Ausgabe 
13.6.1903 Erstes Blatt
 
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ebel in Wiesbab 10. Juni. Johan nna Bergen dat hier, mit Elifab Faufmann im S

Johannes Appel Dem Kanfma hner Jean Schm Dem Hilfsmonte

Gertrude. 7. Ju ne Tochter, Man Bilhelm Emil Eu iger Adolf Dennin

r daher, 53 Jah

berft in, gebore

Privatin dahier.

An die Wähler

in Stadt und Land.

Ehe wir am 16. Juni als deutsche Männer an die Wahlurne treten, müssen wir zuerst noch einen Rückblick in die Vergangenheit werfen

Budwig Roblermand uns genau überlegen, in welcher Weise wir unser Wahlrecht zum Wohle des Vaterlandes und insbesondere der Allgemeinheit

auch 45 Jahre

Monate alt, T

auszuüben haben. Bei diesem Rückblick haben wir uns aber eine Ansicht des seitherigen Abgeordneten Köhler- Langsdorf, eines Agrariers in den grellsten Far­

-

Art, la eleben, in's Gedächtnis zurückzurufen, nämlich das von Köhler- Langsdorf im Gießener Anzeiger" Nr. 233 vom 4. Oftober 1901 abgedruckte Schreiben, welches einen Abscheu gegen alle Menschen, die teine Bauern-- nach Köhler's Rezept sind öffentlich in beleidigender Form

in Jeder Farbe,

em Preise, der Meter

von 75 Pf. an.

Je, halfert. Rohm, fund giebt. In diesem Schreiben entwickelte Köhler folgende Grundsäße seines Glaubensbekenntnisses: Der Bauer darf sich niemals auf andere verlassen, 1. nicht auf die Beamten, denn sie sind da, wo von oben der Wind her weht u. s. w.;

usen, Roben.

Seiden- Geschäft

Berlin SW. 19

kgrafen- Strasse.

en. 2.

15. Juni.

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eunemann. bienft.

Marcusgemeind

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Ter.

für die Lulasgo

2. nicht auf die evangelischen Pastoren, denn teils huldigen sie der widerlichsten aller bis jeßt bekannt gewordenen Parteien, teils u. s. w.;

3. nicht auf die Gelehrten, ganz besonders nicht auf die Professoren, denn die meisten von ihnen sind übergeschnappt n. s. w.;

4. nicht auf die Industriellen, denn sie sind zu egoistisch;

5. nicht auf die Handwerker, denn sie sind zu sehr aeistig beschrän't u. s. w.;

6. endlich nicht auf die Kaufleute, denn sie sind fast alle unsere heftigsten Feinde.

So stehen wir Bauern denn einer Welt voll bewusster Feinde, verhetzter Dummköpfe, übergeschnappter Professoren, gewissenloser Egoisten und Streber gegenüber u. s. w."

Wähler! Kann man einen solchen Menschen ernst nehmen? Ist es nicht die beispiellose Ueberhebung, wenn ein solcher Mann sich anmaßt, die Gesammtheit eines Wahlkreises vertreten zu wollen? Ist es nicht Pflicht eines Jeden, der den hier herunter gerissenen Bernfsständen ange­hört, durch die Abgabe des Stimmzettels für den Kandidaten

8 Uhr: Gelegen

nach Bfingften.)

it zur hl. Beichte Neffe, vor und i heil. Kommunion

-Meffe. Bredigt.

nit Segen.

Herrn Kommerzienrat Heyligenstaedt

gegen diese Unverschämtheit zu protestieren?

Darum, Wähler aus Stadt und Land, tretet ein für die Wahl desjenigen Kandidaten, der unseren Wahlkreis würdig ohne jedes Vorurteil, ohne jegliche Selbstsucht vertreten wird.

rte.

r wagen, und

hr noch an die

en

Wählt alle Mann für Mann

Herrn Kommerzienrat Keyligenstaedt.

Viele Wähler aus den von Köhler beleidigten Berufs­ständen.

Ludwigsburg.

n der ,, Erwiderung", die ,, mehrere Arbeiter(?) und Handwerker" Ausflug nach Heuchelheim. in der gestrigen Nummer der G. N. N." veröffentlicht haben, wird gesagt, daß die Handwerker Herrn Köhler nicht wählen könnten, wegen

J"

It ift, Industrie

Mänsburg 15 Gießen. Mäusburg 15

weiten für alle Zweck zu foliden Preisen. Sonstige Drahtarbeiten billigst. Ein Schweizer

Bäckerlehrling

C. Kruse. er Empfehlung& Behandlung, die dieser dem Handwerkerſtand wiederholt habe zu Teil Prämiert auf allen beschickten Ausstellungen mit 1. Preiſen. verden lassen. Es scheint, daß Herr Köhler mit seiner Aeußerung Max Arnold, Drahtwarengeschäft iber gewisse Handwerker nicht ganz Unrecht hatte. Denn man ja nur an die Behandlung zu denken, die den Gießener Hand- empfiehlt Drahtgeflechte aller Art in allen Maſchen­verksmeistern von den sog. ,, liberalen Herrn gelegentlich der esten Stadtverordnetenwahlen zu Teil geworden ist. Zuerst ver­prach man den Handwerkern mehrere Stadtverordnete- Mandate und ann schob man die betr. Handwerksmeister einfach zu Gunsten von 4-6 Maurer u. Weißbinder Broßindustriellen und Advokaten bei Seite. Haben das die finden bauernde Arbeit bei Bießener Handwerksmeister schon vergessen?

1.

me. Was Herr Taucht

Ein Gießener Handwerksmeister.

Ed. Klinkel, Bahnhofstraße 10.

bei sofortiger Vergütung gesucht. gesucht. Bäcker Steinmüller, Großen- Linden.

D. Bock, Grünberg.

2 große Heckkäftge zu ver faufen. Näh. Kirchenblaz 21. Gießen.

für ein größeres Comptoir Jüngerer Schreiber

pr. 1. Jult d. J. gesucht. Selbstgeschriebene Offerten erbeten u. H. G. 147 an Haasenstein u. Vogler A. G. Gießen.

( er.

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