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Sonntag den 6. Februar
Mas ſeenball im Holel Trapp.
Tanzmeiſter: Herr Moſeler.
Orcheſter: Das vollſtändige Muſikcorps des Herrn Muſikmeiſters Merſtedt von Wetzlar. f
Eintrittskarten zu dieſem Balle ſind bis Sonntag Nachmittag 4 Uhr zu
haben bei den Herren:
Joh. Falck, J. P. Fritz, Joh. Hieronimus, Poſamentier Hoff— mann und dem Unterzeichneten.
L. C. Trapp Uachfolger.
Mobiliar⸗Verſteigerung.
(195) Donnerſtag den 17. Februar d. J.
läßt der Unterzeichnete die nachverzeichneten
Gegenſtände in ſeiner Hofraithe meiſtbietend
verſteigern, als: 80 Malter Kartoffeln, 600 Manen Dickwurz, 60 Manen Rüben, 60 Fuder Stroh, ver⸗ ſchiedene Sorten, 150 Körbe Spreu und Keil;
ſodann: 5 1 Pferd, eine Chaiſe, 1 Stuhlwägelchen, meh⸗ rere Chaiſenräder, 2 Oeconomiewagen, 3 Pflüge, wobei ein wenig gebrauchter Hohen⸗ heimer, 3 Eggen, eine Walze, 1 Karren, 1 Schlitten, ein Pfuhlfaß, mehrere kleine Fäſſer, 1 zweiſpänniges Chaiſengeſchirr mit Kopfge⸗ ſtell und Leitriemen, 1 Reitſattel, ein einſpän⸗ niges Wagengeſchirr, 1 Paar Ackerſielen, 2 große und zwei kleine Kummete, 1 Fahrſattel, diverſe Ketten, 6 ſteinerne Pferdekrippen, auch für Rindvieh verwendbar, 4 Schweinströge, 4 Haferkaſten, 2 große Mehlkaſten, 1 trans⸗ portables gz Hühnerhaus, verſchiedene Steig⸗ leitern, Kellerlager u. ſ. w.
Vilbel den 1. Februar 1853.
Simon, Poſtexpeditor.
Au verkaufen.
(196) Ein Wohnhaus, 46“ lang und 30“ tief, von Eichenholz gebaut, hat auf den Abbruch zu verkaufen
Heinrich Walther in Enzheim.
der miei hen.
1197) Ein Logis für eine ſtille Haushaltung, welches ſogleich, auf Verlangen auch in einem Vierteljahr bezogen werden kann, hat zu ver⸗ miethen Heinrich Formhals, Schuhmachermeiſter.
n egee.
(198) In einem ſoliden Putzgeſchäft in Ha⸗ nau kann ein Mädchen von ſoliden Eltern gegen angemeſſenes Honorar das Putzmachen gründlich erlernen, wobei auch gegen eine bil— lige Vergütung Koſt und Wohnung im Hauſe gegeben werden kann. Näheres bei der Expe⸗ dition dieſes Blattes.
Geſuch.
1199) Ein in den beſten Jahren in jeder Be⸗ ziehung ſolider Mann, der in ſeiner Branche ohne Verſchulden Mißgeſchick erlitten, für dieſen von mehreren Seiten gebürgt wird, demſelben nützliche Wiſſenſchaft durch Reiſen zur Seite ſtehen und tüchtig im Buchführen, Rechnungs⸗ weſen, deutſcher Correſpondenz, wie auch in Bewirthſchaftung rationeller Oeconomie, offerirt in dieſen Geſchäftszweigen der menſchlichen Ge— ſellſchaft gegen billige Vergütung hierdurch ſeine Thätigkeit. Hiernach Rückſichtnehmenden beför⸗ dert löbl. Expedition frankirte Briefe No. 199.
Ju verkaufen.
(200) Bei Unterzeichnetem ſind nachſtehende Gegenſtände aus der Hand zu verkaufen, als: 13 Stämme Tannen⸗Bauholz, 1 Stück Ei⸗ chenholz, geeignet zur Ackerwalze, 1 Akazien⸗ ſtamm, eine Parthie tannene und eichene Bohlen, einige Tauſend gefertigte Steckſtecken, mehrere Schiebkarren und Schiebkarrenräder, Stangen, Baumpfähle und Latten, ein zwei⸗ ſpänniger Wagen mit eiſernen Axen, 1 Egge, 2 Herdplatten nebſt Bratofen und Waſchkeſſel⸗ einfaſſung, mehrere polirte Bettſtellen, Com⸗ mode, 2 Schreibſecretäre, Sopha, gepolſterte und mit Rohr geflochtene Stühle, 1 Stand⸗ uhr, runde Tiſche, 1 Mehlkaſten, Schränke und dergl. Nauheim im Februar 1853. E. F. Grünwald.
Anzeige.
(201) Sonntag den 6. Februar findet kein Damencaſino ſtatt. Die Vor ſt eie e
Einladung.
(202) Unterzeichneter iſt geſonnen nächſten
Sonntag den 6. Februar einen Ball abzuhalten,
wozu er höflichſt einladet. Bönſtadt
Erfindung von 1852 mit Patent der franzöſiſchen Regierung. Unvergängliche
Schildpalt⸗Federn
für alle Hände nach Belieben brauchbar. Preis 1 fl. 12 kr. das Hundert.
(203) Bei allen Fortſchritten der Induſtrie hatte man es noch nicht dahin gebracht, eine tadelloſe Feder anzufertigen. Die Löſung dieſer ſchwierigen Aufgabe iſt dem Hauſe Louh in Paris gelungen. Das Verſpritzen der Tinte und das Zerreißen des Papiers durch die Feder iſt bei dieſer Schildpatt⸗Feder, die dem Gänſekiel an Geſchmeidigkeit nicht nachſteht und jede, auch die ſchnellſte Handſchrift zuläßt, nicht möglich.
Was dieſe Feder, außer den bereits anerkannten Vorzügen, noch beſonders empfiehlt iſt das, daß ſie auf beiden Seiten geſchrieben werden kann.
Ein Lager dieſer Feder befindet ſich bei
CE. Bindernagel in Friedberg.
Konr. Wiegand.
Anzeigen für die Freitags er⸗ ſcheinende Nummer wolle man ſpäte⸗ ſtens bis zum Mittwoch Abend und ſolche für die Dienſtags-Nummer läng⸗ ſtens bis den Sonntag bei der Expe⸗ dition abgeben.
Kirchliche Anzeigen. Sonntag Eſtomihi den 6. Februar. Pfarramtswoche: Hr. Stadtpf. Schwabe.
Gottesdienſt in der Stadtkirche:
Vormittags: Hr. Candidat Fuchs. Nachmittags: Hr. Stadtpfarrer Seel. Gottesdienſt in der Burgkirche: Vormittags: Hr. Reallehrer Müller. Nachmittags: Hr. Candidat Schönfeld.
Frankfurter Cours vom 2. Febr. 1853.
Mfſtolen; fl. 9 44-45 Friedrichsd'oeo e Holländiſche 10 fl. Stücke„9 48¼/--¼49 Rand⸗Ducaten„ 5 36-37
20 Frankſtücke„ 927-28 Engliſche Souverains.„11 52 Preußiſche Thaler„ 1 45—/
5 Frankenthaler„ 221 Preußiſche Caſſenſcheine.„ 1 45%
Fruchtpreiſe.
2. Febr. 28. Jan. 26. Jan.
Gattung. Fried⸗ 10, Gerns⸗ berg Mainz heim H.
Waizen pr. Malter 9 4010 3—— Korn 17 8—1 8120148— Hobo 2 3135 94 Hafer. 7 3 5 328 3 10
Polizei- Taxe fuͤr die Städte Friedberg und Butzbach vom 5. bis zum 11. Februar.
A 5 Fried⸗ Buß⸗ 5 Brod ⸗Preiſe. berg. bach. 5 kr. pf. kr. pf. 1 0 1 Leib⸗Roggenbrod 3—— 2 7 77 5 3 5 2 4.„ 7 111 Lth. Lth. — Milchbrod 145 1925 — Waſſerweck 118 — Gemiſchte(Tafel⸗) Brod 145% 75 Fleiſch-Preiſe. f 5 1 Ochſenfleiſch 12 5. 12 5 „ Kühfleiſch, gemäſtetes 9— 68— „ Rindfleiſch, gemäſtetes 52 „ Kalbfleiſch 7— 7— „„ gemäſtetes—— ö—— „ Schweinenfleiſch 131— 18— „Hammelfleiſch Si „ Schaaflleiſch 6 5——— „ Wurſt v.blos Schweinen 14— 14— „Bratwurſt 17— 17— „ Schwartenmagen 16(— 16— „Geräucherter Speck 23— 24— „Schinken 17— 17— „ Dörrfleiſch 18— 118— „Schweinenſchmalz,— ausgelaſſen 21— 22— unausgelaſſen 20— 20— „Nierenfett 20— 18— „ Hammelsfett 161— 16— Die Großherzoglich Heſſiſchen Bürgermeiſter Bender. Seippel.
Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg.
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