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open nach mbau zurädtetyren und auch borläufig dor! bleiben. Später wird die Prinzessin in England Auf enthalt nehmen.

::: Nardenfötter verhaftet. Der Berliner Kurpfuscher Mardenkötter ist in London verhaftet worden. Er wurde bem Bow- Street- Polizeigericht in der Angelegenheit sei ner Auslieferung vorgeführt und dann bis zum Eintref fen weiterer Verfügungen in die Untersuchungshaft zu rückgebracht.

Wie erinnerlich, hatte Nardentötter, der zuvor gegen eine Raution von 15000 Mark aus der Haft entlassen worden war, aus Furcht vor der zu erwartenden schwe ren Strafe, ohne seine Verurteilung abzuwarten, die Flucht ergriffen. Bei den Auslieferungsverhandlungen, Sie sofort von den deutschen Behörden eingeleitet wor­den sind, handelt es sich lediglich um Formalitäten, da England auf Grund gegenseitigen Vertrages im Falle einer wegen Betruges erkannten Haftstrafe ausliefert. Was die Beschlagnahme des Vermögens Nardenfötters anbetrifft, so liegt die Bestimmung darüber, ob sie jezt aufzuheben ist, im Ermessen des Gerichtes. Nardenkötter wird zunächst wieder dem Moabiter Untersuchungsge­fängnis zugeführt werden, nachdem sein Verteidiger ge­gen das Urteil rechtzeitig das Rechtsmittel der Revi­sion beim Reichsgericht eingelegt hatte.

Der Ausbruch des Vesuvs scheint nicht so gefährlich zu sein, wie es anfangs den Anschein hatte. Die Bevöl Terung der bedrohten Orte verhält sich infolgedessen bisher gänzlich ruhig. Der Ausbruch gewährt einen großartigen Anblick. Der Vulkan ist fortgesezt in Tätigkeit und wirfi große Feuergarben verbunden mit dichten Dampfwolken aus. Man vernimmt auch unterirdisches Grollen und ver spürt leichte Erdstöße.

[ Der Gipfel der Tentmatssucht. Die französische Denkmalsmanie wird immer schlimmer. Es genügt nicht mehr, daß jede Stadt ihre Jeanne d'Arc, ihr Krieger Denkmal und ihren berühmten Mitbürger in Stein ode. Erz besitzt, jest kommen auch noch die Tiere an die Reihe. In Paris hat sich ein Ausschuß gebildet, an dessen Spize der Präsident des Tierschutzvereins steht, um den Brieftauben, deren man sich bei der Belagerung von Baris im Jahre 1870-71 bebiente, ein Denkmal zu jeßen.

>[ Dressterte- Wanzen.] Das Pariser Journal weiß von einem Herrn Schumann zu erzählen, der Romain Taurignac noch übertrumpft hat. Der Bruder der ,, großen Therese" beschäftigt sich, wie seinerzeit gemeldet, mit der funstgerechten Abrichtung vn Flöhen; Herr Schumann hat sogar die viel dümmeren und fauleren Wanzen in ben Bereich seiner Tätigkeit gezogen. Aus lauterem Gold hat er ein winziges aber durchaus naturgetreues Modell des großen Tampfhammers der Kruppschen Fabrik her stellen lassen, während das Gerüst aus Platin, die Ketten und Rollenzüge aus Silber gefertigt sind. Auf einen Win! des ,, Künstlers" tommt eine ausgewachsene Wanze aus einem ,, Käfig" hervorspaziert und nimmt an dem Hammer Aufstellung. Zwei ihrer Gefährtinnen legen einen dünnen Eisendraht, durch den eine zu schmiedende Stange ,, sym bolisiert" wird, auf den Ambis, und schließlich bewegt die erste Wanze einen Hebel, durch den der Hammer zum Fallen gebracht wird. Wenn das so weitergeht, so werden wir wohl nächstens ,, dressierte" Batterien und Infusions­tierchen unter dent Mitroffob zu sehen bekommen!

Bunte Chronit. Der Fischdampfer Baltrum" aus Bremerhaven, der sich seit dem 13. Februar in See be­findet, gilt als verloren. Die Besatzung bestand aus 11 Mann. Die Zahl der seit Weihnachten verschillenen Fisch­dampfer der Weserflotte ist damit auf sechs gestiegen.

Der Kaiser besuchte unter Führung des Generals Beecker und des Fürsten Hohenlohe die Deutsche Auto­mobilausstellung in Charlottenburg. Sein besonderes In­teresse erregten die humoristischen Zeichnungen des Ma­lers Kneip in dem ebenfalls ausgestellten Huldigungs­album.

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Infolge Explosion einer Petroleumlampe ver­brannte bei lebendigem Leibe der Korbwarenfabrikant . Schwarz in Berlin.

Die Gesellschaft zur Bekämpfung der Geschlechtskrankt­heiten, die im vorigen Jahre in Berlin ins Leben gerufen worden ist, hat in Frankfurt a. M. ihren ersten Kongreß abgehalten. Der Zwed der Gesellschaft ist in ihrem Titel gegeben. Reichskanzler Graf Bülow hat in einem offenen Schreiben an die Gesellschaft seine Sympathie mit ihren Bestrebungen ausgedrückt.

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Eine Sternberg- Affäre beschäftigt die Polizeiverwal hung von Inowraglaw. Es haben duzende von Verneh­mungen bereits stattgefunden, und es sind auch bereits einige Verhaftungen vorgenommen worden.

Im Amtsgericht zu Lausigk versuchte der Unter­juchungsgefangene Karl Fleischhauer einen Gefängnisbe­amten zu ermorden. Der Beamte liegt schwerverleßt dar nieder. Fleischhauer ist flüchtig.

Die bei Thorn verschwundenen drei Mädchen sind aufgefunden. Sie hatten sich im Walde verirrt.

In Kopenhagen versuchte eine Frauensperson aus offener Promenade ein etwa elfjähriges Mädchen zu er drosseln. Die Polizei glaubt es, mit einer Wahnsinnigen oder mit einem verkleidet n Manne zu tun zu haben. Bisher konnte die Person nicht festgenommen werden.

In ganz Tunis wütet ein furchtbarer Sturm; in vielen Landesteilen herrscht starker Schneefall, was jeit Menschengedenken nicht der Fall war.

Der von Neapel in Newyork eingetroffene Dampfer Karamania" mit 733 Passagieren an Bord ist unter Choleraverdacht von den Hafenbehörden in Quaran äne et Märt worden.

Die Stadt Townsville( Australien) ist durch einen Cyklon arg verwüstet worden. Die Bevölkerung ist ob bachlos. Das Hospital wurde start beschädigt und 15 in bemselben befindliche Kranke getötet sowie viele verletzt.

Lokales.

Gedenktafel für den 12. März.

604. Papst Gregor I. t. 1365. Eröffnung der Uni versität Wien. 1607. Paul Gerhardt* 1801. Kaiser Paul von Rußland ermordet.-1821. Prinzregent Luit pold von Bayern in Würzburg* 1824. Der Physiker Kirchhoff in Königsberg

* ribattelegramm. Bei der heute Bormittag, erfolgten 6. Biehung der lezten( Haupt)-Klasse der Hessisch Thüringischen Staatslotterie wurden folgende Gewinne gezogen:

10 000 Mt. auf: 14078, 32 024, 37871, 43 836, 5000 Mt. auf: 33 064, 73 280, 78 521, 89 649, 3 000 Mt. auf: 6 228, 13 270, 15 448, 18 101, 20 233, 21 506, 24 233, 26 346, 36 255, 37 222, 49 451, 50 250. Provinzial Ausschuß. Der Provinzial- Ausschuß hat beschlossen, den Besuch des neuen Siechenhauses und dessen Besichtigung bis zum 21. d. Mts. an jedem Werktage nachmittags 3 und 4 Uhr allgemein zu geftatten. Es be

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ohne jebe Entschädigung an die soz. Partei ab, wofür ihm der Druck des Blattes für die nächsten 10 Jahre übertragen wurde. Die Druckerei und Beitung, welche im Jahre 1892 22 656 Mt. Schulden hatte, ist heute vollständig schulden frei und hat einen Wert von mindestens 100 000 Mt. feierten wie alljährlich so auch diesmal den Geburtstag ihres ** Wetzlar, 12. März. Die hier ansässigen Bayera Landesvaters, des Prinzregenten Luitpold, gestern Abend durch eine festliche Zusammenkunft im Riesen". Es geht babei stets recht bayrisch gemütlich zu.

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20 Min. Auf Flateberatung f Bauwesen bes M

fium in Offenba Reubau eines bes heute berhin

darf hierzu nur der Anmeldung bei dem im Siechenhause Manfried hat die ihm von konservativer Seite eingetragene Entbindungsanf Hersfeld, 10. März. Herr v. Scharfenberg in werben Titel 12 Aus Darmstadt wird uns berichtet, daß die Rotenburg mit Rücksicht auf sein vorgeschrittenes Alter Seppenheim, 17

Kammerverhandlung über die Gießener Universitätsneubauten interessante Debatten zeitigten. Sämtliche Forderungen

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wurden bis auf die 18 000 Mt. für das akademische Forst­institut bewilligt. Die ebenfalls mit aufgestellten 558 000 Mt. für die Erweiterungsbauten an der Technischen Hoch. schule zu Darmstadt wurden trotz der Befürwortung seitens des Ministeriums und des Finanzausschusses abgelehnt.

** Ernannt wurde am 10. März der ordentliche Professor Dr. Erich Bethe zu Basel zum ordentlichen Professor in der philosophischen Fakultät der Landes- uni­versität mit Wirkung vom 1. April d. J.

*** Gestern wurde an hiesigem Kreisamt über eine even­tuelle Geländeabtretung für die Vergrößerung des Bahn­hofes Lollar verhandelt. Zahlreiche Interessenten waren anwesend. Lollar ist genau wie Gießen bezüglich seines Bahnhofes so glänzend nicht bestellt; der Verkehr wächst von Tag zu Tag, aber die Bahnhofsanlage fann sich, so wie die Verhältnisse liegen, schwer ausdehnen. Hoffen wir, daß die Interessenten: Grundeigentümer, Gemeinde und Staat sich einigen, damit eine Enteignung vermieden wird.

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Militärisches. Den Mannschaften des Beurlaubten­standes geht dieser Tage die neue gelbe Riegsbeorderung Diese tritt am 1. April in Kraft und ist bei Ver­meidung unangenehmer Folgen in den Militärpaß einzu­fleben, die veraltete rote Kriegsbeorderung ist herauszu­

zu.

nehmen.

*** Für Fahrtunterbrechungen auf Eisenbahnen sind folgende neue Bestimmungen getroffen: Die Bescheinigung der Fahrtunterbrechung darf nur auf derjenigen 8wischenstation der in der Fahrkarte bezeichneten Strecke erteilt werden, auf welcher die Unterbrechung tatsächlich er­folgt ist. Macht ein Reisender z. B. von der Unter­brechungsstation aus einen Abstecher nach einer seitwärts gelegenen Station ohne sich die Fahrtunterbrechung auf der ersten Station bescheinigen zu lassen, so darf diese Be­scheinigung also nicht nachträglich von einer anderen Station erteilt werden, da eine solche nachträgliche Bescheinigung nach den maßgebenden Bestimmungen unzulässig ist. Auch auf der Unterbrechungsstation selbst darf diese Bescheinigung nicht nachträglich erteilt werden. Sie muß sofort nach dem ersten Verlassen des Zuges auf der Unterbrechungsstation eingeholt

werden.

** Der Butzbach- Licher Eisenbahn- Akt.- Ges. in Buzba ch ist die Genehmigung zur Ausgabe von 550 000 Mt. 4proz. Schuldverschreibungen erteilt worden. ** Anpflanzung. Zu der von der Stadtverord­

neten Versammlung im vergangenen Jahre genehmigten An­flanzung des Eisenbahndammes an der Westanlage zwischen dem Viadukt an der Neustadt und dem Gailfuß'schen Lager plaz wurden gestern die ersten Arbeiten ausgeführt. Straßenmeister Bommersheim ließ das zu beflanzende Ge­lände umgraben. Hoffentlich beeilt sich nun auch unser Stadtgärtner mit der Anpflanzung, damit der unschöne An­blick des öden Dammes an der Anlage verschwindet.

*** Verkehrs- Verein. Der Vorstand des Verkehrs- Ver­eins war gestern Nachmittag im Bürgermeisterei- Gebäude bersammelt, um diejenigen Herren zu bestimmen, welche die Geschäfte des Vereins zu führen haben. Bum Vorsitzenden wurde Wilh. Homberger, zum Schriftführer Frizz Helm und zum Rechner Carl Röhr gewählt. Es wurde beschlossen, Entwürfe zu beschaffen, nach welchen thunlichst bald in Farben ausgeführte Blafate, darstellend einzelne Partien unserer Stadt und Umgegend malerisch wirkend bestellt werden sollen, bamit noch in diesem Jahre ein Teil dieser Reklame zum Aushang gelangt. Weiter ist für später in Aussicht ge­nommen ein furzer Führer für Gießen und Umgebung, der in einer Massenauflage hergestellt, gratis zu verteilen sein würde. Der Stand der Mitglieder beträgt vorerst 271 mit einem Gesamtbeitrag von ca. 1000 Mart.

[ Lahnthal Sängerbund] Nächsten Sonntag tritt die auf dem letzten Sängertag zu Wehlar mit der Revision der Statuten betraute Kommission zu einer Be­ratung hier im Hotel Vittoria zusammen. Für Sonntag den 5. April ist dann ein Sängertag behufs Unterzeichnung der revidierten Saßungen und Auswahl der Bundeslieder für das nächstjährige Bundesfest in Grünberg in Aussicht

genommen.

Aus Heffen und Nachbargebieten.

*** Konfessionswechsel. Im abgelaufenen Berichtsjahre find im Großherzogtum Hessen 179 Bersonen, darunter 113 Katholiken, zur evangelischen Landeskirche übergetreten, aus der evangelischen Landeskirche zu anderen Religionen sind im gleichen Zeitraume 48 Personen, darunter 11 zur fatholischen Kirche übergetreten.

** Oberförsterei Kirtors. Der Besatz des 6 km hiervon 5 km Chausse von der Station Ehrings. hausen der Bahnlinie Gießen- Fulda entfernt gelegenen Wasch teiches bei Heimertshausen, nämlich etwa 7 Ctr. Karpfen und Ctr. echte soll in Submission verkauft werden. Die Karpfen( meist Schuppenkarpfen) werden etwa 3 Pfd., die Hechte 1 Pfd. das Stück wiegen. Die Uebernahme der Fische erfolgt am Teich. Angebote wolle man bis zum 23. März einreichen.

+ Offenbach. Buchdruckereibefizer Ulrich Offen bacher Abendblatt", tritt mit dem 1. Juli 1903 die Beitung

abgelehnt.

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A Frankfurt, 11. März. Oberst v. Brochen, seit 3 Jahren Kommandeur des 1. furhess. Inf. Rgts. dahier, nimmt seinen Abschied. Er hat das Kommando bereits ab­gegeben.

A Frankfurt. Schon wieder hat sich hier ein Mädchen aus Liebeskummer ums Leben gebracht. Die 30 Jahre alte Louise Lemmermann aus Darmstadt, Tochter eines dortigen Lehrers, dahier in Stellung bei dem Bankier Jesse Selig mann, hat sich heute Morgen mit Salzsäure vergiftet. Sie starb unter qualvollen Schmerzen, während sich die Aerzte um sie abmühten.

A Frankfurt, 11. März. Dem Reisenden Ludwig Schaller dahier wurde auf dem Hauptbahnhof, während er eine Depesche aufgab, ein Handkoffer mit 1800 Mt. in Gold und Papier gestohlen.

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Frankfurt a. M., 11. März. Wenn's nicht langt, dann machen wir sie langend," war ein Lieblingswort des Spezerei- und Milchhändlers Georg Vögler in der Rohr­bachstraße dahier. bachstraße dahier. Und dann panschte er, daß es nur so eine Art hatte. So pumpte er einmal 9 Liter Wasser zu, um das vorhandene Quantum von 3 Liter Milch auf 12 Liter zu strecken", die ein Bäcker bestellt hatte. Sonst war Herr Vögler äußerst peinlich Er band seinen Burschen auf die Seele, niemals Wasser aus der Waschwasserleitung, sondern stets nur aus der Trinkwasserleitung zu nehmen. Eis, das die Burschen nach ihrer Aussage pfundweise in die Ranne thaten, mußten sie vorher erst abwaschen. Diese zarte Rücksichtsnahme auf die Gesundheit und das Wohler­gehen seiner Mitmenschen mag dann auch wohl die Richter zur Milde gestimmt haben, also daß sie nicht, wie beantragt, auf 1 Monat, sondern nur auf 14 Tage Gefängnis und 100 Mt. Geldstrafe erkannten.

** Das Programm für das Wettsingen um den Kaiserpreis auf dem großen Männergesangswettstreit zu Frankfurt a. M., ist wie folgt festgesetzt. Es werden fingen am 4. Juni vormittags: Männergesangverein Han­nover, 215 Sänger, Heaars Rudolf v. Berdenberg; Männer­gefangverein Leipzig, 227 Sänger, G. Webers Waldweben; Männerchor Magdeburg, 123 Sänger, V. Lachners Hymne an die Musit; Sängerbund Mülheim a. d. R. 153 Sänger, C. Altenhofers Am Römerstein; Sanssouci Dortmund, 175 Sänger, J. Brambachs Gesang der Geister über den Wassern; Sanssouci Essen, 166 Sänger, M. Neumanns Sturmes erwachen; Hilaria Offenbach, 153 Eänger, Hegars Weihe des Liedes. 5. Juni vormittags: Liedertafel M.- Gladbach, 236 Sänger, Brambachs Gesang der Geister; Männerge fangverein Köln, 236 Sänger, Brambachs Meeresstille und glückliche Fahrt; Liedertafel Berlin, 192 Sänger, Hegars Rudolf v. Werdenberg; Männergesangverein Erfurt, 171 Sänger, L. Rempters Meeres stimmen; Männergesangverein Bonn, 222 Sänger, R. Beckers Friedrich Rotbart; Froh sinn Mülheim a. d. R., 181 Sänger, E. Heusers Hünen­gräber; Lehrergesangverein Bremen, 141 Sänger, P. Cor­nelius Der alte Soldat. 5. Juni nachmittags: Sängerchor Barmen, 195 Sänger, J. Rheinbergers Rolands Horn; Liedertafel Solingen, 132 Sänger G. Raucheneckers Gruß der Heimat; Liedertafel Würzburg, 127 Sänger, Meyer­Olbersleben Bolters Schwanenlied; Liederverein Rassel, 142 Sänger, J. B. Zerletts Seesturm; Männergesangverein Wiesbaden, 151 Sänger, Schuberts Ruhe, schönstes Glück der Erde; Sängerhain Oberhausen, 223 Sänger, Hegars Kaiser Karl in der Johannisnacht; Lehrergesangverein Ber lin, 226 Sänger, Hegars Kaiser Karl. 6. Juni vormittags: Männergesangverein Essen, 163 Sänger, Hegars Walpurga; Sängerchor des Turnvereins Offenbach, 185 Sänger, He gars Hymne an den Gesang; Concordia Wiesbaden, 147 Sänger, M. Bruchs Bom Rhein; Concordia Essen, 192 Sänger, Brambachs Meeresstille und glückliche Fahrt; Männergesangverein Straßburg, 192 Sänger, S. Hutters Auferstehung; Deutscher Sängerfreis Elberfeld, 195 Sänger, J. Schwark Frühling.

ein 4jähriger und ein 2% jähriger Junge mit einem Re A Vom Main, 11. März. In Euerhausen spielten volver. Dabei entlud sich die Waffe, und die Kugel drang der Großmutter der beiden Knaben in die rechte Brust. An dem Aufkommen der Frau wird gezweifelt.

A Kaffel, 11. März. In den Thonwerfen von Groß­almerode fiel der 19jährige Julius Töpfer in einen 20 Mt. tiefen Schacht und blieb sofort tot.

** Wie schon berichtet, tagt vom 11. bis 14. Juli in Mannheim der 18. Rongreß der Allgemeinen Rabfahrer­Union, der sich auch mit der Einigungsfrage aller deutschen Radler befassen wird. Das Protektorat hat der Großherzog Friedrich von Baden übernommen und neben der Stiftung eines Ehrenpreises sein Erscheinen beim großen Rad-, Auto­mobil- und Wagen- Blumentorso in Aussicht gestellt. Allen Rablern dürfte bekannt sein, daß der hohe Herr dem Sport sehr gewogen ist, und daß unter seiner Regierung in Baden dem Radsport weitgehendste Konzessionen gemacht wurden. Möge die Anwesenheit des Miteinigers des deutschen Reiches von guter Borbedeutung sein, daß auch das angestrebte bald einige deutsche Radlerreich geschaffen wird.

Anwesend figender, Komm Ras, Moll, Ri Anipper und 1. Aus d zuteilen: zwischen Gießen flern- Wegl fahrplan 1903 Bor als Nachn Schlüffe auf der Ferner hat die Auges in der

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