Ausgabe 
12.9.1902 Erstes Blatt
 
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Ungarn wird schon die Reihe kommen, jezt muß es gegen die Serben gehen. Der Sohn des Advokaten Italcfics, Abiturient am hiesigen Gymnasium wurde heute verhaftet. Der Redakteur der Hrvatsko Pravo, Persics, wurde nach abgeschlossener polizeilicher Untersuchung der Staatsanwalt­schaft eingeliefert. Unter den bisher in Untersuchung Ge­zogenen erschien der Führer der Christlich- Sozialen Arbeiter­Partei, Strovatka am meisten kompromittiert.

Zweitens ist darauf hinzuweisen, daß die Hypotheken­bank, ebenso wie die Reichsbank, von Beamten ver­waltet wird, die die Rechte und Pflichten der un­mittelbaren Staatsbeamten haben, deren Besoldungen, Veionen und Reliktenversorgungsgelder aber aus dem Ertrag des Institutes zu bestreiten sind. Eine andere Bestimmung des Reichsbankgesezes, wonach das Reich gewisse Teile des Reingewinnes, den die Zentralnotenbank erzielt, vorweg erhält, ist dagegen in analoger Weise in das hessische Hypothekenbankgesetz nicht übergegangen. Eine dritte und legte Bestimmung des Gesetzentwurfes hat, wie uns scheint mit sehr guten Gründen, die Billigung des Parlamentes nicht ge­funden. In einem Zusage zum ursprünglichen Geſetz= entwurf, den das Ministerium Gnauth nachträglich in Vorschlag brachte, war vorgesehen, daß sämtliche Staats­und Gemeindebehörden und Beamten verpflichtet seten, dem Vorstande der Bank oder den in seinem Auftrag handelnden Personen jede Auskunft über die persön­lichen und wirtschaftlichen Verhältnisse der Darlehns­nehmer über die Beschaffenheit und Belastung der zum Unterpfand angebotenen Grundstücke und über sonstige den Geschäftskreis der Bank berührende Verhältnisse zu

Wien, 11. Sept. Behufs direkter Verbindung zwischen Produzenten und Konsumenten wurde heute eine Fischbörse, die erste in Desterreich, ins Leben gerufen und eröffnet. Zahlreiche Produzenten und Konsumenten aus allen Teilen Desterreichs, Deutsch­lands und Rumäniens meldeten ihren Beitritt an.

erteilen. Diese etwas drakonisch konstruierte Auskunfts­pflicht, die zudem nur im Disziplinarwege hätte er zwungen werden können, ging der Kommission der zweiten Kammer zu weit. Man strich dort die Aus­funftspflicht über die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse der Darlehnsnehmer" und ließ nur diejenige über die Beschaffenheit, Wert und Belastung der zum Unterpfand angebotenen Grundstücke bestehen. Wir sind mit der Parlamentskommission der Ansicht, daß dies genügen muß.

eine genaue Bodenkenntnis weit wichtiger für ihn sei, als dies gegenwärtig anerkannt würde.

Prag, 11. Sept. Große Erregung unter den Deutschen rust eine Meldung des Narodny Listi hervor, daß sich der Prager Stadtrat, um dem fortwährenden Zufluß von tschechischen Kindern an deutschen Schulen zu steuern, zu einer außerordentlichen Maßnahme ver­anlaßt gesehen hat. Um heutigen Tage, an welchem die Schul- Einschreibungen für Volks- und Bürgerschulen beginnen, wurde ein Delegirter des Prager Stadtrates ernannt, um darüber zu wachen, daß diejenigen Kinder, welche infolge sprachlicher Schwierigkeiten dem Unterricht nicht folgen können, von der Einschreibung zurückge­wiesen werden.

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** Ordensverleihungen. Der Großherzog verlieh zum 12. September das Komturkreuz 2. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen: dem Obersten von Dewi, Kommandeur des Infanterie­Regiments Kaiser Wilhelm( 2. Großh. Hess.) Nr. 116; das Ehrenkreuz desselben Ordens: dem Oberstleutnant 3. D. von Alvensleben, Kommandeur des Land­wehrbezirks Erbach und dem Oberstabsarzt Dr. Bruno, Regimentsarzt des 1. Großh. Feld- Artillerie- Regiments Nr. 25( Großh. Artillerie- Corps); das Ritterkreuz 1. Klasse desselben Ordens: dem Major z. D. von Branconi, Bezirksoffizier beim Landwehrbezirk Darmstadt, dem Oberstabsarzt Dr. Gröbenschüß, Regimentsarzt des Inf.- Leib= Regts. Großherzogin ( 3. Großh Heſſ.) Nr. 117, dem Oberstabsarzt Dr. Braune, Regimentsarzt des 1. Großh. Dragoner Regiments( Garde- Dragoner- Regiments) Nr. 23, dem Hauptmann Hoos, Kompagniechef im Inf.- Regt. Kaiser Wilhelm( 2. Großh. Hess.) Nr. 116, dem Haupt­mann Cotta, Kompagniechef im 4. Großh. Infanterie Regiment( Prinz Karl) Nr. 118 und dem Haupt­mann der Landwehr- Infanterie 2. Aufgebots Best, im Landwehrbezirk Worms; das Ritterkreuz 2. Klasse desselben Ordens: dem Oberleutnant Becker, im In­fanterie- Regiment Kaiser Wilhelm( 2. Großh. Hess.) Nr. 116 und dem Oberroßarzt Höhnke, beim 1. Grozh Dragoner- Regiment( Garde- Dragoner Rgt.) Nr. 23; die Krone zum Silbernen Kreuz mit Schwertern des­selben Ordens: dem Vicewachtmeister van B a ſt huis en in demselben Regiment; das Silberne Kreuz mit der Krone desselben Ordens: dem Bezirksfeldwebel Gölz, beim Landwehrbezirk E: bach; das Silberne Kreuz des­selben Ordens: dem Feldwebel Rasner, im 4. Großh. Inf.- Rgt.( Prinz Karl) Nr. 118, dem Bezirksfeldwebel Badersbach, beim Landwehrbezirk Worms, dem Bezirksfeldwebel Seipel, beim Landwehrbezirk I Darmstadt, dem Wachtmeister Stressel, im 1. Großh.ungen borger Drag.- Rgt.( Garde- Drag.- Rgt.) Nr. 23 und dem Wacht­meister& ttner, im 2. Großh. Feldart.- Rgt. Nr. 61; das Allgemeine Ehrenzeichen: dem Sergeanten Buß, im 1. Großh. Drag.- Rgt.( Garde- Drag.- Rgt.) Nr. 23 und dem Sergeanten Scharf, im 2. Großh. Feldart.­Rgt. Nr. 61.

Zur Kongregationsbewegung in Frankreich. In La Ferriere berief der Bürgermeister den Gemeinde­rat zusammen und protestierte gegen den Beschluß des Präfekten betreffend Verweltlichung der Ordensschulen. Der Bürgermeister ließ alsdann eine Gedenktafel für die ausscheidende Oberin, welche 34 Jahre hindurch der Schule vorgestanden hatte, an der Front des Gemeindehauses anbringen. Die Fahne an dem Ge­meindehause wurde zum Zeichen der Trauer halbmast gehißt. Die gesamte Bevölkerung begleitete die Schwestern nach dem Schloß des Herrn Mareuil, wo sie beabsichtigen, eine Kinderbewahranstalt zu gründen.

Mit diesen Erörterungen sind wir am Schluſſe unseres Artikels. Wir können an dieser Stelle nur wiederholen, daß das hessische Hypothekenbankgesetz ein gesetzgeberischer Versuch von hoher grundsäglicher Be­deutung ist. Esist hier die Lösung eines Problems mit ungewöhnlicher Originalität in Angriff genommen. Na­mentlich die Verbindung der Hypothekenbank mit den Spar­tassen ist ein Experiment eigentümlichster Art. Da die kon furrenz das wirtschaftliche Leben befruchtet und belebt das ist ein nationalökonomischer Grundsatz, der sich stets bewährt hat so wird man in hohem Grade gespannt sein dürfen, wie der Wettbewerb der staatlich geleiteten hessischen Hypothekenbank mit den großen Privatgesellschaften, die in Hessen arbeiten, ausläuft. Entscheidend für den Erfolg ist nicht zuletzt die Per­sonenfrage. Gelingt es, an die Spitze der neuen An­stalt geschäftsgewandte und weitblickende Personen, die einen hinreichenden Ueberblick über den Grundstücks­markt des Landes besißen und keine juristischen Scheu­flappen sich vorbinden, zu stellen, so wird der Staats­organismus um eine Einrichtung bereichert werden, die sich nach vielen volkswirtschaftlichen Richtungen als wohlthätig erweist.

Hoffen wir, daß die praktische Durchführung der trefflichen gesetzgeberischen Pläne in die Hände von

Personen gelegt wird, die dieſer ſehr schwierigen

und verantwortungsvollen Aufgabe gewachsen sind.

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Politische Nachrichten.

Da die vollständige Räumung der Insel Martinique den Ruin der ganzen Kolonie bedeuten würde, so haben die Vertreter der Insel beim Minister beantragt, die Räumung fakultativ vorzunehmen, damit diejenigen Bewohner, welche einer Gefahr nicht ausgesetzt sind, zurückbleiben können.

Rom, 12. September. In vatikanischen Kreisen wird es sehr bemerkt, daß bei dem letzten Empfang französischer Pilger weder die Adresse der letzteren noch die Antwort des Papstes verlesen wurde. Beides unter­blieb, um dem Papst die sonst notwendige Stellung nahme gegen die Kirchen- Politik des Kabinets Combes zu ersparen.

Darmstadt. Das Gerücht von dem Rücktritt des Staatsministers Rothe nimmt immer inten­sibere Gestalt an, für ebenso sicher gilt der Rücktritt des Geheimerats Emmerling. In eingeweihten Kreisen wird als Nachfolger Rothes auch Herr Ministerialrat Braun ge­nannt, während Ministerialrat Weber, der Schwager Rothes, den Posten Emmerlings einnehmen soll.

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** Auf dem Pferdemarkt am Mittwoch hat ein Pferdehändler aus St. ein Paar Pferde zweimal verkauft, und sich von beiden Käufern das Draufgeld geben lassen. Anzeige ist erhoben worden.

** Die zehn ersten Hauptgewinne des Gießener Pferdemarkt- Lotterie sind bezügl. der Ortschaften, wie folgt verteilt:

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1. Gewinn( 3914) und 2. Gewinn( 14563) nach Gießen; 3. Gewinn( 13595) nach Alzey; 4. Gewinn ( 3911) nach Gießen; 5. Gewinn( 17513) nach) Salz­böden; 6. Gewinn( 2093) nach Geißnidda; 7. Gewinn 10080) nach Griedel und 8.( 13041), 9.( 4 845) und 10. Gewinn( 9 261) nach Gießen. Bemerkenswert ist, daß unter die Lose, welche der Kellner Adam im Gasthaus zum Löwen verkauft hat, der 1. und der 4. Gewinn entfallen sind. Den ersten Gewinn hat Herr Metzgermeister Hillgart am Kreuzplatz und den 4. Ge­winn ein Student.

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** Einjähriger Dienst der Lehrer. Durch die ge­samte deutsche Lehrerschaft geht seit etwa zwei Jahren das Bestreben, die jungen Volksschullehrer zur Ableistung ihrer Militärdienstpflicht als Einjährig Freiwillige" zu veranlassen. Die nächste Vertreter­versammlung des Hessischen Landeslehrervereins, die am 1. Oktober in Mainz tagt, wird sich nun mit der Gründung einer Darlehnskasse zu beschäftigen haben, die auch unbemittelten jungen Lehrern die Ab­leistung des einjährig- freiwilligen Dienstjahres ermög lichen soll. Der Grundstock der Kasse soll aus frei willigen Beiträgen der Hessischen Lehrerschaft gebildet werden. Die gesammelte Summe soll später als Backes- Stiftung eventuell anderen Zwecken dienst bar gemacht werden. In Bayern besteht eine derartige Darlehnskasse schon seit einigen Jahren.- Seiten des Bezirkslehrervereins Offenbach ist bei der Ver Hessischen Landeslehrerverein veranlassen soll, bei der treterversammlung ein Antrag eingelaufen, der de gesetzgebenden Faktoren dahin vorstellig zu werden, das der Artikel 3 des Volksschulgesetes dahin abge ändert wird, daß die gesetzliche größte Schüler zahl einer Volksschulklasse 50 beträgt.

Genossenschaftswesen künstlicher Dünger - und unsere Landwirtschaft. Auf der Generalversammlung des Landwirtschaftlichen Hauptvereins für Waldeck und Pyrmont, welche am letzten Sonntag in Sachsenhausen( Waldeck) stattfand, führte der Präsident Herr Landesdirektor von Saldern u. a. an: Die letzten zwei Jahrzehnte hätten der Kultur eine merkliche Hebung gebracht. So seien die Aecker an Taywert allgemein gestiegen, welcher Umstand wohl den Vertoppelungen zu danken sei, besondere Sorgfalt habe man auf die Ver­besserung der Verkehrswege verwandt und die Hypotheken­verhältnisse hätten mit Hilfe der Kreissparkassen gleichfalls eine anerkennenswerte Besserung erfahren. Im ferneren sei durch den Zusammenschluß der waideckschen Landwirte zu Kreisvereinen und Genossenschaften ein großer Hebel geschaffen, fördernd auf die Kultur einzuwirken. Bei­spielsweise stehe unser Waldeck mit seinen 62 Genossenschaften an der Spize aller Staaten und gerade durch diese Quellen sei dem Lande schon viel Segen zugeflossen. Unter allge­meiner Spannung hielt nachdem der Direktor der landwirt­schaftlichen Versuchsstation Herr Dr. Haselhoff- Mar­burg einen lichtvollen, allgemein interessierenden Vortrag über die Anwendung fünstlicher Dünger. Als rein stickstoffhaltige Düngemittel bezeichnet derselbe Chilisal­peter und schwefelsaures Ammoniat, wovon ersteres bei der Frühjahrsbestellung, letzteres dagegen hauptsächlich für die Winterfrucht Verwendung finden soll. Gute, leichtlösliche Phosphorsäure sei besonders da angebracht, wo Pflanzen im Anfang vorwärts kommen und in ihrer Reise beschleunigt werden sollen. Bei Thomasschlackenmehl empfehle sich das Auestreuen möglichst im Herbst, wobei sichere und gute Re­fultate zu erwarten stehen, während bei Wiesen die Düngung möglichst im Februar geschehen soll. Als eines der ältesten Düngemittel wäre wohl das Knochenmehl zu bezeichnen, welches indessen in seiner Wertschäßung leider sehr zurück­gegangen ist, weil es in reichlich falkhaltigem Boden seine Wirkung oft verfehlte. Für Kartoffeln und Rüben sei eine Düngung mit Kali besonders am Plaze. Herr Dr. Hasel­hoff resümiert seine praktischen Beobachtungen schließlich dahin, zum Zwecke der rationellen Hebung des Bodens nicht allein das Augenmerk besonders auf eine ausgiebige Ruzanwendung

Berlin, 12. Sept. Gestern Abend fanden in Berlin und den Vororten 17 von den Sozialdemokraten einberufene Versammlungen statt, die sämtlich stark besucht waren. In denselben wurde gegen die hohen Fleischpreise pro testiert. Mehrfach mußten die Säle wegen Ueberfüllung polizeilich abgesperrt werden. In sämtlichen Versammlungen gelangte eine gleichlautende Resolution zur Annahme, in der die Aufhebung der Grenzsperre unter Anwendung hinreichen der sanitärer Kontrol Maßregeln gefordert wird. Zugleich wird gegen die in dem neuen Zolltarif- Entwurf geplante Erhöhung der Viehzölle, durch welche die Fleischnot auf die äußerste Spike getrieben werden müßte, protestiert.

Berlin, 12. Sept. Wie der Vossischen Zeitung bon glaubwürdiger Seite mitgeteilt wird, ist gestern Nachmittag der Burengeneral Christian Dewet in der Privat- Klinik des Geheimrat von Bergmann eingetroffen und Abends um 6 Uhr operirt worden. Es handelt sich um die Entfernung einer Kugel. Dewet sah wohl aus und erstieg ohne Hilfe die Treppe.

Zur Beseitigung der Fleischnot. Nach einem Telegramm des Rheinischen Kourier aus München findet seit einigen Tagen zwischen den verbündeten Regierungen ein Gedanken- Austausch statt, um eventuell eine gleichartige Erledigung der zahlreichen Petitionen betreffend die Fleischnot herbeizuführen. Schon jetzt fann berichtet werden, daß die Oeffnung der Grenzen für die Vieheinfuhr vorläufig ausgeschlossen ist.

Aus Agram wird depeschiert: Von den neu vorge­nommenen Verhaftungen hat die des Präsidenten der Handels­tammer Rontal das größte Aufsehen hervorgerufen. Man erfährt jetzt, daß sie infolge gravierender Aussagen von Teil­nehmern an den Excessen erfolgte. Diese Leute hätten Kontak als Führer der Ausschreitungen bezeichnet. Außerdem wird ihm zur Last gelegt, daß er auf die Aeußerung des gleich falls verhafteten Schriftstellers Radics, der zu Demon­strationen gegen Ungarn aufgefordert hatte, gesagt habe: An

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J. Konzert in Steins Garten. Gestern Abend ver anstaltete in Steins Garten die hiesige Feuerweh Kapelle ein Konzert. Dasselbe war infolge des schlechten Wetters minimal besucht. Kurz nach Beginn der Vot träge mußten die Besucher des eintretenden Regens wegen den Garten räumen, um unter der Estrade den Rest des reichhaltigen Programms zu genießen. Die Aussichten, das angekündigte Brillant- Feuerwerk zu sehen, schwanden bei neu eintretendem Regen und so noch vor der angesetzten Zeit seine Erledigung. fand wohl oder übel dieser Schlußeffekt des Abends ** Besitzwechsel. Herr Caspar Heinzerling ver faufte heute seine am Schiffenbergerweg gelegene Wirtschaft an Herrn C. List aus Lauterbach.

des Stallmistes zu richten, sondern ganz besonderes Gewicht auf eine intensive Bodenbearbeitung zu legen. Namentlich auf letterem Gebiete seien noch große Aufgaben zu lösen, indem hier die Unkenntnis leider vorherrsche und sich des halb eine lohnende Bewirtschaftung nur langsam Bahn zu brechen vermöge. Im Verlauf der Diskussion ist besonders der Vorschlag des Herrn Generalsekretärs Schreiber- Arolsen erwähnenswert, auf jeder Feldflur Düngungsversuche anzu­stellen, um so zu erforschen, welche Mittel zu einer lohnen­den Bearbeitung am geeignetsten erscheinen. Besonders der kleine Landwirt solle sich dies nicht verdrießen lassen, indem

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g. Hattenrod, 10. September. In dem Jagdbezitimme von 80 des Herrn Balser- Gießen wurde dieser Tage ein 0000 ME. au Die Ergebnisse desselben machte er noch

größeres Jagen abgehalten.

an Hasen, Rehen und Hühnern war recht gut.

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