eftung fee
ihn ereilt:
rhielt eine
einem B
pertbolle M di, Cairoli ruzzen, gef intidelpapie pte stammen ungen und -Bewohner menten find
hmung Gar
ndere Schrif
n im Jahre
Aufrufs
ze Anzahl
Freiwilligen
換
r Soldaten, truftionen G
glich einem und mit Sil bon Bourbone gehalten to
apiere dem diefes Manne ist jetzt ebenjo en Teil der me
dt hatte. .] Wie das eignete fid in
tien folgende
abur, bejd
Angehörigen rznei" zu verd
Streit aus ein Mittel die u beruhigen, nach dessen& nen müsse. A nte Herenme Gebrauch ein ten sich die te aus dem e Personen ja ben sind. Di lichen Gericht welche ihrer um in diese ri
ondons für de m, was die bi 3 besonders gr perden große C
perden. Die er ngen werden mit Blumen ausgefah
hrend der Wi und außen
n Wegfall. C riert sein, die ängen. Die der City von trolle spielen. die das Köni besetzt. Fra en Königsfabr freundschaftlice lordgeschwader
g bereit zu halte ißen. Da wird Preise große S schaft lejen tonne d.] In den Jugen e z. St. beröffentl
e Episode, deren er Bauernjohu
fie spielte, jahon „ Eines Tages
Durch die Blume. Herr:„ Berzeihen Sie, ich heiße prosaisch Müller."- Heiratslustige:„ Ich finde den Namen Suhaus nicht prosaisch, ich wäre froh, wenn ich so hieße."
Doppelsinnig. Arzt: Wo sitzt es denn, Herr commerzienrat?"" Hier an der Stelle, wo ich meine reita fche immer trage."- Arzt:„ Na, da werden wir schon Erlichterung schaffen."
Gin modernes Kind. Karlchen( das vom Vater eime Tracht Prügel bekommen):„ Papa, nennst du das Sumamität?" ( Dorfbarbier.)
Kunft und Wissenschaft.
RN Gin 82jähriger Opernsänger wird sich Ende dieser Coche in Berlin produzieren. Es ist der einstige Direktor de Agl. Opernhauses, Ferdinand v. Strang, der seit langen Shahren der ausübenden Kunst entsagt hatte. Er wird im Centraltheater den Styr in Offenbachs„ Orpheus in der Enterwelt" spielen. Was den alten Herrn zu diesem im eutsch en Bühnenleben wohl einzig dastehenden Schritt be. Dogen hat, ist bisher nicht bekannt.
Weshalb trinkt der Mensch? Der Anti- AlkoholikerBongreß, der soeben in Paris tagte, hatte in einem Saale let medizinischen Universitätsfakultät eine merkwürdige Susstellung organisiert. Sie bestand aus einer Anzahl von Broschüren und Anschlagszetteln, die Abscheu vor dem Broßen Zerstörer Alkohol einflößen sollen. Auf recht witzige Beise verspottet der Anschlagszettel des italienischen Temerenzler- Vereins die Gewohnheit, bei allen Gelegenheiten atrinken. Weshalb trinkt man?" So wird gefragt. Der eine trinkt, weil er heiter, der andere, weil er traurig t, der eine, weil das Wetter naß, der andere, weil es throden ist. Der eine, weil er viel gearbeitet, der andere, Deil er nichts zu tun hat. Der eine, weil ein alter Freund angekommen, der andere, weil ein alter Freund abgereist
Der eine, weil er allein, der andere, weil er in Ge
ellicha it iſt. Der eine, um sich munter zu halten, der andere, um sich einzuschläfern. Der eine, weil eine Hochzeit, der andere, weil ein Begräbnis ist."
LO Das Germanische Museum des Harvard- College in Cambridge bei Boston, das sich die Pflege deutschen Geistes. lebens in Amerika zur Aufgabe gestellt hat, wurde feierlichk Enthüllt. Bei dieser Gelegenheit wird dem Museum von Deutschland aus die Schenkungsurkunde einer herrlichen Funsthistorischen Sammlung von Meisterstücken deutscher Silberschmiedekunst überreicht werden, die auf Anregung des Gaisers zustande gekommen ist. Bekanntlich hat Prinz Seinrich bei seinem Besuch in Amerika im Auftrage des Raisers eine Sammlung von Abgüssen monumentaler Bild. verke dem Museum überbracht. Jetzt erhält es 55 Nach ahmungen von Silbergerät der deutschen Rathäuser, Innun gen und Fürstenschlösser in galvanoplastischen Verviel fältigungen.
Aus dem Gerichtsfaal.
8 Gefährdung eines Eisenbahnzuges. Der Lokomotiv fführer Apfelbaum aus Dirschau, der sich vor der StrafTammer in Graudenz wegen Gefährdung eines Eisenbahnfrans ports zu verantworten hatte, wurde freigesprochen. Ei var der Führer des Arbeitszuges, der am 20. Mai bei Schmenlau entgleiste, wobei drei Personen getötet, neun Fower und zwanzig leicht verlegt wurden. Als Ursache der Entgleisung wurde Lockerung der Geleis- Bettung durch an Chaltendes Regenwetter angenommen.
Lokales.
Gießen, 11. November
1903.
** Privattelegramm. Bei der heutigen Biehung der Hessisch- Thüringischen Landeslotterie wurden Folgende Gewinne gezogen: 1 Gewinn von 25 000 Mart auf Nr. 71 257; 1 Gewinn von 5000 Mt. auf c. 57 140; 4 Gewinne von 1000 Mt. auf Nr. 20 651, 29 966, 58 820, 96 218.
** Maria von Magdala- Aufführung. Die wom Theaterverein Gießen bei dem Atelier von Fald in Berlin bestellten neuen Dekorationen sind zum Teil schon angetroffen, so daß die Aufführung dieses viel besprochenen Dramas am Dienstag, den 17. d. Mts., stattfinden Mann( Siehe Anzeigenteil). Die Dekorationen umfassen das 8mmer der Maria, das des Flavius, die Ansicht von rusalem und die Häuser des Hohepriesters Kaiphas und
Simon.
§ Stadttheater Gießen. Da zu der am Freitag stattfindenden dritten Volfsvorstellung, die zur nachträglichen Erinnerung an Schiller Geburtstag ,, Don Carlos" bringt, sich großer Andrang geltend machen dürfte, so werden Interessenten gut tun sich bei Zeiten Blaß zu sichern.
reftor in die njerm höchlide un, Bodenstei zusammen? T'refter," e mich veränd homerisches G r Heimat fobi er, Bodenjte jeiraten?"- gleichmütig, en Stand der
Klaffenlehrer
unferer Zerti zu Hause ehobenem Ser tzblättern.
Sieh, Man unden! Night obil dazu?"
n): Wo will
Die ftelle ich bei ier Gier beffelt ch( nachdem ihm
rzehrt!"
melstörper geb or, Sie müffen
** Wegen der Seidendiebstähle bei der Modebaren firma Karl Nowac in Geßen steht Verhandlungs auf Freitag den 20. November, vormittags 81/2 Uhr. Frau Tritschler geb. Helmbrecht wird vom Rechtsanwalt Grünewald, Frau Vogel vom Rechtsanwalt Dr. Jung verteidigt werden. Die Anklage vertritt Staatsanwalt Reuß.
termin vor der Straffammer nunmehr, wie wir erfahren,
** Das Großh. Amtsgericht Grünberg fordert sämtliche Standesämter feines Dienstbezirks auf, die beim Grünberger Amtsgericht eingelangten Haupt- und Nebenregiſter für das Jahr 1904 binnen 14 Tagen bei der Gerichtsschreiberei gegen Empfangsbescheinigung zu erheben.
§ Die Mehrzahl der bei den Amtsgerichten und Staatsanwaltschaften beschäftigten Schreibgehülfen, die nicht der Fachprüfung sich unterziehen können, richten eine Petition um Verbesserung ihrer Gehaltsund Anstellungsverhältnisse an die Hessischen Landstände.
(:) Wetterauer Geflügelzuchtverein. Sonntag den 15. Nov., nachm. 3 Uhr, findet im Saale des Hotels Zu den dret Schwertern" in Friedberg eine Haupt- Versammlung des Wetterauer Geflügelzuchtbereins statt.
Viehmarkt Gießen. Der geftrige Viehmarkt hatte einen Vorrat von ca. 1000 Stück Milch- und Fettvieh und etwa 250 Kälber. Derjenige Teil der Kundschaft unseres Marktes, der in Milchware Posten zu kaufen pflegt und damit die Tendenz derselben beeinflußt, war gestern wegen des Konkurrenzmarktes in Hannover ausgeblieben. ( Großer Herbstviehmarkt.) Schon der Handel am Vormarkt ließ viel zu wünschen übrig. Während sich bei demselben die Preise für Milchfühe einigermaßen noch hielten, gingen diese beim Hauptmarkt um 20-25 Mt. pro Stück herunter, weil die erschienenen Käufer bis gegen die Mitte des Marktes nicht die geringste Kauflust zeigten. Erst als das Angebot der Ware billiger geschah, tam Leben in den Handel. Troß dem blieb ein Teil der Ware unverkauft zurück. Der Vorrat in fetten Rindern war im Vergleich zur Nachfrage zu start am Markt, sodaß auch in dieser Ware der Handel nur bei einem Preisabschlag zu machen war. Troß des billigeren Angebotes schien bis zur Mitte der Marktzeit das Geschäft in Fettvieh für die Verkäufer unlohnend zu werden, als die Gießener Megger ins Geschäft eingriffen und nun mit einem Schlage fertig brachten, daß das Bild sich änderte. Trotz nennenswerter Anfäufe für den lokalen Bedarf, war gestern auch am Schluß des Marktes nur zu weichenden Preisen ein Geschäft zu machen und wurde der Auftrieb in fetten Rindern nicht ganz geräumt. Ein Posten Schlachtkühe fonnte trop billigen Angebotes nur teilweise schwer plagiert werden Der Kälberhandel richtete sich ganz nach dem Fettviehhandel. Die Verkäufer mußten ron den hohen Forderungen der letzten Märkte erheblich runtergehen, um Kälber los zu werden, doch war der Bebarf auch so groß, um den Vorrat aufzunehmen. Es wurden gehandelt, Kühe, frisch meltend und tragend I Sorte 440-480 Mt., II. Sorte 360-400 mt, III. Sorte 250-320 Mt., Schlachtkühe 170-200 mt.,( Preise per Stück). Fette Rinder I. Qual. 66-68 Mt., II. Dual. 62-64 Mt., Kälber I. Sorte( schwere Tiere) 68-72 Mt., II. Sorte( mittelware) 60-64 Mt., III. Sorte( leichtere Ware) 52-56 Mt.
Limburg a. d. L., 10. Nov. Auf dem hiesigen Bahnhofe verunglückte gestern der Bremser Karl Herborn aus Fretendiez auf eigentümliche Weise. Er stand beim Rangieren im Packwagen, als bei einem Anstoß die Tür des Wagens zuschlug und Herborn den Kopf quetschte, so daß der Tod nach einigen Minuten eintrat.
+ Worms, 9. Nov. Prinz Heinrich von Preußen ist, begleitet vom Kapitän z. S. Schmidt v. Schwind, gestern Abend im v. Heylschen Schlosse Herrnsheim eingetroffen, um heute im Revier Hernsheim bei Freiherrn von Heyl zu jagen und abends nach Bonn zurückzukehren. An der Jagd nahmen noch der kommandierende General v. Lindequist Erz., der preußische Gesandte in Darmstadt Prinz zu Hohenlohe- Dehringen Reichsund Landtagsabgeordneter Graf Oriola u. a., sowie die nächste Familie des Jagdherrn teil. Gejagt wurde auf Hasen und Fasanen.
Stadttheater Gießen.
Comtesse Guckerl. Lustspiel in 3 Aften von Franz Schönthan und Koppel- Elfeld. Nach der berühmten Frau" von Schönthan und Kadelburg ging gestern Comtesse Gucker!" in Szene. Die zweite Autorstelle ist bei Letzterem durch Schönthans Lieblings fompagnon Koppel- Elfeld besezt, doch ein großer Unterschied ist zwischen den beiden Lustspielen qualitativ nicht zu merken, vielmehr eine gewisse äußere Aehnlichkeit unverkennbar. Auch in Comtesse Guckerl" denkt sich Horst von Neuhoff etwas aus" und erschwindelt sich durch ein Taschentuch Eingang in das Haus des t. t. Hofrates von Mitterſteig. Da dessen Tochter aber bereits vor ihm als Don Juan ersten Ranges gewarnt ist, blizt er glänzend ab und verliebt sich deshalb ohne weiteres in die junge Witwe Gräfin Hermann Trachau, einstmalige Comtesse Guckerl, die nach seiner Aussage, eine ganz andere Nummer" ist wie Cilli, welche ihr kleines Herzchen an einen Anverwandten Leopold von Mittersteig verliert. Nach allerlei ziemlich durchsichtigen Hindernissen kommt natürlich alles unter die Haube.
Die alten Brattifer haben das Ganze nun recht amüsant hergerichtet, manches gute Wigwort fällt und bei guter Darstellung, die, wie wir gleich vorausschicken wollen, bei uns fast nichts zu wünschen übrig ließ, wird Comtesse Guckeri, troßdem es schon eine Reihe von Jahren alt ist, immer ein dankbares Publikum finden.
Die kleinen Rollen, welche Herr Haag feither bei uns spielte, litten alle unter einer gewissen Flüchtigkeit Herr H. hat sie wohl etwas zu leicht genommen- doch war dafür gestern Abend von dieſem Fehler nichts zu meifen. Sein Hofrat Mittersteig war eine, mit Fleiß herausgearbeitete, recht ergögliche Figur und Fr. Fischer stand ihm nur wenig nach. Frl. Hellberg war als verliebte Cilli wieder sehr nett- ihr ansprechendes Spiel ließ sogar vergessen, daß sie dem Dialekt etwas allzuoft untreu wurde und auch Herr Tamte, ihr Partner, löste, trotzdem er in seiner Briefträgeruniform" wirklich nicht verlockend aussah, seine Aufgabe mit Geschick. Herr Diref= nicht das Mindeste schuldig; er spielt den liebenswürdigen Schwerenöter in seiner bühnensicheren Weise mit hinreißen dem Temparement und dürfte ihm, neben Fri. Hohl, welche die Comtesse Guckerl mit so herzlicher, echt weanerischen Gemütlichkeit gab, als es ihr Stand nur irgend erlaubte, der Hauptbeifall gegolten haben. Vielleicht hätte sich aus dem General Luwatcheff des Herrn Teleky etwas mehr
"
Erster Gaft: unbedingt tödtlich war. Voraussichtlich wird der gräßliche tor Steingötter blieb seiner Rolle, Horst von Neuhoff
Bweiter C
n? Mein Bier einem Lotale
that, zum
neuer Ronfun t, bier is ni
Megg. 5. B
** Die gestern Nachmittag im Beisein des Gerichtsaffessor Dr. Hegel als Vertreter des Staatsanwalt betm Landgericht Gießen in Grünberg vorgenommene Sektion der Leiche des getödteten Knechtes hat ergeben, daß der demselben beigebrachte haarscharfe Messerstich diesem direkt in die Schläfe gegangen ist und Fall vor dem am 7. Dezember zu Gießen beginnenden Schwurgericht schon seine Aburteilung erfahren. [ 8] Landw. Bezirksverein Gießen. Don neustag den 12. Nov., vorm. Halb 10 Uhr, findet im Gasthaus zum Holländischen Hof zu Lich etne Hauptbersammlung des Landwirtschaftlichen Bezirksvereins Gießen statt.
machen lassen. Auch Frl. Dorelly als Kammerjungfer und Herr Gronert als Diener Wenzel taten ihr Möglichstes und der Beifall, mit dem das gut besetzte Haus nicht geizte, war durch die guten Leistungen unseres Ensembles reichlich verdient.
Aus dem Gerichtssaal.
Straffammer.
H. H.
Gießen, 10. November 1908. Unter der Anklage, bei dem Vorsitzenden des Gastwirtevereins zu Gießen unberechtigt 140 Mt. erhoben zu haben, wurde der Kaufmann Emil Baecker von Harburg durch das Gießener Schöffengericht wegen Betrugs zu einer Gefängnisstrafe von 5 Tagen verurteilt. Das seitens des Angeklagten durch Berufung angefochtene Urteil wird heute aufgehoben, und es tritt Freisprechung ein, da es an dem Tatbestand des Betrugs mangelt. Wegen Körperverlegung mittels gefährlichen Werkzeugs wurde die Dienstmagd Dorothea Bender von Gießen vom Schöffengericht Gießen in eine Geldstrafe von 60 Mt. genommen. Der von ihr verfolgten Berufung wird insofern stattgegeben, als daß das Gericht einfache Körperverlegung annimmt und die Strafe auf 20 Mt. herabsetzte. Der Manufakturwarenhändler Aron Zimmermann aus Ortenberg hat die Notlage bezw. Unerfahrenheit mehrerer Bewohner der dortigen Gegend dazu benugt um sich rechtswidrige Vermögensvorteile zu verschaffen. Wegen Wucher und Betrugs wird er in eine Gefängnisstrafe von 11 Monaten und 1000 Mt. Geldstrafe genommen; auch wurden ihm die bürgerlichen Ehrenrechte auf 5 Jahre aberkannt. Ein Monat erlittener Untersuchungshaft wird auf die Strafe angerechnet. Zum Schlusse wird eine in Umlauf gesetzte falsche Münze durch Urteil eingezogen.
Marktberichte.
-
Frankfurter Viehmarkt. Zum Verkauf standen 432 Ochsen, 51 Bullen, 714 Kühe und Färsen( Stiere und Rinder), 225 Kälber, 376 Schafe und Hämmel, 1385 Schweine. Aus Deſterreich 188 Ochsen. Bezahlt wurde für 50 Kilo Ochsen: a) vollfleischige, ausgemäſtete höchsten Schlachtwertes bis zu 6 Jahren Mt. 73-75, b) junge fleischige, nicht ausgemästete und ältere ausgemästete Mt. 68 bis 70, c) mäßig genährte junge, gut genährte ältere Mt. 63-66, d) gering genährte jeden Altecs Mt.. Bullen: a) vollfleischige höchsten Schlachtwertes Mt. 65-67, b) mäßig genährte jüngere und gut genährte ältere Mt. 62-64, c) gering genährte Mt.-, ühe und Färfen,( Stiere und Rinder): a) vollfleischige. ausgemästete Färsen ( Stiere und Rinder) höchsten Schlachtwertes Mt 65-67, b) voll fleischige ausgemästete Kühe höchsten Schlachtwertes( bis zu 7 Jahren) Mt. 61-63, c) ältere ausgemästete Kühe und wenig aut entwickelte
jüngere Kühe und Färs n( Stiere und Rinder) Mr. 51-53, d) mäßig genährte Kühe und Färsen( Stiere und Rinder) Mr. 48-50, e) gering genährte Kühe und Färsen( Stiere und Rinder) Mt. Bezahlt wurde für 1 Pfund a) feinste Mast-( Vollm.- Mast) und beste Saugfälber( Schlachtgewicht) 83-85 Pfg.( Lebendgewicht) wich) 75-77 Bfg,( Lebendgewicht) 45-47 Pfg., c) geringe Saug52-54 Bfa., b) mittlere Mast- und gute Saugfälher( Schlachtge= fälber 61-64 Pfg., d) ältere gering genährte Kälber( Fresser) Bfg., Schafe: a) Mastlämmer und jüngere Masthämmel 66-68 Pfg., b) ältere Masthämmel 56-58 Pfa., c) mäßig genährte Hämmel und Schafe( Märzschafe) 50-52 Pfa. Schweine: a) vollfleischige der feineren Rassen und deren Kreuzungen im Alter bis zu 1 Jahren ( Schlachtgewicht) 56 Pfg.,( Lebendgewicht) 44 Pfg., b) fleischige |( Schlachtgewicht) 55 Pfg,( Lebendgewicht) 43 Pfg. c) gering entwickelte, sowie Sauen und Eber( Schlachtgewicht) 46-48 Pfg., Lebendgewicht, d) ausländ Schweine unter Angabe der Herfunft- Bfg. Das Geschäft in Hornvieh war gut und ist der Markt geräumt.
Frankfurter Hen- und Strohmarkt, 6. Nov.
( Amtliche Notierungen.) Heu per 3enter Mt. 3.20 bis 3.80, Stroh per Zentner Mt. 2.00-2.40.
Wetterbericht.
( Wetterdienst zu Gießen: Peppler.)
Verlauf der Witterung von Montag bis Dienstag. Das im Nordwesten aufgetauchte TIEF ist unter Nordskandinavien gezogen. Das HOCH hat sich nach Verstärkung und besonders südlicher Ausbreitung nach Bistapasee verlagert. Infolgedessen ist das Wetter trüb bei meist westlichen Winde, stellenweise fiel etwas Regen. Die Teperatur steigt unter der milden Seewinde. Neue TIEF'S scheinen zu folgen. Daher für Mittwoch u. Donnerstag meist wolfiges, windiges Wetter und zeitweise Regen wahrscheinlich. Zunächst Erwärmung, dann wieder Abfühlung.
Arbeitsnachweis der Stadt Gießen. Gartenstraße 2.
Es tönnen eingestellt werden:
3 landwirtschl. Pferdeknechte, 1 Schlosser, 1 Spengler, 1 Bau- und Möbelschreiner, 1 Küfer, 3 Holzbildhauer, 1 Mezger, 1 Schuhmacher, 1 Schneider, 1 Friseur, 1 Glaſer, 10 Erbarbeiter, 2 Hausburschen, 10 Dienstmädchen für hier und ausw., 2 Laufmädchen, 3 Lauffrauen.
Es suchen Arbeit:
1 Knecht, 2 Bau- und Kunstschlosser, 1 Spengler, 1 Schmied, 1 Maschinist oder Heizer, 1 Buchbinder, 3 Schreiner, 2 Rüfer, 1 Wagner, 1 Meßger, 1 Bäcker, 1 Flickerin, 1 Büglerin, 1 Wasch oder Busfrau, 2 Installateure, 1 Glaser, 3 Hausburschen, 1 Fuhrknecht, 1 Kellner, 1 Dienstmädchen, 3 Lauffrauen, 2 Laufmädchen, 2 Bureaugehülfen, 1 Kranten- bezw. Wochenpflegerin( auch nach ausw.)
Berantwortlich: für den politischen und Inseratenteil: Albin Klein; für das Lokale, den Gerichts." und" Deffentlichen Sprechsaat": Fr. Oppermann,
Es zogen dret Burschen wohl über den Rhein. Bei einer Frau Wirtin da kehrten sie ein Frau Wirtin die hat gut Bier und gut Weinwo hat Sie ihr schönes Töchterlein? Mein Bier und Wein sind gut allezeit Mein Töchterlein aber hat Waschtag heut- Und als sie famen zur Küche hinein- Da wusch es gar emsig die Linnen rein.
Der erste der sprach: Wie bedau'r ich Dich- Du mußt Dich plagen ganz fürchterlich!" Der Zweite brachte ein volles Glas Und sprach: 3ur Stärkung bring ich Dir das!"
-
Der Dritte aber der brachte schnell- Ein Pädchen Eureka Wasohpulver" zur Stell Da lachte der Wirtin Töchterlein: Du bist mir der Liebste von allen Drein! ( Eureka" bas beste aller Waschmittel, überall erhältlich, Packet 15 Pfennig.)


