Ausgabe 
27.8.1902 Erstes Blatt
 
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Nr. 198.

Erstes Blatt.

Mittwoch, den 27. August 1902.

Abonnementspreis: in Gießen, abgeholt monatlich 50 Pfg., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen viertel­jährlich Mt. 1.50.

Gratisbeilagen: Oberhessische Familienzeitung( täglich) Oberhessische Zeitschrift für Landwirtschaft, Obst- und Gartenbau, sowie die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags.

Gießener

11. Jahrgang.

Insertionspreis: Die einspaltige Petitzeile für Gießen wie ganz Oberbeffen, die Kreise Wetzlar und Marburg 10 Pfg. fonft 15 Pfg.; Reklamen die Petitzeile 30 resp. 40 Pfg.

Postzeitungsliste No. 3032.

Redaktion und Expedition: Gießen Neuenweg 28. Fernſprechauschluß Nr, 362.

Nenelle Nachrichten

( Gießener Tageblaff)

Anabhängige Tageszeitung

( Gießener Zeitung)

für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weklar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung.

Drud und Verlag der Gießener Verlagsdruckerei, vorm. Wilh. Keller'sche Buchdruckerei( gegr. 1783); für die Redaktion verantwortlich: Albin Klein, Gießen.

Politische Nachrichten.

Der Kaiser hörte gestern vormittag die Vor­träge des Chefs des Militärkabinetts, Graf Hülsen­Häseler und des stellvertretenden Chefs des Marine­fabinetts Kapitän von Müller.

Auch bei dem diesjährigen Diner, welches der Kaiser hergebrachter Maßen den Mitgliedern des brandenburgischen Provinziallandtages gegeben hat, und zwar am Montag Abend im Marmor­jaale des neuen Palais, ist eine rednerische Kund­gebung des Monarchen erfolgt. Er begrüßte die erschienenen Vertreter der Provinz Brandenburg in einer furzen Ansprache, in ihr an die Geschichte des neuen Palais erinnernd, indem er des bekannten Um­standes gedachte, daß Friedrich der Große das Palais nach Beendigung des siebenjährigen Krieges erbaute, um seinen Gegner den Beweis zu liefern, wie er trotz des langen Krieges noch immer Geld genug zur Ver­fügung habe. Weiter wies der Kaiser darauf hin, daß Potsdam überhaupt das bevorzugte Tusculum für den großen König und seine Nachfolger geworden sei und wie sich speziell durch den Aufenthalt des Staisers und der Staiserin Friedrich in Potsdam ge­heiligte Erinnerungen an diesen Ort knüpften. Dann bekundete der kaiserliche Sprecher seine Freude, die Märker wieder bei sich zu sehen, hervorhebend, wie die Mark Brandenburg die feste Säule bilde, auf welcher ganz Preußen und das Neich beruhe. Er wünschte, daß es seinem Hause beschieden sein möge, aud) ferner solche treuen und zuverlässigen Unterthanen zu bes sitzen, wie es die Märker allezeit den Hohenzollern gewesen seien. Schließlich trank der Kaiser auf das Wohl der Mark Brandenburg.

König Humberts Besuch. Berlin, 26. Aug. Zum Empfange des Königs von Italien ist der hiesige Bahnhof mit italienischen und schweizerischen Flaggen, sowie hohen Topfgewächsen geschmückt, ebenso der Wartesaal 1. Klasse, wo das vom Bundesrat angebotene Mahl von 35 Gedecken statt­findet. Längs der ganzen Eisenbahnlinie sind die um­fassendsteu Sicherheitsmaßnahmen getroffen worden.

- Ein Wechsel im französischen Botschafter posten in Berlin wird angekündigt. Der bisherige Vertreter der französischen Republik am kaiserlichen Hofe, Marquis de Noailles, verläßt nächstens seinen Posten

In eigener Sache Richter. Roman von L. Haidheim. ( Nachdruck verboten.)

( Fortsetzung.)

Die schlaue Lenette wußte, wie sie ihn zu nehmen hatte Ich will Dir's sagen, mein Schatz, obwohl ich weiß, daß Dein Herz von mir zu dem blonden Cousinchen abgeirrt ist. Du sollst Dich nicht um sie ängstigen. Ich habe Fräulein von Wazlaw nur einmal im Leben geseh'n damals in Wien, würde sie aber immer wieder erkennen. Und jetzt begegnete ich ihr auf dem Eisenbahnperron in Innsbrud am Arm eines ältlichen, fein aus­sehenden Herrn, der weißgraдes Haar hatte und ein Diener folgte ben beiden. Sie stiegen in einen Aussichtswagen, der über den Brenner ging."" Du irrst Dich, Lenette! Du irrst-! Sie wird doch jetzt nicht hinter Gorzberg hergereist sein?"- Er war ganz atemlos vor leberraschung.

Die letzten Worte ließ er ungesagt; um feinen Preis hätte er sie gesprochen haben mögen; aber wie aufgescheuchte Vögel flogen seine Gedanken hin und her in wilder Verwirrung. Maria fort fort mit einem älteren Manne? Maria tannte ja außer Gorzberg feinen anderen alten Herrn. Burkards Aufregung ließ ihn das tollste glaublich finden.

Lenette hatte unterdes schon weiter erzählt.

" Ich wollt es wissen, ob sie es war? So lief ich ihr nach und rief ihren Namen und bot ihr mein Veilchenbouquet. Sie haben Ihre Blumen verloren, gnädiges Fräulein!" Richtig!" Sie stand still, sah sich um sah mich! Woher kennen Sie mich? Nein, das sind meine Blumen nicht. Ich danke Ihnen!" sagte fie und ging. Sie war sehr rot geworden und mir war fast, als hätte sie auch mich erkannt, sie sah finster nach mir her. Ich aber lächelte, grüßte sie und dachte:" Mein wird er, schöne Maria, wenn jemals er eines Weibes Gatte wird!" Und das hat sie in meinem Gesicht gelesen! Ich schwör's! Und eine schönere Stunde hab' ich nicht gehabt seit seit ich's weiß, Du liebst sie! Ja! Ja! wir wissen beide mein Schaz, woran wir miteinander sind! Du hast sie lieb- und Dein Wort, das Ehrenwort Purkards von Frohberg, das hab' ich." Das alles plauderte fie, unbefangen thuend, lächelnd auf ihn hinein, und während seine Augen Blize auf sie schossen, während er ste hätte erdolchen mögen, mußte auch er lächelnd an­hören, daß sie ihm erzählte:" Maria erkannte mich auch und das war meine schönste Nache!"

für immer, er wird auf demselben durch den gegen wärtigen Botschafter Frankreichs in Bern, Bihourd, ersetzt werden.

Einen sehr seltenen Beschluß hat der Ver­ein ehemaliger Marine- Angehörigen in Hirschberg i. Schl. gefaßt. Er hat eine Einladung der anderen Krieger­vereine der Stadt zu einer Sedanfeier unter der Mo­tivirung abgelehnt, daß die Feier die patriotischen Ge­füble der Franzosen verletzen müsse, die ehemaligen deutschen Krieger aber alle Veranlassung hätten, die im chinesischen Kriege erworbene freundschaftliche Kamerad schaft mit unseren Nachbarn jenseits der Vogesen auch fernerhin zu pflegen.

Dortmund, 23. August. Auch die hiesige Fleischer­innung hat die Preise für sämtliche Fleisch- und Wurstwaren erhöht. Sie motiviert diesen Schritt in einer öffentlichen Erklärung, in der sie u. A. aus­führt:

Der Grund für die andauernd hohen Viehpreise ist darin zu suchen, daß die deutsche Landwirt­schaft nicht in der Lage ist, den Bedarf an Schlacht­vieh zu decken; trotzdem bleiben die Grenzen für Einfuhr von Vich, namentlich von Schweinen, gesperrt. Der Rheinisch- Westfälische Bezirksverein im deutschen Fleischerverbande sowohl wie auch der deutsche Fleischer­verband haben sich wiederholt an die fgl. Regierung gewandt mit der Bitte, die Einfuhr von Schweinen wenigstens nach Städten mit öffentlichen Schlacht häusern zu gestatten, aber ohne Erfolg. wahrscheinlich an, daß es nur der Ausfluß einseitiger Man nimmt Interessen sei. Es ist daher an der Zeit, daß das Publikum selbst die Sache in die Hand nimmt. Auch die städtischen Verwaltungen und die Handelskammern fönnten sich der öffentlichen Wohl­fahrt nüßlich erweisen, wenn sie energisch auf Abhülfe bei der Staatsregierung drängen würden, damit dem Arbeiter das notwendigste Nahrungsmittel nicht so bei der Staatsregierung drängen würden, damit dem verteuert wird, daß er bei den augenblicklich niederen Löhnen ganz darauf verzichten muß.

- Kein Geld für die Schule! Die ablehnende Aufbesserung der Lehrergehälter wird von neuem dargethan Haltung der preußischen Staatsbehörden gegenüber einer durch einen Vorgang, der sich in Schlesien zugetragen hat. Die Lehrer der Gemeinde Roßberg bei Beuthen waren, so berichten Berliner Blätter, im vorigen Jahre unter Hin

So war der Afrikaner" sofort vorgetreten, hatte seine Papiere vor dem Richter ausgebreitet und blickte jezt seine Verwandten die nächsten Blutsverwandten mit den falten hellen Augen faft feindselig, jedenfalls voll Mißtrauen an.

Frau von Frohberg, die ihren Bruder seit seiner Rückkehr noch nicht wiedergesehen, da sie selbst erst gestern Abend mit Burkard zurückfam, war rot und blaß geworden bei dem Anblick dieses Mannes, für den in ihr sich keine Fiber des Herzens regte. Jezt warf auch sie den Kopf ein bißchen auf und erwiderte seinen Blick falt und fremd.

Der Richter hatte die Papiere heute nicht zum ersten Mal in Händen, daher dauerte die Prüfung derselben nicht gar lange. Dann wandte er sich an Graf Joseph Ebern, der sich eben so leicht auswies. Er sab jest blaß und tief erregt aus. Endlich bedurfte es für die den Gerichtsherren seit Jahren wohlbekannte Frau von Frohberg, Witwe des Majors Philipp von Frohberg, feiner weiteren Nachweise betreffs ihrer Persönlichkeit.

Der Richter nahm ein loses Blatt Papier von fünf vers schiedenen Briefcouverts;- atemlose Stille und Spannung trat ein. Er wies die unverlegten Siegel nach und erzählte, daß bei dem Brande dieses Sommers die Depots allerdings gerade in dem Flügel des Gerichtshauses gelegen, welcher zuerst gebrannt. Indessen die Testamente waren gerettet und die Daten der Abfassung derselben allemal außerhalb auf dem Couvert von der eigenen Hand des Testators neben dessen Siegel bemerkt.

Es sei wohl nicht nötig alle fünf Testamente zu lesen, da nur das lezte Gültigkeit habe und außer diesem legten noch ein Kodizill. Ein Kodizill? Sie waren allesamt sehr erstaunt, selbst der Notar Haberkorn.

" Wenn ein Kodizill eriſtiert, so ist es ohne mein Wissen gemacht und deponiert worden!" rief er beleidigt.

" Das ist in der That der Fall, Herr Notar!" sagte der Beamte höflich. Etwa vier Monate vor seinem Tode ist der Teftator eines Tages in meine Gerichtsstube gekommen, hat mir dies Kodizill gebracht und es in der gebräuchlichen Form deponiert. Ich und mein Aftuar haben allein darum gewußt und dem alten Herrn auf seine Bitte unser Wort gegeben, daß niemand eine Silbe davon erfahren sollte. Den Depositenschein hat der Herr Graf mir dann in Verwahrung gegeben und das Zeugnis des Herrn Aftuar dazu verlangt. Ihm selber mußten wir dagegen einen Schein schreiben, des Inhalts, daß wir das uns Unvertraute empfangen hätten. Es war, wie ich ihm gleich bemerkte, ein wertloses Dokument, da er nur so unbestimmt von Anvertrautem" redete, aber er wollte es so und legte es vor unseren Augen in die Brieftasche, die er unter seinem Hemd trug.

weis auf die Verteuerung der Lebensbedingungen um Er höhung ihres Einkommens vorstellig geworden. Die Gemeinde vertretung hatte Erfüllung der Bitte zugesagt. Die beitrags­mard'sche Gutsverwaltung auf Siemianowit) ber pflichtige Gutsherrschaft( gräfl. Hendel von Donners­sagte jedoch das ihr zustehende Drittel der Mehrausgabe ( 700 Mt.) mit der Begründung, daß der Aufwand für das Schulwesen sich bei dem Wachstum der Gemeinde ohnehin schon stetig vermehren würde. Die Gemeinde wollte nun das gutsherrliche Drittel aus eigenen Mitteln hergeben, hierzu gab indeß der Landrat nicht seine Bustimmung. Die lehrerfreundliche Gemeinde hielt trotzdem an ihrem Be­schluß fest und zahlte wenigstens die ihr zustehenden zwei Drittel der Aufbessernng am 1. April d. J. Inzwischen wandte die Gemeinde sich an die Regierung mit dem An­trage, die beschlossene Aufbesserung im 8wangswege gegen die Gutsherrschaft durchzusehen. Die Regierung lehnte jedoch ein Einschreiten ab, weil der Provinzialrat erst fürz­lich einen ähnlichen von ihr gestellten Antrag mit der Be­gründung zurückgewiesen hätte, daß die Regelung der Lehrer­besoldungsverhältnisse einen gewissen Abschluß gefunden habe, und eine Gehaltserhöhung jezt nur aus besonders dringenden Gründen in Frage kommen könne. Die Gemeinde hat nun­mehr, um allen Weiterungen vorzubeugen, ihren Lehrern eine der Gehaltsaufbesserung entsprechende, widerruffliche Teuer­ungszulage aus eigenen Mitteln bewilligt.

-

auf den 5. oder 6. November festgesezt sein. Das Ge Die Italienfahrt des Kaisers soll vorläufig schwader wird aus der Hohenzollern", dem Panzer­bestehen. freuzer Prinz Heinrich" und dem Torpedoboot, Sleipner"

Zum deutsch- russischen Zwischenfall. Odessa, 26. August. Es verlautet, die Loreley" segelte von Nicolajew ab, ohne daß ihr Kapitän die vom russischen Kommandanten geforderte Genugthuung erlangt hat. Der ganze Sachverhalt ist der Admirali­wegen der willkürlichen Verhaftung deutscher Matrosen tät in Berlin und dem deutschen Botschafter in Peters burg telegraphirt worden. Die Loreley" kehrt direkt nach dem Bosporus zurück, anstatt, wie vorher festge­setzt war, in Odessa einen viertägigen Besuch abzu­allen unparteiischen Augenzeugen des Zwischenfalles statten. Das Verhalten des Kommandanten wird von einstimmig gemißbilligt. Die Weigerung des Polizei­Inspektors, dem Verhaftungsbefehl des Kommandanten nachzukommen, widerlegt die Behauptung, daß die

Als Frohberg am anderen Worgen erwachte, hörte er noch Lenettes heißen Ton beim Abschied:" Burkard, Dein vornehmes Fräulein macht sich nichts aus Dir-! Mir aber, mir gehörst Du und ich lasse Dich nicht! Ich bleibe hier, frage nach mir im goldenen Engel- ich erwarte Dich!"

Wie ihm das alles sofort die Stimmung verdarb. Ihm wurde plöglich klar, daß er um jeden Preis mit Lenette brechen mußte, sein Wort sollte sie ihm zurückgeben, mochte es tosten was es wolle.

Nur seine thörichte Schwäche hatte ihn damals so unselig verstrickt, seine Schwäche und ihre Schlauheit. Und ießt, da sie ihn bei Nachod aus den Sterbenden heraussuchte, ihm das Leben rettete, ihn so treu pflegte-. Er war ein Undankbarer, ia! Aber hatte er sie gerufen? Hing sie sich nicht an ihn wie eine Slette? Nein! nein! frei wollte er sich machen, um jeden Preis! Um jeden? Auch um den der Wortbrüchigfeit?

Joseph tam zu ihm herein und leistete ihm Gesellschaft beim Anziehen, machte sehr große Augen, als er Burkards Absicht, mit Lenette ein Ende zu machen, erfuhr.

" Ich denke, Du bist wahnsinnig in fie verliebt?" fagte er ganz verdugt. Und dann lachte er aufrichtig beluftigt laut auf: " Wort gegeben? Hahaha! Welcher Mann hält einer Frau Wort, wenn er sie nicht mehr liebt? D, Du Pedant! Du Philister! Laß fie nur erst merken, daß Du so Nein, aber folch ein Mensch! Wieviel tausend derartige Versprechungen werden nicht alljährlich gebrochen? Und wenn Du zehnmal gesagt haft, Du giebst thr Dein Ehrenwort! Alle Wetter, vorläufig willst Du doch nicht heiraten? Und wenn Dich dazu die Lust später anwandelt, so läßt Du Dich doch nicht durch solche Narrheit binden? Diese Lenette! Nimm mir's nicht übel, Du hast mit offenen Starten ihr gegenüber gespielt-! Wer in aller Welt verspricht dieser Art Weibern denn überhaupt-? Wie konntest Du nur dazu tommen?"

Ach! Burkard fonnte ihm nicht sagen wie elend er sich gefühlt mit seiner von Maria verschmähten Liebe.

*

3wei Stunden später saß in der Gerichtsstube, dem grünen Tische gegenüber, die kleine Anzahl der Blutsverwandten, um das Testament des verstorbenen Grafen perlesen zu lassen.

" Ich bin der einzig lebende, der zweitgeborene Sohn des Teftators! Ich habe mich ausgewiesen als den Erben des Majorats und mich in den Besiz desselben gesezt, teils mit Bu­stimmung der betreffenden Behörden und der Ritterschaft, teils aus eigenem Recht, bereit den Prozeß durchzuführen, den mein Namensvetter gegen mich angestrengt."

( Fortseßung folgt).

Renate

leiteten Tochter nachgeschleudert; er hatte seitdem nichts an den entsetzlichen Fluch, den der gater feiner irrege­

mehr

jprecorte zurudzunehmen

jeine Prochent lei.

vielleicht nie mehr die Macht aber Doktor Rulan glaubte nicht, daß Vielleicht würde er nie mehr - ein erichtternder Ge­

bante! baren

Die arme Renate war

jene furcht­

bor Summer und

Müdigkeit, und doch hatte ganz erschöpie für sie etwas

mirtlichei

doch zu tapfer

Sie mußte

den Schlagfluß als und sich in ihre Schmerz und Jammer so weit vergessen, garmers gegen ihren eieran bitterlich beleidigt gefühlt Die alte Frau hatte sich über Adams konnte für dieses Amt eben nicht in Betracht ge­die Zeit ihrer Doheit anvertrauen könne, denn Frau Widerstreben ihrer Umgebung unangenehmes zu bereiten. und rücksichtsvoll, um durch zweckloses überlegen, wem sie ihren Ontel für Zorn des

werden.

erklären. Wäre sie eine gerechte Strafe des Himmels 311

ber Sitte thres Boltes spricht sie Jeben, felbst ben Staifer, mit"~"

bamente.

an, und das

fleinen Liebling!

schöne Frau mit dem

goldenen Herzen, meinen

damit er einst Dich und die Heiligen preise!" In seltenen Fällen wird Dich seiner. Lasse ihn auf Deinen Armen ruhen, gieb ihn dem Si lauert hinter ihm, um ihn in seine Krallen zu bekommen, darum hat die Farbe der Nacht, und wie süß ist sein Ruß! Aber der Böse Schmeicheln und Demüthigen versteht sie aus bem un­Seine Augen sind glänzende Sterne, sein Haar

weibe zum Küster. In

die Bitte abgeschlagen.

schnell geöffneten Kirche Die fromme Seele geht mit

dem

desigeuner­

Pfarrherrn

n dem Täufling etwas Weih­

Mathin

Nebelschleier, unb feine

ihm oft die Ahne erzählt. men, um wie gewöhnlich zu betteln Doxte und Abends, bann hüllte sie sich in weiße wenn das weiße Schneetuch sie bedte, liebte er sie. geliebte Bußta, auf der er geboren, die seine Heimath war. recht, auch war es just nicht der Hunger, der ihn in das Gutshaus mit seinem silbernen Lichte übergoß, dann gehörte sie wieder ihm, bie finische Bhantasie bevölterte sie mit jenen Wichtelmännchen, von benen Einmal im Winter war er in bas Schloß eines Magnaten getom­Dennoch war sein Herz von einer unbestimmten Sehnsucht erfüllt. Weder im Parkwege, der Bart' perigheit max, noch in der Und tam die Nacht, da sie der Mond Bupta, unb er fonnte auftauchsen Ihm selbst gefiel das Gewerbe nicht Selbst bann,

getrieben