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Anzahl von Gesellschaften die Hand im Spiele haben, noch für ihr eigenes Geschäft zu sorgen haben. Schanz will die erlaubte Zahl gefeßlich auf drei be­schränkt wissen. Aller guten Dinge sind drei!" Warschauer nennt zwar feine Zahl, will aber das Prinzip der individuellen Stellenbegrenzung ebenfalls in eine Aftiennobelle aufgenommen sehen. Diese Vor­

Bücher, sondern sämtliche Belege vorgelegt werden. Auch die regelmäßige Hinzuziehung von Bücherrevisoren, die dieses Geschäft gewerbsmäßig und oft mit bewunder­ungswürdiger Firigkeit und Findigkeit betreiben, em­pfiehlt sich. Des weiteren ist eine fortlaufende all. monatliche Berichterstattung der Direktion an den Auf­fichtsrat wünschenswert; und endlich müßte nach eng­

Zentralfomitee und das englische Nationalfomitee Hervorzuheben ist die Gründung eines Nationalvereins in Spanien und die günstige Wirkung des Pariser Kongresses vom Juli d. J. Im Uebrigen schildert der Bericht Einzelfälle des Mädchenhandels und gipfelt in folgenden Anträgen: 1. Wenn ein Mann oder cine Frau in Begleitung junger Frauen angetroffen wird,

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schläge sind gewiß gut gemeint, aber kaum zweckmäßig. lischem Muster der Aufsichtsrat, bezw. seine einzelnen offenbar für den Zweck, sie in ein fremdes Land zu die Schwäg Eine gesetzliche Maximalzahl festzustellen, zumal eine so Mitglieder, das Recht erhalten, auch die Beamten der führen, ihnen in Aussicht stellend, sie in Stellungen zu und crregte

willkürliche und niedrig gewählte, ist faum möglich. Es giebt auch auf dem Gebiete des Aufsichtsratswesens Spezialisten, die doppelt und dreifach so viel leisten fönnen, als andere. Die Reform muß hier nicht vom

Gesellschaft verantwortlich zu vernehmen. Im übrigen müssen wir uns hier mit Andeutungen begnügen, wie wir auch nur die hauptsächlichsten Vorschläge, die Professor Warschauer in seiner Broschüre gemacht hat,

plazierer, so sollte die Polizei des Landes, in welchem sie angetroffen werden, die Macht haben, den Mann oder die Frau zu zwingen, ein Zeugnis feines oder ihres Vorlebens abzulegen und ihnen die Verpflichtung

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geben. Sie müssen sich vor der Wahl über die Kandi- stellung der ganzen Materie haben wir an anderer Führung eines achtbaren Gewerbes beschäftigt sind. ben einzelnen Gesetzgeber, sondern von den Aktionären selbst aus wiedergeben konnten. Eine eingehendere kritische Dar- aufzuerlegen, gesetzlich zu beweisen, daß sie mit der doch einmal 2. Jede Frau, die das Gewerbe der Prostitution in auffiel, entschi Was ich in der Warschauerschen Schrift besonders einer anderen Nation als in derjenigen, zu welcher sie dem fortwä liste des Vorstandes und des Aufsichtsrates bereits in vermisse, ist ein Kapitel über die bessere Wahrung der gehört, ausübt, sollte in ihre Heimat zurückgeführt öffneten Buf

daten orientieren, sich zusammenschließen, selbst mit An­trägen vorgehen und darauf dringen, daß die Vorschlags=

der Einladung zur Generalversammlung veröffentlicht wird. Gewöhnlich wird dort nur ganz allgemein als Punkt der Tagesordnung das Rubrum Neuwahlen" aufgeführt. Um den Besuch der Generalversammlungen besser zu gestalten, empfiehlt sich vielleicht eine Prämie für die persönlich anwesenden Aktionäre, z. B. Ver­gütung der Reisekosten, Gewährung von Diäten bei gleichzeitiger Erschwerung der Uebertragung des Stimm­

rechtes.

schwache Seite des Gesetzgebers. Individualisieren

Minoritätsrechte der Aktionäre. Ich halte das für be­sonders wichtig und aktuell. Dafür hat er auch sozial­politische Gesichtspunkte mit seiner kritischen Studie verbunden. Er wünscht statutarische Einrichtungen für die Begründung von Wohlfahrtseinrichtungen und be­sondere Dezernate, die die Löhne kontrollieren und Ar­beitseinstellungen vorbeugen sollen. Ich vermag nicht recht einzusehen, in welchem Zusammenhang diese Er­örterungen mit der leßten Wirtschaftstufis ſtehen. Aber es scheint, daß man in Deutſchland ohne eine fräftige Dosis von Sozialpolitik in feiner wirtschaftspolitischen Diskussion mehr auskommen kann.

Politische Nachrichten.

Besonders ausführlich und unter Beibringung eines sehr interessanten Zahlenmaterials bespricht Warschauer die Tantièmensysteme und die effektive Höhe der dem Aufsichtsrat zufließenden Tantièmen. Es herrscht be­kanntlich auf diesem Gebiete eine sehr große Mannig­faltigkeit, die Warschauer übersichtlich gruppiert darstellt. Seine Reformvorschläge bewegen sich hauptsächlich nach folgenden Richtungen hin. Einmal soll das Gesetz Vorschriften erhalten, die die individuelle Arbeitsleistung jedes Aufsichtsratsmitgliedes in den Tantièmenbezügen besser berücksichtigen, als es gewöhnlich der Fall ist. Vorschläge der Art sind aber nur dann diskutierbar, wenn man sich auch bemüht, den Wortlaut des Gesetz entwurfes einigermaßen zu präziſieren. Das hat schwierig ist. Das Individualisieren ist bekanntlich die fönnen dagegen die Geſellſchaftsstatuten, und viele der selben verteilen schon heute die Tantièmen feineswegs gleichmäßig. Der Vorsitzende und dessen Stellvertreter erhalten mehr als die anderen Mitglieder und wenn man, wie ich vorgeschlagen habe, die Tantièmen sperrt, besondere Vergütungen für auftragsweise übernommene Spezialrevisionen. Letzteres geschieht am besten durch Erhöhung der Tagegelder und sonstiger Vergütungen für Kommissionen im Auftrage der Gesellschaft. Eine andere Anregung, die Warschauer begründet und die auch Andere gemacht haben, läßt sich dagegen hören. Er will nämlich die Tantièmenhöhe geseglich, absolut und relativ, im Höchstbetrage begrenzen. Den absoluten Höchstbetrag bemißt er auf 10 000 Mark pro anno, während es gegenwärtig Aufsichtsräte giebt, die 30 000 Mark und mehr jährlich erhalten. Solche Säße sind jedenfals übertrieben, und den Einwand, dem man oft Berlin am 16. d. nachm. 5 Uhr 23 Min. stattfindenden Die Buren- Generale werden nach ihrer in begegnet, daß sich bei niedrigen Tantièmen kapital- Ankunft sofort nach ihrem Absteigequartier in der fräftige Aufsichratsmitglieder nicht mehr finden, die ge= gebenen falls mit ihrem ganzen Bermögen haften sollen, Brinz- Albrechtstraße sich begeben, wo der Empfangs­

so kann man auch Anciennitätssfalen einführen, event.

fann ich nicht ernst nehmen. Denn einmal haftet der Aufsichtsrat solidarisch, das Risiko ist also stark verteilt, und ferner steht die Haftpflicht, wie die Verhältnisse nun einmal liegen, meistens nur auf dem Papiere. Die übertrieben hohen Tantièmen sind und bleiben ein Un­fug und gewährleisten nach keiner Richtung hin eine bessere Amtsführung. Vielfach sind auch die Aufsichts­ratsfollegien viel zu groß, sodaß sich immer Einer auf den Anderen verläßt. Man hat ausgerechnet, daß bei Industriegesellschaften und Hypothekenbanken/ Proz. des Aktienkapitals jährlich durch Tantièmenzahlungen verschlungen wird. In einer großen deutschen Effekten­bank fam im Jahre 1900 auf jedes der 22 Aufsichts­ratsmitglieder durchschnittlich eine Tantiéme von beinahe 31 000 Mark. Das ist m. Er. eine geradezu horrende Bergütung. Für 10 000 Mark toürden wahrscheinlich dieselben Personen zu haben sein und gewiß keine schlechteren Dienste leisten. Hier liegt also in der That ein Fall vor, wo nur das Gesetz einen kräftigen Riegel verbreiteten Mißbräuchen gegenüber bor= schieben kann.

Auch die relative Höhe des Tantièmensages fann geseglich vorgeschrieben sein. Nach Warschauer soll dieser verhältnismäßige Höchstbetrage 6 Proz. des nach Ab­zug der 4prozentigen Vorzugs dividende frei werdenden Reingewinnes nicht überschreiten. Prüft man diesen Vorschlag an der Hand thatsächlicher Verhältnisse, so fommen immerhin noch Summen heraus, die eine an­gemessene leberwachungsgebühr darstellen. Für divi­dendenlose Jahre müßte freilich eine feste Vergütung als bescheidener Prozentsatz des Aktienkapitals vor­gesehen sein.

Einen breiten Raum nimmt in der Warschauerschen Schrift die Revisionsthätigkeit des Aufsichtsrates ein. Der Verfasser will die follegialen Funktionen des Auf­fichtsrates auf Grund statutarischer Bestimmungen in der Art teilen, daß ständige Spezialrevisionsfommissionen aus ihm gebildet werden. Er nennt sie Dezernate" unentbehrlich hält, auf. In dieser Beziehung sind neuerdings eine ganze Reihe ähnlicher Vorschläge ge­macht worden. In erster Linie sollte man dem einzelnen Aufsichtsrat auch ohne Mandat ſeines Kollegiums selbständige und weitgehende Kontrollbefug­uiffe einräumen, ferner müßte der Aufsichtsrat regel mäßig und öfters als bisher kraft statutarischen Zwanges zusammentreten und ihm nicht nur die

Berlin, 8. Oktober. Die Nordd. Allg. 3tg." schreibt an der Spize ihrer heutigen Nummer in wurde gestern angedeutet, daß die Audienz der offiziösem Sperrdruck: In einer Reihe von Blättern wurde gestern angedeutet, daß die Audienz der Buren- Generale bei dem Kaiser nunmehr endgültig feststehe. Demgegenüber sind wir in der Lage Folgendes mitzuteilen: Nachdem es zur Kenntnis des Kaisers gelangt war, daß die Führer der ehe­maligen Buren Armee Botha, Dewet und Delarey nach Berlin kommen würden, erging am 18. September der allerhöchste Befehl, die Generale dahin zu verſtändigen, daß sie sich in Deutschland von jeder anti- englischen der Kaiser sei bereit, sie zu empfangen, vorausgesetzt, Agitation fern halten und bei dem Kaiser durch Ver­lassen würden. Hierauf erklärte General Dewet für unter denen ein Empfang bei dem deutschen Kaiser sich und seine Stameraden, daß sie mit den Bedingungen, stattfinden könnte, einverstanden wären. Nach einer am 6. Oktober aus dem Haag eingegangenen amtlichen Meldung sind die Generale jedoch inzwiſchen anderen Sinnes geworden. Sie erheben jetzt Bedenken dagegen, eine Berufung durch den Kaiser. Demnach ist die eine Audienz nachzusuchen und erwarten vielmehr Angelegenheit in negativem Sinne entschieden und erledigt.

Ausschuß zur feierlichen Begrüßung sie erwartet.

Berlin, 8. Oft. Professor Friedrich Kraus hat, wie aus Graz gemeldet wird, die Berufung nach Berlin als Nachfolger von Geheimrat Gerhardt angenommen.

Agram, 8. Oft. Laut Verfügung der Regierung dürfen von nun an feine serbischen Banner und Fahnen Laut Verfügung der Regierung mehr aufgehängt oder getragen werden. Die Gendarmerie hat den Auftrag, derartige Abzeichen sofort zu entfernen.

Paris, 8. Oft. Die Substription für das Zola­Denkmal ergab bis jetzt die Summe von 26,555 Franks.

Lissabon, 8. Oft. Die Kammer tritt am 17. Oktober zusammen, um die Eidesleiſtung der Königin als Regentin während der Abwesenheit des Königs entgegen zu nehmen.

Washington, 8. Oftbr. Präsident Roosevelt ernannte den Botschaftssekretär White in Berlin zum Botschafter in Rom. White wird seinen Posten jedoch erst im nächsten Frühjahr antreten.

Kongreß zur internationalen Bekämpfung des Mädchenhandels.

Frankfurt a. M., 8. Oftober.

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werden. Für Belgien sprach Bellcroche, für Dänemark Mortensen, für Deutschland Probt Freiherr von der Golz- Berlin. Die Arbeiten ließen sich in drei Punkten zusammenfassen: Informe tion, Agitation und Organisation. Ueber die Art de Täuschung der Opfer sei noch mehr Information nötig. Die Auswandererbureaus müßten genau überwacht werden und alle Vereine gegen die Unsittlichkeit sollte der ang man vereinen zu gemeinſamem Stampfe gegen den unter Leitung d Mädchenhandel. Für Frankreich sprach Ferd. Drey: fladt abgehalt fus. Dort überwacht man hauptsächlich die großen beteiligten, g Häfen und die Grenze nach Spanten und trägt durch fonfiorialrat

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Veröffentlichung in den Zeitungen zur Aufklärung bei. Für Italien referierte Herr und Frau Dr. Turin. Man hat dort in Neapel, Mailand, Genua usw. Lokal komitees und Zufluchtsstätten für junge Mädchen ge gründet. Für Holland, wo man die Bahnhofsmission besonders pflegt, referierte Gräfin von Hogen: dorf, für Norwegen Frau Professor Michelet, eingetre für Ungarn Frau Malwine Fuchs, für Rußland Ecuator aburoff, der die Thätigkeit der ruffe Miniſter Bu schen Frauenschutz- Gesellschaft eingehend schildert. Die in Sinne größter schwedischen Berhältnisse bespricht, Clara Mahligen mit bel ftröm, für die Schweiz Herr de Muron. In 1.8. mitte t diesem Lande ist die Thätigkeit sehr schwer, weil man igen und B mit 25 Einzelregierungen zu thun hat. Die spanische hatefeen tragb Thätigkeit erläutert Herr Quigo. An der Diskussion ihm das dafür, England, der die Anträge Coote unterſtüßt. Präside heteiligen sich Kanonifus Dr. Müller- Simonis, Bunting angelich hig dent Goebel vom Reichs- Versicherungsamt betont gewähren ist. fängnissen sollten gebildete Frauen die Aufsicht führen Aus He die Notwendigkeit der praktischen Arbeit. In den Ge träge Coote, die den einzelnen Nationalkomitees zu Frau Sheldon Amos- England unterstützt die An Erwägung überwiesen werden. Pfarrer Lic. Weber spricht Namens der deutschen Sittlichkeitsvereine. Er ist für schnelle Verhaftung der Mädchenhändler. Kriminal kommissar Tresckow- Berlin weist auf die guten komitee hin. Die Polizeibeamten seien unbestechlich. Resultate der Zusammenarbeit von Polizei und National motraten stelle

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An der weiteren Diskussion beteiligten sich nodigen Beig Fräulein Hegemann- Hamburg, Reichstagsabgeordnete Cahensly, Pfarrer Burckhardt Berlin. Sodann endete Telegramms an die Kaiserin: Euer Majestät bittet der die Debatte und man beschloß die Absendung folgenden hier tagende zweite Kongreß zur Bekämpfung de Mädchenhandels seinen ehrfurchtsvollsten Dank für die Förderung der ernsten Arbeit zur Rettung und Wahrung vieler Töchter des Volkes entgegennehmen zu wollen" Ferner wurde Ferner wurde beschlossen, der Prinzessin Ludwig Ferdinand von Bayern, der Prinzessin Olga von Olden bucg, Helene von Sachsen- Altenburg und einer spanischen Prinzessin den Dank für ihre Mitarbeit auszusprechen Damit schloß die Vormittagssigung.

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** Der Großherzog empfing gestern den Rittmeister ki hiesigen 8 der Reserve Stein und den Leutnant der Reserve Hofmeyer vom Train- Bataillon Nr. 18, den Divisionspfarrer Frant wurde Rebatten Leipzig, von Gumbinnen, den Oberkonsistorialrat Merd, den Profeſſo Fengshaft not bich, eine Deputation des Sängerchors Offenbach, beef 1. Vorsitzenden Steuerwald und dem 2. Vorsißenden Die industriellen Kavi N ttmeis

den Professor an der Technischen Hochschule Büßer, Den fert malspfleger der Provinz Startenburg, den Dekan Maithe

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von Jugenheim, den Dr. Lossen von der Ernst Ludwigs. November, Heilanstalt, den Geheim at Emmerling; zum Vortro belkim 100 Sa Staatsminister Rothe, den Geheimen Kabinettsrat Römbel den Geheimen Oberbaurat Professor Hofmann. wurde der Gerichtsassessor Dr. Schmitt in Offenbach m Wahrnehmung der Dienstverrichtungen eines Amtsricta

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bei dem Amtsgericht Bensheim, der Gerichtsassessor Schnit Riederwallmen Spahn in Darmstadt mit Wahrnehmung solcher bei de brunft 3 Wo

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Die eigentlichen Beratungen des zweiten Kongresses Amtsgericht Darmstadt I, der Gerichtsassessor Specht den Rettungsa zur internationalen Bekämpfung des Mädchenhandels Offenbach mit Wahrnehmung solcher bei dem Amtsgerid Mann geto nahmen heute früh in der Frankfurter Loge ihren An- Büdingen, der Gerichtsassessor Arnold in Darmstadt m fang. Zu den Verhandlungen waren die Regierungs- Wahrnehmung der Dienstoerrichtungen eines Amtsanwa 40jähriger Le bertreter, die Spitzen der hiesigen Zivil- und Militär­behörden sowie eine große Anzahl Damen und Herren Hessische Anwaltskammer. Dem 23. Jahre Das Motiva erschienen. Kammerherr Graf Keller eröffnete die Sigung mit einer kurzen Ansprache. Den Vorsitz über nimmt Graf Bernstorff. Am Vorstandstische nahmen ferner Platz die Vorsitzenden der verschiedenen nationalen Komitees und einige Komiteemitglieder und zwar Senator Saburoff Rußland, de Meuron- Schweiz, In­genieur Dr. Turin- Italien, Pfarrer Burckhardt- Berlin, Martensen- Kopenhagen, Unterstaatssekretär Professor Dr. von Mayr- München, Oberbürgermeister Dr. Adices, sowie Frau Profeſſor Michelet- Norwegen und Anna de Hogendorf- Holland. Sodann begannen die Berichte der Zweigvereine.

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bericht der hessischen Anwaltskammer für 1902/03 zufolg schloß das Geschäftsjahr mit einem Personalbestand v 148 Anwälten. Durch Tod und Aufgabe der Zulassung 3 Rechtsanwaltschaft sind 9 ausgeschieden, so daß 139 wälte verblieben. An Neuzulassungen sind 10 zu verzeichne Startenburg entfallen hiervon 56( Darmstadt 37), Oberhessen 3 ( Gießen 20), Rheinhessen 59( Mainz 40).

** Stadttheater. Der gestrigen ersten volkstümliche Vorstellung, die Sudermann's Heimat" 3 Aufführung brachte, hätten wir gerne ein größeres und dankbareres Publikum gewünscht. Denn das Stüd wurde recht gut gespielt und mit viel Lebendigke wiedergegeben. Vor allem müssen wir wieder einm

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