Abtragung gezogen. Der Inhaber dieſer Num⸗ mer wird hiermit benachrichtigt, den Betrag derſelben gegen Rückgabe der Schuldurkunde und der noch nicht fälligen Zinscoupons bei dem Gemeinde⸗Einnehmer Bürgermeiſter Holler in Fauerbach II. bis zum 1. Januar 1853 in Empfang zu nehmen, indem von dieſem Tage an keine weiteren Zinſen mehr vergütet werden. Oſſenheim den 5. November 1852. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Ko pp.
Verſteigerung von jungen Obſtbäumen.
(1769) Freitag den 12. d. M., Vormittags
10 Uhr, ſollen aus hieſiger Gemeinde⸗Baumſchule
circa 100 Stück junge ſtarke Aepfel⸗ und Birn⸗
bäume auf Ort und Stelle öffentlich meistbietend
verſteigert werden.
Oſſenheim den 5. November 1852. 5 Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Ko pp.
Mobilien-Verſteigerung.
(1760 Auf freiwilliges Anſtehen der Carl Beckers Witw. ſollen Montag den 15. Novem- ber d. J., Vormittags 9 Uhr, folgende Mo⸗ biliargegenſtände einer freiwilligen Verſteigerung unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen ausgeſetzt werden, nämlich:
4 Saallampen, 9 Stück Saalvorhänge, Tiſche verſchiedener Größe, Stühle, Bänke, eine Partie Fäſſer, Gläſer und Bouteillen, meh— rere Schränke, worunter ein ganz neuer Küchenſchrank, eine trächtige Kuh, Heu und Stroh, eine Partie Dickwurz, verſchiedenes ſehr brauchbares Arbeitsholz, eine Hobelbank und verſchiedenes Werkzeug, die zum Kegel—⸗ ſpiel nöthigen Kugeln und Kegel, worunter
2 Kugeln von Bockholz u. dgl. m.
Butzbach den 4. November 1852.
Der Großh. Heſſ. Bügermeiſter
Krauß.
Bekanntmachung.
(4761) Die Lieferung des Bedarfs an
1) Victualien, als: eirca 114 Ctr. Erbſen, 100 Ctr. weiße Bohnen, 42 Ctr. Linſen, 34 Ctr. Reiß, 33 Ctr. geſchälte Gerſte, 34 Ctr. Haidegrütz, 48 Etr. Hirſen, 66 Ctr. Weißmehl, 42 Ctr. Waizengrütz, 3 Ctr. Nudeln, 15 Ctr. gedörrte Zwet⸗ ſchen, 1 Ctr. Pfeffer, 46 Ctr. Butter, ſo⸗ wie 52 Maas Branntwein,
2) Schreibmaterialien,
3) Eichenſcheitholz,
49 Seife und Talglichter,
5) Soda und Potaſche,
6) tannenen Dielen und Latten, eichenen und tannenen Rähmlingen und Floßholz,
7) verſchiedenen Holzſortimenten in Bohlen, als: Nußbaum⸗, Kirſchbaum⸗, Weiß⸗ buchen⸗, Aepfelbaum-, Birnbaum- und Eichenbohlen verſchiedener Dicke,
für das Gr. Landeszuchthaus im Jahr 1853, ſoll im Soumiſſionswege vergeben werden. Die Soumiſſionen(u. z. über die unter jeder Ziffer verzeichneten Gegenſtänden beſondere) müſſen bis zum 24. d. M. in dem vor dem Directorial⸗ Büreau aufgehängten„Soumiſſtonskaſten/ ein⸗ gelegt ſein und von den unter Ziffer 2, 4 und 5 aufgeführten Gegenſtänden Proben vorgelegt werden.
Die Lieferungsbedingungen liegen in genann⸗
tem Büreau zur Einſicht.
Marienſchloß den 4. November 1852.
Die Verwaltungs⸗Commiſſion. Für die Ausfertigung: Nispel, Seeretär.
Verſteigerung.
(1762) Künftigen Freitag den 12. d. M., Nachmittags 1 Uhr, ſollen in hiefiger Gemeinde⸗
358
Baumſchule 30 Stück ſehr ſchöne veredelte Birn⸗
bäumchen öffentlich an den Meiſtbietenden gegen gleichbaare Zahlung verſteigert werden. Soedel am 5. November 1852. 5 Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Nee t.
Bekanntmachung.
(17163! Dienſtag den 16. d. M., Vormit⸗ tags 10 Uhr, ſoll: 5 19 die Lieferung des erforderlichen Ochſen⸗ und Schweinefleiſches für hieſige Anſtalt im Jahr 1853, 2) die Leiſtung verſchiedener Fahrten, und 3) der ſich im Jahr 1853 bei der Anſtalts⸗ Menage ergebende Abnutzen, als: Geſpül, Abfälle an Speiſeingredienzen ꝛc., im Wege öffentlicher Verſteigerung dahier ver⸗ geben werden. 4 Marienſchloß den 4. November 1852. Die Verwaltungs⸗Commiſſion. d 9*
Nispel, Secretär. a ον
Privat- Bekanntmachungen.
Am 1. December l. J.
1732) beginnt die 1. Ziehung der 123. a Glldlotterie, bei 24000 Looſen 12541 Preiſe von fl. 200,000, 100,000, 40,000, 28,000, mal 20,000 2c. wozu ich ganze Looſe zu fl. 6., halbe zu fl. 3., viertel zu fl. 1. 30, achtel zu 45 kr., aus mei⸗ ner vom Glücke ſtets begünſtigten Colleete unter Zuſicherung pünktlicher Bedienung empfehle. 2
Jacob Strauß, in Frankfurt a. M.
Gewinne von Thaler 36000, 8000, 4000, 2000, mal 1500, mal 1000, bis zu Thlr. 35, bietet die gewinnreiche Verlboſung des Kur⸗ fürſtlich Heſſiſchen Staats⸗Lotterie⸗ Anlehens am 1. December resp. am 1. Januar, und kann man ſich bei der⸗ ſelben für fl. 3. 30 mit 1 Actie, „ 1. 28. 7 17 10„ betheiligen, bei dem Handlungshauſe 5 473) Jacob Strauß, in Frankfurt a. M.
Ausverkauf wegen Auflöſung der Handels⸗Firma K. D. Schwarzſchild& Sohn zu Bad Homburg,
(1582 wird das ſehr bedeutende Waaren⸗ lager derſelben, in deren Local, Louiſenſtraße No. 43, vis-à-vis dem Kurſaale, unter den Fabrikpreiſen ausverkauft. Daſſelbe umfaßt große Vorräthe: 1) aller Arten Manufactur⸗, Kurz⸗ und Mo⸗ dewaaren, 2) aller Arten weiße Waaren und Möbel— ſtoffe, 3) aller Arten Confectionnies(fertige Sa⸗ chen) für Herren und Damen. Auch wird das in demſelben Hauſe ſich befindliche Lager ausländiſcher Weine in Flaſchen und Fäſſern, in Parthien unter dem Preiſe abgegeben. Bekanntmachung. (176) Die Actien No. 10 und 11 der hie⸗ ſigen Caſino⸗Geſellſchaft ſind bei der heutigen Loosziehung rückzahlbar geworden und am 1. Februar künftigen Jahres abzutragen. Von dieſem Tage an hört deren Verzinſung auf. Friedberg den 3. November 1852. Die Vorſteher der Geſellſchaft.
N. B.
Anzeige.
(1715) Ich zeige hiermit ergebenſt an, daß ich mit Oelzener und Braunſchweiger Flachs beſtens verſehen bin und denſelben zu dem bil⸗ ligſten Preiße verkaufe.
Fr. Hilbrecht.
Friedberg. Engliſche Patent⸗ Schmiere
für Maſchinen und Wagen (1729) bei Vilbel im Oktober 1852. Wilhelm Kullmann. Feinſtes Königs⸗Räucherpulver, (1765) in Fl., à 18 kr., ſowie Parfum royal, in Fl. à 30 kr., wovon nur wenige Tropfen gelinde verdampft, den herrlichſten Wohlgeruch verbreiten, empfiehlt Friedberg. P. F. Schmittner.
Benachrichtigung. (17661 Oer erſte Caſinoball iſt Donnerſtag
den 18. November, Eröffnung deſſelben um 8 Uhr.
Die Vorſteher.
Für Schneider!
(1787) Leichte Sommerarbeit iſt gegen bil⸗ liges Fagçon und ſchnelle Beförderung in Par⸗ thien zu vergeben durch
David Schwarzſchild. Bad Homburg den 6. November 1852. Zu verpachten. (1768) Meine in Södel bei Friedberg gele⸗
gene Hofraithe, beſtehend in Wohnhaus mit guten
Kellern, geräumiger Stallung, Scheuer, Schop⸗ pen, Brennhaus, ſteht zu verkaufen oder zu verpachten. Die erwähnten Localitäten eigneu ſich vorzugsweiſe zum Wirths ⸗ und Metzger⸗ geſchäfte. Die Gebäulichkeiten ſtehen an der Hauptſtraße, und zum Betriebe eines Oekono⸗ miegeſchäftes können auch noch Grundftücke bei⸗ gegeben werden. Der Kaufſchilling kann größ⸗ tentheils verzinslich ſtehen bleiben, und wollen ſich Luſttragende direet an mich wenden.
Großenlinden bei Gießen.
Jean Goſſi.
Am J.& 2. Dezember 1832 (1769) findet die Ziehung der von der freien Stadt Frankfurt garantirten Geldver⸗ looſung ſtatt, in welcher Hauptgewinne von fl. 200,000, 100,000, 40,000, 25,000 c., und außerdem 12,500 kleine Gewinne zur Vertheilung kommen.
Unterzeichnetes Handlungshaus, welches von der Regierung mit dem Verkauf der Original⸗
looſe beauftragt iſt, erläßt ½ a fl.,
à fl 3.—% f fl. 1. 30.—% à 45 kt., unter Zuſicherung der reellſten Bedienung.
i Heinrich Steffens, Comptoir: Mainſtraße 10 in Frankfurt a. M. Gefunden.
(770) Eine Schuldurkunde wurde in einem hieſigen Hauſe gefunden. Der ſich legitemirende Eigenthümer kann ſie bei der Expedition dieſes Blattes gegen die Inſeratgebühren in Empfang
Fahrplan
(177) der Main⸗Weſer⸗Bahn für den Winterdienſt, vorräthig bei Friedberg. C. Bindernagel.
Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkelt von C. Bindernagel in Friedberg.
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