Immobiliar-Verſteigerung.
(3864) Die auf den 17. März d. J. anbe⸗ raumte Verpachtung der zum Nachlaſſe der Alexander Schmidts Eheleute dahier gebören— den Immobilien wird zurückgenommen und be⸗ merkt, daß Montag den 20. März d. J., Nachmittags 3 Ubr, in dem bieſigen Rathhauſe die fraglichen Immobilien, nämlich: Gemarkung Friedberg: Flur Nr. Klftr. III 89 17 Hofraithe in der Vorſtadt zum Garten,
III 86 11% Grabgarten desgl.,
IV 8 45 Acker am Sodenweg, IV 9 40 desgleichen, IV237 82 Grabgarten in der Kehl,
732 9 39%„Acker bei der Pfingſtweide an Friedrich Klein, 732 10 44% daſelbſt am vorigen Stück, oͤffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Friedberg den 12. März 1854. In Auftrag Gr. Heſſ. Landgerichts: der Vorſteher des Großh. Ortsgerichts Bender.
Holzverſtei gerung. (865) Dienſtag den 21. März, Morgens 10 Uhr, werden in dem hieſigen Gemeindewald:
J. Diſtrikt Jungenholz: 10 Eichen⸗Stämme von 78 Cubikfuß, 4 Kiefern⸗„von 78„ 30 Klafter Buchenbolz, 16%„ Buchen. Erdſtöcke,
225 Stück gemiſchte Wellen,
II. Diſtrikt Eichenhecken, 3. Tbeil, 22 Eichen⸗Stämme von 1296 Cubikfuß, 17 Klafter Eichen⸗Klafterholz,
10„„ Stockholz, meiſtbietend verſteigert. Pfaffenwiesbach den 11. März 1854. Der Bürgermeiſter Rupp.
oli de tie zung. (366) Freitag den 17. März l. J., Vor⸗ mittags 9 Uhr, ſoll in dem Oſtheimer Ge— meindewald, Oberförſterei Hochweiſel, Diſtrikt Maibacher Wald, nachſtebhendes Bau-, Werk— und Nutzholz unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen öffent— lich verſteigert werden:
14 Stecken Birken⸗Prügelholz,
11 57„ Stockholz, 70„ Nadel-„ 472⁵„„Wellen,
260 Staͤmme Fichten ⸗»Stammholz, 4551 Cubikfuß haltend, von 30— 60 Fuß Länge und von 5½— 13 Zoll Durch— meſſer,
5 Birken⸗Sämme von 46 Cubikfuß,
942 Stück Nadel⸗Stangenholz, von 15—45
Fuß Länge und von 1½—5 Zoll Dicke, 3 Stück Birken⸗Stangenholz.
Die Herren Bürgermeiſter werden um ge— fällige Bekanntmachung in ihren Gemeinden er— ſucht.
Bemerkt wird, daß die Zuſammenkunft am ſog. Hergesſtuhl iſt.
Oſtheim den 11. März 1854.
Der Großherzogl. Bürgermeiſter Schneider.
Jagdverpachtung. (367) Die Feldjagd in der Gemarkung Rocken⸗ berg ſoll Freitag den 17. März, Morgens 9 Uhr, auf hieſiger Bürgermeiſterei auf weitere 3 Jahre verpachtet werden.
Rockenderg den 12. März 1854. Der Großherzogl. Bürgermeiſter Wettner.
NN
84«-
Frucht dere tge ing. (368) Donnerſtag den 16. dieſes Monats, Vormittags um 10 Uhr, ſollen in der hieſigen Pfarrbofraithe ungefähr 20 Malter Korn und 10 Malter Gerſte, der bieſigen Pfarrva—
canz gehörig, öffentlich meiſftbietend verſteigert werden. Langenhain am 11. März 1854. Der Großherzogl. Bürgermeiſter Rumpf.
Privat- Bekanntmachungen.
Die Union, allgemeine 9 che Hagel⸗Verſicherungs-⸗Geſell⸗
chaft in
Weimar.
Grundkapital 3 Millionen Thaler. (369) Dieſe Geſellſchaft verſichert gegen Hagelſchaden Bodenerzeugniſſe aller Art, wie Halmfrüchte. Hülſenfrüchte, Oelgewächſe, Handelsgewächſe u. ſ. w. Dem Verſicherten ſteht es frei, ſeine Bodenerzeugniſſe ganz oder theil—
weiſe verſichern zu laſſen.
Die Prämien ſind feſt, ſo daß unter keinen Umſtänden Nachzah—
zahlungen zu leiſten ſind.
Die Verſicherungen können ſowohl auf ein als auf mehrere Jahre ge—
ſchloſſen werden.
Bei Verſicherungen auf fünf Jahre iſt den Verſicherten ein An- theil von zwanzig Prozent an der für dieſe Periode verbleibenden Divi— dende zugeſichert, ohne daß ſie darum zu dem etwaigen Verluſte beizutragen haben.
Die Schäden werden ſchnell und loyal regulirt.
Jede weitere Auskunft kann bei den unterzeichneten Agenten empfangen und der Abſchluß von Verträgen eingeleitet werden.
Friedberg und Laubach im März 1854.
Georg Friedrich Nau in Friedberg. Joh. Mart. Zöckler in Laubach. Agenten der Union.
ene (322) Zwei Ruſſenſteinformer, ſowie ein qualiſicirter Brenner, welcher Feldbrände auf— zuführen verſteht und dieſes zu übernehmen ge— ſonnen iſt, finden dauernde Beſchäftigung bei Schwalheim im März 1854. C. Stam m, Zimmermeiſter.
Nicht zu uͤberſehen. (324) Allen meinen Freunden und Bekannten mache ich die ſchuldige Anzeige, daß ich auf dieſes Frühjahr mit allen Arten und Sorten Garten- und Feldſaamen beſtens verſehen bin und dieſelbe zum billigſten Preiſe und in, in unſerer Gegend geprüften beſten Sorten empfehle.
Friedrich Hilbrecht.
Bekanntmachung. (341) Bei den Unterzeichneten können noch aus der Hand verkauft werden:
ein dreijähriges Fohlen, eine Obſtkelter, 6—8000 Stück dürre eichene Wellen, Erbſen— ſtroh, Wirrſtroh und Haferſtroh, ſodann ver- ſchiedenes Werkholz für Küfer und Schreiner, ſowie verſchiedene Fäſſer von ½ bis zu 4
Ohm. Ockſtadt den 9. März 1854. P. C. Seitz'ſche Erben.
Zur Beachtung.
(313) Eine neu angelegte Gerberei, bequem und in beſter Lage, iſt unter vortheilhaften Be— dingungen zu verkaufen, zu vermiethen, auch mit einem richtigen Geſchäftsmann gemeinſchaft⸗ lich zu betreiben. Näheres bei Herrn Vitria— rius, Kunſtferber in Friedberg.
5 17 f Zur Nachricht! S (347) Daß ich wieder mit allen friſchen Sorten Blumen-, Gemüſe⸗, Feld- und Wald- ſämereien beſtens verſehen bin, bringe ich an— durch zur Kenntniß meiner werthen Abnehmer. Durch reelle und billige Bedienung werde ich
das mir ſo lange geſchenkte Vertrauen gewiß zu erhalten ſuchen. Meine Wohnung iſt am neuen Schulhaus. Friedberg im März 1854. M ee
Anzeige. (370) Alle Sorten Saamen ſind friſch und ächt zu haben bei Friedberg.
Agentengeſuch. (3710 Agenten, die ſich mit dem Bebit eines lucrativen Artikels gegen annehmbare Proviſton befaſſen wollen, werden geſucht und nur aus— gebreitete Bekanntſchaft und Reellität verlangt, Anmeldungen unter O. R. werden franco Nro. 1 Post restante Frankfurt a. M. er⸗ beten.
Ferd. Damm.
Ein braver Burſche (372) von 16-20 Jahren wird als Haus— knecht geſucht. Zu erfragen bei der Expedition dieſes Blattes.
Verkauf auf den Abbruch. (373) Eine Scheuer und ein zweiſtöckiger Stall, beide von geſundem Eichenholz und 44 Fuß lang und 30 Fuß breit, find auf den Ab⸗ bruch zu verkaufen. Näheres bei Gaſtwirth Eckel in Altenſtadt.
afford er un g (370 Da ich Ende dieſer Woche von hier wegziehe, ſo haben ſich alle Diejenigen, welche noch eine Forderung an mich zu machen haben, binnen 3 Tagen zu melden und ihr Geld in
Empfang zu nehmen. Friedberg. Joſeph Depireux.
Zur Nachricht.
(375) Ich bringe auch für dieſes Jahr meine Sämereien wieder in empfehlende Erinnerung. Wilhelm Sch m ide
neben dem Landgericht.
Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg.
„Sie „Ob Wickelkiſſen Kanter, ut Bäöchen 2 terin beind daß kein? wie das Jahren ka Erinnern gar nichts „Gar verſezte Be mehr, Amen „Auch — doch ne Bächen Je Sohn, ſeine Kavalier, fe ſſe, ſah Car. wußte ſich ſchönen Sach Geſchichte. Hetzen, abe bethoͤren laf Cnolinchen zwölf Jahre Johanna, gl —„Was de zeihen? Er er werde eir will?“ ſugt berlaſſen wil wilden fran wenn er mi fahren ſahe bor mir die Tochter die ſchoͤn, eine tuf etwas Non weiß och, sie taz wie ein


