Straßen Gepräge. Den An tommengruß in der
advoll hergerichteter und Fahnenschmud Die Bewohner der
Hauptteil der Straße ilder mit Willkomm willkommen!
men!
4. Aschaffenburg, Turnverein: 5. Bornheim, Turngemeinde: 6. Mainz, 1817:
7. Darmstadt, Turngemeinde: 8. Frankfurt, Turngemeinde:
40,8 40,683 40,665 40,61 40,522 40,416 40,381 40,291
9. Wiesbaden, Männer- Turnverein:
10. Worms, Turngemeinde:
11. Offenbach, Turngesellschaft:
12. Niederrad, Turnverein:
40,132
13. Fechenheim, Turnverein Vorwärts:
40,02
14. Wiesbaden, Turngesellschaft:
15. Kreuznach, Turnverein:
39,95 39,75
16. Obererlenbach, Turnverein:
39,625
39,532
zi!
Wehr
erheer!
17. Amingen, Turnverein:
18. Butzbach, Turnverein:
19. Mainz, Männer- Turnverein:
20. Schwanheim, Turngemeinde:
21. Biebrich, 1846:
Straft
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straße geschmückt.
1 lesen:
feit und Straft
39,42 39,33 39,23 39,031
38,932
38,716 38,716
38,64
38,150
38,13 38,016
37,80 37,754 37,7 37,44
22. Kastel, F.- F.:
23. Bürgel, Turngemeinde:
24. Schwanheim, Turnverein:
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25. Steddernheim, Turnverein Vorwärts:
26. Saarbrücken, Männer- Tnrnvein:
38,35
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27. Neuwied, Turnverein:
28. Eltville, Turnverein:
29. Frankfurt a. M., Turn- und Fechtklub:
chen Turnerschaft!
30. Roblenz, Turngesellschaft:
31. Frankfurt, Turnverein:
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33. Koblenz, Turnverein:
32. Höchst a. M., Turngemeinde:
34. Mühlheim a. M. Turngesellschaft:
37,40
en Turnern einen
35. Oberrad, Turngemeinde:
36. St. Johann, Turnverein:
37. Oberrad, Männer- Turnverein:
38. Alzey, Turnverein:
39. Schierstein, Turngemeinde:
40. Staufen bei Frff., Turnverein:
41. Neunkirchen, Turngesellschaft:
42. Erbengeim, Turnverein:
37,34 37,31 37,182 37,149 37,05 37,05 37,025 36,967 36,849
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43. Mainz, Turngesellschaft!
44. Amöneburg, Turnverein: 45. Rastel, Turngesellschaft: 46. Keltheim, Turnverein: 47. Griesheim, Turngemeinde: 48. Hanau, Turngesellschaft: 49. Alsheim, Turnverein:
36,7 36,582 36,55 36,4 36,38 36,233
Auszeichnung bestehend in Diplom und Kranz.
2. Rang.
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1. Geissenheim, Männer- Turnverein:
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2. Bockenheim, Turngemeinde:
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3. St. Johann, Turngemeinde:
ung von der Größe man hört, daß zirka id 12 Musikkapellen an demselben teiletwa 35 Minuten. nen, was der Zug
4. Geisenheim, Turnklub:
5 Nied a. M,
Turnverein:
6. Rüdesheim, Turngemeinde:
7. Oppenheim, Turnverein:
8. Kreuznach, Männer- Turnverein:
35,95 35,94 35,817 35,65
35,499
35,453 35,425 35,33 35,3
35,098
9. Heiligenwald, Turnverein:
10. Brezenheim, Turnverein:
35,14
n Ganzen war es
11. Urberach, Turnverein:
12. Bockenheim, Turnverein Vorwärts:
34,88
13. Biebrich, Turngesellschaft:
34,8
34,67
ude. Der Festaus: den, Herren Obernann Wolff, er geschmückten Höde Begrüßung beim Zahl waren die nstadt, Offenbach, Von Wormser engesellschaft, Dagen sich beteiligte, die in ihren chiken ten ein anziehendes rmfer Fechtklub
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Tittelrheinischen Kreisturnen standen unter Leitung
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Ansprache mit einem veI" auf unseren Kaifer und hden Turnern im Namen efriedigung aus.
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m, Kranz und Schleife.
Bunftsabl
41,409
41,325
41,099
14, Arheiligen, Turnverein:
15 Eckenheim, Turnverein: 16 Pfiffligheim, Turnverein:
17. Bessungen, Turngemeinde:
18. Mühlheim a. M., Turnverein: 19. Sachsenhausen, Turngesellschaft:
20. Koblenz, Turn- und Fechtklub:
34,532
34,5 34,48 34,383 34,383 34,38
34,150 33,55 33,23
33,131 33,043 32,94 32,915 32,86 32,821 32,22
21. Offenbach, Turngemeinde: 22. Sachsenhausen, Turnverein:
23. Mainz, Turn- und Fechtklub:
24. Osthofen, Turner- und Feuerwehr- Gef.:
25. Horchheim, Turnverein:
26. Fechenheim, Turnverein:
27. Ober- Ingelheim, Turngemeinde:
28. Bischofsheim, Turnverein:
29. Eberstadt, Turnverein:
30. Langen, Turnverein Vorwärts:
31. Dogheim, Turnverein:
32,2
32. Weisenau, Turnverein:
33. Rödelheim, Turngesellschaft:
34. Wezlar, Turnverein:
35. Nierstein, Turnverein:
36. Kostheim, Turnverein:
37. Oberursel, Turnverein: 38. Neuhausen, Turnverein:
39. Oberstein, Turn- und Fechtklub: 3. Rang.
Auszeichnung bestehend in Diplom.
1. Guntersblum, Turnverein:
2. Oberstein, Turnverein:
3. Dittelsheim, Turnverein:
4. Hillesheim, Turnverein:
5. Worms, Turn Gesellschaft:
6. Bingen, Turnverein:
7. Darmstadt, Turngesellschaft:
8. Gonsenheim, Turngemeinde: 9. Oberolm, Turnverein: 10. Bornheim, Turngesellschaft: 11. Oberrad, Turn- und Fechtklub: Auf dem Festplate.
32,15 32,099 32,01 31,925 31,686 31,325 31,182
31,17
30,916
30,9 30,713 30,482 30,465 29,415
29, 28,7
28,55 28,675 27,799
herrscht am Abend ein sehr reges Leben, nicht nur die Festhalle, sondern auch sämtliche Bierzelte waren dicht besetzt. Die Wirte und der Finanzausschuß fönnen mit der Sonntags- Einnahme zufrieden sein.
Aus Hessen und Nachbargebieten.
§ Launsbach Bei günstiger Witterung hielt der hiesige Turnverein am vergangenen Sonntag sein diesjähriges Schauturnen ab, wobei sehr schöne Leistungen erzielt wurden. Der Verein weist einige recht gute Turner auf und sah man an dem Gebotenen, daß fleißig geübt wird. Der
Festplatz war gut besucht, die Krofdorfer Rapelle ließ ihre flotten Weisen ertönen und dem Tanzgenuß gaben sich recht viele hin. Ein sogenanntes Tanzgeld wurde nicht erhoben, darum auch die rege Beteiligung beim Tanz. Für die leib lichen Bedürfnisse hatte Herr Erlenwein bestens gesorgt. Die aufgestellten Buden thaten ein Uebriges zur Unterhaltung der Festbesucher, ein Geschäft war leider nicht zu machen, da fremde Vereine nicht eingeladen worden waren.
"
Wezlar. In der letzten Zeit ist vielfach die hiesige Viehmarktfrage erörtert worden. Dem Wetzl. Anz. wird nun folgende Erklärung zugesandt: Die Behauptung:„ Die Bewohner von ermannstein, Naun heim und Waldgirmes dürfen nur dann auf die hiesigen Märkte Vieh auftreiben, wenn dasselbe an der Streisgrenze tierärztlich untersucht, für gesund befunden und die Untersuchungsgebühr bezahlt worden ist", ist ebenso unrichtig, wie ihr Rückschluß auf den Niedergang der hiesigen Märkte. Die in Frage kommenden Polizeiverordnungen schreiben eine Untersuchung an der Streisgrenze resp. vor der Einfuhr in den Streis ausdrücklich nur für Händlervieh, d. h. Vieh von Viehhändlern vor. Die Bewohner von Hermannstein 2c., das soll doch wohl heißen, die Bauern dieser Ort schaften, können ihr Vich ohne jede kosten, auf die hiesigen Viehmärkte auftreiben. Beizubringen ist nur ein Ursprung sattest des betreffenden Bürgermeisters, resp. Vorstehers, in dem bescheinigt ist, daß das fragliche Tier aus dem betreffenden Orte stammt, welcher seuchenfrei sein muß. Diese Bescheinigung, welche doch keinerlei Mühe verursacht, ist ebenfalls kostenfrei, die tierärztlichen Gesundheitsscheine für Händlervieh aus anderen Kreisen werden natürlich von den Kreistierärzten ausgestellt, aus deren Bezirk das Vieh stammt. Nur für die Händler von Hermannst ein und Waldgirmes werden die betreffenden Untersuch ungen an der Kreisgrenze durch den Veterinärbeamten des Kreises Wetzlar ausnahmsweise vorgenommen, um diesen Händlern, die sonst wegen der weiten Entfernung des Wohnsitzes des Kreistierarztes von Biedenkopf den Weglarer Markt nicht besuchen könnten, dieses zu ermöglichen.
In Kirchgöns hat der Landwirt Joh. Konr. Velte einen fremdländischen Weizen gesät, der an einem Halm 8 bis 10 Aehren zeigt. Er soll mit demselben den 4fachen Körnerertrag erzielen.
Dortelweil( Kreis Friedberg), 3. Aug. An der Kloppenheimer Gemarkungsgrenze wurde gestern nachmittag im Felde die Leiche eines gutgekleideten, etwa 30 jährigen Mannes entdeckt. Der Verlebte hatte eine Schußwande in der rechten Schläfe und hielt den abgefeuerten Revolver in der Hand. Bei der Leiche wurden außer einigen, in fremder Sprache abgefaßten Schriftstücken feine Bapie.e vorgefunden, die auf seine Personalien schließen lassen.
Altenstadt( Wetterau). Bei der vergangenen Woche zum 3. Mal abgehaltenen Bürgermeisterwahl siegte abermals H. Ph. W. Kroll mit 118 Stimmen. Der seit herige Bürgermeister Wagner erhielt keine Stimme, dagegen Landwirt Brack 31. Wie man hört, soll abermals Reklamation eingereicht werden, demnach dürfte das Ende in diesem Jahr nicht mehr zu erwarten sein.
Frankfurt. 50 Jahre freiwilliger Feuerwehrmann. Der Kommandant der freiwilligen Feuerwehr Rödelheim und vor einigen Wochen von der Regierung zum Feuerlösch- Direktor ernannte Herr Ludwig Philipp Mayr, beging heute sein 50 jähriges Jubiläum als frei williger Feuerwehrmann. M. war von 1852 bis 1859 in Stuttgart und Karlsruhe auch schon Feuerwehrmann, tehrte 1859 nach Rödelheim zurück und gründete hier mit einigen Bürgern sofort die Rödelheimer Feuerwehr. Möge es ihm bergönnt sein, auch das 50 jährige Jubiläum der Rödelheimer Feuerwehr in gleicher Frische und Rüstigkeit zu erleben, als sein eigenes. Der Jubilar zählt heute 75 Jahre. Frankfurt a. M., 4. August. Der Römer zeigt Riffe. Es wurden Absprießungen der Brandmauer angeordnet. Frankfurt a. M., 2. August. Herr Lehrer Karl Dröll, der vor einigen Jahren an der höheren Bürgerschule zu Neu- Isenburg thätig war und dann nach Leipzig ging, um sich dem Studium der Handelswissenschaften zu widmen, ist, nachdem er nach Beendigung seiner Studien zwei Jahre als Hauptlehrer in Leipzig gewirkt, nunmehr als Oberlehrer an die Handelsschule in Frankfurt a. M. berufen worden.
Darmstadt. Bei der gestern stattgehabten Ziehung der 5. Klasse der Hessischen Landeslotterie fiel die Prämie von 60,000 Mt. auf den zuletzt gezogenen Treffer von 300 Mt. auf Loos- Nr. 5618( Worms).
40,000 Mf. auf Nr. 29402( Friedberg). 10,000 Mt. auf Nr. 20315( Darmstadt). 5000 Mt. auf Nr. 44224( Darmstadt). 3000 Mt. auf Nr. 20047( Büdingen und Fürfeld). 2000 Mf. auf Nr. 32464( Langen), Nr. 43908 ( A. Anger in Mainz), Nr. 52319( Renz in Mainz). 1000 Mr. auf Nr. 17058( Darmstadt), Nr. 27771 ( Kronenberger in Mainz), Nr. 46694( St. Anger in Mainz), Nr. 50047( Offenbach).
Westerburg, 4 August. Die Gewerkschaft„ Wilhelmsfund" hat beschlossen, auf der Braunkohlengrube" Joseph" bei Hergenroth fortan 60 Bergleute mehr in dauernde Beschäftigung zu nehmen. Die Braunkohlen auf den Gruben der Umgegend von Höhn und Marienberg finden jetzt wieder stärkeren Abgang.
Mainz, 4. Auguft. Der Gardist Berger von der 12. Stomp. 115. Regts. in Darmstadt war gestern hierher beurlaubt. Abends versäumte er den letzten Zug. Aus Furcht vor der Strafe hatte er sich heute morgen in der Rheinstraße dahier erhängt.
Ginsheim, 4. August. Der Volksschullehrer& de I dahier wurde einstimmig zum Bürgermeister von Ginsheim gewählt.
*
Vermischtes.
Kiel, 4. Aug. Der Luftschiffer Strohschneider unternahm in Stiel mit seinem Begleiter einen Aufstieg.
Aus bedeutender Höhe stürzte plötzlich der Ballon in den Kriegshafen herab unweit des Panzers Kaiser Friedrich III. Der Geschwaderchef Prinz Heinrich ließ sofort Pinassen klar machen und bestieg selbst eine derselben. Es gelang den verunglückten Luftschiffer zu retten.
Der Stapellauf des Doppelschrauben- Schnell dampfers Kaiser Wilhelm II. findet endgültigen Bestimmungen zufolge am 12. August in Stettin statt. Der Kaiser wird dem Att beiwohnen. Die Taufe vollzieht auf persönlichen Wunsch des Kaisers die Tochter des Generaldirektors Wiegand vom Norddeutschen Lloyd. Der Aufenthalt des Kaisers in Stettin wird nur wenige Stunden währen.
*
Beschäftigungsgrad in der Cigarren- Industrie. In keiner Branche wirkte wohl der Rückgang der gewerblichen Konjunktur einschneidender als in der Gigarrenund Tabak- Industrie. Sobald sich die Arbeiterbevölkerung infolge geringeren Einkommens oder höherer Warenpreise einschränken muß, spart sie zunächst an den Ausgaben für Genußmittel. Der schlechte Winter und der flaue Geschäftsgang in diesem Jahre hat eine ganz bedeutende Einschränkung des Tabakgenusses zur Folge gehabt, der den Absatz der Cigarrenfabriken ungemein erschwerte und zu einer Anhäufung der Lagerbestände bei Fabrikanten und Händlern führte. Ein großer Teil Arbeiter ist ferner dazu übergegangen, die Cigarre und Pfeife mit dem Priem zu vertauschen, und in der That hat die Kautabak- Fabrikation infolge dieses Umstandes eine auffallend gute Zeit. Die Herstellung des Kautabaks erfordert weniger Arbeitskräfte und diese Verschiebung vollzieht sich in einer Zeit, wo infolge Rauche genusses der Arbeitsmarkt in der Eigarren- Industrie sehr darnieder liegt. In den Städten, wo so wie so schon bisher die Herstellung von Gigarren nur noch vereinzelt vorkam, schläft die Fabrikation vollends immer mehr ein. Nicht einmal die Cigarren- Sortierer in den Großstädten sind zur Zeit voll beschäftigt. In Berlin arbeiten die Sortierer, Sortiererinnen, Stiftenmacher und Bekleberinnen zu einem Drittel verkürzt. Auf dem Lande sind im Laufe der Monate zahlreiche Arbeitskräfte außer Stellung gekommen. Sofern teine Entlassungen statt gefunden gaben, mußten die Arbeiter sich zum mindesten eine Verkürzung des ihnen wöchentlich zugewiesenen Tabakquantums gefallen lassen, so daß auf diese Art eine Reduzierung des Verdienstes eintrat. Endlich wurden, wie immer in schlechten Zeiten, neue Facons und Sorten eingeführt, durch die die Affordlöhne herabgedrückt wurden. Da die Arbeiter sich um Zuweisung von Arbeit drängen, so sind sie geneigt, den Preis ihrer Arbeit bei der Einführung einer neuen Sorte geringer anzuschlagen, als sie dies thun, wenn das Geschäft blüht. Ist die Sorte in Arbeit, dann werden ältere Sorten, bei denen die Arbeiter bisher mehr verdient haben, nicht mehr nachgearbeitet. Auf diese Weise sind in den mitteldeutschen Bezirken der Cigarrenindustrie die Lohnsäße gegenüber dem Vorjahre wesentlich zurückgegangen. Soweit die Arbeiterentlohnung einen Gradmesser für die Lage einer Industrie gewährt, ist die Lage der Cigarrenindustrie gegenwärtig als entschieden ungünstig anzusehen.
Des Dienstmädchens Verlobungsfeier. Eine angenehme Ueberraschung erfuhr ein Ehepaar aus der Kurfürstenstraße in Berlin, welches infolge des schlechten Wetters seine Badereise in Heringsdorf plößlich abbrach und nach Berlin zurückkehrte. Bereits von der Straße aus fiel den Herrschaften der festliche Lichtschimmer in ihrem Borderzimmer auf. Als sie in die Wohnung famen, wurden sie gerade mit einem donnernden Hoch" empfangen. Bu ihrem nicht geringen Erstaunen war eine urfidele Gesellschaft von 8 Personen vier Damen und 4 Herren beim fröhlichen Verlobungsschmause des allein zurückgebliebenen Dienstmädchens in feuchtfröhlicher Stimmung bei einander. Das von den Verlobungsgästen selbst mitgebrachte Abendessen war bereits verzehrt, und der Wein und Bigarrenvorrat des „ Herrn" war etwas gelichtet worden. Da das Mädchen schon seit 6 Jahren bei der Herrschaft dient und sich stets brav führte, ist ihr das Verlobungsgelage nicht weiter übel genommen worden. Die Feier aber hatte durch die unerwartete Rückkehr der Herrschaft ein schnelles Ende gefunden.
-
Neueste Nachrichten.
Lorient, 5. August. Eine Ortschaft im Bezirke von Plouay ist durch Feuersbrunst völlig zerstört worden. Sämtliche Farmen mit Ernte und Viehbeständen sind Der angerichtete ein Raub der Flammen geworden. Materialschaden ist bedeutend.
Lemberg, 5. Auguft. Aus dem Bezirke Tarnopol wird gemeldet, daß nunmehr auch die deutschen Stolonisten sich an der Streifbewegung zu beteiligen beginnen. Diese galten bisher als die ruhigsten und geDagegen wurde der Streik duldigsten Feldarbeiter. in Buzacz durch Vermittelung des Sozialistenführers Dr. Mosler beigelegt.
Gestorbene.
Am 4. Aug.: Georg Heinrich Ludwig Strack, 35 Jahre alt, Eisendreher dahier.
Marktbericht.
Gießen, 5. Aug. Adem heutigen Wochenmarkt tofteten Butter per d. 0.90-1.10 Mühnereier 1 St. 7-8 Pfg., Enteneier St. 0-0 Pfg., Gänseeier 1 0-0 Pfg., Käse per St. 5-9 Pfg., Erbsen per Liter 19 Pfg.,.jen per Liter 32 Pfg., Tauben per Baar m. 0.80-1.00, Hühner per Stüd Mt. 1.00-1.40, Hahnen, per Stüd Mt. 0,60-1.00, Enten per Stid 2.00-2.30, Gänse p. Pfd. 0.60-0.75 Wt., Ochsenfleisch per Pfd. 66-76 Pfg., Rindfleisch per Pfd. 60-64 Pfg. Schweinefleisch per Pfo. 70-80 Bfg. Schweinefleisch gesalzen per Pfund 0.84 Bfg., Kalbfleisch per Pfd. 66-70 Pfg., Hammelfleisch per Pfd. 50-70 Pfg., Kartoffeln per 3tr.
500-10.00 Mt., Zwiebeln per 3t. Mr. 9.00-10.00, Milch per Liter 18 Pfg.


