in dieſer Zeit keine hätten erwarten dürfen. Dank, berzlichen Dank für alle Gaben klein und groß! Wir boffen zuverſichtlich, daß bald eine Zeit eintretend wird, wo wir den Freunden unſerer Sache nicht mebr ſo oft beſchwerlich fallen müſſen. Bis dahin wolle man uns belfen,
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werden.
damit das mit Gott angefangene und bis hierber ſo reich geſegnete
Werk, nicht in der Hälfte liegen bleibe.— Der Rechenſchaftsbericht von 1853 iſt fertig und kann unentgeltlich bei uns in Empfang genommen
Friedberg den 1. April 1854.
J. P. Schäfer, Vorſteber.
Bekalunmachungen von Be— hoͤrden.
NN NN Edictalladung.
(601) Nach Eintrag vom 10. Juni 1833 im Fauerbacher Hppotbekenduch entlieb Heinrich Pbilippis Wittwe, letzt Conrad Meiers Frau bei Wittwe Wecker dahier ein Kapital von 00 fl. g Die Gläubigerin hat erklärt, keinerlei An⸗ ſprüche mebr an die Schuldnerin zu haben, allein die erwähnte Hppotheke kann zur Loſchung nicht vorgelegt werden, weshalb alle, welche Anſprüche aus ſolcher verfolgen wollen, aufge— fordert werden, ſolche binnen 2 Monaten von heute an bier ſogewiß anzuzeigen, als ſonſt ge⸗ dachte Schuldurkunde für erloſchen erachtet und der deßfallſige Eintrag in den Hypothekenbüchern elöſcht werden wird. l 5 5 3 am 23. März 1854. 2 Großperzogliches Landgericht Friedberg Hofmann.
Edictal ladung.
(515) Anna Katharina, Anton Zipplers (auch Zicklers) Wittwe und deren Sohn Jakob aus Munſter haben llt. Hypothek vom 12. Mai 1780 bei der Kirche zu Münſter 40 fl. entlehnt und hierfür verſchiedene Güterſtücke verunter- pfändet. Das Kapital ſoll beſcheinigtermaßen abgetragen worden ſein, die quittirte Urkunde kann jedoch nicht vorgelegt werden. Elwaige Anſprüche aus dieſer Obligation find daher binnen 4 Wochen ſogewiß daher anzuzeigen, als ſonſt der Eintrag im Hppothekenbuche ge— löſcht werden wird. 1 5 Butzbach am 25. März 1854. Großberzogliches Landgericht Ebel, Muth, Landrichter. Landgerichtsaſſeſſor.
Edictalla dung.
(3160 Die Stadt Friedberg beſitzt beſchei⸗ nigtermaßen ſeit undenklichen Zeiten in der 6. Gewann in der Uſger Vorſtadt ein jetzt an die Verwaltung der Main-Weſer⸗Bahn verkauftes 17 Klafter 6 Schuh haltendes Grundſtück, das im Flurbuche nicht eingetragen iſt und in ſol⸗ ches nach dem vorgelegten Meßbriefe unter No. 20% einzutragen ſein würde.. Etwaige Anſprüche auf dieſes Grundſtück ſind binnen 6 Wochen ſogewiß hier anzuzeigen, als es ſonſt der Stadt Friedberg im Mutations⸗ verzeichniſſe als durch Verjährung erworben zugeſchrieben und der Kaufbrief darüber beſtä⸗ tigt werden wird. 2 5 Friedberg den 23. März 1854. Großherzogliches Landgericht Friedberg Hofmann.
Edietalladung.
(529) Johann Valentin Petri's Ebeleute von Gambach errichteten unterm 10. Juni 1802 dem Inſpector Spamer dabier eine Hypothek über ein Darlehn von 80 Gulden. Daſſelbe ſoll abgetragen worden ſein, die Originalur⸗ kunde kann jedoch nicht vorgelegt werden. Etwaige Anſprüche an dieſe Hypothek ſind binnen 4 Wochen dahier anzuzeigen, widrigen⸗ falls der Eintrag im Pfandbuche gelöſcht wer⸗ den wird. Butzbach am 31. März 1854. Großberzogliches Landgericht Ebel Mut
E.„ Landrichter. Landgerichtsaſſeſſor.
Braunkohlen verkauf.
(462 Mit dem 1. April d. J. beginnt für den Braunkoblenverkauf auf dem Großherzoglichen Dorbeimer Braunkohlenbergwerk eine neue Creditperiode, welche bis zum 30. Sept. d. J. dauert. Für die während d eſer Zeit unter den bekannten Bedingungen gegen vorſchriftsmäßige Bürgſchaft bezogenen Braunkohlen wird eine Zahlungsfriſt bis zum 31. Dezember d. J. geſtattet. Die
Preiſe ſind unverandert geblieben.
5 Bemerkt werd noch, daß ſämmtliche Geſchirre, welche auf dem Dorheimer Bergwerk
Koblen laden wollen, bei der Kurfürſtl. Heſſ. Chauſſeegelderhebungsſtätte Nauheim und beladen
auch auf allen Großberzoglichen Chauſſcen von der Entrichtung des Chauſſeegeldes befreit ſind. Dorheimer Bergwerk den 25. März 1854.
Großherzogliches Bergamt Dorheim Igge
Verſteigerung der Straßenunterhaltungsarbeiten im Baubezirk Friedberg pro 1854.
(493) An den nachbemerkten Terminen, Morgens um 10 Uhr, ſollen die bei der Unter—
baltung der Straßen im Baubezirk Friedberg im Jahre 1854 vorkommenden Arbeiten, als: das
Steinbrechen, das Steinfahren, die Lieferung von Unterbaltungsſteinen und
die Handarbeiten, an die Wenigſtnehmenden öffentlich verſteigert werden:
2 8 85 Ta g Ort und Local der Verſteigerung.] 8 Namen des Bauauf⸗ 8 5 80 Sſehers, zu deſſen 2 8 3 Bezirk die Straße 9*—* A[½Verſteigerung.] Ort. 3 55 gehört. ö 2
1J[ Montag den 10. April[Cberſtadt Gaſthaus zum Schwanen] 16 Holzer.
20 Dienſtag den 11. April[Niedermörlen Gaſthaus zum Löwen u. 2J Diehl und Weide. 3J[Mutwoch den 12. April JIlbenſtadt Cbauſſeehaus 6 u. 7 Faulſtich und Reitz. 4] Mittwoch den 19. April[Niederwollſtadt Gaſtwirth Puth Au 5Gotz und Schäfer. 5 Donnerſtag den 20. April[ Obereſchbach Gaſthaus z. Homburg. Hoff 13[Schmidt.
61 Donnerſtag den 20. April Steinbach Gaſthaus zum Schwanen 14[Michel.
Nachmittags 3 Uhr,
7[Freitag den 21. April[Rödelheim Gaſtwirth Weber 15 ützel.
88 Samſtag den 22. April[Friedberg Gaſthaus z. Stadt Frankf. 3[Kreß.
9 Dienſtag den 25. April Altenſtadt Gaſthaus zum Aoler 8 JGaußmann.
10[ Mitwoch den 26. April Lindheim Gaſtwirth Koch gu. 11] Weigel und Groß. 110 Donnerſtag den 27. April[ Büdingen Salinenhof 12[Kleinſteuber.
120 Samſtag den 29. April[Niedermoxſtadt Rathhaus 10 Jager.
Friedberg den 28. März 1854.
Großherzogliches Kreisbbauamt Friedberg Süf fe nt.
Main⸗Weſer⸗ Bahn.
(530) Die Kleeerndte auf dem Gebiete der Bahn ſoll auf die Dauer des Jahres 1854 in einzelnen Looſen an den Meiſtgebenden öffentlich verſteigert werden.
Die Zuſammenkunft iſt:
Mittwoch den 19. April Morgens 8 Uhr auf der Station Vilbel, für die Gemarkung daſelbſt
Donnerſtag den 20. April Morgens 8 Uhr auf der Station Großkarben, für die Gemar— kungen Kloppenheim, Okarben und Nieder⸗ wöllſtadt.
Freitag den 21. April Morgens 8 Uhr auf der Station Friedberg, für die Gemarkungen Friedberg, Fauerbach II. und Bruchen⸗ brücken.
Friedberg am 4. April 1854. Der Großherzogliche Bahn-Ingenieur Hochgeſand.
Bekanntmachung,
betreffend: verbotenen Weg.
(333) Der die Uſingerſtraße genannte, zu⸗ nachſt von hier nach dem Forſthaus Winterſtein führende Weg wird hiermit wegen dermaliger Planirarbeit zur Herſtellung der durch die Freih. von Franckenſtein'ſchen Waldungen führenden Strecke deſſelben, nach vorher eingeholter Zu— ſtimmung Großherzoglichen Oberforſterei Ober⸗
rosbach, zum Reiten, Fahren und Viehtreiben bei der geſetzlichen Forſtſtrafe bis auf Weiteres verboten. Sowohl unten an der Wetzlarer Straße, ſowie oben, wo ſich der fragliche Weg im Niedermörlerwald von dem Nauheimerweg trennt, find Schlagbäume angebracht. Ockſtadt am 5. April 1854. Großherzogliche Bürgermeiſterei Ockſtadt n
Bekanntmachung.
(538) Weiß bindermeiſter Wilhelm Weitz III. von Dornaſſenheim will mit Frau und fünf Kindern, von 16 Jabren bis 3 Monaten ab— wärts, und Leinweber Peter Joſeph Spiel von da will mit Frau und Sohn von 1 Jahr, nach Ame— rika auswandern, was in Gemäßheit der Verord— nung vom 24. März 1849 bekannt gemacht wird. Reichelsheim den 4. April 1854. Herzogl. Naſſ. Kreisamt v. Preuſchen.
Bekanntmachung.
(851) Die am 27. März d. J. in dem Wippenbacher Gemeindewald abgehaltene Holz— verſteigerung iſt genehmigt und der erſte Fahrtag auf Montag den 10. April d. J. beſtimmt. Wippenbach am 4. April 1854. Großherzogliche F Wippenbach 1
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