Einzelbild herunterladen

blicklich ist schon die zweite Instanz an der Reihe. Siz gerpreise: eine sogenannte ,, Anprobierdame", zwei erſte Berkäuferinnen und 50 000 Francs. Die 50'000 Francs fordert Herr Redfern von dem eleganten Schneider Num­mer 2, weil dieser ihm die ohne Zweifel sehr fost­bare Anprobierdame und die beiden Verkäuferinnen ab­spenstig gemacht haben soll. In erster Instanz hat Herr Redfern seinen Prozeß bereits verloren. Mit banger Erwartung sieht Paris der Entscheidung der Berufungs­richter entgegen. Wenn nur nicht die wertvolle Anpro­Eierdame bis zur endgiltigen Erledigung der Sache ge richtlich in Beschlag genommen und einstweilig verivaltet wird!

[ Die Brise des Oberstaatsanwalts.] Pariser Blätter stellten in diesen Tagen tiefsinnige Betrachtungen dar­über an, ob ein Untersuchungsrichter einer Untersu chungsgefangenen, in deren Hause er in früheren Jahren freundschaftlich verkehrte ,,, unter den veränderten Ver­hältnissen" die Hand reichen darf. Die wichtige Frage wurde anläßlich der von dem Untersuchungsrichter Ley­det in der Humbert- Affaire geführten Voruntersuchung aufgeworfen. Natürlich forschte man sofort nach den mit Recht so beliebten Präcedenzfällen, und die Independance belge" fann sich rühmen, einen der schön­sten Fälle ausgegraben zu haben. Es war vor etwi bierzig Jahren, als Herr de Bavah, der gefürchtete Ober­staatsanwalt von Brabant, von einer Jurh den Kopf eines Mannes forderte, der einen jungen Engländer ermordet hatte. Herr de Bavay war einer der überzeug­testen Verfechter der Todesstrafe, was ihn aber nicht hin­derte, sich bald, nachdem er seine Anklagerede beendet hatte, ruhig hinzusehen und ebenso ruhig eine Prise zu nehmen. Und dann geschah etwas, was in der Geschichte noch nicht dagewesen sein dürfte. Der Ober­staatsanwalt drehte sich zu dem Angeklagten um und reichte ihm, jedenfalls von dem Grundsatze ausgehend, daß alle Menschen Brüder sind, mit den Worten: ,, Pris­chen gesällig?" die Tabatsdose hin. Ob diese Prise ju­ridisch zu rechtfertigen war, mögen die Gelehrten ent­scheiden. Vielleicht wollte der Staatsanwalt nur die Wirkung seiner Anklagerede abschwächen und dem Gal­genkandidaten noch einen letzten Trost im Unglück ge­währen. Vielleicht war die freundliche Aufforderung, eine Prise zu nehmen, nur ein Zeichen jener Solidarität, die der Genuß des Schnupftabats zwischen allen Nasen ber Adamssöhne vermittelt.

£[ Der Schatz des Generals Chaffee.] Schaßmeister findet man häufiger als Schäße, aber was man sehr selten sieht, ist eine Person, die das Vorhandensein und das Versteck eines Schazes fennt und beine Anstalten trifft, ihn zu heben. In dieser Lage befindet sich der amerikanische General Chaffee, der jüngst öffentlich er­Flärt hat, daß er von der Existenz eines in der ver­botenen Stadt von Pefing verborgenen Schages von 80 Millionen Dollars weiß. Er hatte schon während des Feldzuges in China den Plan gehabt, sich dieses Schazes zu bemächtigen, aber der Präsident Mac Kinley hin­berte ihn daran. General Chaffee fügte hinzu, daß seine Absicht gewesen sei, von dieser großen Summe nur den berhältnismäßig kleinen Teil zu nehmen, der den Bereinigten Staaten von der von China zu zahlenden Kriegsentschädigung zufallen würde, und den Rest der chinesischen Regierung zurückzugeben. Präsident Mac Kinley huldigte aber dem Grundsaße, daß man sich nicht selbst bezahlt machen dürfe. Ob der Schatz wirklich noch heute vorhanden ist?

* Krönungs- und Ordensfest. Im Rittersaale des Königl. Schlosses zu Berlin fand am Sonnabend früh das feierliche Kapitel des Schwarzen Adlerordens statt. Mit den Insignien des Ordens wurden die neu­ernannten Ritter, Prinz Adalbert von Preußen, Prinz Maximilian von Baden, General ter Infanterie von Bock und Polach, General der Artillerie z. D. Edler von der Plani, Staatsminister v. Thielen, General der Infan­terie v. Liegniß, Botschafter Graf v. Wedel und Admiral b. Köfter vom Kaiser Wilhelm eigenhändig bekleidet. In feierlichen Zuge, von den schmetternden Fanfaren mittel­alterlich foftumierter Trompeterkorps be rüß, betra en die Ordensmitglieder, voran der General v. Lindequist, zum Schluß der Ordensgroßmeister, der Kaiser, im Purpur­mantel den weiten Saal, sodann nahm der Kaiser auf bem Throne Plaz und die zu Investierenden wurden ihm bon ihren Paten" zugeführt. Als der Kaiser seinem

64]

10

Dr. Rumseys Patient.

Noman von Dr. Halifax and T. L. Meade. Autorisierte Bearbeitung von E. Wegner.

( Nachbend verboten.)

Wer soll alles wissen, Herr Baron?" Meine Frau, meine Schwestern, Frau Everett, meine Freunde-"

" O mein Gott, mein Gott, wäre ich doch nie geboren!" jammerte Hetty verzweiflungsvoll.

Seien Sie rubig, Hetty. Sie werden sich nachher viel wohler fühlen, wenn alles vorbei ist", tröstete Audrey." Bedenken Sie, Hetty, daß aus der furchtbaren Prüfung, die uns bevorsteht, unsere Seelen geläutert, wie neugeboren, hervorgehen! Seien Sie brav, Getty! Sie sagten mir heute abend, Sie lieben mich beweifen Sie die Größe dieser Liebe dadurch, daß Sie mir helfen, meine und Ihre Seele zu erretten!"

Ach mein Gott, wenn es wirklich wahr ist", jeufzte Deity mir ist, als sei ich garnicht mehr ich selbst" sie sprach und blickte traumbefangen um sich.

Es ist wahr, Hetty es ist der einzige Weg zu unserer Rettung also tommen Sie!"

Sie erwiderte nichts mehr; schweigend folgte sie ihm. Sie verließen zusammen das Bureau und betraten das Schloß durch eine Seitenthür. Hetty fab bleich und unordentlich aus: ihr Baar bing wirr um die Stirn und teilweise aufgelöst den Rücken herab; ihr Auflis war thränenfeucht, ihre Augen hatten einen verstörten und furchtfamen Ausdruck. Auch der Baron sah leichenblaß aus, doch trug er eine ernſte, gefaßte Ruhe zur Schau. Der heiße, bittere Kampf, der sein Inneres zerwühlte, war entschieden, und in der Ruhe, welche ihm folgte, fand er gewissermaßen Frieden, der sich auch auf seinem Gesicht einprägte.

Frau Hennessy stand in der großen Halle. Als sie den Bruder erblickte, fuhr sie, betroffen über sein Aussehen, zurütd. Dann fiel ihr Blick auf Hetty und glitt von dieser abermals auf den Baron.

Mein Gott, Robert-" stammelte sie., was ist geschehen?" Wo sind die anderen?" fragte Audrey statt ieder Antwort. Ich muß sie alle sofort sprechen."

Sohne die Ordensfette umgelegt hatte, tüßte er thn unter herzlicher Umarmung auf beide Wangen. Im Kapitelsaal, wo Namen und Wappen der neu aufge­nommenen Ritter am Friese prangten, fand dann ein feierliches Ordenslapitel statt.

Das eigentliche Krönungs- und Ordensfest, mit dem der feierliche Empfang aller neu mit einem Orden dekorierten Personen verbunden ist, wurde am Sonntag begangen. Wie üblich, versammelten sich um 91 Uhr die zu dekorierenden Personen in der ersten Braunschweigischen Kammer" und erhielten um 10 Uhr die ihnen zugedachten Auszeichnungen. Die neuernannten Ritter des Roten Adlerordens, des Kronenordens und des Hausordens von Hohenzollern begaben sich dann in den Rittersaal, wo von 112 Uhr an feierliche De­siliercour stattfand. Nach der Cour begaben sich die Maje­stäten und die höchsten Herrschaften in feierlichem Zuge nach der Schloßlapelle, wo ein Gottesdienst abgehalten wurde. An diesen schloß sich dann um 1 Uhr das üb­liche große Mahl an, an dem die neuernannten Dr­densritter mit der kaiserlichen Familie, den Fürstlich­keiten und den Hofstaaten teilnahmen.

:: Das Pistolenduell im Grunewald hat inzwischen den Tod des einen schwer verwundeten Duellanten zur Folge gehabt. Es ist der Rechtsanwalt Dr. Aye aus Flens­burg, Leutnant der Reserve im 9. Jägerbataillon. Sein Gegner war der Oberleutnant der ostafrikanischen Schuß­truppe Werner von Grawert, der sich seit dem Herbst auf Urlaub in der Heimat befindet. Er hat sich sofort nach dem Zweikampf seiner Kommandobehörde gestellt. Dem Kaiser ist eingehender Bericht erstattet worden. Es handelte sich bei dem Duell um einen ernsten Kon­slikt, dessen Veranlassung längere Zeit zurückliegt, nicht etwa um ein rasches Wort oder eine Tat des Augen­blicks. Es haben mehrfach Verhandlungen stattgefunden, um, wenn möglich, den Zweikampf zu vermeiden, und der Ehrenrat hat sich mit dem Fall sehr eingehend beschäftigt. Der erschossene Dr. Ahe hinterläßt eine junge Frau, mit der er in glücklichster Ehe lebte, und sechs

Kinder.

)-( Ein unheimliches Gerücht hatte sich, wie er­innerlich, an die Auffindung von Skeletten beim Um­bau eines Kölner Gasthauses geknüpft. Man sprich von Mordtaten vor 25 Jahren, denen jezt die Staatsanwalt schaft auf die Spur sei. Jeßt findet sich indessen eine einfache Erklärung für den unheimlichen Fund. Bei dem vor 70 Jahren erfolgten Bau des Hauses ist man wahr­scheinlich auf alte Gräber des Kirchhofes von St. Andreas gestoßen und hat das damals ausgegrabene Erdreich, das stark mit Gebeinen durchsezt war, zum Ausfüllen der Gewölbe gebraucht. Unterstützt wird diese Vermu tung durch den Umstand, daß noch fortwährend Ge­beine zu Tage gefördert werden.

Bunte Chrouif. Bei einem Kampf zwischen Wilderern und einem Forstausseher wurde im Rotenberger Revier ein Wildschüge bensgefährlich verletzt.

Dermutung, daß der Leichenfund in der Jung­fernheide bei Berlin mit der Verwundung des Kauf­mann Noecker und dem Verschwinden seiner Geliebten in Zusammenhang stehe, hat sich bestätigt.

Der Musikalienhändler Zechlin in Berlin wurde von Einbrechern lebensgefährlich verletzt. Tie Täter, zwei ju-­gendliche vorbestrafte Einbrecher namens Schröder und Schönwetter, wurden festgenommen.

-

In Freiburg wurde der Händler Furtheimer in seiner Wohnung ermordet aufgefunden.

In Zürich durchschnitt der Sattlermeister Steißta seiner früheren Geliebten den Hals, verwundete einen Mezgergehülfen, den er in ihrer Gesellschaft traf, sehr schwer und versuchte sich dann selbst zu töten.

Aus einem Oratorium der Gemeinde Calenzano in Toskana wurde das Meisterwerf Luca della Robbias, die Kreuzabnahme darstellend, entwendet.

Aus der Markusbibliothek im Dogenpalast in Venedig mußten zehntausend Bände entfernt werden, weil das Ge­bäude Risse zeigt.

- Der überfällige Dampfer ,, St. Louis" hat das Nen­tucket- Feuerschiff passiert. Die Verzögerung ist auf einen Schaden der Maschine zurückzuführen.

Sie sind im blauen Salon- Margarete, Dr. Rumsey, Dora, ihr und mein Gatte und Margaretes Onkel, der Freiherr von Wildenstein

" Ich bin froh, daß er noch da ist", fiel der Baron rasch ein, ,, denn wir brauchen eine Magistratsperson."

Eine Magistratsperson?" wiederholte Annie. Wozu?" Du wirst es gleich erfahren, Annie. Sagtest Du, Dr. Rumisen sei auch im blauen Salon?"

" Ja, Robert, sie sind alle dort. Margarete spielt die Mond­scheinsonate hörst Du sie nicht? Sie spielt so gefühlvoll und so schrecklich traurig, daß ich bitterlich zu weinen anfing ich kann diese Musik nicht ertragen, ohne traurig zu werden, deshalb lief ich aus dem Zimmer fort-"

Der Baron beugte sich zu Betty nieder und flüsterte ihr ein paar Worte zu. Dann wandte er sich wieder an seine Schwester: " Ich gehe in den blauen Salon, Hetty Bincent wird mich begleiten", sagte er laut.

" Ah, Betty Vincent ich fannte Sie als Getty Armitage", sagte die junge Frau freundlich zu Hetty." Wie geht es Ihnen?"

Garnicht gut, Annie", antwortete der Baron für seine Be­gleiterin. Doch nun komm, laß uns hineingehen. Du mußt auch dabei sein, Annie."

Ich begreife das alles nicht", murmelte seine Schweiter: doch ging sie schnell voran und öffnete die große Flügelthür. Sie war sehr erregt, als sie in das elegant ausgestattete Zimmer trat. Hinter ihr erschien der Baron in der Thür, der Hetty Vincent an der Hand hielt. Auf Robert von Audreys Antlis lag ein Ausdruck, der im Nu aller Aufmerksamkeit auf sich zog. Herr von Wildenstein, welcher den Baron nach dessen Heimkehr noch nicht wiedergesehen, erhob sich schnell aus dem großen Armstuhl, in dem er es sich gemütlich gemacht, um den Gatten seiner Nichte herzlich zu begrüßen. Als er jedoch einige Schritte auf diesen zu gethan, stoate plöglich sein Fuß er schien ein­zusehen, daß für eine freundliche Bewillkommnung jest nicht der geeignete Moment sei. Margarete hatte ihren Blaz am Flügel ver­lassen und stand in der Mitte des Zimmers. Auch sie war betroffen. Roberts Augen schienen sie zum Zurückbleiben zu bewegen. Ihr Onkel trat schnell auf sie zu und legte, wie beschützend die Hand um ihre Schulter. Er wußte zwar ebensowenig was fommen wirde, wie Margarete, dennoch fühlten beide instinktiv, daß die

Giessener Cagesneuigkeiten.

Bellendung vorgetragen gönnt war fie anzub bleiben wert innerung ber die Begleitung zu madboller Ausfüh

** Die Reise unseres Großherzogs nimmt ihren glud lich- festlichen Verlauf. Weiteren bruflichen Nachrichten zu folge traf der Großherzog wie bereits gemeldet, am Freitag, 26. Dezember früh in Bombey ein und wurde durch den Chef- Sekretär des politischen Lepartements W. Edgerley as Vertreter des Vizekönigs und den deutschen Konsul Graf Pfeil empfangen und an Land begleitet. Die Abfahrt er­

Frau Billi Lehmann in

stellt aus Frankfurt g

Liedergruppen Soloftig

folgte in einem vom Vizekönig zur Verfügung gestellten gumann, Brahms, Sonderzug, der am Sonntag, 28. Dezember früh in Delhi pielte und gleichfalls eintraf. Am Montag 29 Dezember fand der feierliche Herrn Uzielli ist übrig Einzug des Vizekönigs und des Herzogs von Connaught pollen, fürzlich eine statt. Der Großherzog war bei dem Empfang auf dem indem ihm in seiner Bahnhof und nahm zu Wagen an dem Festzug teil, estorben Konservatorium tiert von einer Eskadron des 15. Husaren Regiments. Am em Herzog von M Dienstag 30. Dezember war der Fürst bei der feierlichen unft und Wissensch

Eröffnung der Indischen Landesausstellung durch den Vize fönig zugegen und folgte em Abend einer Einladung des

Die Lotalbahn

Ludwig Thoma, b

Vizekönigs zur Tafel mit dem gesamten Gefolge. Am foi Beachtung der Herre genden Tage besuchte er mehrere Sehenswürdigkeiten der fertig gebracht, mit fein Stadt und war bei dem Gouverneur von Bombay zum jogar auf einer Reihe

Diner geladen.

( Stadttheater.) Dienstag, den 20. Januar

lich nur auf den füde Stuttgart, die fie al

findet eine Wiederholung von Räthchen von Heil. Die Handlung des St bronn", Schauspiel in 5. Aften von Heinrich von Bahnhof, der nach d

Kleist und zwar als volkstümliche Vorstell­u'ng statt.

RB. m 9. Februar d. Js. wird in Halberstadt an Stelle der bisherigen Reichsbantnebenstelle eine dem Reichskant- Direftorium unm ttelbar untergeordnete Reichsbankstelle errichtet werden.

Lotalbahn gebaut werb Frage anderer Anfid meinderat, bei deffen lintereffen mitspielen. Rüdlehr des Bürgerr

in der Theatervereins

frau

** Die Bornwiesen genossenschaft Beilbacher, erin ra hat in ihrer legten Generalversammlung an Stelle des zurüd- udienz beim Minist getretenen Genossenschafts- Vorstehers Bürgermeister: Rausch ng au befehren geba den Genossen Karl Heinrich Starle als solch n und an Stelle wine Reihe köftlicher& des verstorbenen Vorstandsmitgliedes Johannes Karle den Genossen Heinrich Zimmer gewählt

**

<-01

mang

man ficht allerlet 8 Gelächter preisgegeber gewürzt ist mit aller Scherzen, verbindet und der Satire in Bahn geißelt den forret und stellt mit scharfer und Rüdgrablosigkei

an den Pranger. Städtchen Dachau habt, feinliche V Der der Aufführu berbst des au uitgarter Hosschau äußerst stimmungsvo genheit giebt, seine

HK. Folgen v wertragsformulare.

at 1.8. dm Zweig

. S. auf Anfragen

11.

* Der Burgwart" schreibt: Die Großh. Hess Re­gierung hat im November vor. Jahres eine Bereifung einer Reihe von Burgen, u. a. der Ruinen Huschhorn, Hinterburg und Schwalbenneft am Neckar, der Storkenburg und d& uerbacher Schloss 8 an der Bergstraße uster 3 ziehung von Sachverständigen der Großherzoglich. n Staats­bauverwaltung veranstaltet, wozu als Gutachter der Architekt Bodo Ebhardt aus Grunewald- Berlin geladen war. handelte sich darum, an Ort und Stelle festzustellen, was am besten zur Erhaltung der Ruinen zu geschehen habe, und allgemeine Grundlagen für die Behandlung ähnlicher Fragen im ganzen Großherzogtum Hessen zu schaffen. Eine einheit liche Regelung ter Frage der Erhaltung der Ruinen d. utscher Burgen ist unseres Wissens noch in keinem deutschen Cundesstaate erfolgt, das Vorgehen der Großh. Hess. Richtung zu zeigen. gierung ist daher mit großer Freude zu begrüßen und wird hoffentlich auch an anderer Stelle Anregung zu gleichem Verfahren geben. Eine Sängerin von Weltruf, die überall, wo sie sich hören läßt, das kunstverständige Publikum zu stürmischen Beifallsäußerungen veranlaßt, und ein Pianist, ausgerüstet mit großen technischen Fertigkeiten und allen sonstigen zu seinem Fach ge yörigen guten Eigenschaften, waren es, die gestern ime Lehre eines dieſe vierten Konzert des Konzertvereins den zahlreich er= beantragte der Lehrh schienen Zuhörern mit ihren Vorträgen einen herrlichene Rüdführung des Kunstgenuß spendeten. Frau Kammersängerin Billi Diese lehnte den Ant Lehmann aus Berlin erfreute mit ihrer glockenreinen, Lehrvertrag nicht a wohlflingenden Sopranstimme, die in den verschiedenen, Schroertrag anzusehen von ihr zum Vortrag ausgewählten Liedern von Joh. Linen Anspruch auf Seb. Bach, Jos. Haydn, L. van Beethoven, Fr. Schubert, ganz bestimmter pefu Nob. Schumann und Eduard Grieg in Folge ihrer terr durch Verwend fünstlerischen Ausführung zu voller Geltung fam, die trages zugezogen ha Stonzertbesucher in so hohem Maße, daß sie sich nach weifellos richtig ane dem letzten Lied von Grieg zu einer Zugabe, Löwe: benben. Für H Mutter an der Wiege", bewegen ließ. Wir sind über­bertstammer ausgef zeugt, daß alle die herrlichen, mit höchster fünstlerischer ober den ron dieser verträge.

11

nächste Minute ihnen eine außerordentliche Enthüllung bringen werde. Hetty noch immer an der Hand haltend, war Audrey bis in die Mitte des Raumes getreten. Jetzt öffnete er den Mund, um zu sprechen, doch in diesem Moment trat Dr. Rumsey hastig herzu und sagte:

Einen Augenblid, bitte, lieber Baron. Diese junge Frau be­findet sich nicht wohl. Will iemand die Güte haben, etwas Cognac 311 holen?"

Er erfaßte Hettys kleine Hand und fühlte ihren Vuls.

Annie war bei seinen Worten schnell davongeeilt, um das Ver­langte zu holen. Der Arzt füllte ein Gläschen, führte es an Hettys Mund und bat sie zu trinken. Die feurigen Tropfen be lebten Hetty und zauberten eine leise Nöte in ibr totenblasses Gesichtchen. Auch ihre Augen nahmen einen anderen Aus­druck an.

" Ich bin mit Hetty Vincent hierbergekommen, um eine seltsame Enthüllung zu machen", begann der Baron endlich.

Dr. Rumsey war einige Schritte zurückgetreten und jah seinen Batienten forschend an. Das Geheimnis scheint sich endlich zu lüften", dachte er bei sich. Er hat mit sich gekämpft, sein besseres Ich scheint den Sieg davongetragen zu haben wahrlich, er ist ein treuzbraver Mensch! Was mag er nur mit jener blassen Frau haben? Sie sieht wie eine Sterbende aus."

" Was mag er nur mit Hetty Vincent zu thun haben?" Diese Frage beschäftigte jeden der Anwesenden. Margarete fragte es fich mit schmerzlich pochendem Herzen, während sie die Sand ihres Onkels immer schwerer werden fühlte. Herr von Wildenstein fluchte in feinen Bart hinein. Des Barons Schwestern und deren Gatten standen im Hintergrund, der Dinge harrend. die da kommen sollten. Eine Totenſtille herrschte in dem Raum, die plöglich dadurch unterbrochen wurde, daß Frau Everett vortrat und mit vor Erregung bebender Stinture sprach:

Herr Baron, ich weiß zwar nicht, was Sie jagen wollen, aber ich fühle es in meinem Inneren. Lassen Sie mich Ihnen aus tiefftem Herzen daufen! Ich habe die Borghnung, daß die Shinde der Erlösung für meinen arnten Sohn gekommen ist. Sie haben ienes junge Weib dahin gebracht, daß sie ihr Ge heimnis offenbart, nicht wahr?"

Hetty Vincents Geheimnis ist auch das meine!" entgeguete Aubrey mit bedeutsamem Nachbrud.

on Lehrverträgen d Sandweifefammer n lieber der Gesellsch äge ihrer Gefellſche

**

-

Die Bien Firma Red aus Ni anterhandschuh, ber Trifotstoff überzogen tag n die Handschu Oberfläche, an welch Imcht antieben. De belftand abgeholfe A Zum Vor prüfung, der aben sich 24 Teil Ereiner, 4 aus&

a bem Glafer, 2 aus dem Lackie Spengle und In werbe. Von den Bufed, 2 ans Lolla aus Nonnenrod,

aus Sellnrod, 1 1 aus Groß- Felda. teorethischen Rennts be bestehen bleib redt berhängnisvoll reginern bei der Gefüllung gehen: dimit fodann dem gbild te Kräfte zu

Aus Heffe

Grebenhain

borten Boigbai

giftiger und förpe tog. Ihre Fami

Aindern, 34 Enfeln Sommer noch an