Jagdderpachtung. (878) Dienſtag den 25. d. M., Nachmittags 1 Ubr, ſoll die Feldjagd in der Gemarkung Oppersbofen auf wetere 3 Jahre auf dem hie figen Rathhauſe offentlich verpachtet werden.
Oppereboſen am 10. Apel 1854. Großherzogliche Bürgermeiſterei Oppershofen We 4. Arbeitsverſteigerung.
(879) Freitag den 21. April, Nachmittags 1 Ubr, ſollen auf dem Gemeindehauſe zu Sta— den verſchiedene Reparaturarbeiten an dem iora— elitiſchen Gemeindehauſe daſelbſt an den Wenigſt— nehmenden vergeben werden und betragt der Voranſchlag:
1) Zemmerarbeit.
2) Maurcrarbeit 88 10„
3) Steinbauerarbeit 18 40„
4) Schreinerarbeit 98 5) Glaſerarbeit, 24„—„ 6) Weißoinderarbeit 36 21 7) Schloſſerarbeit 10„ 1
Neferung von 15 Bütten Kalk und 2000 Backſteine.
Staden den 9. April 1854.
Der israelitiſche Vorſtand:
Straus. Bekanntmachung. (880) 35 bis 40,000 Fichten-Pflänzlinge, per Tauſend 1 fl., konnen aus dem Wolfers⸗
deimer Gemeindewald abgegeben werden. Wölfersheim den 13. April 1834. Der Großberzogliche Bürgermeiſter Allwohn. Holzverſteigerung. (881) Dienſtag den 18. April l. J., des Vormittags um 8 Ubr, ſoll im Oberrosbacher Gemeindewald, Diſtrikt große Johannishecke, nachſtehendes Holz, als: 24 Stecken Eichen⸗Scheitbolz, 8„„ Prügelbolz, *„ Stockbolz, 2088 Wellen Eichen⸗Reiſerholz, 70„ Nadelbolz und 75 Stämme Eichen- Bau- und Werkholz von 4163 Cubikfuß, oͤffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Das Brennkrolz wird zuerſt und das Stamm⸗ polz zuletzt verſteigert. Die Zuſammenkunft iſt vor dem Eingang des Waldes oberbalb des Straßheimer Hofs. Oberrosbach den 12. Aprel 1854. Großherzogliche Bürgermeiſterei Oberrosbach Ble cher. Holzverſteigerung. (882) Mittwoch den 19. d. M., Vormittags 9 Ubr, ſollen in dem Langenhainer Gemeinde- wald, Diſtrikt Filzbart: 110 Stecken Tannen⸗Prügelholz, 138„„ Stockholz, 6000 Tannen- und gemiſchte Wellen, öffentlich verſteigert werden. Die Zuſammenkunft iſt in der Maibacher Straße an der Filzbart. Ziegenberg den 12. April 1854. Der Großherzogliche Bürgermeiſter Rumpf.
n
Privat- Bekanntmachungen. Gießen.
(871) Ein junger Menſch von braver Fa⸗ milie wird unter annehmbaren Bedingungen in
die Lehre geſucht. Chriſtian Georg, Kunſt⸗ und Handelsgartner. Zwei tüchtige Weißbindergeſellen (883) finden l bei
Zimmermann, Maler und Weißbindermeiſter.
2 119* Abſchrift.
(664) Die Unterzeichneien danken hiermit Ihrem Freunde und Begleiter C. Schwarz von Echzell für die ſich für unſer Fortkommen gegebene Muhe und empfehlen oben Genannten allen Auswanderern aufs beſte, namentlich da wir geſehen haben, wie es den nicht durch Prn. Schwarz expedirten Auswanderern ergangen hat. Bremerhaſen den 3. April 1854. Karl Eiſch von Lich, Karl Kolonius von Wächtersbach, Philipp Buch von Lich, Ph. J. Vogt von Lich, Heinrich Dietz von Lich, Johannes Greif von Biſis, Reinhard Schneider von Leidhecken, Kon- rad Schafer von Wohnbach, Friedrich Reuß von Lich, Joh. Fourier von Mel— bach, Anion Kalſen von Melbach.
Die Unterſchriebenen ſagen hiermit dem Hrn. Agenten Karl Schwarz von Echzell, obgleich wir mit einem andern Agenten, welcher uns nicht begleitete, Accord abgeſchloſſen hatten, für die uns zu Theil haben werdende Unterſtußung unſern verbindlichſten Dank und empfehlen den— ſelben allen Auswanderern aufs beſte.
Bremerhafen den 3. April 1854.
L. Wagner mit Familie, Theodor Schnei— der, Ph. Malkomeſius mit Schweſter von Gießen
Es wind hiermit beſcheinigt, daß das die Ab⸗ ſchrift von dem wirkuchen Original iſt.
Echzell am 9. Apru 1854.
Der Großherzoguche Bürgermeiſter
Stoll Abſchrift.
(565) Es iſt unſere Schuldigkeit, unſern Agenten, den Herrn Schwarz von Echzell, für ſeine uns wäprend der Relſe nach Bremen ge— leiſteten Dienſte unſern warmſten und herzlich⸗ ſten Dank auszusprechen, da derſelbe mit vieler Liebe und Aufopferung unermüdet dafur Sorge geiragen hat, uns jede mogliche Bequemlichkeit zu verſchaffen, und uns gegen alle Nachtheile zu ſchußen. Wir haben geſehen, wie andere Auswanderer um das ihrige gekommen ſind, haben bei Agenten bezahlt und mußten in Bremen wieder bezahlen; unſer Agent hatte ſo geſorgt, daß unſere Reise ohne Aufenthalt fort ging; hier in Bremen liegen viele 1000 Men⸗ ſchen, und wir reiſen gleich ab. Wir ſchreiben dieſes, damit die Auswanderer ſich auch an unſern lieben Agenten Schwarz wenden, bei dem ſind ſie ſicher. Bremen deu 1. April 1854. Geweſener Forſtwarth Schmidt v. Wohn⸗
bach, Conrad Lißfeld v. Obbornhofen, Georg Biwowarneck v. Wohnbach am
erſten April 1854 in Bremen, Gottfried Mades, Johs. Morbach, Jacob Decke
bach, Reinhard Schneider, Johs. Hankel
und Johs. Greif v. Biſſes, Charlotte
Rau v. Biſſes, Konrad Ritz v. Efolter-
bach, Georg Karl Momberger v. Rodheim.
Georg Biwowarneck beſcheinigt dem Herrn Schwarz noch mit der ganzen Geſellſchaft, daß er uns ſer gut bewird hat, die andere aber ihre Leute ſer ſchlecht.
Es wird hiermit beſcheinigt, daß das die Abſchrift vom wirklichen Origmal iſt.
Echzell am 9. April 1854.
Der Großherzogliche Bürgermeiſter Stoll.
eng.
(570) Dienſtag den 18. d. M., Vormittags um 10 Uhr, will der Unterzeichnete in ſeiner Wohnung
mehrere Stück- und Zulaſtfaſſer, geeichte Fla⸗
ſchen und Gläſer, Tiſche, Schränke und ein
Kegelſpiel, öffentlich meiſtbietend gegen gleichbaare Zahlung verſteigern laſſen.
Friedberg im April 1854.
Fr. Neßz.
Mobiliar-Verſteigerung. (544) Wegen meiner Abreiſe nach Amerika will ich Dienſtag den 18. April d. J., Vormit⸗ tags 9 Uhr, nachfolgende Gegenſtände, als.
1 Beliſtelle, 6 polirte Stühle, 3 Tiſche, 1 Backtrog, 1 Bank, 2 Oefen, J Kleiderſchrank, 15 Stahlſtiche-Porträts, 3 gute Hobelbänke, 1 neue Kloppſäge, 4 Schraub böcke, eine Paurthie Keblhobel, 1 großes Schneidzeug, beſonders geeignet zum Schneiden von Hobelbankſchrau— ben, und ſonſteges Schreinerhandwerkzeug, ſowie auch noch verſchieden. Hausgeräthſchaften, einer offentlichen und meiſtbietenden Verſteige⸗ rung ausſetzen. Melbach am 4. April 1854.
A. Klingelfuß, Schreinermeiſter. Kapitalien (580 von verſchiedenen Größen bis zu 18000 fl., am liebſten in den Kreiſen Vilbel und Friedberg, große Gutereinſatze zu 4 pt., ſind in Auftrag auszuleihen bei Friedberg. Jakob Finkernagel. Mobiliar-Verſteigerung. (586) Dienſtag den 18. April, Morgens 9 Uhr anfangend, will Unterzeichneter in ſeiner We nachſtehende Mobilien, als: Kleiderſchrank, 1 Kommod, 1 Küchenſchrank Bettſtellen, Tiſche, Stühle und ſonſtige Haus⸗ geräthſchaften, 3 bis 4 Malter Kartoffeln, meh⸗ rere Gattungen Strob, 24 Gebund Flachs, ſo⸗ wie eine Parthie Miſt, öffentlich meiſtbietend verſteigern laſſen. Bruchenbrücken. Andreas Michel. Mobiliar-Verſteigerung. (586) Dienstag den 25. April, Vormittags 9 Uhr, will der Unterzeichnete wegen Erbver⸗ theüung nachſtehende Gegenſtände, als: Pferde, Rindvieh, Schweine, mebrere Wagen, Pflüge, Eggen, für 4 Pferde Wagen-⸗ und Ackergeſchirre, Ketten, Faſſer, Bütten, Heu, Grummet, Kartoffeln, Branntwein und ſon⸗ ftige Occonomiegeräthſchaften, einer offentlichen Verſteigerung ausſetzen. Ilbenſtadt. Johannes Bell.
Portland Cement, von F. B. White& Sons in London,
(587) von vielen Sachverſtändigen als das beſte anerkannt, der doppelt ſo viel Sandzuſatz verträgt, als der deutſche. fl. 14.— per Tonne von circa Brutto 430 bei
Georg Schepeler
in Frankfurt a. M.
135— 20000 fl., (88 à 4½ pCt., habe gegen reellen Inſatz ganz oder vertbeilt zum Ausleihen in Auftrag
B. T. Biſchoff zu Hanau, beeidigter Senſal. Zu e fen, (889) Eine friſchmelkende Kuh hat zu ver⸗ kaufen Friedberg. Philipp Sieck's Wittwe. Zn eee mies (5900) ein Logis im zweiten Stock und kann ſogleich bezogen werden bei K. Rauſch's Witwe.
Ein möblirtes Zimmer
(391) hat zu vermiethen
Friedberg. Fr. Kautz.
Ein Pelzkragen, (892) der nach dem am 6. d. M. gehaltenen Concert des Neuen Muſeums im Local zu⸗ rückgelaſſen wurde, kann gegen Entrichtung der Einrückungsgebühren bei dem Secretär des Vereins in Empfang genommen werden.


