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Soolbad Nauheim.
(663)
Sonntag den 1. Mai 1833
bei günſtiger Witterung Eröffnung des Kurgartens. Harmoniemuſik. (Im oberen Saale iſt ein Flügel aufgeſtellt.)
Hu rſt.
Four Auswanderer (684) Kiſten nach Schiffsraum bei Guſtav Dieffenbach. Zugsermiethen. (635) Eine Stube mit Cabinet nächſt der Burg iſt mit Möbel zu vermiethen. Wo? ſagt die Expedition dieſes Blattes.
Hoͤhere Toͤchterſchule zu Friedberg. (66) Die dies jahrige Prüfung findet Statt am 6. und 7. Mai in meinem Lokale. Dieß zur Nachricht für die verehrten Eltern und Freunde der Jugendbildung.
Anfang des neuen Curſus am 30. Mai. Anmeldungen zur Aufnahme neuer Schü— lerinnen bitte ich recht bald zu machen.
Friedberg den 26. April 118.
(665) Alle Sorten N 1 Bierglaͤſer und Bierflaſchen bei L. Goldmann junior.
Zu vermiethen. (666) Der zweite Stock meines Hauſes iſt zu vermiethen und kann ſogleich bezogen werden.
Emmerich Müller.
Bemalte Taſſen,
(667) fein und ordinär, ſtets vorräthig bei L. Goldmann junior.
An zei g e. (6668) Es werden gut gehaltene, weingrüne Fäſſer jeder Größe billigſt abgegeben von Franz Geyger in Aſſenheim. Zugelaufener Hund. 1669) Sonntag den 24. iſt mir auf der Straße von Büdesheim nach Beyenheim ein brauner Hund mit weißer Bruſt zugelaufen, der gegen Erſtattung der Inſeratgebühren und des Futtergeldes von dem Eigenthümer in Empfang genommen werden kann. Schaub, Verwalter, auf dem Hofgut Beyenheim.
Seidenhüte, (670) feinſter Qualität, neueſter Fagon und in ſchönſter Auswahl bei Carl Huppuch, in Friedberg der Poſt gegenüber.
Guter Branntwein, (67) bei L. Goldmann junior.
Guts ⸗ Verpachtung. (672) Beauftragt ein Gut von 100 Morgen ſammt Oeconomiegebäuden zu verpachten, er⸗ ſuche ich cautionsfähige Liebhaber ſich perſönlich
anzumelden. Baruch Hecht, Agent.
(Eingeſandt.) Havre den 18. April 1853.
Geehrteſter Herr Finlay
in Mainz.
(678) Ehe und bevor wir Europa verlaſſen, fühlen wir uns verpflichtet, für die prompte und reelle Beförderung, ſowie für die uns von allen Ihren Untergebenen zu Theil gewordene hu⸗
mane Behandlung unſeren herzlichſten Dank aus— zuſprechen. Denn nicht nur haben wir unter Be⸗ gleitung Ihres Condukteurs, Herrn Monnard, eine ſehr angenehme Reiſe, ſondern auch eine wahrhaft ſorgloſe gehabt.
An allen Stationen nahm uns derſelbe gegen die läſtigen Commiſſionäre in Schutz und ſorgte uns fur die beſten Quartiere und billigſte Be— handlung. Ingleichen ſchützte er uns gegen jegliche Prellerei, ſowie Niemand unter uns, ſeiner Aufmerkſamkeit halber, auch nur den ge⸗ ringſten Verluſt an Effekten zu beklagen hat.
Aber auch noch um einen andern edlen Zug hat ſich Ihr geſchätztes Haus wiederum berei⸗ chert, den wir nicht anſtehen können der Oeffent⸗ lichkeit hier zu übergeben.
Bekanntlich hatten wir bei Ihnen die Beför⸗ derung nach New⸗Orleans accordirt. Da wir aber erſt ſo ſpät von Hauſe abreiſen konnten, daß wir zu einer Zeit dort eingetroffen wären, wo die Hitze ſchon ſehr groß und das gelbe Fieber vorherrſchend iſt, ſonach ein großer Theil von uns, wenn nicht alle, der klimatiſchen Krank— heit anheimgefallen wären, ſo hat Ihr Aſſoclé, Herr Lemaitre dahier, auf Fürſprache unſeres Condukteurs Herrn Monnard uns nach New⸗ Jork zu befördern übernommen, ohne daß wir nö. thighatten auch nur einen Heller mehr zu bezahlen, obgleich die Preiſe nach New⸗Jork 10 bis 15 fl. per Kopf höher ſtehen als nach New⸗Orleans.
Iſt man daher in Deutſchland der Meinung, die Beförderer von Auswanderern achteten die Menſchen nichts, ſo beweiſ't wenigſtens Ihr Haus, daß dies bei Ihnen anders iſt und des Menſchen Wohl nicht vor einem pekuniären Vortheile zurücktreten muß.
Wir gehen nun Morgen, alſo früher noch als unſer Contrakt lautet, an Bord Ihres pracht— vollen und geräumigen Dreimaſters Coſter nach New⸗Jork ab, rufen Ihnen und unſerem Con⸗ dukteure, von dem wir uns nur mit Schmerz trennen können zum Abſchied ein herzliches Lebewohl zu, und wünſchen nichts ſehnlicher, als daß unſere Landsleute, welche auszuwandern gedenken, ſich Ihrer Vermittelung bedienen mögen, um ungeprellt und unausgeſogen nach Amerika zu gelangen.
Heinrich Becker mit Familie von Rodheim.
Philipp Schäfer„„„„ Kaspar Hofmann„„„ 5 Johannes Wehrheim IV. 1 15 Jacob Walb Wtw..„ 17 Kaspar Schmelbach J. u. II. 1 55 Konrad Ludwig 0„„ Georg Schächer* 1 1 57 Johannes Jocobi=„ 5„
Margarethe Köppel.
L. W. Müller.
Johannes Schäfer.
Michael Rapp mit Familie von Spitzaltheim.
Lebewohl. (674) Ein freundliches, herzliches Lebewohl allen lieben Freunden und Bekannten von C. Oswald und ſeinen Kindern.
Nachkirchweihe. (675) Sonntag den 1. Mai wird unſer Nachkirchweihfeſt gefeiert, wozu ich hiermit höf⸗ lich einlade.
Niederwöllſtadt den 27. April 1853. f Philipp Speck, Gaſtwirth.
Kirchliche Anzeigen.
Sonntag Rogate den 1. Mai.
Pfarramtswoche: Hr. Diaconus Baur. Gottesdienſt in der Stadtkirche: Vormittags: Hr. Candidat Sellheim. Nachmittags: Hr. Stadtpfarrer Schwabe. Gottesdienſt in der Burgkirche: Vormittags: Hr. Diaconus Baur. Nachmittags: Hr. Candidat Flick.
Frankfurter Cours vom 27. April 1853.
Piſtolen„9 46½-477 Friedrichsder 5 1 5 Holländiſche 10 fl. Stücke„ 9 54½-55½ Rand⸗Ducaten. 1 5„ 5 37½½½˙3 875 20 Frankſticke ee eee Engliſche Souverains.„11 54
Preußiſche Thaler.. 145% 5 Frankenthaler.„ 222¼ Preußiſche Caſſenſcheine.„ 1 45
Fruchtpreiſe.
27. Apr. 22. Apr. 21. Apr.
Gattung. Fried⸗ 1 Gerns⸗ berg Mainz heim
8 ff. kr. f. It stk. Waizen pr. Malter 10 3010 29—* Korn„„, 8 30 8 30 80 Gerſte„ 5 66151 5 48 9 40 Sa 44— 1 414 340
Polizei ⸗ Taxe
fuͤr die Städte Friedberg und Butzbach vom 30. April bis zum 6. Mai.
* N Fried⸗ Butz⸗ 5 Brod⸗Preiſe. berg.] bach. 2 5 kr. pf ks, f. 1 Leib⸗Roggenbrod 3 11 30 2 7.. 6 1 1 4* 77 12 14112— Lth. Lth — Milchbrod 104% 14% — Waſſerweck 115 — Gemiſchte(Tafel⸗) Brod 15½ 15 Fleiſch-Preiſe. pf 5 . pf. 1 Ochſenfleiſch 121— 12— „ Kühfleiſch, gemäſtetes 9— 19— „ Rindfleiſch, gemäſtetes 71 218— „ Kalbfleiſch 0 6— 6— „„„ gemäſtetes 9 „Schweinenfleiſch 13— 13— „Hammellleiſch 9— 9— „ Schaaflleiſch 6———— „ Wurſt v.blos Schweinen 14— 14— „ Bratwurſt 17— 17— „ Schwartenmagen 1 „ Geräucherter Speck 23— 24— „Schinken F ien „ Dörrfleiſch 18— 18— „Schweinenſchmalz, 71 ausgelaſſen 21(— 22— unausgelaſſen 20— 20— „ Nierenfett 20— 18— „ Hammelsfett 161— 116— Die Großherzoglichen Bürgermeiſter Bender. Seippel.
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Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg.
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Da di Beaufſichtig
Großherzog
waren, ſo zu veröffen Kreiſes mi des Verein, geben, weld den kann.
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§. 1 Miniſteriun moraliſche des Großh ſelben die
§.2 aus gedach ihrer Entlas vorzugswei nachſuchen, möthig era die matetie ſich derſelh
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