Für Auswanderer.
für die großen Dreimaſter Packet⸗Schiffe der
BLACK-STAR-COMPAGNIE
und ſchnellſegelnden Dampfbooten City of Glasgom& Ciij of Manchester. (263) Regelmäßige Beförderung über Liverpool nach allen Häfen Am e—
rika's.— Nähere Auskunft ertheilt Nauheim im Februar 1853.
Herm. Auffarth.
Daleni- Maschinen- und Magenfelt.
(264) Dieſes Fett dient für alle mechanischen Maschinen, als: Waſſer- und Windmühlen, für zuſammengreifende Räder, für alle Sorten Wagen und Fuhrwerke und überhaupt zum Ein⸗ ſchmieren aller in gemäßigter Schnelle ſich reibender Gegenſtände. Es erſetzt auf billige Art Talg
und alle andere Fette, welche bisher zu dieſem Zwecke verwendet wurden.
Der Hauptvortheil be—
fleht darin, daß dieſes Fett, gleich dem Patent-Oel, Eiſen und alle andere Metalle nicht angreift, daß es keinen Schmutz zurückläßt und länger währt, als andere bis heute angewandten Fette. Dieſe beiden Sorten Patent-Maschinen und Wagenfett, und Patent-Oel, find zu
den billigſten Preißen zu haben bei
H. W. Hatteroth in Friedberg.
CEine Parthie wollene⸗ und balbwollene Kleiderſtoffe, Baum⸗ wollenzeuge, Ghinghams und Weſten habe ich zurückgeſetzt, und erlaſſe ſolche, um damit aufzuräumen, bedeutend unterm Preiße.
(217) Ferner empfehle ich friſch erhaltene ächte Bielefelder Leinwand ſehr billig.
Mayer Hirsch.
Dankſagung. (265) Seit meiner früheſten Jugend hatte ich
21 Jahre lang an einem bis dahin für un⸗ heilbar gehaltenen Flechten-Ausſſchlag am ganzen Körper unausſprechlich viel ge— litten. Umſonſt unterwarf ich mich einer Menge der koſtſpieligſten und anſtrengendſten Kuren, unter andern auch in dem cliniſchen Inſtitute zu Halle, woſelbſt es den angeſtrengten und höchſt anerkennenswerthen Bemühungen ſehr kenntnißreicher Aerzte, namentlich des Herrn Geheimen Medicinalraths Ur. Kruckenberg und des Herrn Profeſſor Dr. Blaſius, nicht gelingen wollte, mich von meinem Leiden zu befreien, ſo daß ich mit bangem Herzen einer traurigen Zukunft entgegen ſah.— Da machte mich ein Freund auf das berühmte Kummer⸗ feld'ſche heilende Waſchwaſſer aufmerk⸗ ſam, welches ſchon ſo vielen Leidenden geholfen habe; ich ließ mir davon kommen(— es war bei dem Buchhändler Dr. F. Janſen in Wei- mar, die Flaſche zu 2 Preuß. Thlr. zu haben—),— und Gott ſei geprieſen!— auch mir wurde in unbegreiflich kurzer Zeit geholfen, und ich befinde mich nun ſchon ſeit drei Jahren ſo wohl, wie vorher nicht drei Tage meines Lebens, und ich kann wohl ſagen, daß ich dieſem wundervollen Waſſer außerordentlich viel zu verdanken habe.— Ich hoffe, daß dieſes ſegen— volle Waſchwaſſer ſeine Wunderkräfte noch an recht vielen leidenden Mitbrüdern erproben möge. Halle den 21. Dezember 1849. Louis Schmidt, Handelsmann, Nr. 2092.
Erfindung von 1852 mit Patent der franzöſiſchen Regierung. Unvergängliche
Schildpall⸗Federn
für alle Hände nach Belieben brauchbar. Preis 1 fl. 12 kr. das Hundert.
266) Bei allen Fortſchritten der Induſtrie hatte man es noch nicht dahin gebracht, eine tadelloſe Feder anzufertigen. Die Löſung dieſer ſchwierigen Aufgabe iſt dem Hauſe Louy in Paris gelungen. Das Verſpritzen der Tinte und das Zerreißen des Papiers durch die Feder iſt bei dieſer Schildpatt⸗Feder, die dem Gänſekiel an Geſchmeidigkeit nicht nachſteht und jede, auch die ſchnellſte Handſchrift zuläßt, nicht möglich.
Was dieſe Feder, außer den bereits anerkannten Vorzügen, noch beſonders empfiehlt iſt das, daß ſie auf beiden Seiten geſchrieben werden kann.
Ein Lager dieſer Feder befindet ſich bei
C. Bindernagel in Friedberg.
Anzeigen für die Freitags er- ſcheinende Nummer wolle man ſpäte— ſtens bis zum Mittwoch Abend und ſolche fuͤr die Dienſtags-Nummer läng⸗ ſtens bis den Sonntag bei der Expe⸗ dition abgeben.
Kirchliche Anzeigen. Sonntag Reminiſcere den 20. Februar.
Pfarramtswoche: Hr. Diaconus Baur,
Gottesdienſt in der Stadtkirche: Vormittags: Hr. Diaconus Baur. Nachmittags: Hr. Candidat A. Köhler.
Gottesdienſt in der Burgkirche: Vormittags: Hr. Stadtpfarrer Seel. Nachmittags: Hr. Candidat Sellheim.
Frankfurter Cours vom 16. Febr. 1853. 9 8 9 5 l. 9 45½-465 Ferrer: 7 Holländiſche 10 fl. Stücke„ 9 53-54 Rand⸗Ducaten. 19 05„ 5 36½37 20 Frankſtücke„ 9 30-31 Engliſche Souverains..„11 54 Preußiſche Thaler..„ 145 ½¼½
5 Frankenthaler.„221 ½7—e22 Preußiſche Caſſenſcheine„ 1 45%/
Fruchtpreiſe.
9. Febr. 11. Febr. 11. Febr.
ried⸗ 5 1 Mainz
fl. kr, fl. kx. fl r. 9 40110 2510—
Gattung.
Waizen pr. Malter
Korn 8— 81668— Gerſte„ 1 5 34 610 Hafer 7 7. 3. 3 31 3 15
Polizei- Taxe für die Städte Friedberg und Butzbach vom 19. bis zum 25. Februar.
2 f Fried⸗ Butz⸗ 3 Brod⸗Preiſe. berg. bach. 5 kr. pf. kr. pf. 1
11 Leib⸗Roggenbrod 3— 131— 275 15 5 — 7 1115211 Lth. Lth.
— Milchbrod 15 105
— Waſſerweck 157
— Gemiſchte(Tafel⸗) Brod 145%[ 17 Fleiſch-Preiſe. pf.
11 Ochſenfleiſch 12— 12 5 „ Kühfleiſch, gemäſtetes 9— 81— „Rindfleiſch, gemäſtetes ae „ Kalbfleiſch 1 „„„ gemäſtetes 3 „Schweinenfleiſch 13— 13— „Hammellleiſch 9— 9— „ Schaaflleiſch 61——— „ Wurſt v.blos Schweinen 14— 14— „Bratwurſt 17— 17— „ Schwartenmagen 1614— 16— „Geräucherter Speck 23— 24— „Schinken 17— 17— „Dörrfleiſch 18— 18— „Schweinenſchmalz,— ausgelaſſen 211 22 unausgelaſſen 20— 20— „Nierenfett 20— 18— „ Hammelsfett 164— 116— Die Großherzoglich Heſſiſchen Bürgermeiſter
Bei de. Seippel.
Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg.
Von 6 Dezember v. Strafen zur von Kindern nach Englant laben, mit? ſümmt word
1 Di Fliegenwede durch ſonſti dende Gewe land reiſen ihren eignen Auslande an ſein oder nie bisherigen E falle mit eil Gulden m buße von e!
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3) Elt Kinder, Pfle für den beze tretungsfalle Gulden ur von fünfu! werden. Indem Ffentlichen, die Beſtimm bleiben. S Verantwort! überwachen.
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