständigen werden sich wohl bereits jetzt eine hinreichende Klarheit darüber verschafft haben, welche Normativbestimmungen zu er­lassen sind.

Politische Nachrichten.

Die Erennung des Oberbürgermeisters von Danzig Dr. Delbrück zum Oberpräsidenten von West­preußen soll nahe bevorstehen.

prediger Diebert, den Baurat Simon, den Professor Walbe von der Technischen Hochschule, mit den Funktionen des Denkmalpflegers für die Provinz Oberhessen beauftragt.

Die Prüfungskommission für Ernenn ung der Innungsmeister in der Provinz Ober. hessen hatte die sich der Meisterprüfung unterzogenen Handwerksmeister auf gestern Sonntag Vormittag nach dem " Hotel Einhorn" beordert, um ihnen vor einer geladenen Versammlung in feierlicher Weise die Ernennungen und die Diplome als nunmehrige Innungs- Meister zu überreichen. Als Vertreter der Regierung war erschienen Herr Reg. Rat Dr. Heinrich von der hiesigen Provinzialdirektion, von der Handwerkskammer in Vertretung des Vorsitzenden Herr Lauß und Herr Sekretär Engelhardt, beide von Darmstadt. Der Vorsitzende der Prüfungskommission, Herr Baumeister Traber, eröffnete die schlichte aber bedeutungsvolle Feier mit Begrüßung der einzelnen Vertreter und lenkte dann feine sehr gut gesezten Worte auf den Zweck des Tages. Die markantesten Worte seiner Rede waren, daß er auf Rundreisen durch ganz Oberhessen bei den Prüfungen eine Menge Urfraft im und unter dem Handwerkerſtande gefun­den habe und es bedürfe nur eines Anstoßes, um diese zur segensreichen That zu wecken. Nachdem noch Herr Lanz und Herr Petri den jungen Meistern die Bedeutung des Meister titels und des Handwerts mit packenden Worten geschildert, erfolgte die Entgegennahme der Diplome mit Urfunde von allen der Prüfung sich unterzogenen 36 jungen Handwerks­meistern. Im Namen der nunmehr in den Meisterstand Er­hobenen dankte Herr Glasermeister Rothermel- Gießen. Da­mit war die Feier zu Ende, bei einem Glas Bier riefen sich die Alten und die Jungen dann noch manches" Gott segne das ehrbare Handwerk" zu.

wird hier ein einigungen hier Shenane, freie Die Anmeldun tragen jegt ber beim und Fau infolge der bie Norded des Restauran 23. Oftbr. der

Hause zur Aufführung gelangte, hatte einen entschiedenen Erfolg bei dem hiesigen Publikum zu verzeichnen. Das Stück nicht selten bei den plöglichen Lachsalven der Menge manches wirfte derartig erheiternd auf jeden der Buschauer, daß einem vom Spiele entging. Die Schauspieler waren auch gestern besonders cifcig bei ihrer Sache, man merkte, daß es ihnen selbst Freude machte. Es ist daher faum nötig, die einzelnen Leistungen näher zu besprechen, wenn zwar Herr 8oder und Herr Gerlach ein eingehenderes Lob schon verdienten. Wer das Stück gesehen hat, weiß, daß jeder befriedigt nach Hause ging.

Theater statt. zur Aufführung

Abend in Aus

**

Mosbad Freitag Gaftwic

bestattet wurde, Jörg das An minderjähriger gefeglichen Bor beweglichen Be 3wede am Die Umftadt eintra Mann, es han lichen Bermöge Alles Zureden wefenheit der G Spuren geistig gab Anlaß zu

Am Samstag ( J) Menagerie- Zirkus Charles. Abend begannen unter großem Andrang des Publikums die Dressur- Vorführungen in Oswaldsgarten mit aus­erlesenem Ttermaterial. Nach eingehender gemeinver­ständlicher Erklärung der vorhandenen Tiere eröffnete die Dompteuse Ms. Cor a den Abend mit beifällig auf­genommener Wolfsdressur, Dompteur Charles hielt Algemeine Bes Die Zuschauer während des Ringens mit einem Riesen­löwen in athemloser Spannung. wunderung, erregte der schwarze Löwenbändiger Mr. Salem bei Vorführung seiner 4 nubischen Löwen, die durch brennende Reifen springend und durch Feuer­werf gereizt eine anscheinend drohende Haltung an­nahmen, die jedoch nur Zeugnis ausgezeichneter Dressur darstellten. Der Löwe als Kunstreiter, durch den Hrn. Direktor vorgeführt, sowie der drollige Elefant fanden ungeteilten Beifall. Die zweite Abteilung, Schlangen, Krokodile 2c. enthaltend wurde von Jeder­mann interessant gefunden und kann somit ein Besuch der Menagerie allen empfohlen werden.

franfen. Best fcheinend ruhig fich in einem garten Gelbf ** Franifur Amtes ist die 2 a. M. unter Be zählung polizeil sowie des ent die Sterbefälle anzunehmen. ** Offenb bem Offenbacher die in einem ge Berfügung geftel Eisenbahnverwalt Ruhestätte der E Berungiidten." Marmorsockel, Grabe hielt einen prachtvol

Zur Aus­

Zu der Städteausstellung in Dresden 1903 sollen nach der Hess. Beamtenzeitung von den einge­ladenen 158 deutschen Städten, 128 ihre Beteiligung bestimmt zugesagt haben. Von diesen werden 82 auf 2400 Quatratmeter Fisch- und Boden- und 6000 Quatratmeter Wandfläche etwa 6000 Ausstellungs­gegenstände der mannigfachsten Art ausgestellt werden. Besonders glanzvoll wird u. A. die von den Städten gepflegte und geförderte Kunst und das Kunstgewerbe vertreten sein; die gewerbliche Abteilung der Ausstell­ung wird ebenfaus sehr umfangreich sein. stellung gelangt auch ein im Durchmesser 30 Mic. großes Gypsmodell der Ringparkanlage zu Würzburg, ein kleines Krematorium der deutschen Vereine für Feuerbestattung, eine Anlage der Münchner Aftien- Ge­sellschaft für Hausmullverbrennung, eine gleislose elektrische Bahn im Betrieb und anderes mehr. letzten Einlieferungsfristen für die Städte sind auf den legten April 1903, und für die gewerbliche Abteilung auf den 10. Mai 1903 festgesetzt. Die feierliche Gröff­nung der Ausstellung findet am 10. Mai 1903 statt.

Die

** Die Freiwillige Gail'sche Feuer­wehr feierte am letzten Samstag im Cafè Leib ihr 47. Stiftungsfest. Die Kameraden, die der anderen beiden hiesigen Wehren wie auch Vertreter der Regierung und der Stadt waren mit erschienen, um Teil zu nehmen an dem Fest und sich mit zu freuen mit den Fröhlichen. Die Gail'sche Freiwillige Feuer­wehr hat auch alle Ursache, ihren Gründungstag in an­gemessener Weise nicht flanglos vorübergehen zu lassen; Disziplin und wahre Kameradschaft beseelt das Korps. Das Programm war sehr umfangreich, neben den ver­schiedenen komischen Einzelvorträgen verdient der Ge­sangverein Heiterkeit" volle Anerkennung, daß er sich an diesem Abend der Wehr zur Verfügung gestellt Der Senioren- Konvent des Reichstages ist auf hatte. Talentvoll hörte sich das Tief ist die Mühle den 14. d. einberufen worden, um über die zweite Lesung verschneit" und" Des Kindes Sehnen" an; auch die der Zoll- Vorlage zu beraten. beiden am Schluß des offiziellen Teiles vorgetragenen Lieder:" Wo i geh"" und" Waldkönig" wurden bei fällig aufgenommen. Der Abend ist aber auch nicht zu Ende gegangen, ohne daß die einzelnen berufenen ** Einfluß der Märsche auf die Gesund­Personen dem Korps mit Worten ehrten, die von Herzen heit der Reservisten und Landwehrleute. famen aber auch zu Herzen gingen. Der Kommandant In der Militärärztlichen Zeitschrift" veröffentlicht ein der Gail'schen Fr. F., Herr Schmiedemeister Linden Oberstabsarzt Untersuchungen über die Einflüsse von struth, begrüßte am Eingang des Festes die Fest­ſtruth, begrüßte am Eingang des Festes die Fest- Märschen auf den Gesundheitszustand der zu lebungen versammlung mit fernigen Worten; Herr Branddirektor versammlung mit fernigen Worten; Herr Branddirektoreinberufenen Reservisten und Landwehrleute. Das Er­Traber feierte und rühmte des Storps Schneidigkeit gebnis ist, daß diejenigen Mannschaften, die länger dem und Hilfsbereitschaft und Herr Kaufmann Loos, als Dienst entzogen waren, in ihren Atmungsorganen schon Vertreter der Stadt, gedachte der Verdienste, welche bei mittleren Märschen mehr angegriffen werden, als diese Wehr den Einwohnern und damit der Stadt ge- die daran gewöhnten aktiven Mannschaften. Allein eine leistet hat. Die einaftige Operette ,, Guten Morgen wirkliche Schädigung wurde auch hier nicht bemerkt. Herr Fischer", in Szene gesetzt von Mitgliedern und Herr Fischer", in Szene gesetzt von Mitgliedern und Wegestrecken von 5 Stunden auf gutem Boden hatten Damen des festgebenden Corps, sorgte am Ausgang selbst bei erheblicher Belastung keinen schädigenden Ein­des offizielen Teiles noch einmal für gründliche Beweg- fluß; erst bei längerer Dauer, schwierigen Wegen, ung der Lachmuskeln. Ein Tanz, bei welchem gute großer Hiße und schnellem Warschieren war ein solcher Ordnung gehalten wurde, sorgte für die gewünschte Be- zu bemerken. Die Untersuchungen zeigen, wie wichtig wegung der Tanzbeine. für die Leistungen bei ausbrechenden Kciegen ein all­mähliches Einmarschieren der einberufenen Wannschaften ist, um nicht sogleich bei den ersten Wiäcschen eine Wienge Waroder einzubußen.

Berlin, 11. Dft. Professor Helfferich, der bekannte volkswirtschaftliche Schriftsteller ist zum ständigen Hilfs­arbeiter im Auswärtigen Amte ernannt worden.

Berlin, 11. Oft. Gegen die Staatsbürger- Zeitung, schwebt in den letzten Tagen ein Prozeß, der aus der Konizer Mord- Affaire hervorgegangen ist. Heute wurde der Ver­leger dieser Zeitung, Bruhns, zu 6 Monaten und der Redakteur Dr. Bötticher zu einem Jahr Gefängnis verurteilt.

-

Der nationalliberale Delegiertentag trat am Samstag im Fürstenhof zu Eisenach zusammen. An­wesend sind etwa 700 Teilnehmer. Die heutige Versammlung begann mit einer nach Form und Inhalt vollendeten Ge­dächtnisrede Hammachers auf Bennigsen Tann folgte die Wahl des Bureaus. Gewählt wurden: als Ehrenpräsident Hammacher, als Präsident Büsing und zu Vizepräsidenten Sattler und Krause. Das erste Referat hatte Bassermann über das Thema: Die politische Lage und die allgemeine Stellung der Partei". In seinen Ausführungen sprach er sich u. a. gegen eine england- feindliche Politik aus und forderte, daß unsere Rüstung zu Lance und zu Wasser auf der Höhe bleibe oder auf sie komme. Er betonte, die Ab­lehnung der Auslandkreuzer sei ein Fehler gewesen und sprach sein Vertrauen aus, daß der Kaiser für den Ausbau der Flotte sorgen werde. Das Korreferat hatte Professor Kahl übernommen, welcher sich hauptsächtlich gegen Polen und Ultramontane äußerte. Nach längerer Debatte referierte Paßig über den zweiten Punkt der Tagesordnung: " Organisation und Agitation."

Darmstadt, 11. Oft. Der Großfürst und die Groß­fürstin Sergius aus Rußland treffen in dieser Woche aus Moskau zum Besuch des Großherzogs in Darmstadt ein.

Paris, 12. Oft. Präsident Loubet wird heute in Valence eintreffen, wo er den Grundstein zu einem neuen Hafen legen wird. Er wird bei di ser Gelegenheit eine politische Rede halten.

Paris, 11. Oft. Der Kabinettchef Combes bereitet einen Gesezentwurf vor betr. Auflösung des Konkordats und die sofortige Trennung von Kirche und Staat. 4 Minister; darunter Rouvier seien entschlossen zu demissionieren, wenn dieses Gesetz in der Kammer eingebracht werde. Wie aus Lyon berichtet wird, hat der dort tagende radikale Kongreß folgende Resolution angenommen: Der Kongreß beglück­wünscht die Regierung für die Energie, mit welcher sie die Anwendung des Vereinsgesetzes durchsetzt und spricht die Hoffnung aus, daß die Regierung ihre Berweltlichungs- Politik bis ans Ende durchführen möge.

Giessener Cagesneuigkeiten.

** Der Großherzog empfing am Samstag den Oberst v. Dewitz, Kommandeur des Inf.- Regts. Kaiser Wilhelm Nr. 116, den Hauptmann Müller, Kompagnie chef im 1. Stönigl. Sächs.( Leib-) Grenadier- Regiment Nr. 100, den Rittmeister der Landwehr- Kavallerie Alfeld, den Regierungsassessor Pfeiffer, den Kreisamt­mann Dr. Wörner von Friedberg, den Militär- Hilfs­

|

** Am letzten Donnerstag tagte im Hotel" Großherzog von Hessen" eine Kommission des landw. Provinzialvereins, welche die systematische Durchführung von Düngungsversuchen in verschiedenen Teilen der Provinz zum Gegenstande ihrer Beratung hatte. Während die seither von den landw. Bezirksvereinen angestellten Düngungsversuche hauptsächlich den Zweck verfolgten, der landw. Bevölkerung zu zeigen, in welcher Weise die fünft­lichen Düngemistel wirken, will der Provinzialverein jetzt in der Weise vorgehen, daß im Laufe der nächsten Jahre das Düngerbedürfnis der verschiedenen Bodenarten und in den verschieden flimatischen Lag'n festgestellt wird. Es sind zu nächst für jeden Kreis 2 bis 3 Versuche auf eine Dauer von 3 Jahren in Aussicht genommen, und sollen die Landwirt­schaftslehrer die verantwortliche Leitung übernehmen. Be­arbeitet werden die Resultate von der landw. Versuchs­station in Darmstadt. In die engere Kommission, die den Plan im einzelnen ausarbeiten soll, wurden aus den an­wesenden Herren gewählt: Dekonomierat Schlenke- Hard- Hof, wesenden Herren gewählt: Defonomierat Schlente- Hard- Hof, Dekonomierat Leithiger- Alsfeld, Professor Dr. Albert Gießen, Gutsbesißer Schade- Altenburg und als Vertreter der Regierung, bezw. der Versuchsstation: Landesökonomierat Müller- Darm­stadt und Geheimer Hofrat Dr. Wagner- Darmstadt. Die Arbeiten sollen so beschleunigt werden, daß mit der Durch­führung der Versuche im nächsten Frühjahr begonnen

werden kann.

m. Jahufcier. Wie aus dem Inseratenteil ersichtlich, veranstaltet die hiesige Turnerschaft kommenden Mitt­hoch, den 15. Oktober, am Todestage des Begründers der deutschen Turneret, Friedrich Ludwig Jahn, eine Gedächtnisfeier. Dem Manne zu gedenken, der mit markiger Hand zuerst das Turnen zur Volkssache machte und am Ende seiner Tage aus innerster Ueberzeugung von sich sagen konnte: Deutschlands Einheit war der Traum meines Erwachens, das Morgenrot meiner Jugend, der Sonnenschein der Mannesfraft und ist jetzt der Abendstern, der mir zur ewigen Ruhe winft", ist höhere Pflicht eines jeden echten deutschen Mannes. Schon aus diesem Gründe und in Anbetracht der Be­deutung unseres Turnens wünschen wir der angesetzten Feier einen recht starken Besuch.

"

** Stadttheater. Das Lustspiel Gustav von Moser's Der Salontyroler", das gestern vor voll beseztem

Aus Hessen und Nachbargebieten.

Daraus

V. Lich, 12. Oktober. In unserer Stadt herrscht zur Zeit eine fünstlich angeschwellte Erregung über die Verurteilung des Bürgermeisters Heller durch die Straffammer. Herr Bürgermeister H. war wegen Falsch­beurkundung angeklagt und zwar hat die Anzeige ein Taglöhner, wie er vor Gericht selbst zugestand, aus Privatrache erstattet. Dieselbe hat also mit Partei­politik gar nichts zu thun. Wie man hört, sollen die Fälle von Falschbeurkundung, die zur Kenntnis des Untersuchungsrichters gekommen sind, nur ein kleiner Prozentsatz von dem thatsächlich vorgekommenen sein, so daß es dem Denuuzianten leicht war, eine Anzahl Personen als Belastungszeugen anzugeben. hat sich dann die Staatsanwaltschaft wahrscheinlich nur diejenigen herausgelesen, die ihr durch Glaubwürdigkeit und Zeugnissicherheit imponierten. Gewiß sind unter diesen belastenden Zeugen auch solche, denen es leid sein mußte, der Stillung einer so unedlen Rachgier zu dienen, allein vor der Strenge des Gerichtsverfahrens mußten subjektive Empfindungen zurücktreten. Sicherem Vernehmen nach wollen die Freunde des Verurteilten alle Hebel in Bewegung setzen, um die Begnadigung des Landesfürsten zu erlangen und man hat sogar, wohl in voreiliger Weise, das eintägige Hiersein, Sr. Durchlaucht des Fürsten damit in Verbindung ge bracht.

** Friedberg, 9. Dit. Das Großh. Schullehrerseminar begann heute sein Wintersemester mit im ganzen 135 8ög­lingen und zwar 34 in der ersten, 36 in der zweiten und 65 in der dritten Klasse. Letztere ist seit Ostern 1902 in zwei Parallelklassen geteilt. An der Anstalt wirken einschließlich des evangelischen Geistlichen, Professor Eger, 12 Lehrkräfte.

Z. Friedberg, 10. Okt. Ende dieses Monats wird das Wintersemester an der Gewerbe- Akademie beginnen. Eine neue Verbindung" Thuringia

** Aus d

Anwesen des Feuer war du

entstanden. D Angst in eine Der vom Felde retten versuchte,

** Mainz

haltenen Sigu calen Part die Landtagsn

** Main

Ausschußfizung

befchloffen, bei

Kandidaten der

( J.) Wesl

zum Sonntag

Scheune, unm zerstört. Bei möglich, auch jo wurde nid amtlichen Erh morgen eine des Domizillo befannten Art

T

V hierdur

meine u

Tochter

Fra

Sams

schw

Die

Tob

find

fadje

De