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5.8.1902 Erstes Blatt
 
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wurden. Die Polizei schritt ein und nahm zahlreiche Verhaftungen vor.- In Chamond fand ein Protest­meeting statt dem 2000 Katholiken beiwohnten. Ne­publikaner drangen in die Straße, in welcher das Versammlungslokal liegt und es fam zu einem Hand­gemenge mit den Klerikalen, wobei vier Personen ver­letzt und ebenfalls mehrere Verhaftungen vorgenommen

wurden.

Paris. Der Präsident der Republik hat drei Er­lasse unterzeichnet, welche sich auf 237 in 32 Departe­ments belegene Niederlassungen beziehen. Wenn man dazu die 26 Niederlassungen im Seine- und die 61 im Rhonedepartement hinzufügt, welche durch zwei frühere Erlasse geschlossen worden sind, ergiebt sich, daß sich im Ganzen 324 Niederlassungen nicht mit dem Gesetz ab­gefunden haben.

Berlin, 5. Aug. Aus Paris wird depeschiert: In der Bretagne und besonders im Departement Finistère, wo die bäurische Bevölkerung seit zwei Wochen die geistlichen Schulen bewacht und Barrikaden aufgeführt hat, erwartete man gestern die Schließung der Anstalt. In Landerneau war seit 2 Uhr früh alles auf den Beinen. Adlige und Bauern hielten den Platz vor dem Stift von St. Julien besetzt. In Lesnereau sind 1200 Personen mit Heugabeln bewaffnet angerückt. Die Straße nach St. Menn ist verbarrikadiert. Die Schließung erfolgte gestern nicht, da in den Dörfern Markttag ist. In Brest stehen 3 Kompagnien In­fanterie und 2 Kompagnien Kolonial- Truppen zuc Abfahrt in die Dörfer bereit.

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-Aus Sidney wird vom 4. Aug. gemeldet, daß daselbst große Aufregung über die Entdeckung eines neuen Standals, veranlaßt durch die Zurückbeförderung der Truppen aus Südafrika herrsche. Bei der Ankunft des ersten Dampfers wurden an Bord 130 Fälle von ansteckenden Krankheiten festgestellt. Außerdem litten über hundert Soldaten an nicht ansteckenden Krankheiten. Das Schiff war so überfüllt, daß 200 Soldaten feine Decken hatten und während der ganzen Fahrt auf Deck schlafen mußten. Im Schiffslazareth war nur Platz für 15 Kranke. Die Bevölkerung verlangt eine genaue Untersuchung und Bestrafung der Schuldigen. Bei dem Bürgerkriege in Haïti handelt es sich im wesentlichen um einen inneren Gegensatz des Nordens zum Süden der Neger- Republik. Dieser Gegen­satz ist schon bei dem letzten Bürgerkriege im Jahre 1887 zum Ausdruck gekommen, wo sich als Führer des Nordens und Südens die Generale Télémaque und Legitime gegenüberstanden. Télémaque fiel in den Kämpfen, worauf der Kongreß seinen Rivalen Legitime zum Präsidenten wählte. Kurz darauf brach aber auch gegen diesen ein Aufstand aus, der 10 Monate dauerte und mit der Besiegung Legitime's endigte, worauf Hypolite zum Präsidenten erwählt wurde. Hypolite starb, nach­dem er ein Jahr Präsident gewesen war, worauf Sam an seine Stelle trat. Nun hatte die Insel fast 13 Jahre lang Ruhe, bis Sam zurücktrat. Sein Rücktritt hat wieder zu neuen Kämpfen geführt; der Norden wollte den früheren Gesandten in Paris, Anthénor Firmin, zum Präsidenten, und der Süden entschied sich zunächst für den General Leconte. Gegen den letzteren wurde ein angebliches Abkommen mit der Hamburg- Amerika­Linie ins Feld geführt, nach dem Leconte eingewilligt haben sollte, dieser Gesellschaft eine Kohlenstation auf Haïti zu gewähren und deutschen Großhändlern für finanzielle Unterstützung gewisse Brivilegien zuzugestehen. Niemals ist bewiesen worden, daß ein solcher Vertrag wirklich abgeschlossen ist, aber es ist Thatsache, daß durch amerikanische und französische Hetzereien mit dieser Behauptung Stimmung gegen Leconte gemacht wurde, worauf er nach unglücklichen Straßenkämpfen aus Haïti vertrieben wurde. An seiner Stelle ist jetzt General Nord, der Kandidat des Südens, der allem Anscheine nach wie im Jahre 1889 den Sieg davon­tragen dürfte.

Giessener Cagesneuigkeiten.

** Der Großherzog hat dem Pfarrer Adolf Clotz zu Wallernhausern die evangelische Pfarrstelle zu Holz­heim, Defanat Rodheim, und dem Pfarrverwalter Fritz Schmidt zu Grünberg die zweite evangelische Pfarrstelle daselbst übertragen.

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1. Januar 1902 gehörten dem 9. Kreis Mittelrhein an 682 Vereine in 604 Orten mit 67,484 Mitgliedern, darunter 2733 Vorturner in 19 Gauen, Kreisvertreter: Gr. Turn­inspektor Schmuck- Darmstadt, Kreisturnwarte: Turnlehrer Heidecker- Wiesbaden und Gerichtssekretär Münch- Hachenburg.

** Ueber die Ursachen der hohen Fleisch­preise entnehmen wir dem Jahresbericht der Hessischen Handwerkskammer Folgendes: Die deutsche Landwirtschaft ist nachweislich nicht imstande, den Bedarf Deutschlands an Fleisch zu produziren. Dieses geht schon zur Genüge aus der bedeutenden Einfuhr Amerikas hervor. Trozdem waren die Grenzen gegen die Einfuhr lebenden Viehes, das schon aus sanitären Gründen der Einfuhr von Fleisch vorzuziehen ist, seither künstlich zu Gunsten der Landwirte durch die Seuchengeseze gesperrt. Nachdem dieses nicht mehr haltbar, sollen hierfür jetzt die vielfach erhöhten Zollsäge treten. Da­mit nicht genug, betrachten Staat und Gemeinde das Fleisch leider als günstiges Steuerobjekt und werden Verbrauchs­abgaben auf dieses wichtigste Nahrungsmittel gelegt, die bei der Preisbildung schwer ins Gewicht fallen. Auch die Er­bauung der Schlachthöfe, so dringend sie in Rücksicht auf die ordnungsgemäße Handhabung der Fleischbeschau ist, legt dem Gewerbe der Meßger direkt und indirekt schwere Opfer auf."

** Die nächste Stadtverordnetensitzung findet tommenden Donnerstag, den 7. Aug., Nachmittags 5 Uhr mit folgender Tagesordnung statt: 1. Baugesuch des Gustav Kreuder 2. Gesuch für die Neustadt, hier: Anlage eines Erkers. des C. Rübsamen um Erlaubnis zur Vornahme von Bau­veränderungen an einer Feldscheuer in der Schwarzlach, hier: Dispens. 3. Ueberwölbung des Klingelbach.- 4. Ver­breiterung der Godheimerstraße.- 5. Abortanlage im städtischen Schlachthaus. 6. Gesuch um lleberlassung eines 7. Nach Grabes im Gräberfeld 9 des alten Friedhofs. laß am Pachtgelt von Triebvierteln an der Grünbergerstraße. 8. Anlage eines elektrischen Kabels in der Löberstraße. 9. Anstellung eines dritten Lehrers an der Vorschule des Gymnasiums.- 10. Abtrennung der Vorschule des Gymnasiums von der des Realgymnasiums im fatholischen Religionsunterricht.

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** Wohlthätigteitskonzert. An den Wohl­thätigkeitssinn unserer Mitbürger appelliert ein Unternehmen, das für nächsten Samstag Abend von einigen hiesigen Ver­einen in Steins Garten vorgesehen ist. Es handelt sich um ein Konzert zum Besten der Unterstützungsbedürftigen vom Untergang des Primus". Mit Rücksicht auf den edlen Zweck der Sache möchten wir den Besuch des Abends sehr empfehlen, zumal auch der Gesangsfreund bei den Dar­bietungen auf seine Rechnung tommen wird. ** Bei dem Einzelwettturnen in Worms erhielten vom hiesigen Turnverein folgende Turner Preise: 8. Preis. 44. 84.

K. Müller

W. Berghoff Ch. Schmidt

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** Der 9. Turnfreis Mittelrhein". Nach der Erhebung des Bestandes der Deutschen Turnerschaft am

26. Mittelrheinisches Kreisturnfest zu Worms 1902.

Das Feit begann am Samstag mit dem offiziellen Fest kommers. Der Verlauf desselben muß als geradezu großartig bezeichnet werden. Auf einem er: richteten Separatpodium hattten die Mitglieder des Kreisausschusses, der Vorstand der Geschäftsführenden Ausschüsse, sowie die Spitzen der Civil- und Militärbe­hörden Platz genommen. Den Vorsitz des Kommerses führte der 1. Vorsitzende des Geschäftsführenden Aus­schusses, Herr Franz Kathreiner, welcher zur Eröffnung eine Begrüßungsansprache hielt, in der er u. A. sagte Mancher von Ihnen wird bemerkt haben, daß am Eingange die Worte unseres unvergeßlichen, beliebten Kaisers Wilhelm I. stehen; Ich sehe in der Deut­schen Turnerschaft eine Pflanzstätte für die Wehrkraft unserer Nation." Kein herr­licheres Wort ist je über unsere Turnerschaft gesagt worden als dieses. Wie nahe liegt Ihnen, wenn wir von unserem alten Kaiser sprechen, der Gedanke an seinen Enkel, unseren jetzigen Kaiser, der mit derselben Schlichtheit, mit derselben Pflichttreue seinen Beruf erfüllt. Er weiß, was uns not thut. Er schüßt das Reich nach Außen durch ein starkes Heer, durch redliche Arbeit macht er es gesund und stark im Innern. Darum liegt es uns auch heute wohl nahe, wenn der Haushofmeister, che wir uns freundschaftlich die Hand drücken, seine Begrüßungsworte am besten schließt mit dem Rufe: Unser innigstgeliebter Kaiser, unser verehrter Großherzog, den beiden herrlichen Fürsten ein fräftiges Gut Heil!"

Nachdem Herr Oberbürgermeister Köhler ge­sprochen und Turninspektor Schmuck- Darmstadt, der Kreisvertreter, die Festleitung mit einer recht herzlichen Ansprache übernommen hatte, stand Herr Kreisamtmann Wolf, der frühere Beigeordnete von Gießen, am Redrerpult und richtete im Namen der Regierung an die Turner eine Begrüßungsansprache. Am Schluß derselben führte er an: Ein gut Stück Weltgeschichte hat sich auf Wormser Boden abgespielt. Die schönen, alt- chrwürdigen Bauten, welche ernst auf das frohe Treiben auf dem Festplatz herunterblicken, die sind Zeugen der Blüte des alten Deutschen Reiches, sie sind aber auch Zeuge des Niederganges des deutschen Volkes und der Verfahrenheitdeutscher Verhältnisse. Gott sei Dank, die Zeiten der Ohnmacht sind vorüber, stolz tönnen wir heute sagen: Wir haben ein einiges Deutsches Reich, start im Innern, stark nach Außen, ein Deutsches Reich, welches im Rate der Völker nicht nur Europas, sondern der ganzen Welt eine führende Machtstellung einnimmt.

Die Schmückung der Straßen zeigte allenthalben ein festliches Gepräge. Den An­kommenden bot sich als erster Willkommengruß in der Kaiser Wilhelmstraße ein geschmackvoll hergerichteter Triumphbogen mit Wappen- und Fahnenschmuck dar. Etwas Besonderes hatten die Bewohner der Kämmererstraße arrangiert. Im Hauptteil der Straße waren quer über dieselbe große Schilder mit Willkomm­ſprüchen angebracht:

Meine Herren Turner! Aus Preußen, aus Bayern, aus Württemberg, aus Elsaß- Lothringen sind Sie hier­her geeilt, um im friedlichen Wettkampf zu ringen. Meine Herren Turner! Sie sind auch ein Zeugnis dafür, daß Sie alle eins sind in dem großen, schönen Reichsgedanken. In Ihrer Festschrift sind als Zwecke der deutschen Turnerei angegeben: Die Förderung des deutschen Turnens als eines Mittels zur förperlichen und sittlichen Kräftigung, sowie die Pflege deutschen Volksbewußtseins und väterlicher Gesinnung! Meine Damen und Herren! Der, welcher sich dies gewählt hat, deß sind wir alle gewiß, der wird stets dahin wirken, daß jeder einzelne Turner den Reichsgedanken hegt und pflegt und deswegen sind die Feste, die Sie feiern, auch nationale Feste. Ich möchte Sie bitten, mit mir erneut das Gelübde abzulegen, unverbrüchlich zu halten zum Deutschen Reiche und dem dadurch Aus­druck zu geben, daß wir Alle rufen: Unser schönes, deutsches Baterland, das einige Deutsche Reich, es lebe

hoch!

Der Sonntag der eigentliche Hauptfesttag- ist vorüber und wir wollen gleich zu Anfang unseres Be­richtes festlegen, daß dieser Tag in allen seinen Teilen vorzüglich verlaufen ist. Das Wetter, welches vor­mittags sehr wankelmütig aussah, änderte sich wider aller Erwartung zur allseitigen Freude und der Festzug konnte bei goldenem Sonnenschein die festlich geschmückten Straßen der Stadt passieren.

Im Laufe des Vormittags herrschte auf dem Bahn­hofe ein äußerst reger Verkehr. Alle ankommenden Züge waren überfüllt und der Wohnungs- und Em­pfangsausschuß hatte alle Hände voll zu thun, den Turnern die Quartierzettel auszuhändigen. Eine Musik kapelle stand am Bahnhofe zum Empfange bereit und geleitete die einzelnen Vereine nach dem Wohnungs­ausschußbureau.

Die Stämm'rerstraß' heist Euch willkommen! Freundlich seid Ihr aufgenommen!

Ein Hoch der edlen Turnerei! Frisch! Fromm! Fröhlich! Frei!

Dem Vaterland zu Schutz und Wehr Steht fest und treu das Turnerheer!

Der alten Deutschen Mut und Kraft Lebt fort in uns'rer Turnerschaft!

Ein Teil der Straße bildete einen grünen Guir­landengang. In gleicher Weise fanden wir die Petersstraße und Hagenstraße geschmückt. In letzterer- am 1. Polizeirevier- war quer über die Straße nachstehender Spruch zu lesen:

Ein freies Volk von Einigkeit und Kraft Sei das Panier der Deutschen Turnerschaft!

Es würde viel zu weit führen, alle Schönheit und Eigenartigkeit der vielseitigen Schmückung zu beschreiben. Jedenfalls blieb jedem Beschauer der Eindruck, daß die Bürgerschaft mit freudigem Herzen Turnern einen freundlichen Empfang zu bereiten bestrebt war. Wettturnen der Vereinsriegen. freundlichen Empfang zu bereiten bestrebt war.

4. Afaffenburg 5. Bornheim, 6. Mainz, 1817 7. Darmstadt, 8. Frankfurt, 9. Wiesbaden, 10. Worms, T

Der Sonntag Vormittag war dem Wettturnen der Vereinsriegen gewidmet. An dem Turnen nahmen über 100 Riegen teil und bot der Festplatz während des ganzen Bormittags ein reges Bild sportlicher Thätigkeit. Am Barren, Pferd, Bock, Reck und den Ringen konnte man die Turner bei der Arbeit sehen und folgte das zahlreich erschienene Publikum den eratten Ausführungen der einzelnen lebungen mit großem Interesse. Der Berechnungsausschuß war den ganzen Tag über thätig, um bereits Abends die Preis­berteilung vornehmen zu können.

Der Festzug.

Das Imposanteste des Tages war unstreitbar der Fest zug, der Mittags 12 Uhr auf dem Jurvlak seine Aufstellung nahm und furz nach 1 Uhr durch die Hauptstraßen der Stadt nach dem Festplatz sich be­

wegte.

Man wird sich eine Vorstellung von der Größe des Zuges machen können, wenn man hört, daß zirka 3000 Turner mit 142 Fahnen und 12 Musikkapellen und einer Anzahl Tambourkorps an demselben teil­nahmen. Der Vorbeimarsch dauerte etwa 35 Minuten. Es ist nicht möglich, alles zu erwähnen, was der Zug in seiner Mannigfaltigkeit bot. Im Ganzen war es ein Bild des Lebens und der Freude. Der Feſtaus­schuß mit den Spitzen der Behörden, Herren Ober­bürgermeister Köhler und Kreisaintmann Wolff, er= öffnete den Zug, und ihre blumengeschmückten Röcke zeugten von der enthusiastischen Begrüßung beim Bassieren der Straßen. In großer Zahl waren die Bereine der Städte Mainz, Darmstadt, Offenbach, Frankfurt und Koblenz vertreten. Vereinen nennen wir die Schützengesellschaft,

Von Wormser

welche mit einem attlichen Prunkwagen sich beteiligte, weiter die Rudergesellschaft, die in ihren chiken Kostümen und mit ihren Nudergeräten ein anziehendes Bild boten. Nicht minder der Wormser Fechtklub und die Wormser Turngemeinde. Ein Bachus und ein Gambrinus des Küfer- und Brauervereins waren hübsche Gruppen. Die Zugteilnehmer wurden des Defteren lebhaft begrüßt und mancher Blumen­strauß aus Damenhand fam an die richtige Adresse.

Den Zug eröffneten ein Reviervorsteher und zwei Schutz. leute der hiesigen Polizei zu Pferde. Unseres Wissens nach, ist es das erste Wal, daß wir die Wormser Schutz nann­schaft beritten sahen. Sie nahm sich recht vorteilhaft aus.

An dieser Stelle wollen wir nicht versäumen, derjenigen Herren zu gedenken, welche die große Arbeit der Ausstellung und Ordnung des Zuges übernommen hatten. Vor allem nennen wir Herrn Turnlehrer Sangerwein, welcher an den Arbeiten des Zugausschusses besonders hervorragend be= teiligt war. Feststabübungen.

11. Offenbach,

12. Niederrad

13. Fechenhein

14. Wiesbaden

15. Kreuzna

16. Obererlenba 17. Amingen, 18. Bugbad, 19. Mainz, Mar 20. Schwanheim

21. Biebrich, 18

22. Raftel, F

23. Bürgel, Tu

24. Schwanhein

25. Steddernhei 26. Saarbrüder 27. Neuwied, 28. Eltville, T 29. Frankfurt

30. Koblenz,

31. Frankfurt,

32. Höchst a 2 33. Roblenz, 34. Mühlheim 35. Oberrad,

36. St. Johan

37. Oberrab,

38. Alger, Turn 39. Gierftein, 40. Staufen bei 41. Meunfiren,

42. Grbengeim, 2 43. Mainz, Turn

44. Amoneburg, 45. Raftel, Turn 46. Reltheim, T 47. Griesheim, 48. Hanau, Tu 49. Alebeim, 2

Auszeid

1. Geiffenhei 2. Beckenhei 3. St Joha 4. Geifenbein 5 Nied a. S 6. Rüdeshei 7. Oppenheim 8. Kreuznach, 9. Heiligenma

10. Bregenhei

11. Urberad,

12. Bodenhei

13. Biebrich,

14, Arbeilige 15 Edenheim 16 Pfiffl ghei 17. Beffungen

18. Mühlheim

19. Sadjenba

20. Koblenz,

21. Offenbad

22. Gadjenb

23. Mainz,

24. Ofthofen

25. Hordhei

26. Fedenhe

27. Ober J

28. Bifchofs

29. Gberitad

30. Langen,

31. Dogbein

32. Weisenau

33. Rödelhei

34.2egla

35. Nierstein, 36. Stoftheim

37. Oberurje

38. Neubau

39. Oberite

1. Gunt

2. Ober

3. Ditte

4. Hilles

5. Worm

6. Bingen

7. Daumi

8. Gonsen

9. Oberolm

10. Bornhei

11. Cherrad

Nach Eintreffen des Zuges auf dem Festplaße begannen sogleich die für das Kreisturnfest zusammengestellten Feststab­übungen. An denselben nahmen 1500-1600 Turner teil, eine Zahl, die noch auf keinem Mittelrheinischen Kreisturn­fest erreicht wurde. Die Uebungen standen unter Leitung des 1. Kreisturnwartes Herrn Heidecker, und wurden von Herrn Kreistunwart Münch vorgeturnt. Herr Oberbürger­meister Köhler sprach sich sehr lobend über die mustergiltigen Leistungen aus und schloß seine Ansprache mit einem be­gistert aufgenommenen Gut Heil" auf unseren Kaiser und Großherzog. Herr Heidecker sprach den Turnern im Namen des Kreisausschusses seine volle Befriedigung aus.

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Im Laufe des nachmittags fanden verschiedene Turn­statt, die lebhaftes Interesse erregten.

Gegen 7 Uhr wurden die Resultate der Vereinswett­turnen verkündet. Wir lassen die Sieger- Liste folgen: Sieger- Liste des Vereinsturnen am Sonntag Vormittag. 1. Rang. Auszeichnung bestehend in Diplom, Kranz und Schleife. Rang: Name und Vereinsaft: 1. Hanau, Turngemeinde: 2. Offenbach, Turnverein: 3. Wiesbaden, Turnverein:

Punktzahl:

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Der Sonntag

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