Einzelbild herunterladen

es, der Großvezier sei abgefekt, ferner wird von neuen Uebel­taten der Komitatschis berichtet, die das griechische Dors Zirnowa im Bezirk Nevrokop( Wilajet Saloniki) umzingelt, während des Gottesdienstes die Einwohner überfallen haben sollen; angeblich haben sie vier Bauern getötet, sind aber schließlich in die Flucht geschlagen worden. Was an beiden Meldungen Tatsächliches ist, läßt sich nicht feststellen. Eine Großvezierfrise scheint nicht sehr rätlich, vielleicht soll sie aber der Verschleppung der Beantwortung der österreichisch- unga­rischen Note dienen. Wenig glaubhaft scheint auch die weitere Meldung, wonach der Sultan am Vorabend der Wiesbadener Kaiserbegegnung an Kaiser Wilhelm einen eigenhändigen Brief gerichtet haben soll.

A Aus Berliner politischen Kreisen erfährt unser CB.. Mitarbeiter, der Kaiser habe an Stelle der erstorbenen Großindustriellen Krupp und Stumm abermals zwei rheinisch- westfälische Großindustrielle in das preußische Herrenhaus berufen. Wie weiter verlautet, handelt es sich um die Geheimen Kommerzienräte Guilleaume( Kabel. werk Velten u. Guilleaume) in Mannheim und van der 3ypen in Köln, den Besitzer einer großen Waggonfabrik.

In Dänemark hat die Frauenbewegung einen be merkenswerten Erfolg erzielt: Wie aus Kopenhagen ge­meldet wird, soll dem Storthing binnen kurzem eine Re. gierungsvorlage, betr. die Zulassung der Frauen zu den Beamtenstellen, vorgelegt werden.

Ey einen Einfluß auf den Major Fuchs ausgeübt habe, rundweg ab unter Berufung auf seine prinzipielle Erklär­ung, in seinem Roman keine bestimmten Personen im Auge gehabt zu haben. Der Angeklagte, der in Uniform_er­schienen ist und von einem Offizier in den Saal geführt wurde, macht persönlich und in seinen Aussagen den Ein­druck eines äußerst intelligenten Menschen. Er verfolgt die Vernehmung der Zeugen mit offensichtlicher Spannung. Bei einzelnen der Zeugen wird die Deffentlichkeit aus­geschlossen, bei anderen nicht. So wurde ein Antrag der Anklagebehörde, die Rittmeister des Bataillons sämtlich unter Ausschluß der Seffentlichkeit zu vernehmen, vom Ge­richtshof abgelehnt. Der Rittmeister Bandel, der beste Freund des Angeklagten, sagt im Gegensatz zu den vorher bernommenen Zeugen aus, daß er sich durch das, was im Romane geschildert sei, nicht getroffen fühle und auch nie­mand der handelnden Personen wiedererkennen könne. Wer sich getroffen fühle, bekenne sich ja ohne weiteres zu den im Roman erzählten Handlungen. Auf Antrag der An­flagebehörde soll eine Frau Pauly aus Friedrichsroda vor­geladen werden, die bekunden soll, daß der Angeklagte in den Schilderungen seines Romans die Absicht gehabt hat, seine Vorgesetzten zu beleidigen, und Mißvergnügen unter seinen Kameraden zu erregen. Dann wird die Verhandlung auf morgen vertagt.

In all den Nöten, in denen König Peter von Serbien schwebt, sind die Geldsorgen nicht die geringsten. Nachdem er mit seinen Pumpversuchen bei ausländischen Banken fein Glück gehabt hatte, versuchte er, zwei Millionen France auf eine Lebensversicherungspolize zu borgen. Aber auc das schlug fehl. In seiner Not wandte er sich schließlich durch Vermittelung einiger Freunde an ein paar schwerreiche Wucherer. Aber auch diese verzichteten auf das riskante Geschäft, wie sehr Peter auch bat. Da ist es kein Wunder, wenn immer aufs neue die Meldung auftaucht, der König wolle abdanken. Neuerdings heißt es, er habe diese Absicht wiederum geäußert, diesmal aber mit dem Unterschiede, daß er nicht zu Gunsten seines Sohnes, sondern bedingungslos abdanken will, um so dem Volf eine freie Entschließung über die Person seines Nachfolgers zu ermöglichen. Offen bar soll das ein Wink für die Serben sein, ihm durch ein Nationalgeschenk aus der Klemme zu helfen. Aber die Serben werden da wohl harthörig sein, zumal da die Finanz. lage Serbiens so ziemlich alles zu wünschen übrig läßt, und die Versuche, sie zu bessern, aussichtslos scheinen. Eben ersi hat der Kriegsminister das einzige noch unversuchte Mittel zur Besserung der Finanzen anwenden wollen: Er wollte die zahlreichen Gehaltszulagen, die noch aus der Zeit Milans stammen und die die Gehälter der Offiziere beinahe ver doppeln, aufheben. Als aber die Nachricht davon im Offi­zierforps bekannt wurde, entstand eine solche Gärung, daß der Kriegsminister erklären mußte, er wolle dieses Projekt aufgeben. Die serbischen Staatsfinanzen bleiben also in Unordnung, und König Peter hat keine Aussicht, von seinem Volk die Mittel zu einem standesgemäßen" Leben zu er­halten.

Die neuesten privaten Meldungen aus Sofia wissen von der Verhaftung einer Anzahl Offiziere zu berichten, die verdächtig seien, an der schon erwähnten Verschwörung gegen den Fürsten Ferdinand beteiligt zu sein. Von offiziöser Seite wird die Meldung bestritten, indessen dürfte sie zutreffen.

Hof und Gesellschaft.

Der Kaiser befindet sich nach dem letzten Bulletin auf dem Wege anhaltender, langsamer Besserung. Die Werzte erlaubten ihm bereits den gewohnten Spaziergang im Freien wieder aufzunehmen. Der Kaiser hörte verschie dene Vorträge.

** Der deutsche Kronprinz hat seinen Aufenthalt in Wernigerode vorzeitig abgebrochen und ist nach Potsdam zurückgekehrt.

*** Prinzessin Alice Albany, Nichte des Königs bon England, verlobte sich mit Prinz Alexander Teck, dem jüngsten Bruder der Prinzessin Wales. Prinz Alexander, der mit Auszeichnung in Süafrika diente, ist Husarenritt­meister.

Der militärische Hintertreppenroman.

§ Mek, 10. November.

Der Kindesunterschiebungs- Prozess. 12. Verhandlungstag. RK. Berlin, 10. November.

Durch die Torofaidh Müller urchaus nicht Doppelf Brieftasche imm Orleichterung f

entgehen, beröffentlichte er in einer Bettung feine eigen Todesanzeige! Aber die Nemesis hat ihn ereilt: der Tri kam ans Licht, und Herr Broussard erhielt eine Geldstrafommerzienrat

vor 50 Francs.

Vermischtes.

Gin ποδ deine Tradht Pr Sumanität?"

Ku RN Gin 82j Mode in Berli Ses Agl. Opern Fahren der au Centraltheater Tinterwelt" fpi deutschen Bühn pogen bat, ist Weshall hongreß, der fo hustellung org der medizinische

großen Zerstörer perenzler- Berein

3 trinten.

"

Der eine trint

[ Wertvolles Wurstpapier.] Bei einem Givare händler in Aquila wurden dieser Tage wertvolle Manuskripte Briefe von Saffi, Mazzini, Garibaldi, Cairoli und bom hervorragenden Männern aus den Abruzzen, gefunden; de Händler hatte die Manuskripte als Einwickelpapier benut Die meisten der gefundenen Manuskripte stammen aus de Zeit der italienischen Einheitsbestrebungen und betreffen besonders die Teilnahme der Abruzzen- Bewohner an diesem Volksbewegung. In wichtigen Dokumenten sind die St. eignisse geschildert, die der Gefangennehmung Garibaldis im Aspromonte- Gebirge vorangingen. Andere Schriftstücke be treffen Garibaldis Soldatenwerbungen im Jahre 186 Ferner fand man die Abschrift eines Aufrufs zur Gelb. sammlung für die Polen, und eine ganze Anzahl von Doh menten betrifft die Anwerbung von Freiwilligen und gib: genaue Auskunft über die Namen der Soldaten, über di Koſten der Werbung und über die Instruktionen Garibaldi Die Manuskripte gehörten ursprünglich einem gewisseroschüren Pietro Marilli, der mit Settembrini und mit Silvio Sha venta in der Verbannung war und von Bourbonen zweise verspotter Jahre lang auf der Galeere gefangen gehalten wurde. De seinem Tade hinterließ Marilli die Papiere dem Advokater De Dominicis, und von den Erben dieses Mannes faust sie der Eßwarenhändler. Der Mann ist jetzt ebenso erfratt, der eine, wie betrübt, da er bereits einen großen Teil der wertvollen Papiere zum Wursteinwickeln verwandt hatte. Teil er nichts [ Ein Heilmittel gegen Streitsucht.] Wie das Agramer Blatt Narodne novine" berichtet, ereignete sich im Dorfeit. Der eine, Nespes bei Sv. Ivan- Zelina in Kroatien folgender Vorfall Ein Ortsinsasse, Namens Blasius Kavur, beschäftigte sid schon einige Beit hindurch damit, Angehörigen derselber Familie oder Hauskommunion eine Arznei" zu verabreichen. wenn dieselben untereinander einen Streit auszutrage: hatten. Er behauptete nämlich, daß sein Mittel die wunder tätige Wirkung besize, die Geister zu beruhigen, und di Leidenschaften zu besänftigen, so daß nach dessen Gebrauc jeder Zank und Streit ein Ende nehmen müsse. Da jedo die letzte Person, welcher der genannte Herenmeister sein Mittel verordnet hat, kurz nach dessen Gebrauch eines plöt lichen Todes gestorben war, erinnerten sich die Leute in Dorfe, daß alle bei diesem Wunderarzte aus dem erwähnten Anlasse in Behandlung gestandenen Personen schon fury Zeit nach Gebrauch der Kur verschieden sind. Dieser Tal bestand ist nun dieser Tage der königlichen Gerichtstafel in Agram zur Anzeige gebracht worden, welche ihrerseits die nötigen Schritte unternommen hat, um in diese rätselhafte Angelegenheit Licht zu bringen.

Das Zünglein der Wage schwankt hin und her, da die Verteidigung immer von neuem die Beweiskraft der gegne­rischen Zeugenaussagen mit mehr oder minderem Erfolg ab­zuſchwächen sucht. Im ganzen aber haben die letzten Zeugen­bernehmungen die Indizienkette gegen die Hauptangeklagte imuner enger zusammengeschlossen, mag auch manches Glied noch einen anfechtbaren Halt haben. Die Bekundungen der Krakauer Zeugen haben den ziemlich schlüssigen Beweis ge­liefert, daß an dem kritischen Tage ein neugeborener Knabe, ganz wie es der Agent Hechelski geschildert hatte, von einer alten Frau in Begleitung einer Amme nach Berlin gebracht und dort am Bahnhof zwei Damen übergeben worden sei. Die Darstellung deckt sich bis dahin aufs genaueste mit der­jenigen des Droschkenfutschers Wilke, der durch die An­gabe, daß er die betreffenden Damen nach dem von der Gräfin bewohnten Hause in der Kaiſerin- Augusta- Straße ge­fahren habe, die Reihe der Vorgänge logisch abschließt. Von besonderem Wert ist auch noch die Angabe der Reiseamme, daß sie nach Berlin in einem verschnürten Henkeltopf gewisse Nacherscheinungen der Geburt mit sich geführt habe. Da­durch wird. wie durch das aus Wroblewo mitgebrachte Schweineblut die beabsichtigte Täuschung erwiesen. Es fragt sich nun bloß: Ist der Beweis schlüssig erbracht, daß wirk­lich der Knabe zur Gräfin Kwilecka gebracht worden ist? Wenn dieser Punkt den Geschworenen evident erscheint, ist die Angeklagte verloren.

Das ist die juristische Lage, wie sie sich jetzt heraus­geschält hat und in sachverständigen Kreisen besprochen wird. Die Verteidigung sieht wohl auch die Gefährlichkeit der Situation ein und sucht deshalb die Aufmerksamkeit von dem Tatsächlichen durch geschickte Angriffe, die die Lorfeit der Absichten der Agnaten in ein bedenkliches Licht sollen

auf Nebengebiete abzulenken. Nachdem noch die ebamm Moll aus Krakau ausführlich geschildert hat, wie zwei un bekannte Damen den vor kurzem geborenen Sohn der Cäcilie Pacza, jezigen Bahnwärtersfrau Meyer, für 100 Gulden gekauft haben, wird unter allgemeiner Spannung

Den Hauptteil der bisherigen Verhandlungen gegen den Leutnant Bilse wegen seines Romans Aus einer kleinen Garnison" füllte die Verlesung des inkriminierten Werkes aus. Sie nahm vier Stunden in Anspruch, während deren die zahlreichen Zeugen beurlaubt wurden. Fast sämtliche Offiziere des 16. Trainbataillons aus Forbach, sowie einige Zivilisten und, damit auch das schöne Geschlecht nicht zu furz kommt, das Dienstmädchen eines Offiziers, werden dem Gerichtshof über die Frage Auskunft erteilen, ob der Roman Wahrheit und Dichtung oder nur die letztere ent­hält. Der Angeklagte erklärt, daß er auf den Wahrheits­beweis verzichtet habe und seine Feder nicht bestimmte Per­jonen und faktische Vorgänge schildere. Leutnant Bilse, der mit Vornamen Oswald heißt und am 31. März 1878 in Kirn a. d. Nahe geboren ist, wo sein Vater Gymnasial­lehrer war, hat von jeher eine Neigung zu schriftstellerischer Betätigung verspürt, die aber hinter dem stärkeren Zug zum Offizierberuf zurücktreten mußte. Doch ist ihm nach seiner Darstellung dieser durch die Versehung nach Jorbach berleidet worden, die erfolgte, weil er wegen Widerrede gegen einen Vorgesetzten mit 8 Tagen Stubenarrest be­straft wurde. Dann haben ihn auch viele Mißstände abge­stoßen. Daß es ihm ferngelegen habe, Personen in For­bach zu beleidigen, sucht der Angeklagte dadurch zu er­härten, daß er alles getan habe, um die Verbreitung des Romans von Elsaß- Lothringen fernzuhalten. Er habe sei­nem Braunschweiger Verleger das Reichsland ausdrücklich gesperrt.

die angebliche wahre Mutter

des kleinen Majoratserben selbst vernommen. Cäcilie Meyer ist eine fleine, schwächliche Frau von 29 Jahren. Da sie sich von der letzten Niederkunft noch nicht völlig er­holt hat, nimmt sie während der Vernehmung auf einem Stuhle Platz. Auch die Meyer ist der deutschen Sprache nicht mächtig und muß mit Hilfe des Dolmetschers ver­nommen werden. Ihre Vernehmung brachte im Grunde genommen wenig Neues. Nur daß sie mit voller Bestimm­heit behauptete, daß das Kind am 25. Januar abgeholt wor­den wäre, was die übrigen Zeugen im Zweifel ließen. Die ältere, etwa 60 Jahre alte Dame, die bei ihr gewesen sei, habe gesagt, das Kind solle für eine junge Gräfin sein, die einen Bräutigam habe, der sie aber nur heiraten wolle, wenn sie ein Kind aufweisen könne.( Heiterkeit.) Bei dieser Ge­legenheit wird auch das Rätsel aufgeklärt, wie es kam, daß der kleine Graf und sein angeblicher Stiefbruder gleich ge= kleidet vor den Geschworenen erschienen waren. Um den schlecht und notdürftig gekleideten kleinen Meyer vor den Unbilden der Witterung zu schützen, hat sich die Staatsan­waltschaft bereit finden lassen, dem Kind auf Staatskosten einen Mantel zu stiften. Der Kriminalkommissar v. Treskow hat den Kleinen mit dem Zeugen Hechelski zu Wertheim ge­schickt, und Hechelski hat einen weißen Mantel ausgesucht

Der Vorsitzende hält ihm entgegen, daß in dem mit Be­schlag belegten Manuskript des Romans der Oberst von Kronau, welcher angeblich den Major Fuchs bezeichnen soll, zuerst Renard v. Voß geheißen hat, und daß die anderen Offiziere dadurch gekennzeichnet gewesen wären, daß ihre Vornamen umgestaltet gewesen sein sollten u. s. w. Bilse bleibt dabei, daß das Suchen nach Namen Phantasiesache fei. Mitarbeiter will Bilse nicht gehabt haben, wenn er auch zugibt, mit Rittmeister Bandel, und zuerst nur mit diesem, eng befreundet gewesen zu sein. Auch lehnt er die Beantwortung der Frage, ob die Frau des Rittmeisters

Nab und fern.

proden ist. D angekommen, sellschaft ist.

um fich einzuf andere, weil e

LO. Das G Cambridge bei

Ibens in Amer enthüllt. Bei Deutschland au tunsthistorischen Silberschmiede Maisers zustan Beinrich bei Maifers eine C perfe dem M fahmungen bor gen und fältigungen.

§ Gefährd führer Apfelt fammer in G transports zu

war der Füh

Schmenlau en

Entgleifung w haltendes Reg

A[ Die Straßenausschmückung Londons für den italie nischen Königsbesuch] wird nach allem, was die bisherigen Vorbereitungen erwarten lassen, ganz besonders großartig ausfallen. An der Grenze der City werden große Obelisten errichtet, die mit Blumen umrankt werden. Die erhöhten Sufluchtsstellen in den Straßenübergängen werden mit Chro santhemums, Palmen und anderen Blumen ausgeschmüdt Die sogen. venetianischen Maste, die während der Krömungsschwer und zwo festlichkeiten eine große Rolle spielten und außerordentlich geschmacklos waren, kommen diesmal in Wegfall. Cheapside wird durch handgemalte Fahnen dekoriert sein, die an quer über die Straße gezogenen Leinen hängen. Die Wappen Italiens, des Hauses von Savoyen und der City von Londen werden bei dem Festschmuck eine Hauptrolle spielen. Natür lich werden sämtliche Straßen, durch die das Königspar fährt, durch ein militärisches Spalier besetzt. Frankrei benützt die Gelegenheit der italienischen Königsfahrt na England, um der bella Italia ſeine freundschaftlichen= süühle zu bezeugen. Das französische Nordgeschwader erhiet Befehl, sich zur Abfahrt nach Cherbourg bereit zu halten, un das italienische Königspaar zu begrüßen. Da wird mar wohl bald wieder in der französischen Presse große Hymnor auf die französisch- italienische Brüderschaft lesen können.

A Der Geisteszustand der früheren Kronprinzessin von Sachsen bildet den Gegenstand lebhafter Erörterungen in der französischen Presse. Nach einer Darstellung sollte die jegige Gräfin Montignoso geistig so zerrüttet sein, daß sie infolge von Verfolgungswahn einen Selbstmordversuch unter­nommen habe. Der Genfer Anwalt der Prinzessin, Lachenal, erklärt demgegenüber den Gesundheitszustand der Prin= zessin für vorzüglich.

O Gefährliche Passagiere hatte der deutsche Postdampfer Prinzessin Frene" an Bord, der aus Newyork in Neapel eintraf. Als die Hafenpolizisten die übliche Durchsuchung des Schiffes vornahmen und sich dabei einem der Passa­giere näherten, schleuderte dieser ein Paket über Bord. Das Paket fiel jedoch nicht, wie der Passagier beabsichtigt hatte, in das Meer, sondern auf eine kleine Barke, von der dasselbe wieder an Bord gebracht und dort sofort geöffnet wurde. Man fand darin, in Watte eingehüllt, eine größere Menge Dynamit. Der Passagier wurde sofort verhaftet. Er erklärte den Polizisten, Nikola Perillo zu heißen und das Baket von einem Mitreisenden namens Carmine Papano erhalten zu haben. Dieser wurde gleichfalls noch an Bord berhaftet.

Man muß sich zu helfen wissen. Ein pfiffiger Kopf ist der frühere französische Ordensmönch Broussard, der neuerdings Leiter einer Privatschule in Lyon ist. Er be­forgte, wegen einer früher begangenen Uebertretung des Gefeßes wider die Orden bestraft zu werden: um dem zu

[ Aus der Tertia in den Ehestand.] In den Jugen crinnerungen des Ministers Bosse, die 3. 3t. veröffentlic werden, findet sich folgende interessante Episode, deren Heb ein achtzehnjähriger, langaufgeschossener Bauernsohn Leo­hard Bodenstein ist, der zur Zeit, wo sie spielte, schon dri Jahre die Bänke der Tertia drückte". Eines Tages far - so erzählt Bosse der Herr Direktor in die Klaj und fragte am Schlusse der Stunde zu unserm höchlichen staunen unseren großen Mitschüler: Nun, Bodenstein, wollen abgehen? Wie hängt denn das zusammen? mitten im Semester?"" Ja, Herr T'refter," erwider Bodenstein, mein Vater will, daß ich mich veränder soll." Die ganze Klasse brach in ein homerisches Gelächti aus. Sich verändern heißt in meiner Heimat soviel m heiraten. Sogar der Direktor und der Klassenlehrer konnta sich des Lachens nicht erwehren. Aber, Bodenstein," sag der Direktor, Sie wollen doch nicht heiraten?". Do

Herr T'refter," entgegnete Bodenſtein gleichmütig. Er gi wirklich ab, um aus Tertia heraus in den Stand der heilig Ehe zu treten. Das war freilich in unserer Tertia no nicht dagewesen, und wir erzählten zu Hause unser Eltern den Vorgang mit sehr gehobenem Tertiane bewußtsein."

*

Pr Ziehung der S folgende Ge Mark auf N

Das Neuefte aus den Witzblättern. Bescheidener Wunsch. Frau: Sieh, Männchet, da habe ich ein Fläschchen Benzin vorgefunden! Nicht wahr lieber Karl, du kaufst mir ein Automobil dazu?" Gerieben. Kellner( zum andern): Wo willst denn mit den Eierschalen hin?"- Die stelle ich heimli neben den Professor; der hat nämlich vier Eier bestellt und nachher glaubt er, er hätte sie bereits verzehrt!"

c. 57 140; 29 966, 58 8

* Ma

bom Theater Berlin beftel

eingetroffen,

Dramas am fann( Siehe 8mmer der Jerufalem un

Auf der Sternwarte. Backfisch( nachdem ihm de Professor einen Vortrag über die Himmelskörper gehalten hat, bewundernd): Nein, Herr Professor, Sie müssen doc ein vielgereister Mann sein!"

Eine nette Gastwirtschaft. Erster Gast: Sie Kellner, der Kaffee ist ja ganz falt!" 3weiter Gat Wollen Sie vielleicht mit mir tauschen? Mein Bier i

ganz warm!"

des Simon.

§ Sta

Freitag ftat

nadträglic

Carlos br

Sürfte, som

Raffiniert. Hausierer( der in einem Lokale, nie früher, wiederum gute Geschäfte gemacht hat, zum Haus knecht): Draußen vor der Tür steht mei' neuer Konkurrent werfen Se mich hinaus, damit der denkt, hier is nix machen e Geschäft." ( Megg. H. Bl.)

Blag zu fic

** We

warenfirma s

termin vor d auf Freitag

Tritschler ge Grünewald,

teidigt werde

*

*

Das

Standesam

Amtsgericht

Jahr 1904

gegen Empfa

*

*

Die

affeffor Dr.

Landgericht Seftion

bat ergeben

Meffer ftich

unbedingt to Fall vor d

[§] La

Schwurgerich

nerstag den

Baithaus zu

berjammlung Gießen fatt