Ausgabe 
27.10.1852
 
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Braunkohlen⸗Verkauf.

(16880 Vom 1. November d. J. an koſtet bis auf weitere Verfügung auf der Braunkohlen⸗ grube Wilhelmshoffnung bei Dornaſſenheim der Centner Klötze ſowohl gegen baar als auf Credit

9 Kreuzer.

Reichelsheim den 23. Oktober 1852.

Schmid, prov. Bergcontrolleur.

Oeffentliche Aufforderung.

(1689) Ein Theil des Nachlaſſes der am 25. Januar 1824 verſtorbenen Johannes Hofs Ehefrau von Butzbach, Sybille, geborne Becker, iſt ſeither noch curatoriſch verwaltet worden. Zu dieſen Erben gebören zwei Schweſter⸗Söhne, Johann Heinrich Haas, geboren im Jahre 1800, und Georg Heinrich Haas, geboren zu Oberrosbach im Jahre 1806, find aber ſeit längeren Jahren, unbekannt wo, abweſend. Auf Anſtehen ihrer Miterben werden daher Johann Heinrich Haas und Georg Hein⸗ rich Haas, oder wer ſonſt noch Anſprüche

an oben bezeichneten Nachlaß zu haben glaubt, hierdurch aufgefordert, dieſe Anſprüche binnen einer Friſt von 60 Tagen bei dem un⸗ terzeichneten Gericht ſogewiß geltend zu machen, als ſie ſonſt keine Berückſichtigung finden können und der Nachlaß den aufgetretenen Erben ohne weitere Caution aus gehändigt werden wird. Butzbach am 16. Oktober 1852.

Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Ebel.

Obligations-Verlooſung. (1690) Die Partial⸗Obligation No. 2 der

Gemeinde Rodenbach iſt auf den 1. Novembg

d. J. rückzahlbar geworden und kann dert Betrag bei hieſiger Gemeindekaſſe oder bei def Handlungshaus S. Lindheimer zu Friedbetg! Empfang genommen werden. dieſer Obligation hört mit dem 1. Nov emb d. J: auf.

Rodenbach am 10. Oktober 1852.

Der Großh. Heſſ. Bürgermeifſt Herrmann.

Obligations-Verlooſung.

(1691) Bei heutiger Verlooſung der Niedeſ⸗ urſeler Gemeinde⸗Partial⸗Obligation wurden die No. 36 und 45, à 200 fl., zur Rückzahlung für 1852 gezogen und ſind die Beträge au 31. Dezember d. J. bei dem Gemeinde ⸗Einneſ mer dahier in Empfang zu nehmen, da mit dieſem Tage die Verzinſung derſelben aufhön

Der Zinela

Niederurſel den 10. Oktober 1852.

Der Großh. Heſſ. Eugene f 88

Seidler. 4

Privat⸗ Bekanntmachungen. f

Dr. Borchardt's arom. medieiniſche Kräuter ⸗Seife,

(1692) als ein bewährtes Mittel gegen die ſo läſtigen Sommerſproſſen, Finnen, Puſteln, Schuppen, Leberflecken und) andere Hautunreinheiten rühmlichſt anerkannt, iſt in hieſiger Stadt nur allein bei mir echt zu haben. 0

P. F. Schmittner.

Friedberg.

Jahrmarkt zu Okarben

(1678) Bei Gelegenheit des diesjährigen Jahrmarktes findet Mittwoch den 27. und Donnerſtag den 28. d. M. bei Unterzeichnetem große Harmonie- und Tanz⸗ muſik ſtatt, ausgeführt durch die Frankfurter Militärmuſik.

Indem ich alle Freunde des geſelligen Vergnügens hierzu höflichſt ein⸗ lade, bemerke ich noch, daß für vorzügliche Weine und ausgezeichnete Speiſen

beßtens geſorgt iſt.

Okarben den 20. Oktober 1852.

G. Klee,

arts h o f.

Leih⸗ und Leſe⸗Bibliothek!

(1665) Einem verehrlichen Publikum widme ich hiermit die ergebenſte Anzeige, daß ich eine Leih⸗ und Leſe⸗Bibliothek errichtet habe, welche bis jetzt aus 2325 Bänden der beſten Werke be⸗ währter Schriftſteller der Vergangenheit und Gegenwart beſteht. Die Bücher ſelbſt ſind von den Verlegern neu bezogen, haben durchſchnittlich einen ſehr reinen Druck, ſind neu gebunden und bieten

daher dem Leſer alle Annehmlichkeiten dar.

Neue Erſcheinungen meiner Bibliothek ſobald wie möglich einzuverleiben, wird jeder Zeit

mein eifriges Beſtreben ſein.

Gedruckte Verzeichniſſe ſind gegen eine Einlage von 12 kr. ſtets zu haben, welcher Betrag jedoch bei Abgabe der Verzeichniſſe wieder zurückgegeben wird.

Friedberg im Oktober 1852.

Louis Weis.

Ju erkaufen. (1693) Die Erndte von/ Morgen Acker Stoppelrüben hat zu verkaufen

Friedberg. Wilhelm Hanſtein, Wagnermeiſter.

Anzeige. (1694) Ich mache hiermit die ergebenſte Anzeige, daß ich eine ſchöne Auswahl Seiden⸗ zeuge zu Winterhüten erhalten habe und ſolche billig und ſchön verfertige; auch werden alle feine Handarbeiten auf Beſtellung beſtens beſorgt.

Friedberg den 23. Oktober 1852. J. Menges, auf der breiten Straße.

Zu verkaufen. (1695) Ein gutes Zugpferd ſteht billig zu

verkaufen bei Friedberg. Karl Berg.

Friſcher Leinkuchen, (15960 in runder Form, bei Friedberg im Oktober 1852. W. Hanſtein. Schöne Eicheln, (1697) um Schweine fett zu machen, find

zu haben bei

Friedberg. Heinrich Walz

in der Uſergaſſe. Verſteigerung.

(1698) Freitag den 28. M., um 12 Uhr anfangend, will E. F. Grünwald zu Nauheim nachſtehende Gegenſtände meiſtbietend verkaufen, als: 2 Pferde, 5⸗ und 10 jährig, wenn dieſelben bis dahin nicht aus der Hand verkauft ſind, 2 Kühe, 2 Wagen mit eiſernen Achſen, ſchwer und leicht, 3 Pflüge, darunter ein Ruchadlo⸗ und ein Kartoffelpflug, 3 Pfuhlfäſſer, 1 Hemmſchuh, 1 Strohbank, 1 Haferkaſten, 1 Reitſattel und

Sporn, 1 Stangenzaum, 1 Fliegenneh, 1

Ackergeſchirr, Joche und dergl.; Tiſche, Stühle,

1 Mehlkaſten, Kraut- und andere Fäſſer, Büt Leitern, Stangen, fertige Steckſtecken, 1 Syrr⸗ herd mit Bratofen und Waſchkeſſeleinfafſu g, 1 Mörſer, eichene Bohlen, tannene

bohlen und Bauholz, Schubkarren, verſchie Räder und Flachs⸗ Werkzeuge. 5

Ausverkauf wegen Auflöſung der Handels⸗Füma K. D. Schwarzſchild& Sohn zu Bad Homburg, (15820 wird das ſehr bedeutende Waaten⸗ lager derſelben, in deren Local, Louiſenſunße No. 43, vis-a-vis dem Kurſaale, unter nen Fabrikpreiſen ausverkauft. Daſſelbe umfaßt große Vorräthe: 1) aller Arten Manufactur⸗, Kurz⸗ und Mo⸗ dewaaren, 5 2) aller Arten weiße Waaren und Mihel⸗

Commode, Bettſtellen, Schränke, Kaſtengeſſ ö

1

ſtoffe, 3) aller Arten Confectionnies(fertige Ga⸗ chen) für Herren und Damen.

N. B. Auch wird das in demſelben Hauſe fich befindliche Lager ausländiſcher Wein in Flaſchen und Fäſſern, in Parthien un ker dem Preiſe abgegeben. 4

Braunſchweiger Flachs, 2 71 in vorzüglicher Qualität und äußert

L. Goldmann junior.

Verwalter⸗Stelle. ö (1700) In ein ausgedehntes Oekonorie⸗ Geſchäft wird, unter ſehr annehmbaren Bilin⸗ gungen, ein Verwalter ein Mann von ge ſetztem Alter und mit praktiſchen Kenntniſſenſim landwirthſchaftlichen Fache ausgerüſtet gesteht, Näheres bei G. Emmert

zu Niederwölht

(1701) Sonntag den 31. Oktober l. J. Mird das Damen⸗Cafino eröffnet.

Friedberg den 24. Oktober 1852. Die Vorſteher der Caſinogeſellſchlaft

Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedber g.

zu Mainz z

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wurde der! ferien des wigk zum ſowie des Iteiherr v. ernannt; af zum Rentay zu Bingen dem Gerich da 1. Bez übertragen.

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