Ausgabe 
21.6.1902 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

dieser Pflicht. Er hoffe, daß auf dieser Basis der Wahlpflicht das Gesetz doch noch zu Stande komme. Abg. Gutfleisch wünscht, daß das wählen erleichtert werde, indem man alle die Rücksichten nehme, don denen der Abg. David gesprochen. Solange das nicht der Fall, könne man sich über die geringe Wahlbe teiligung eigentlich nicht schr wundern. Aber er sei der Meinung, man solle nun erst einmal zusehen, ob nicht durch das neue Gesetz die Wahlbeteiligung auch ohne Wahlpflicht sehr wachsen würde. Er möchte deshalb zu diesem Zeitpunkt die Einführung der Wahlpflicht nicht befürworten. Auch aus idealen Gründen wünsche er keinen rechtlichen Wahl­gang, wie ihn die Wahlpflicht fordere. Redner macht auch auf alle praktischen Schwierigkeiten der Durch führung der Wahlpflicht aufmerksam und bittet, zumal die Regierung, ebenfalls gegen Einführung der Wahl­pflicht und nicht für sie, sich auszusprechen.

|

Abg. Seelinger spricht sich gegen die Wahlpflicht aus. Staatsminister Rothe: Die Regierung verharrt auf ihrem ablehnenden Standpunkt gegenüber der Wahlpflicht. Abg. Weidner meint, es sei gar nicht so nötig, daß das neue Wahlgesez jezt noch so schnell vor Schluß des Landtages eingeführt werde.( Zurufe: Hört! Hört!) Es ginge doch auch noch eine Weile mit dem seitherigen Wahlrecht.( zurufe des Abg. Ha a s- Mainz: Endlich tommts heraus!) Die Regierung solle das Gesetz noch einmal zurückziehen und weiter durcharbeiten.

zwei Stimmen angenommen, wonach also die Wahl­handlung um 12 Uhr Vormittags beginnt und 8 Uhr Abends geschlossen wird. Auf Antrag des Abg. Gut­fleisch werden Artikel 27 bis 59 der Vorlage en bloc debattiert und angenommen, mit Ausnahme des Art: 46 ( Stichwahl) der danach ebenfalls angenommen wird. Artikel 60 bis 62 werden auch angenommen. Damit ist die erste Lesung der Wahlvor Nächste Sigung Dienstag 9 Uhr. lage beendet. Tagesordnung: Pfandbrief- Bankgesez, Sparkassengesetz, Wohnungsgesetz.

Abg. Erk( nl.) spricht sich für die Wahlpflicht aus. Abg. Haas- Darmstadt kann sich mit dem Vor­schlag Weidners nicht befreunden. Die Vorlage zurück ziehen, das bedeute auch auf Seiten der Kammer eine Schwäche. Man solle aber auch nicht der idealen An­sicht des Abg. Gutfleisch sein, der deshalb gegen die Wahlpflicht stimme. Wenn man andere öffentliche Pflichten betrachte, so bestände ja auch bei ihnen in verschiedener Weise ein Zwang. Er freue fich jeden falls, daß die Wahlpflicht in diesem Hause teine prinzi­piellen Gegner gefunden. In Braunschweig, wo die Wahlpflicht bestehe, hätte sie gute Resultate ergeben. Wer nicht erscheine, habe dort 10 Mr. zu bezahlen. Nur 10 Proz, seien nicht erschienen, von denen der größte Teil aus triftigen Gründen entschuldigt war. Er wolle freilich damit die Geldstrafe nicht empfehlen. Als Strafe fäme aber z. B. in Betracht, daß Derjenige, der sein Wahlrecht nicht ausübe, bei der nächsten Wahl nicht mitstimmen dürfe. Er hoffe, daß die Wahlpflicht eingeführt werde, schon im Interesse der ganzen Vor­lage, weil viele Abgeordnete von diesem Punkte ihre Stellung zur Vorlage abhängig machten.

Ministerialdirektor Weber: In Braunschweig lägen die Verhältnisse durchaus anders, wie hier. Dort herrsche das indirekte Wahlrecht und die Wahlpflicht gelte für die Wahlmänner aber nicht für die Urwähler.

Abg. Molthan fürchtet, daß der Vorschlag des Abg. Haas das Gegenteil erreiche von dem, was er damit wolle.

Bum Tode König Alberts.

Aus allen Weltgegenden kommen Worte des Trostes und der Teilnahme, um der schwergeprüften Königin Carola und den übrigen Mitgliedern des sächsischen Herrscherhauses über die ersten Tage des tiefsten Schmerzes hinwegzuhelfeu, soweit menschliches Gefühl dies überhaupt vermag. Wir laffen hier folgende Meldungen folgen: Der sächsische Hof legt auf 24 Wochen Trauer an. Der leste Regie rungsaft des Königs Albert war, wie wir gestern mel­deten, die Uebertragung der Regierungsgeschäfte auf den Prinzen Georg. Ueber die Vorgänge am Sterbe­bett hören wir noch: Als der König verschieden war, beugte sich König Georg über seinen entschlafenen Bruder und drückte einen Kuß auf dessen Stirn. Ueber die Bei­segung des Königs sind bereits folgende Bestimmungen ge­troffen: Gestern Abend 10 Uhr wurde die Leiche den Be­amten und Dienern nochmals gezeigt. Ueber Nacht ist dann der Tote in dem schwarz ausgeschlagenen, roten Salon des Schlosses aufgebahrt worden. Heute Samstag Mittag hat Kardinal Kopp die Einsegnung vorgenommen und eine kurze Trauerfeier abgehalten. Um 3 Uhr ward der Sarg nach dem Bahnhof übergeführt und mittelst Extrazuges nach Dresden gebracht, wo er um 9 Uhr 5 Minuten Abends eintrifft. Je vier Kürassieroffiziere hielten bei dem Toten die Leichenwache. Die Beisezung findet Montag Abend 9 Uhr in Dresden statt. König Georg und die Königin­Wittive Karola treffen heute Abend mit der Leiche König Albe. ts in Dresden ein.

Abg. Pitthan spricht sich für die Wahlpflicht aus und zugleich für den Antrag David auf Beseitigung der Steuerrückstandsklausel, und daß die Wahl so gelegt werden möchte, daß Jeder ohne Nachteil an ihr teilnehmen könne.

Abg. Köhler Langsdorf will, daß die Bestrafung, wenn einer sich der Wahl enthalte, auch öffentlich be­tannt gemacht werde.

Darauf wird Artikel 9 a( Wahlpflicht) mit 29 gegen 11 Stimmen angenommen.

Geh. Staatsrat v. Krug erklärt, daß die Regierung gemäß ihren bisherigen Ausführungen feinen Anlaß habe, sich an der Beratung über die Details der ein­zelnen Unterartikel zu Art. 9 zu beteiligen. Der Abg. Dr. Gutfleisch beantragt, daß bei zweifelhaften Artikeln vorerst nur das Stimmverhältnis festgestellt werde und erst am Ende der ersten Lesung, welche Artikel als integrirender Bestandteil der Verfassung anzusehen seien. Der Antrag wird angenommen und nun danach verfahren. Für Art. 9b( Strafe für den Nicht wählen den) stimmen 22 gegen 17 Ab­geordnete. Für Artifel 9 c, d, e, f stimmen 30 Ab­geordnete, 10 dagegen. Dann wird Art. Po. 11 ( Steuerklausel) mit allen gegen 4 abgelehnt. Der Antrag der Abgeorgneten Reinhard und Leun hierzu wird einstimmig angenommen. Art. 10 bis 13 der Vorlage werden ohne Debatte angenommen.

Anordnungen des Kaisers.

eignet, gelan

offrierte Bre Man b

Miniten ger

affen, billiger

Menge vorh

weniger zur

wichtig fein wingt, ihr Berte nicht

Frieden als weiser korrekter Bandesherr sein Königreich zu hoher Blüthe gebracht. Reich gesegnet war sein Alter. Bei allen Patrioten galt es als eine lieb ge­wordene Vorstellung, daß diesem erwürdigen Könige die gleiche Lebensdauer beschieden sein möchte, wie seinem Waffenbruder Kaiser Wilhelm dem Großen. Be­wegten Herzens trauert der Kaiser um den väterlichen Freund, die Nation um einen Helden und König, in dem sie große Erinnerungen ihrer Geschichte verkörpert.

Der Kaiser befahl in einem Telegramm an das Marine­fabinett, die Schiffe der Marine anzuweiseu, anläßlich des Todes König Alberts die Flaggen Halbstock zu setzen. Ferner soll Tauer anlegen das Offiziertorps des Panzerschiffes " Sachsen" und derjenigen Landregimenter, deren Chef König Albert gewesen.

Der Antrag der Minorität des Ausschusses zu Art. 14( Wählbarkeit der Beamten) wird mit 26 gegen 11 St. angenommen, wonach der Wort­laut des seitherigen Art. 15 des Wahlgesetzes bestehen bleiben soll. Art. 15 bis 25 der Vorlage werden ohne Debatte angenommen.

Der für heute Samstag festgesette Besuch des Kaiser= paares in Düsseldorf ist definitiv abgesagt worden. lof

Das Militärwochenblatt" schreibt: In Sibyllenort auf schlesischer Erde, wo der greise König Albert Er holung suchte, hat sein tapferes deutsches Herz aufge­hört zu schlagen. Jeder Zoll ein König, jeder Zoll ein Soldat, war er der treue, väterliche Freund des obersten Kriegsherrn... Ein wahrer König, deutsch bis ins Mark, ein treuer Freund und Verbündeter unseres kaiserlichen Herrn, so wird er fortleben in der Geschichte. Der Temps" schreibt: Man kann sagen, daß König Albert der wertvollste Beistand der deutschen Reichsidee nach innen wie außen war, und daß das österreichisch- deutsche Bündnis von 1879, dieses politische Meisterwerk, in hohem Maße durch den Einfluß König Alberts auf seinen Jugendfreund Kaiser Franz Joseph gefördert wurde.

Außer dem deutschen Kaiser, dem Reichskanzler Grafen Bülow, einer Abordnung des Bundesrats, werden sich auch sehr viele fremde Fürstlichkeiten zu der Beisegungsfeier nach Dresden begeben Ferner werden Ab­ordnungen aller Regimenter, zu denen König Albert in näheren Beziehungen gestanden, eintreffen.

Bet Art. 26( Wahlhandlung) ergreift Abg. Dr. David das Wort zu seinem Antrag, der will, daß die Wahlhandlung am Sonntag vor sich gehe, und zu seinem Eventualantrag, der dahin geht, daß, wenn jein Antrag nicht angenommen werde, dann die Wahl­handlung in die Zeit von 12 Uhr Mittags bis 8 Uhr abends berlegt werde. Der Redner fragt die Regier­ung, welchen Grund sie eigentlich habe, die Ausübung des Wahlrechts, indem sie die Wahl auf die Zeit von 10 Uhr Vormittags bis 6 Uhr Nachmittags lege, zu

erschweren.

Allgemeine Armeetraner.

Da König Albert preußischer General- Feldmarschall war, wird eine allgemeine Armeetrauer angeordnet werden. Bei dem 2. Garde- Ulanen- Regiment in Berlin und bei dem 10. Dragoner- Regiment in Allenstein wird diese Trauer länger als bei den übrigen Truppenteilen dauern, da König Albert Chef dieser beiden Regimenter war. König Albert war auch russischer General- Feldmarschall und es ist daher auch eine Deputation der russischen Armee in der sächsischen Hauptstadt zu erwarten.

Staatsminister Rothe: Um der Gleichförmigkeit willen mit der Reichstagswahl habe die Regierung dieselbe Zeit für die Landtagswahl festgesetzt, und eben­so mit Rücksicht auf die Wahlkommission. Abg. Bähr: Gerade der David'sche Antrag( Wahl bon 12 bis 8 Uhr) nehme Rücksicht auf die Wahl­fommission.

Abg. Ulrich spricht sich im gleichen Sinne aus, darauf wird der Eventualantrag David mit allen gegen

In Berlin ist aus Anlaß des Ablebens des Königs an vielen Stellen Trauerschmuck angelegt worden. Eine S.nderausgabe des Armee- Berordnungsblattes" veröffentlicht einen

Armeebefehl des Kaisers

Giessener Cagesneuigkeiten.

* Das Promenadenkonzert findet morgen in der Ostanlage 11,30 Uhr mit folgendem Programm statt. 1. Ouverture" Stradella" Flotow. 2. Einleitung zur Oper Loreley" Bruch. 3. Die Schönen von Valencia" Walzer Mowena. 4. Finale aus der Oper " Lohengrin" Wagner.

morgen 1

wünschen guten Erfol

St. Die bem Landes lichen Betr Geffen befta

Interpellati Sweiten Aa mittelung fundheitspfl fowohl feite faffe geid

hat bezügl

bon einer

die Merzte

bon einer

Entfernung ortes der Honorierun faglich nicht Bant für Reichsanz." bis zum

31

für Handel

Kaffe der F

in Frankfur

werden. N

Sonntag, den 6. Juli, wird die 50 Musiker starke Kapelle des Badischen Leibgrenadier­Regiments aus Karlsruhe, unter Direktion des Königl. Musikdirektors Adolf Boettge zwei außer gewöhnliche Konzerte in

anstalten. Die

Steins- Garten ber­Kapelle stellt sich bekanntlich für ihre Konzerte die Aufgabe, ein planmäßiges, gruppiertes Stück Musikgeschichte zu bieten. Diesmal bringt das Programm Nationalmusik aus aller Herren Länder mit Benüßung der erforderlichen, eigens hierfür fonstruierten Instrumente. Näheres folgt.

auch diesmal die Gießener Buchdruckergehilfen den Johannisfest. Wie in früheren Jahren, so werden Namenstag ihres Altmeisters Johannes Gutenberg in würdiger Weise begehen. Das Fest findet Sonntag, 29. Juni statt. Morgens um 10 yr wird ein Spazier gang nach Tectors Terrasse mit anschließendem Früh schoppen gemacht. Das Festessen findet um 1 Uhr im ,, Gambrinus" statt. Um 3 Uhr beginnen die Festlich­keiten auf der Liebigshöhe. Konzert, mannigfache Spiele und Tanz werden für einen animirten Verlauf der Feier sorgen.

Das nach Gottes unerforschlichem Ratschluß erfolgte Ab­leben Sr. Majestät des Königs Albert von Sachsen hat Mein Haus, meine Armee mich aus tiefste erschüttert. Mein Haus, meine Armee und unser ganzes Vaterland haben einen schweren Verlust erlitten und allero.ten werden die Herzen, die Empfindung für Deutschlands Glanz und Größe haben, mit mir in für Deutschlands Glanz und Größe haben, mit mir in tiefster Trauer den Heimgang dieses heldenhaften deutschen Fürsten beklagen. Mit ihm ging der legte jener mit dem Großkreuz des Eisernen Kreuzes ge­schmückten Heerführer dahin, die an der Sp.ße der deutschen Armee unter meinem in Gott ruhenden Herrn Großvater uns den unvergänglichen Siegeslorbeer erfämpften. Großvater uns den unvergänglichen Sieges lorbeer erfämpften. Im Gedächtnis des Volkes wird der Held von St. Privat, der Führer der Maasarmee foitieben, solange deutsche Herzen schlagen. Schwer aber lastet in Sonderheit auf der Armee, die mit hoher Verehrung und stolzem Vertrauen auf den bewährten und ruhmgekrönten Feldherrn blickte, das Es wird ihr ein tief= Bewußtsein seines Verlustes. empfundenes Bedürfnis sein, auch ein äußeres Trauerzeichen anlegen zu dürfen, nnd ich bestimme hierdurch: 1) Sämtliche Offiziere der Armee legen auf vierzehn Tage Trauer an. 2) Bei den 2. Gardeulanen und den 10. Dragonern währt die Trauer drei Wochen. 3) An den Beischungsfeierlichkeiten nehmen Abordnungen der genannten beiden Regimenter teil, bestehend aus dem Kommandeur, einem Stabsoffizier, einem Rittmeister, zwei Leutnants, einem Wachtmeister, einem Unteroffizier und einem Gemeinen.

Lassen wir nun bernehmen, welche Teilnahme das Hinscheiden dieses edlen Herrn im Volte auch über die deutschen Grenzen hinaus erweckt hat:

r Das Philosophenwaldfest zur Feier des 1000ften Studenten wird am Donnerstag, 3. Juli stattfinden. Näheres in nächster Nummer.

v. Der Veteranen- Verein unternimmt morgen früh 3/49 mit, feldmarschmäßigen Gepäc" einen Familien­ausflug nach dem Altenberg.

* Der akademische Gesangverein hält am Montag abend gelegentlich der Probe eine ordentliche Haupt versammlung ab, wobei auch Vorstandswahl statt findet.

Der Reichs- Anz." widmet dem verstorbenen König Albert einen Nachruf in dem es heißt: König Albert gehört für immer zu den heroischen Gestalten die am Eingange der durch ihr Wirken heraufgeführten neuen Epoche des deutschen Lebens stehen. Als einer der be­rühmtesten Führer des großen Krieges hat der fönig­liche Generelfeldmarschall seinen Namen mit den Er­folgen verknüpft, die zu den schönsten Waffenthaten des einigen Deutschlands gehören. Nicht minder hat er im

der Firma de mittel zu fei Schuldscheine Handel und der Filiale Frankfurt a. eingelöst we

*

bollen Frü Kleine die V

Sträucher

in der Abfid

ein paar T

maßen also

zeugen doch welche man bielfad nu

Die W

ung des fladtif Dienot öffentlich verbun

Arbeitsbes Dienststunden au zur Einsicht of

r Der Wohlthätigkeitsverein Contentia veranstaltet morgen eine Waldpartie nach der 2. Schneiſe links find bis zum ge Licherstraße. Nachmittags um 3 Uhr seht sich der Zug fit 14 Tage. mit Mufik vom Kronprinz" aus in Bewegung. Wenn das Wetter und das muß man bei den heutigen Wettererfahrungen befürchten ungünstig ist, findet gemütliches Beisammensein mit Musif in Steins Garten statt.

-

-

A Sommerfeste. Auf der Liebigshöhe feiert der Musikverein Gießen morgen nachmittag ein Auf großes Sommerfest mit Boltsbfluftigung. der schönen Aussicht begeht der Fechtverein Hess. Waisenschuß ein großes Sommerfest mit Regiments musit.

-

-

"

-

eine

A Staats- Neubauten. Bekanntlich soll auch unsere chirurgische und Augenklinik in neuen zeitgemäßen Gebäuden untergebracht werden. Die projektierten neuen Gebäude sollen zu stehen kommen in dem Quadrat zwischen Frankfurter­straße und der schönen Aussicht einerseits und der Klini straße und der neuangelegt werdenden Zufuhrstraße"( zwischen Boström- und Rusagschem Grundstücke) den Herren, denen die in diesent Komplex gelegenen Grundstücke gehören, ist- gleich viel ob es Ackerland oder Gartengelände war gleich niedrige Summe pro m. vom Fistus geboten. Natürlich konnten die betr. Besizer das unzureichende G bot nicht annehmen. Um nun den Bau der neuen Klinifer auf dem in Aussicht genommenen Gelände dennoch durch sezen, ist die Tagfahrt zur Enteignung der für de Alinits- Neubauten chirurgische und Augenflinit, sowie die Veterinäranstalt erforderlichen Grundstücke auf Mit­woch, den 9. Juli festgeseßt. Für die genannten Neu bauten gelangen noch ca. 30 000 m incl. der Gabriel'schen Hofraithe an der Klinifstraße zur Enteignung, während f die neue Veterinär- Anstalt das an der Staatsbahn liegende Gelände von ca. 20 000 m erworben werden sollen. Auf den Ausgang der Enteignung ist man sehr gespannt, zuma das für die Klinitsneubauten in Frage tommende Gelände zu der schönsten, ruhigsten und gesündesten Lage der Stadt) gehört was ja auch die zahlreichen in jüngster Zeit in sudlichen Stadtteil erbauten Billen beweisen- und ferner für die Nachbargrundstücke, die nicht so günstig liegen, wesentlich höhere Preise, wie die den obengenannten Eigen tümern offerierten, erzielt wurden. Auch das Gelände für die Veterinäranstalt, welches als ein größerer zusammen hängender Komplex direkt an der Bahn liegt und sich in folgedessen für die verschiedenartigsten Zwecke vorzüglich

G

1212

arb

C

Offerire

allen Sorten

Brinz S

aschech

ཉི

Offene

Bejucht.

Gin brave

ingeres, br

Das eb. zu Haufe

angenehme,

Be ab