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nen entschiedenen wird hier eintreffen, alsdann find sechs stud. Ver- wurde durch Vorfinden eines merkwürdigerweise unver- bürger zu sein, man kann sogar Großherzoglich Hessischer nen. Das Stück einigungen hier: Armine( kathol.), Teutone, Germane, hauer, daß einem Rhenane, freie wissenschaftl. Vereinigung und Thuringia.

Menge manches Daren auch gestern

tte, daß es ihnen heim und Fauerbach Wohnungen, da diese in Friedberg ötig, die einzelnen infolge der vielen Lehranstalten selten sind.

Die Anmeldungen laufen sehr zahlreich ein und be­tragen jezt bereits 250. Die Direktion sucht in Nau­

Herr Boder und verdienten. Wer

Nordeck, 10. Ottbr.

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sehrt gebliebenen Strafbefehls erleichtert. Man vermutet, daß M. fich zum Schlafen in besagter Scheuer nieder­gelegt und durch leichtsinniges Umgehen mit Feuerzeug seinen Tod selbst verschuldet hat. ** Ans dem Kreise Marburg. Diejenigen Personen des Kreises Marburg, welche einen Wandergewerbe­schein für das kommende Kalenderjahr beantragen wollen, werden darauf aufmerksam gemacht, daß auf die Aus­

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iedigt nach Saufe 23. Oftbr. der erste israelitische Festball verbunden mit fertigung des Scheins vor dem 1. Januar 1903 nur dann Jahre in dem Großherzogtum wohnen."( Art. 14)

Am Samstag

des Publikums cten mit aus­der gemeinber

In den neuen Lokalitäten des Restaurants zur Burg Nordeck" findet am Theater statt. Verschiedene gutgewählte Stücke gelangen zur Aufführung, sodaß dem Publikum ein genußreicher Abend in Aussicht steht. ** Mosbach, 8. Oft. Nachdem am verflossenen Freitag Gastwirt Franz Jörg von hier zur letzten Ruhe Jörg das Anwesen übernehmen. Da jedoch noch ein

Tiere eröffnete bestattet wurde, sollte dessen 22jähriger Sohn Theodor einstimmig als Kandidat der liberalen Parteien zur nächsten zeichnis der Wahlberechtigten, das wir unserer Zeitung

t beifällig auf­harles hielt

minderjähriger Sohn vorhanden ist, mußte nach den gesetzlichen Vorschriften eine gerichtliche Inventur des

beweglichen Vermögens stattfinden. Als zu diesem

t einem Niejen Allgemeine Bes Denbändiger Mr. Lubijchen Löwen, and durch Feuer­de Haltung an­ausgezeichneter Punstreiter, durd drollige Elefant peite Abteilung, burde von Jeder somit ein Besuch

1.

Dresden 1903

bon den einge ihre Beteiligung n werden 82 auf den- und 6000 0 Ausstellungs sgestellt werden. von den Städten Das Stunstgewerbe ung der Ausstell sein. Zur Aus­chmesser 30 Mr. ge zu Würzburg, hen Vereine für nchner Aftien- Ge­eine gleisloje eres mehr. Die idte sind auf den erbliche Abteilung e feierliche Gröff Mai 1903 statt. die Gesund idwehrleute. Deröffentlicht ein Einflüffe von er zu lebungen leute. Das Er -die länger dem gsorganen schon fen werden, als ften. Allein eine nicht bemerkt. m Boden hatten chädigenden Ein­wierigen Wegen, war ein solcher gen, wie wichtig Ariegen ein all nen Mannschaften cschen eine Wenge

argebieten.

er Stadt herrscht Erregung über die eller durch die var wegen Falsch

t die Anzeige ein it zugestand, aus aljo mit Partei man hört, sollen die zur Kenntnis des

d, nur ein kleiner Borgefommenen fein t war, eine Anzahl nzugeben. Daraus ft wahrscheinlich nur ard Glaubwürdigkeit Gewiß find unter olche, denen es leid

3wede am Dienstag eine Gerichtsfommission aus Groß­Umstadt eintraf, glaubte der gefeßesunkundige junge Mann, es handele sich um eine Pfändung des beweg lichen Vermögens wegen Ueberschuldung des Nachlasses. Alles zureden war vergebens. Noch während der An­wesenheit der Gerichtsfommission zeigte der junge Mann Spuren geistiger Störung. Das auffällige Benehmen gab Anlaß zur fortwährenden Beobachtung des Geistes­

franken. Gestern Nachmittag, nachdem Jörg noch an­scheinend ruhig zu Mittag gegessen hatte, entfernte er sich in einem unbewachten Augenblick, um im Haus­garten Selbstmord durch Erhängen zu begehen.

** Frankfurt a. M. Nach Mitteilung des statistischen Amtes ist die Volkszahl für den Stadtkreis Frankfurt a. M. unter Berücksichtigung der seit der letzten Volks­zählung polizeilich gemeldeten Zu- und Abwanderungen sowie des entsprechenden Ueberschusses der Geburten über die Sterbefälle am 1. Oktober 1902 mit rund 301 500 anzunehmen.

** Offenbach. Am 5. d. Monats wurde den 11 bei dem Offenbacher Eisenbahnunglück ums Leben gekommenen, die in einem gemeinsamen Grabe, das von der Stadt zur Verfügung gestellt wurde, begraben worden sind, von der Eisenbahnverwaltung ein Denkmal errichtet mit der Inschrift: Ruhestätte der bei dem Eisenbahnunfall am 8. November 1900 Verunglückten." Das Denkmal besteht aus einem braunen Marmorsockel, der einen schwarzen Obelisk trägt. Grabe hielt Präsident Thomé eine Ansprache und legte einen prachtvollen Lorbeerkranz nieder.

Am

** Aus der Rhön, 10. Oft. In Kohlberg brannte das Anwesen des Hüttners Florian Grosch nieder. Das Feuer war durch Spielen von Kindern mit Streichhölzern entstanden. Das 3 jahrige Söhnchen des Grosch troch aus Angst in eine Remise neben der Scheuer und verb. annte. Der vom Felde heimkehrende Vater, der sein Kind noch zu retten versuchte, zog sich dabei selbst schwere Brandwunden zu. ** Mainz, 9. Ott. In seiner gestern Abend abge­haltenen Sigung hat der Vorstand der nationallibe ralen Partei beschlossen, einen eigenen Kandidaten für die Landtagswahl aufzustellen.

**

Mainz, 10. Oft. In der gestern Abend abgehaltenen Ausschußsigung des demokratischen Vereins wurde beschlossen, bei der demnächst gen Landtagswahl für die Kandidaten der sozialdemokratischen Partei einzutreten.

( J.) Wetzlar, 12. Okt. In der Nacht vom Samstag zum Sonntag wurde die Herrn Eberz gehörige massive Scheune, unmittelbar an der Stadt stehend, durch Feuer zerstört. Bei dem herrschenden Nebel war es nicht möglich, auch nur einen Feuerschein zu bemerken und so wurde nicht gestürmt und auch nicht gelöscht. Die amtlichen Erhebungen förderten am lichten Sonntag morgen eine verkohlte Leiche zu Tage, die als die des domizillosen, unter dem Namen Dragoner- Müller" befannten Arbeiters agnosziert wurde. Die Erkennung

unedlen Nachgier zu es Gerichtsverfahrens rücktreten. Sicherem unde des Verurteilten am die Begnadigung und man hat fogar ntägige Hierfem, Er in Verbindung ge kh. Schullehrerfeminar tim ganzen 135 Big 36 in der zweiten

Leptere ift feit Oftern It. An der Antal en Geistlichen, Brofeffor diefes Monats wird werbe- akademie

Todes- Anzeige.

Verwandten, Freunden und Bekannten hierdurch die schmerzliche Nachricht, dass meine unvergessliche Frau, unsere gute Mutter, Tochter, Schwester, Scwägerin und Tante Frau Elisabeth Hofmann

geb. Rohrbach,

Samstag Nachmittag 51/2 Uhr nach langem, schweren Leiden sanft entschlafen ist.

August Hofmann,

Schreinermeister.

Giessen, den 13. Oktober 1902.

Die Beerdigung findet Dienstag mittags 12 Uhr, vom Sterbehause, Wetzsteinstrasse 40 aus statt.

,, Jahnfeier."

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mit Bestimmtheit gerechnet werden kann, wenn der Antrag bis Ende Oktober ds. Is. bei hiesigem Landrat eingeht. ** Groß- Umstadt, 8. Oft. Gelegentlich einer dieser Tage im bi figen Rathaussaale abgehaltenen Wähler- Ver­ſammlung wuide Herr Realschuldirektor Dr. Lahm hier Landtagswahl( Bezirk Groß- Umſtadt- Dieburg) auf­Seitens der Zentrumspartei ist Herr Verwalter gestellt. Ülebel in Dieburg, seitens der liberalen Parteien in vielen Landgemeinden Herr Landwirt Hauf in Schaafheim als Kandidat aufgestellt. ** Homberg a. d. Ohm, 6. Oft. Wie verlautet, wird Herr Dr. Gcher, welcher längere Jahre hier als prakti­scher Arzt thätig war, im Laufe des Monats November unser Städtchen verlassen, um nach Gießen überzu­siedeln. Sein Weggang von hier wird allgemein be­dauert. Sein Nachfolger, der dem Vernehmen nach seine hiesige Besitzung käuflich erworben hat, ist ein Herr Dr. Lehmann aus Magdeburg.

Aus dem Gerichtssaal.

Schwurgericht.

Gießen, 10. Oftober.

Der Wilhelm Schwing in Kohden ist des Raubes, begangen auf der Straße Inhaiden- Hungen, angeklagt. Die Anklagebehörde vertritt Staatsanwalt Hoos, die Verteidigung führt Rechtsanwalt klarenaar. es sind Wie sich aus den Zeugenaussagen ergiebt im Ganzen etwa 20 Zeugen geladen soll der Ange­flagte einer Frau gewaltsam 5 Mark abgenommen haben. Er leugnet zwar hartnäckig, allein aus den Indizien ist zu schließen, daß er der Thäter war, ob­gleich niemand es mit Bestimmtheit behaupten kann. Der Angeklagte wird zu zwei Jahren Gefängnis

33

berurteilt.

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Straffammer fitung.

Gießen, 10. Oktober.

Den Vorsitz führt Landgerichtsdirektor Dr. Günge= rich, die Anlagebehörde vertritt Assessor Dr. Hezel. Wegen schwerer Körperverlegung erhält Wilhelm Traut von Herbstein 1 Jahr 2 Monate Gefängnis. 2 Sachen kommen bei verschlossenen Thüren zur Ver­handlung. In der einen wird Friedrich Leun von Holzhausen wegen Sittlichkeitsverbrechens freigesprochen, in der anderen wird Karl Keral von Holzhausen zu 3 Monaten Gefängnis verurteilt die anderen Fälle werden vertagt.

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Brietkasten der Redaktion.

X. Y. 3. Sie haben ganz recht, daß die Aus­funft, die ein hiesiges Blatt über das Wahlrecht bei der Landtagswahl fürzlich gab, unzureichend ist. In dem Wahlgesetz heißt es allerdings: Stimm­berechtigt sind diejenigen Staatsbürger, welche das 25. Lebensjahr zurückgelegt haben und Staats- oder Kom­muna steuern am Wohnort seit Beginn des Rechnungs­jahres, in dem die Wahl stattfindet, entrichten". Hier­bei darf aber das Wort Staatsbürger" nicht übersehen werden. Man kann Hesse sein, ohne Staats­

Todes- Anzeige.

Gestern Abend 7 Uhr verschied nach kurzem, aber schweren Leiden unser geliebtes Töchterchen

Thekla

im Alter von 434 Jahren.

Um stille Teilnahme bitten

Albert Neuburger u. Frau, geb. Nussbaum. Giessen, den 13. Oktober 1902.

Die Beerdigung findet Dienstag Nachmittag 4 Uhr statt. Blumenspenden dankend verbeten.

Am Mittwoch den 15. Okt., abends 8% Uhr, an dem 50jährigen Todestage des deutschen Turnvaters Friedrich Ludwig Jahn, findet in der Turnhalle des Turnvereins dahier eine Gedächtnißfeier statt, wozu unsere Mitglieder und alle Freunde und Gönner der deutschen Turn­sache hiermit freundlichst eingeladen werden.

Der Ausschuß der Gießener Turnerschaft.

F. Helm, Vorsitzender.

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Kranke

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g. Blutstock. Timmermann,

Staatsbeamter sein, ohne daß man wahlberechtigt ist. Wer Staatsbürger ist, das bestimmt nicht das Wahl­gesetz von 1885, sondern die Verfassungsurkunde bon 1820. In dieser Verfassungsurkunde heißt es: Staatsbürger sind diejenigen volljähri­gen Inländer männlichen Geschlechts, welche in feinem fremden persönlichen Unter­thans verband stehen und wenigstens drei Dieſes Staatsbürgerrecht ist eine der Voraussetzungen. des aktiven und passiven Wahlrechts zur zweiten Kammer. Der dreijährige Wohnungsfitz im Groß­herzogtum ist also eine sehr wichtige weitere Boraus­fetzung für das Wahlrecht. Wenn Sie das gedruckte Ver­am letzten Samstag beilegten, durchsehen, werden Ste finden, daß alle diejenigen Professoren der Landes­universität, die noch nicht drei Jahre in Gießen wirken, nicht aufgeführt sind. Sie sind zwar Heſſen und sogar Großherzogliche Staatsbeamte, sie sind aber noch nicht Staatsbürger und deswegen noch nicht wahlberechtigt. Das besteht staatsrechtlich unzweifelhaft feft, obgleich diese Bestimmung sehr thöricht ist, denn man schafft auf diese Weise eine Kategorie von Personen, die zwar Staatsbeamte find, aber nirgends wahlberechtigt und wählbar. Etwa ein Dutzend der hiesigen Universitäts­professoren stehen gegenwärtig in ihrer Wahlberechtigung denjenigen Personen gleich, die unter Kuratel stehen, die im Konkurs sich befinden, in der Steuerzahlung rückständig sind, Ehrenstrafen erlitten haben oder Armen­unterstügung genießen.

Arbeitsnachweis der Stadt Gießen Angebot der Arbeitnehmer:

1 Maschinenschlosser, 1 Heizer, 1 Schmidt, 1 Tag­löhner, 1 Einfassierer, 2 Fuhrknechte, 2 Hausburschen, 1 Herrschaftsdiener, 3 Lauffrauen, 2 Dienstmädchen, 1 Hausmädchen, 1 Waschfrau.

Nachfrage der Arbeitgeber:

1 Bau- und Möbelschreiner, 2 Pferdeknechte, 1 Schweizer, 2 landw. Arbeiter, 7 Dienstmädchen, 2 Lauf­frauen, 2 Laufmädchen.

Lehrlinge: 1 Spengler, 1 Kellner, 1 Buchbinder, i

1 Bäcker.

Gestorbene.

Am 11. Oktober. Marie Schwarz, geborene Reibeling, 66 Jahre alt, Witwe des Universitätsdieners Peter Schwarz dahier. Die Beerdigung findet Diens­tag, den 14. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, von der Friedhofskapelle aus statt.

Am 12. Oftober. Therese Kazenstein, ge borene Hanau, 69 Jahre alt, Rentnerin dahier. Die Beerdigung findet Dienstag, den 14. d. Mts., Nach­mittags 2 Uhr vom Sterbehause, Schillerstraße 27

aus statt.

Marttbericht.

* Butzbach, 11. Oktbr. Auf dem heutigen Wochen­markt kostete Butter pr. Pfund 1,20 Mt., Käse pr. Pfd. 42-45 Pfg., Gier 1 Stück 8 Pfg.

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