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Tijdje Nationalfomiteel. Feige, die die Magda mit dem ihr eigenen

eines Nationalberein

Wirkung des Bari Uebrigen schildert d

handels und gipfelt

ein Mann oder in

cuen angetroffen tvir

ein fremdes Land

Temperament und tiefem natürlichen Empfinden zur Darstellung brachte, unsere Anerkennung zollen. Aber auch Herr Ramseyer spielte in seiner fernigen un­gezwungenen Art seinen Oberst vorzüglich, und ebenso waren die Rollen der Herren Gerlach und Zoder recht annehmbare Leistungen. Frau Lina Kruse gab die Schwägerin von Wendlowsky recht originell wieder

, fie in Stellungen und crregte nicht selten durch ihre komische Art die Landes, in welche Seiterfeit des Publikums. Die übrigen Rollen wurden

ht haben, den Mam Beugnis feines ode

eder Brostitution

ch Bellcroche,

ebenfalls ausnahmslos gut durchgeführt und sicherten ein gut Teil des ungestörten Gesamteindruckes.

An

nen die Verpflichtun biefer Stelle fönnen wir es schließlich nicht unterlassen, en, daß sie mit de boch einmal das verspätete Aufsuchen der Plätze nach bes beschäftigt fini ben einzelnen Pausen, das besonders gestern recht störend rjenigen, zu welcher bem fortwährenden Gläsergeklirr, das aus dem ge= Heimat zurüdgefi ffneten Buffet drang, recht unangenehm berührt. Deutschland Prob des Kaufmann Richard Buchacker hier fielen bei der mmenfassen: Inform Lotterie wieder mehrere Hauptgewinne, und zwar der On. Ueber die Art d vierte auf Loos Nr. 31 493, der neunte auf Loos ehr Information nötiger. 31 959 und der sechszehnte nuf Loos Nr. 8572.

auffiel, entschieden zu rügen, und ebenso war man von

Berlin. Die Arbeit

ten genau überwa

** In die stets vom Glück begünstigte Lotterie- Kollefte

gestern stattgehabten Darmstädter Pferdemarkt­

Gehalts. Aufbesserung für die Organisten

die Unsittlichkeit sollt ber evang. Landeskirche. Am Sonntag wurde der Kampfe gegen der unter Leitung des Kirchenmusifmeisters Mendelssohn in Darm­sprach Ferd. Dreh stadt abgehaltene Orgelfursus, woran sich 8 Volksschullehrer uptsächlich die große beteiligten, geschlossen. Bei dieser Gelegenheit machte Ober­ten und trägt dat tonfiorialrat Dr. Flöring den Kursisten die erfreuliche zur Aufklärung bei Mitteilung, daß mit dem Beginn des neuen Rechnungsjahres Frau Dr. Turin eine allgemeine Gehalte aufbesserung für die Organisten , Genua usw. Lokal der evangelischen Landeskirche stattfinde. Der hessische Landes. junge Mädchen ge Lehrerverein, welcher schon in dieser Sache seit mehreren die Bahnhofsmissio Jahren eine rührige Thätigkeit entfaltete, ist an maßgebender fin von Hogen telle für eine Gehaltserhöhung von 400, eventl. 500 Mt. ofessor Micht eingetreten. Fuchs, für Rußla ** zu Gunsten franter Reisender hat e Thätigkeit der rus Minister Budde eine neue Verfügung erlass n, die gehend schildert. Di im Sinne größter Rücksichtnahme auf unsere leidenden Mit­Clara Mahl menschen mit besonderer Freude zu begrüßen ist. Wie die de Muron. T. R." mitteilt, sollen fortan den Kranken zum erleichterten hr schwer, weil Besteigen und Verlass n der Eisenbahnwagen auf größeren hat. Die spanisch Haltestellen tragbare Treppen zur Verfügung gestellt werden, o. An der Diskusio ohne daß dafür, ebensowenig bei den von der Ve waltung ler- Simonis, Buntin unentgeltlich hergegebenen Trags sseln, Fahr- und Rollstühlen unterstützt. Präs und dergle.chen Erleichterunger für Krante, eine Vergüturg rsicherungsamt betor zu gewähren ist.

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Arbeit. In den G

"

en die Aufficht führe Aus Hessen und Nachbargebieten.

and unterstüßt die A

Nationalkomitees zu

Friedberg, 5. Oft. Für Kirch- Göns soll furz farrer Lic. Webe vor dem Walde eine Haltestelle errichtet werden, die, nach ittlichkeitsvereine. Er i dem Fortgange der Arbeiten zu schließen, im November fert g dchenhändler. Kriminal sein wird. 1 weist auf die gute ** Friedberg i. H., 8. Oft. Die hiesigen Sozial­On Polizei und National demokraten stellen zur bevorstehenden Landtagswahl keinen eigenen Kandidaten ouf. Sie haben vielmehr beschlossen, den freisinnigen Beigeordneten Damm gegen den Justizrat Jöckel zu unterstüßen.

En seien unbestechlich. on beteiligten fich not Reichstagsabgeordnete erlin. Sodann endet e Absendung folgende uer Majestät bittet de zur Befämpfung de wollsten Dank für di tettung und Wahrun ennehmen zu wollen Prinzessin Ludw zessin Olga von Older rg und einer spanisce itarbeit auszuspreder ng.

euigkeiten.

ng gestern den Rittm

** Aus Rheinhessen. 8. Ott. Die Gemeinde Gimbs­hein: hatte diesen Sommer, als die Mänseplage übe hand nahn, auf jede abgelieferte Maus eine Belohnung von 3 Bfa, für jeden Hamster 10 Pfg. ausgefeßt. Es wurden mun insgesamt 52 816 Mäuse und 1426 Hamster abgeliefert, so daß der Gemeinde eine Ausgabe von 1727 08 Mt. erwuchs. ** Ob r- Ingelheim, 8. Dft. Im Landtagswahlkreise Ingelhe m- Finthen wird Rechtsanwalt Claß aus Mang als Standidut aufgest at und zwar nicht als Partei-, sondern als unabhängiger Kandidat.

Vermischtes.

* Berlin, 8. Oft. Die Nummer 39 der Lustigen Blätter wurde gestern gegen Abend von Geheim- Polizisten

bei hiesigen 3 itungshändlern und Spediteuren beschlagnahint.

Leipzig, 8. Oft. W gen Majestätsbeleidigung wurde Redakteur Bleißner vom Landgericht Leipzig zu ein r Fepungshaft von 2 Monoten verurteilt. Ple ßner hatte in einem am 27. d. I. ve öffentlichten Artifel Der jüngste dusch R ttmeister" die Ernennung des lothring schen Groß­industriellen Xavier de Schmid zum Rittmeister der Reserve

nt der Reserve Hofm Divisionspfarrer fra Trat Merch, den Biofe gerdhors Offenbad, Dirigenten Glück, 2. Vorsitzenden Du Hochschule Püßer, Der kritisiert. rg, den Defan Mat

von der Ernst Ludm 22. November, wird Herr Landwirt Becht in Delfen­

rling; zum Vortrag en Kabinettsrat Römb or Hofmann.- Beauft

Ein hundertjährig r Nassauer. Am Samstag, den heim 100 Jahre alt. Der seltene Tag soll festlich bc= gangen werden. Seine beiden Buben" sind selbst schon im hohen Greiſenalter, beide stehen Mitte der 70er

chmitt in Offenbach Jahre.

ungen eines Amtsrigt

* St. Goarshausen, 8. Oft. In dem benachbarten

Gerichtsaffeffor Schni Niederwallmenach wurden gestern Mittag durch eine Feu rs nehmung solcher bei brunst 3 Wohnhäuser und 8 Scheunen eingeäschert. Bei Berichtsaffeffor Specht den Rettungsarbeiten wurde durch herabstürzende Balken ein lcher bei dem Amtsger Mann getötet.

rnold in Darmstadt

* In Droysig bei Reichenberg( Böhmen) erschoß ein

tungen eines Amtsanw 40jähriger Lehrer drei Schulkinder, drei andere wurden

ammer. Dem 23. Jah

mmer für 1902/03 auf

einem Berfonalbestand Aufgabe der Bulaffung

hieden, so daß 139

verletzt. Der Lehrer wurde von der Menge niedergeschlagen. Das Motiv zu der unseligen That ist unbekannt.

*

Spezzia, 8. Oft. In Panicagl ca explodierte im Bulvermagazin eine Haubigen- Granate. 5 Personen wurden getötet, 2 schwer verwundet.

* Venedig, 8 Oft. In ganz Ober- Italien her scht andauernd Schneefall. Besonders am Fuße des St. Gott­

Jen ift. Auf die Prot hardt schneit es fit mehreren Tagen. Der Schnee liegt

gen find 10 zu verzeic armstadt 37), Oberbeffen

ing 40). igen erften volkstümlig gerne ein größeres

nn's Heimat" nicht. Denn das nd mit viel Lebendig müffen wir wieder einma

meterhoch.

* Ein furchtbares Brandunglück hat sich, wie aus Peters­burg depeschiert wird, in den süorussischen Orte Tetueschi er­eignet. In der Kirchenschule für Mädchen brach Feuer aus, welches so schuell um sich griff, daß nur ein Teil der Schülerinnen gerettet werden konnte. 14 Kinder fanden den Tod in deu Flammen.

a

Unsere Vierhundert".

1

Histörchen aus der Newyorker Geſellſchaft. E The HTS. Newyork, 1. Oktober. Troßdem es in Amerika keinen Adel giebt, sind die alten Patrizierfamilien von Newyork, Philadelphia und Boston auf ihre Abstammung nicht wenig stolz und fühlen sich durchaus als Aristokraten. Wie in Deutschland der Schloßherr seinen Gästen mit freudiger Genugtuung in der Ahnengalerie das Bild eines Vorfahren aus der Zeit der Kreuzzüge zeigt, so rühmen sich die amerikanischen ,, oberen Bierhundert", wie man sie zu nennen pflegt, daß ihre Familien den Stammbaum bis auf die sogenann­ten ,, Knickerbockers" zurückführen könnten, die um 1600 in Reuengland eingewandert sind. So jung im Verhält­nis zu dem europäischen Adel diese Art amerikanischer Aristokratie ist, so zeigt sie doch schon allenthalben ber denkliche Zeichen von Verfall.

Ein eigenartiges Licht auf die Lebensweise ber Newyorker Plutokraten warf der neulich unter so un­rühmlichen Umständen erfolgte Tod des prominenten", wie man hierzulande sagt, Banfiers Nicholas Fish. Er wurde bei einem Trinkgelage mit einigen öffentlichen Dir nen von dem dazu gekommenen Zuhälter der einen mit der Faust totgeschlagen. Nicholas Fish war Jurist. Ge boren 1846, war er von 1871 bis 1877 Sekretär der ame­rikanischen Gesandtschaft in Berlin, später amerikanischer Geschäftsträger bei der Schweiz und dann belgischer Ge­sandter. 1886 erwählte man ihn zum Vizepräsidenten der Cincinnatusritter, während er in Newyork ein Bankge­schäft eröffnete. Er war aber ebenso ausschweifend in seiner Lebensweise wie sein 1898 auf tuba gefallener einziger Sohn Hamilton, der nur durch seinen ehrlichen Tod der ihm wegen Trunkenheit im Dienst drohenden Entlassung entging. Die Newyorker Presse erwartet mit Spannung den bevorstehenden Prozeß wegen des an Nicholas Fish be gangenen Totschlags: hofft sie doch, ihren sensationslü­sternen Lesern recht pikante Details aus dem Leben der ,, Vierhundert" bieten zu können.

Der geringe Bildungsgrad und die Taktlosigkeit der sogenannten Crème der Newyorker Gesellschaft kann nicht besser gekennzeichnet werden, als durch die bloße Erzäh­lung eines Spaßes", den sich Mrs. Stuyvesant Fish, eine nahe Verwandte von Nicholas, kürzlich geleistet hat. Großfürst Boris von Rußland war längere Zeit in New­york anwesend und Mrs. Fish plante ein großes Gar­tenfest zu seinen Ehren in ihrer Newporter Villa, konnte es aber ihrem hier so viel bewunderten Esprit nicht ver­sagen, anläßlich einer Jachtfahrt dem Adjutanten des Großfürsten, Baron Graves, gegenüber einige geistreich flingende Bemerkungen über Se. kaiserliche Hoheit zu machen: Boris sei reizend, aber zugleich auch ein Don Juan, ja, etwas von einem mauvais sujet, ungeachtet seiner Jugend start ,, mitgenommen", dabei in so schlechten Vermögensverhältnissen, daß er die Heirat mit der reich­sten jungen Dame der Vereinigten Staaten, Miß Goelet, der Tochter des Hauses, wo der Prinz sein Absteige­Der Kammerherr quartier genommen habe, anstrebe.

berließ schließlich die Gesellschaft in etwas plöglicher Weise", worauf Mrs. Fish sich an dem ,, taktlosen" Ba­ron zu rächen beschloß, indem sie ihm keine Einladung zukommen ließ. Hierdurch erfuhr der Großfürst von der Sache, und er lehnte ab, nahm dagegen die Einladung Nun kommt der zu einem Feste im Hause Goelet an. Haupttrumpf der Mrs. Fish. Wenn Mrs. Goelet einen russischen Großfürsten als Gast hat, ist bei mir der Zar in eigener Person zu sehen!" und der Zar erschien: Ein gewisser Harry Lehr, der Gatte einer Multimillio­närin und der anerkannte und oberste Spaßmacher der Plutokratie, stellte, mit einer Krone aus Flittergold auf dem Kopfe und einem breiten Ordensband um die Brust, den Selbstherrscher aller Reußen dar, mit wenig Wit und viel Behagen, allerdings zur unauslöschlichen Hei­terkeit der Anwesenden. Die Hausfrau erwies ihm ,, königliche Ehren". Den Höhepunkt erreichte aber das Gaudium, als das Orchester die russische Nationalhymne aufspielte und alle Anwesenden sich, mit Ausnahme des Selbstherrschers, von den Sizen erhoben. Natürlich ver­säumten die Reporter der von der Clique der Mrs. Fish beeinflußten Newyorker Zeitungen nicht, ihrem dank­baren Publikum dieses ,, königliche Gastmahl" unter aller­lei hämischen Ausfällen auf den Großfürsten brühwarm zu servieren. Der Großfürst soll sich bei seiner Abreise von Newyork bitter über alle diese Taftlosigkeiten be­

schwert haben.

Viel macht hier jezt auch der große Prozeß um die Erbschaft des verstorbenen Milliardärs Harry M. Ben­nett von sich reden. Bennett, der sich im Lichte eines Tugendhelden zu sonnen wußte, hatte, wie sich nach seinem Tode herausstellte, ein sehr wenig sittsames Verhältnis zu einer Schauspielerin Namens Laura Bigger. Diese war mit einem Legat von 900 000 Dollars oder 3 600 000 M., das ihr der Verstorbene aussette, nicht zufrieben, sondern gab sich für seine rechtliche Gattin und Mutter eines legi­timen zwei Jahre alten Söhnleins aus. Aber die Ver­wandten Bennetts wollten sich den fetten Bissen nicht ent­gehen lassen. Ihren Advokaten gelang es, in der Haupt­verhandlung nachzuweisen, daß Fräulein Bigger den ehe­maligen Friedensrichter Stanton bestochen hatte, einen fal schen Trauschein zu fabrizieren und wider besseres Wissen zu beschwören, daß er Laura und Harry selbst getraut hätte. Die Aussage des Sekretärs in Sanitätsamt zu Hoboken, den Stanton ersucht hatte, ihm das Formular eines alten Trauscheins zu verschaffen, brachte das Lügengewebe zum Zerreißen. Laura Bigger hatte auch ihren Arzt, den Be­figer eines Sanatoriums, als falschen Zeugen für eine ans gebliche Entbindung gewonnen. Die Enthüllung der Ver­schwörung wirkte in der Verhandlung wie das Blazen einer Bombe. Nun wollte sich Laura Bigger mit den 900 000 Dollars begnügen, aber es war zu spät. Gegen sie und ihre beiden Helfershelfer wurde sofort ein Verhafts­befehl wegen Betruges erlassen.

Das sind augenblicklich die Hauptaffairen, die in den letzten Wochen die Newyorker Skandalchronik zu verzeich nen hatte. Aber im stillen munkelt man schon wieder von verschiedenen interessanten Begebenheiten hinter den Koulissen des hiesigen High- Lises, die ebenfalls scharfe Streiflichter auf die Demoralisation der Vierhundert" zu werfen geeignet sind. Die Zeitungen werden nicht er­mangeln, wenn es an der Zeit ist, alle diese Pikanterien schonungslos hervorzuzerren.

Marktbericht.

Gießen, 9. Okt. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten Butter per Bid. 1.10-1.15 Mt. Hühnereier 1 St. 7-8 Pfg., Enteneter St. -00 Pfg., Gänseeier 1 St. 0-0 Pfg., Käse per St. 5-9 Pfg. Erbsen per Liter 19 Pfg., Linsen per Liter 32 Pfg., Tauben per Paar T. 0.60-0.80, Hühner per Stild Mr. 1.00-130, Hahnen, per Stüd Mt. 0,60-0.85, Enten per Stüd 2.00-2.30, Gänse p. Pfd. 50-65 Pfg, Ochsenfleisch per Pfd. 66-76 Pfg., Rindfleisch per Pfd. 60-64 Pfg. Schweinefleisch per Pfb. 70-80 Bfg. Schweine­fleisch gesalzen per Pfund 0.84 Pfq., Kalbfleisch per Pfd. 68-72 Pfg., Hammelfleisch per Pfd. 50-70 Pfg., Kartoffeln per 100 kilo 4 50-5.00 mt., Zwiebeln per St. Mr. 3.30-3.50 ,, Milch per Liter 18 Pfg.

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