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auf der or to therreiches which gefunden und den freudigen Kräftigen Schrittes stieg er von der Höhe,

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allem Volf ehrerbietig begrüßt. Alle begaben sich sogleich nach dem Gerichtshügel, von

dem feierlichen Art beizuwohnen. Auch der Gouverneur fam, um als Vertreter der Königin fahren. Drei Vertreter des Hauses der Keys begleiteten ihn. Mitgliedern des hohen Rates von Castletown, ge­

Der Sherrichter abm mit den fecha Beifikern feinen

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in mein Baterland auriic­

zu fönnen, was man gegen mich

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vorzubringen

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es schon getan, rate nach den Geſetzen dieses Landes bestreiten, aber wie ich nochmals mit Rücksicht auf das

erhob sich und sprach:

Die Zuständigkeit dieses Gerichtshofes

ich

bleiches Anttiv empor

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und blidte die

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Alle Versammelten ringsum erhoben sich und ent

und Mädchen drückten ihre Tücher vor die Augen. näher heran, um kein Wort zu verlieren. Viele der

( Fortsetzung folgt.)

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bonnementeprete: in Stehen, abgeholt monatlich 50- fs., h's Haus gebracht 60 fg., durch die Poft bezogen viertel fährlich Mr. 1.50.

Brattabellagen: Oberbeffische Familienzeitung( täglich) Oberbeffische Bettfrit für Landwirtschaft, Obft- und Gartenban, sowie bie Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheins an allen Werktagen nachmitage.

Mittwoch, den 11. November 1903.

Gießener

12. Jabrgang.

Assertionspreis: Die einspalnige Betitzeile für Gießen wie gang Oberbeffen, die Streife Wehlar und Marburg 10 Pfa. forfft 16 Bfg.: Reklames die Betitzeile 30 refp. 40 fg.

Bostzeitungsliste No. 3280.

Rebaktion und Expedition: Gießen Nenenweg 28. FernsprechanfchInk Rr. 368.

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Neuelle Nachrichten

( Gießener Tageblatt)

Anabhängige Tageszeitung

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( Gießener Zeitung

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für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberheffen.

Bekanntmachung.

Aus den Zinsen der Stiftung der Elisabethe Schmidt fnb Gaben von je 17 Mt. an vier bedürftige, unbescholtene Telbige Dienstmädchen im Alter über 50 Jahre und neun ar me Witwen aus Gießen zu verteilen. Meldungen sind umter Beifügung der erforderlichen Nachweise bis zum 110. Dezember I. Is. auf dem Armenamt, Neuen due 43, anzubringen.

Gießen 10. November 1903. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Curschmann.

Bekanntmachung.

Aus der Minna Keil- Voqt- Stiftung sind für das Jahr 1903 drei Gaben von je 70 Mt. an drei in Gießen wohnha fte, würdige und bedürftige Handwerksmeister oder do ren Witwen, evangelischer Konfession, zu vergeben. Be­erbungen haben bis längstens 30. November d. Js. beim Städtischen Armenamt, Neuenbäue 43, zu geschehen. Nuur selbstständige Handwerker oder deren Witwen finnen berücksichtigt werden. Gießen, den 9. November 1903.

Großh. Bürgermeisteret Gießen. Curschmann.

Bekanntmachung.

Aus der Stiftung der Ludvig Theodor Felsing Ehe­Teute zu Gießen sind die diesjährigen Zinsen und zwar: 171 Mt. 43 Pfg. an zehn in Gießen geborene würdige Arme und

34 Mt. 29 Pfg. an fünf würdige Witwen gleichen Teilen zu vergeben.

Anmeldungen hierzu haben bis zum 10. f. Mts. auf dilem Bureau des städtischen Armenamts, Neuen Bäue 43, 3 erfolgen.

Gießen, den 10. November 1903.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Curschmann.

Bekanntmachung.

Wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten wird Elie Wettergasse von heute an bis auf weiteres für en Fuhrwerks- und Fahrradverkehr gesperrt. Gießen, den 10. November 1903.

Großh. Polizeiamt Gießen. Hechler.

Was ist uns Panama?

Der kolumbische Generalkonsul in Newyork erklärte, ei habe die Nachricht erhalten, daß die Einwohner im In noern Kolumbiens die Regierung der Republik ersuchten, ein Coutation nach Deutschland zu senden, um diesem Land Sonzessionen sowohl an den Küsten des Stillen wi

de Atlantischen Ozeans als Dank für den von Deutschland gewährten Schuß anzubieten. Es sei nicht be fannt, ob dieser Schritt unternommen werde. Man ver rute, daß das Gebiet der in Anregung gebrachten Kon effiont an die Grenzen der Provinz Panama stößt.

Es läßt sich mit einiger Bestimmtheit sagen, daß Deutsch: and micht daran denkt, an der Lösung des Panamakonflikte durch Erwerbung von Land in Kolumbien teilzunehmen. Bürde das geschehen, wären schwere Komplikationen unver meidlich, und wir haben keine Ursache, solche heraufzu buchwören. Dagegen muß betont werden, daß unser Inter­e an der Integrität der Landenge von Panama ein gro­es ist, weil die amerikanische Besißergreifung vom Isthmus eine Gefahr für den internationalen Verkehr bedeuten und uns ün Kriegszeiten auch den zweiten von den beiden einzig Fahrbaren Wegen nach Ostasien abschneiden würde. Was da reißt, wird jeder ermessen können, der weiß, wie großen Besitz stand sowohl effektiv wie in idealer Beziehung wir da F. Rur

Beurteilung der Panama- Frage

mögen folgende Zeilen dienen, die uns von unserem CB­Mitarbeiter darüber geschrieben werden: Die Losreißung Departements Isthmus von Kolumbien und die Erstehung einer neuen Republik Panama bedeutet ein Ereignis, dessen Brag weite keineswegs unterschätzt werden darf. Seit Cefeps den gewaltigen Plan faßte, dort drüben einen Kanal schaffen, der ähnlich jenem Suezkanal zwei Ozeane ver­binden und ein hinderndes Bollwerk der Natur aus dem Wege chumen sollte, ist viel über diese Idee geredet und ge­arielben worden. Troß des Auftauchens anderer Projekte, e quasi als Konkurrenzpläne gedacht waren, wie der Nikara­anal, hat sich an dem ursprünglichen Grundgedanken Croßen französischen naenieurs menia acändert. Nur

In politischer Beziehung haben sich die Dinge verschoben. Frankreich, das unter dem Zeichen des Panama- Skandals die Lust am Unternehmen verlor und die Karten aus der Hand gab, ist heute ganz in den Hintergrund getreten. Dafür hat sich die nordamerikanische Union um so kräftiger ins Zeug gelegt, so zwar, daß sie heute schon als, die eigentliche Herrin des künftigen Kanals betrachtet werden muß. Jene Erfolge im spanisch- amerikanischen Kriege, verknüpft und aufs innigste verwoben mit den Ideen der Monroe- Doktrin, führ ten die große Republik geradezu von selbst zu der Erkennt­nis, daß sich auf dem schmalen Isthmus, der den Norden Amerikas vom Süden trennt, eine völkergeschichtliche Frage aufrollen werde, deren Lösung eine neue wirtschaftliche und strategische Zukunft eröffnen müsse. War es daher ein Wunder, daß es seit Jahr und Tag das eifrigste Bestreben des Washingtoner Kabinetts bildete, den Riegel im Osten und im Westen vor diese Landenge zu schieben, von der so Großes zu erwarten stand? Lange genug haben die Vorbereitungen gedauert; heute endlich kann man ihren Spuren folgen und sehen, wohin sie führten. Kuba hat man zwar nach dem Kriege, der angeblich seiner Befreiung galt, nominell die Un­abhängigkeit gelassen. In der Tat aber beherrscht es die Union ebenso wie Puerto Rico, vollkommen. Jamaika, auf das sich England lange Jahre so wiel zu gute tat, ist so gut wie matt gesetzt. Auf der anderen Seite der neuen Welt lagern sich die Philippinen, vor die Tore Chinas und über Guam, das man den Deutschen durch Vertrag ab­knöpfte, über die Hawai- und Sandwichsinseln, über die Hälfte von Samoa, die man gleichfalls wieder den Deut­schen abschwatzte, führt die klare Straße nach Panama. Lange also, ehe der Panama- Konflikt aktuell wurde, war der Weg von Ost nach West, von West nach Dit geebnet. Jetzt aber, wo durch starken Druck der Union die Ereignisse eintraten, deren Folge die Lostrennung der Panama- Republik von Kolumbien darstellt, jezt deckt man getrost die Starten auf und zeigt der Mitwelt, wie plangemäß man seit Jahren borwärts geschritten.

Die Ereignisse von San Domingo aus den jüngsten Tagen bilden das leßte Glied einer langen Kette. Man hat jetzt eine gewaltige Flotte nach dort gesandt und be­grüßt offenbar die durch dominikanische Kriegsschiffe her­borgerufenen Händel, unter denen besonders der deutsche Handel zu leiden hat, als eine willkommene Gelegenheit, auch diese Insel unter das Sternenbanner zu bringen.

Soll die Welt, und besonders Deutschland, abermals zusehen, wie sich die Union auf Kosten anderer bereichert, wie sie das Bollwert vollends schließt, das Mittelamerika abschneidet für die Schiffe der anderen Nationen? Bereits haben deutsche Dampfer unter der Vlockade auch zu leiden gehabt. Wir haben also nicht nur das Recht, sondern auch die Pflicht, ein Wort zur Sache mitzusprechen. Gott sei dank hat es den Anschein, als ob wir das wollten. Die deutsche Kreuzerdivision für Oſtamerika ist nach den hai tischen Gewässern beordert worden und ihre Aufgabe wird sein müssen, einerseits die Dominikaner in ihre Schranken zurückzuweisen und andererseits Deutschlands Interesse auch gegenüber der Union zu wahren. Durch unsere Freund­schaft für die Vereinigten Staaten ist uns schon so manches aus der Hand geglitten. Es wird Zeit, daß wir uns darauf besinnen, daß wir nicht nur für die Union leben, sondern daß wir schließlich auch für uns selber da sind. Wir haben nicht nur in San Domingo, sondern auch in Kolumbien gewaltige wirtschaftliche Interessen. Ebenso wie in Vene­zuela, gilt es auch dort auf dem Posten zu sein, damit nicht Willkür unseren Besißstand zertrümmert. Es wäre heute noch für Kolumbien ein Leichtes, die widerspenstigen Banamaner unter seine Botmäßigkeit zurückzubringen. Daß man überhaupt keinen Versuch dazu unternimmt, zeigt deut­lich, wie stark der treibende Wind ist, der von Washington weht. Will die Welt, und besonders Deutschland, ruhig zusehen, wie die übrigen Nationen der Erde da drüben planmäßig ausgeschaltet werden und wie sich die Union allein breitspurig in das bereitete Nest sezt? Es bedeutet eine internationale Gefahr von kolossaler Tragweite, wenn der Kanal der Zukunft in den alleinigen Besitz der Ver­einigten Staaten gelangt. Das Beispiel Englands in Egyp­ten sollte Lehre genug sein, um die Mächte anzuspornen, mit allen Kräften diese Suprematie eines einzelnen Landes über die vielleicht wichtigste Verkehrsstraße der ganzen Welt zu verhindern. England kann heute noch durch die Schließung des Suezkanals den gesamten Verkehr in die indischen Ge­wässer unterbinden. Soll nun die Union das Recht ge= minnen, den einzig existierenden rentablen zweiten Weg nach Ostasien abzuschneiden? Deutschlands Interesse erheischt dringend, daß das nicht sans façon geschehen darf. Es ist oft genug darauf hingewiesen worden, wo unsere wirtschaft­liche Zukunft liegt. Der Weg in diese Zukunft muß uns unter allen Umständen erhalten bleiben und wir bedürfen auf diesem Wege noch einer Reihe von Stüßpunkten, die unseren Schiffen einen Rückhalt gewähren. Die Insel­gruppe vor Mittelamerita wäre das geeignete Feld für folche Erwerbung. Wir haben der Union fobiele gute Dienste geleistet, daß wir billig verlangen können, auch durch sie einmal einen Vorteil zu erhalten. Wie die Dinge liegen, ist der Augenblick zum Handeln gekommen. Wir dürfen keine Minute Zeit mehr verlieren, soll nicht abermals unsere aus­wärtige Politik vor einem negativen Ergebnis stehen.

Die Politik.

Nicht weniger als siebenundfünfzig Millionen Mark sind im Laufe dieses Jahres an freiwilligen Geschenken und Stiftungen für die minderbemittelten Klassen von deut­schen Unternehmern und Privatpersonen gemacht worden. Der Arbeiterfreund" veröffentlicht jetzt, wie immer am Schlusse eines Vierteljahres, eine Ehrentafel, d. h. eine mög­lichst vollständige Zusammenstellung aller der freiwilligen Geschenke und Stiftungen, die von deutschen Arbeitgebern, Aktiengesellschaften u. s. w. für das Wohl der Angestellten und Arbeiter und für gemeinnüßige Zwecke, sowie von Pri­vaten für das Wohl der unteren Bevölkerungsschichten ge­macht worden sind. Der Gesamtbetrag solcher Stiftungen im dritten Vierteljahr 1902 beläuft sich auf 7718 896 Mart. Die Zahl der Geber beläuft sich auf 170. Die Sunne der Stiftungen in den drei ersten Vierteljahren des laufenden Jahres erreicht, wie erwähnt, 57 016 983 Mart, wovon auf das erste Quartal 28 299 394 Mark, auf das zweite 21 538 693 Mark entfallen. In der Tat, ein schönes Zeugnis werftätiger nächstenliebe!

Bei der Beschlagnahme russischer Schriften in den Häusern o stpreußischer Sozialdemokraten scheint es sich in der Tat um die Entdeckung einer nihilistischen Propaganda zu handeln. Eine Haussuchung bei dem Uhr­macher Ernst Treptau in Memel förderte große Packen zur Einschmuggelung nach Rußland bestimmter nihilistischer und revolutionärer Schriften zu Lage, die ebenso wie die Korre­spondenz mit den russischen Agitatoren beschlagnahmt wur­den. Auch bei dem Arbeiter Ferdinand Klein hatte eine Haussuchung Erfolg, ebenso bei den bekannten Sugelschen Eheleuten. Bei diesen, die seinerzeit im berühmten Fall Kugel" Stein und Bein geschworen hatten, am Schmuggel nihilistischer Broschüren unbeteiligt zu sein, fanden sich unter dem Bette u. s. w., in Fässern versteckt und säuberlich mit Waren anderer Art überdeckt, haufenweise die gesuchten Schristen. Treptau, Klein und die Eheleute Kugel wurden verhaftet. Die Verhaftungen erfolgten auf Grund des§ 128 St.-G.-B.( Teilnahme an geheimen Verbindungen). Unter derselben Beschuldigung wurde der Königsberger sozialdemo­kratische Kassenführer Braun und der Arbeiter Nowagrotzky verhaftet. Weitere Verhaftungen stehen bevor.

Der Aufstand der Bondelzwarts beginnt, nachdem sich den Empörern anscheinend noch andere Hottentottenstämme angeschlossen haben, die britische Kapkolonie in Mitleiden­schaft zu ziehen. Eine Abteilung Bondelzwarts überschritt amitlichen Telegrammen zufolge den Oranjefluß, fiel in britisches Kolonialgebiet ein und plünderte dort die Farmen, um Vieh zu rauben. Zwischen einer Ab­teilung der britischen Kolonialpolizei und den Bondelzwarts kam es zu einem Zusammenstoß, wobei ein Hottentotte fiel, die Engländer hatten keine Verluste. Die Bondelzwarts zogen sich darauf zurück.

O Die Sache mit dem Zarenbesuch in Italien erhält nach­gerade einen komischen Anstrich. Jetzt schließen italienische Blätter aus der Tatsache, daß seit einigen Tagen in Venedig viele russische Geheimpolizisten anwesend sind, der Zar werde den König von Italien in Venedig besuchen. Ob der Zar nun kommt oder nicht, jedenfalls hat der Lärm der italienischen Presse über die Absage des Besuchs zu einem Wechsel in der russischen Botschaft in Rom geführt: Der Botschafter in Rom, Nelidow, in dem man den Ur­heber der Absage sah, räumt das Feld und geht als Bot­schafter nach Paris; an seine Stelle tritt der Pariser Bot schafter Fürst Urussow, dem angeblich plötzlich das Klima an der Seine zu rauh geworden ist, obwohl er aus seiner russischen Heimat doch größere Witterungsunbilden gewöhnt ist.

Im russischen Ministerium stehen, wie in Paris ver­lautet, umfangreiche Personalveränderungen bevor. Die wich­tigste ist, daß Graf Lambsdorff, der Leiter der auswärtigen Politik Rußlands, seines Amtes enthoben und durch den Ge­sandten in Kopenhagen, wo Iski, ersetzt werden soll. Einen Systemwechsel soll dieser Personenwechsel nicht be­deuten. Man wird gut tun, dieses Pariser Gerücht mit aller Reserve aufzunehmen.

Zu blutigen Ausschreitungen haben, wie immer, so auch diesmal die spanischen Gemeindewahlen geführt, die nach den bisher vorliegenden Meldungen einen erstaunlichen Sieg der Monarchisten gebracht haben: Etwa viermal soviel Monarchisten als Republikaner wurden gewählt. Die Wahl­unruhen, bei denen das Messer, der Revolver, Knüttel und Steine eine große Rolle spielten, waren besonders stark in Santander, wo bei einem Zusammenstoße mit der Gen­darmerie ein Kenabe erschossen wurde. Die wütende Menge plünderte die Waffenläden, stürmte die Warenhäuser, er richtete Barrikaden und schoß auf die Polizei. Ein Teil 30g bor die Kirchen, das Jesuitenkolleg und das Passionisten. floster, dessen Türe mit Petroleum begossen und angezündet wurde. Das Feuer wurde nur mit Mühe gelöscht. Da die Regierung fürchtet, daß es bei dem Zeichenbegängnis des erschossenen Kindes zu neuen Rundgebungen kommen fönnte, verhängte sie über Santander den Belagerungs­zustand.

Der Nachrichtenebbe vom Goldenen Horn folgt jetzt eine um so reichlichere Flut von Meldungen: Bunächst beißt