Ausgabe 
15.4.1854
 
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ich glaube nicht. Ich kann ganz klar aus dem Kommen Ihrer Kameraden und aus den Stunden, die Sie halten, abnehmen, daß Sie, wenn Ihre Studien, Sie nicht be⸗ ſchäftigen, in einem Strudel von Fröhlichkeit und Zer⸗ ſtreuung leben. Und ich ſehe noch mehr: Ihrem Geſichte leſen, ö e glücklich macht, und daß, ſo ſehr Sie auch Geſchmack an der Aufregung finden mögen, die Ruhe nach derſelben ein Leiden fur Sie iſt. Wohnung zurückkehren, e ſo oft bis Tagesanbruch? und was bedeutet Ihr raſt⸗ loſes, oft ſtundenlanges Aufundabgehen in Ihrem Zimmer? Es iſt nicht Alles, überzeugt. a 4

Denis war erſtaunt, aber nicht beleidigt. zahlte dem alten Manne ohne Rückhalt ſein vergangenes Leben ſeine jetzigen Gefühle ſeine wahren Wünſche; wie er durch Umſtände verhindert, durch Verſuchung vek⸗ führt ſei. Er bat um ſeiuen Rath und versprach ernſtlich, daß er demſelben folgen wolle.

Machen Sie junger Freund, ſagte der Abbé,Sie werden ſie viel-

leicht nicht ſo leicht halten können; und es iſt nicht mein Wunſch, Sie an irgend eine beſondre feſſeln, ſondern ich hoffe bloß, daß es mir gelingen werde, Sie zu bewegen, Ihre jetzige Lebensweise aufzugeben. Das Uebrige mitzutheilen; es ergibt ſich aus dem, was Denis that. Auf den Rath des Abbe's verließ Denis für einige Zeit Paris und verfolgte beharrlich die Studienweiſe, die derſelbe ihm vorgezeichnet hatte. mäßig auch mit ſeinem neuen Freunde und Berather. In einer Woche erhielt er am gewohnten Tage keinen Brief;

wie es

Gränzaufſehern Johann Kaspar Werner eheliche ledige Tochter.

Get aufte:

Dem hieſigen Bürger, Barbier und Heilgehülfen Hein⸗ rich Diehl II. ein Sohn, Heinrich Conrad, geb. den

Dem hieſigen Bürger und Rothgerber Philipp Hanſtein ein Sohn, Johann Friedrich, geb. den 17. Febr.

Bürger und Schreinermeiſter Paul Jo- Dorothea Willibaldine, geb.

Dem hieſigen Bürger und Buchhändler Karl Emil Scriba ein Sohn, Friedrich Philipp, geb. den 2. Febr. Dem hieſigen Bürger und Fuhrmann Franz Albrecht Ruppel II. ein Sohn, Franz Joſeph, geb. den 26.

Dem hieſigen Bürger und Schreiner Johann Karl Schneid ein Sohn, Martin, geb. den 17. Febr.

Dem hieſigen Bürger, Metzgermeiſter und Gaſtwirth

Johannes Heinrich Waltz III. ein Sohn, Johann Heinrich Tobias, geb. den 26. Febr.

Dem hieſigen Bürger und Kaufmann Jean Huber ein Sohn, Emil, geb. den 25. Febr.

2. Febr.(zu Mainz) ein unehelicher Sohn, Karl, geb.

Be er digte

Konrad König, ein gleich nach der Geburt und em⸗ verſtorbenes eheliches Söhnchen des hieſigen Bürgers und Oekonomen Konrad Konig;

ich kann auf 1. daß dieſe Lebensweiſe Sie nicht 9. Febr. 5. Wenn Sie um Mitternacht in Ihre warum brennt dann ihre Lampe 5. Dem hieſigen ſeph Falck eine Tochter, den 5. Febr. ſein ſollte davon bin ich 7. Er er⸗ 12. Febr. 12. 16. nicht ſo raſch Verſprechungen, mein 17. Lebensweiſe zu Den den 29. Jan. der Unterredung brauchen wir nicht 5. pfaugene Nothtaufe Er correſpondirte regel i 1 den 4. März. 5.

Heinrich Rauſch, des verſtorbenen hieſigen Buͤrgers und

noch eine Woche verſtrich, ohne daß er eine Zeile empfing. daß der Abbé des Schreibens überdruüſſig geworden, oder daß er krank ſei, oder daß er die Haupt⸗ 20. ſtadt verlaſſen habe; er eilte daher nach Paris, und fand

Er fürchtete,

ſeinen Freund todt. (Fortſetzung folgt.)

Spenglers Karl Rauſch Jahre, 5 Monate und 20 Tage; f den 4. Marz.

Johann Heinrich Oberländer, hieſiger Bürger und Huf⸗ ſchmied, alt 63 Jahre und 20 Tage; t den 18. März. 20. Johannes Binz,

eheliches Söhnchen, alt 9

hieſiger Bürger und Taglöhner, alt

71 Jahre und 10 Monate; 1 den 19. Marz.

Kirchenbuchs⸗Auszug von Friedberg.

Monat März.

Ge traute: 5. Johann Heinrich Renner, Bürger und Schneidermeiſter zu Gießen, ein Wittwer, und Johannette Anna Maria des geweſenen Großh. Brigadiers bei den

Werner,

29. Heinrich Gillmann, ſtorbenen Bürgers und Handarbeiters zu Steinfurth Chriſtian Gillmann

Schneidergeſell dahier, des ver⸗

ehelicher lediger Sohn, alt 29

Jahre, 2 Monate und 2 Tage; f den 27. März.

28.(zu Petterweil) Wittwe des ver nermeiſters Konrad Strauß, geb. Flick, alt 68 Jahre und 23 Tage; 1 ü den 25. März.

Eleonore Henriette Louiſe Strauß, ſtorbenen hieſigen Bürgers und Schrei⸗

Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden.

R

Bekanntmachung, betreff.: Holzverſteigerung im Großherzoglichen Domanialwald Burgwald, der Ober⸗ förſterei Oberrosbach.

(856) Donnerſtag den 20. und Freitag den 21. d. M. wird das nachverzeichnete Holz der öffentlichen Verſteigerung an die Meiſtbie⸗ tenden ausgeſetzt: Stecken Birken⸗Scheitholz, 1% Stecken Buchen-, 49% Stecken Birken⸗, 7 ½% Stecken Nadel⸗, 10½ Stecken Aspen⸗ Prügelholz, 1 Stecken Buchen-, 101 Stecken Birken⸗/ 7 Stecken Nadel-, 8 Stecken Erlen⸗ Stockholz, 2350 Wellen Buchen⸗, 9975 Wellen Birken⸗ und Eichen-, 5625 Wellen Erlen⸗, Aspen⸗ und Nadel⸗Neisholz, 1 Eichen und 1 Fichten ⸗Stammabſchnitt,

erſterer 14 Zoll und 13 Fuß, und letzterer 7 Zoll und 31 Fuß Durchmeſſer und Länge.

An jedem der beiden Tage kommt ungefähr die Halfte des Quantums, die beiden Stamm. abſchnitte am erſten Tag zum Aus gebote, womit jedesmal Morgens präcis 8 Uhr im Schlag Nr. X. des Burgwaldes begonnen wird.

Oberrosbach den 7. April 1854.

Großherzogliche Oberförſterei Oberrosbach Bingmann. Main⸗Weſer⸗Bahn.

(530) Die Kleeerndte auf dem Gebiete der

Bahn ſoll auf die Dauer des Jahres 1854 in

einzelnen Looſen an den Meiſtgebenden öffentlich

verſteigert werden.

Die Zuſammenkunft iſt:

Mittwoch den 19. April Morgens 8 Uhr auf der Station Vilbel, für die Gemankung daſelbſt.

Donnerſtag den 20. April Morgens 8 Uhr auf der Station Großkarben, für die Gemar⸗ kungen Kloppenheim, Okarben und Nieder⸗ wöllſtadt.

Freitag den 21. April Morgens 8 Uhr auf der Station Friedberg, für die Gemarkungen Friedberg, Fauerbach II. und Bruchen⸗ brücken.

Friedberg am 4. April 1854. Der Großherzogliche Bahn-Ingenieur Hochgeſand.

Oeffentliche Bekanntmachung.

(577) Chriſtian Müller von bier iſt von Gr. Hofgericht für einen Verſchwender erklärt und als ſolcher unter Curatel geſtellt worden, was mit dem Anfügen öffentlich bekannt gemacht wird, daß fortan nur mit den beſtellten Cura- toren, Michael Jung und Karl Müller dahier, Rechtsgeſchafte gültig abgeſchloſſen werden kön⸗ nen und Forderungen an Chriſtian Müller bin⸗ nen 4 Wochen dabier anzuzeigen ſind, widrigen⸗ falls dieſelben bei der Vermögensregulirung nicht berückſichtigt werden.

Friedberg den 7. April 1854. Großherzogliches Landgericht Friedberg Hofmann, v. Preuſchen,

Landrichter. Landgerichts ⸗Aſſeſſor.

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