macheldah, 1
Lehrer. ud erſte g. 7 am 2 En
ler.
ute ſie nicht; n ihr finden. ſchwieg einen on ſagte, da Jätlich 2 hct seine ö ſinden. Puck an; ich würde int haben. vergeben Sie die kaum ge⸗ ble errathen is und Ihrem Sie wurden
Eulalie ward e Mutter und as Schloß ge⸗ die meinigen; niſchen Tone, men laſen wir
ungern die er⸗⸗
je herrlichen nige der lieb⸗ childern, was meine Verſe, h, wenn Sie bt haben, daß
Jeden Tag em Felſen ge⸗ F dieſer Seite te der güligſte liche Beweise tit. Um un unſern Füßen en, und wen
Seminar
ihrem kutzel nt hatten, h wiederholte al; es dient
tam ſein Nl.“ ug üben fn ieg; in fell, entoſe, die
1
f
Einige Minuten ver⸗
ortzufahren, und ich mochte nicht mit ihm ſprechen; plötz⸗ lich fuhr er mit der Hand über die Augen, als wollte er einen unangenehmen Traum verſcheuchen; dann wandte
er ſich mit einem geiſtvollen Lächeln zu mir und fuhr fort: „Haben Sie Nachſicht mit meiner Schwäche, denn ich bin
noch jung und habe noch nicht gelernt, die Bewegungen meines Herzens zu bewachen und zu bewältigen; vielleicht werde ich mit der Zeit weiſer.“
„Ich fürchte, mein Freund,“ ſagte ich,„daß dieſe Unterredung zu angreifend für Sie iſt; rufen Sie ſich
nicht Verhältniſſe in's Gemüth zurück, die Ihnen offenbar
ſo ſchmerzlich ſind. Ich werde es mir nie vergeben, daß ich Ihnen eine ſo kummervolle Stunde gemacht habe.“ „Nicht Sie rufen dieſe Erinnerungen in mir hervor, mein Herr; denn dieſe Gedanken ſind nie fern von meinem Gemüthe, und ich wollte lieber, daß es vernichtet wäre, als daß ſie je aufhörten, es zu beſchäftigen; mein ganzes Daſein iſt mit meinem Kummer verwachſen und verei— nigt.“ Ich hatte Gervais' Hand gefaßt, er wußte alſo, daß ich ihm zuhörte. „Uebrigens ſind auch meine Erinnerungen,“ fuhr er
fort,„nicht durchaus ſchmerzlich; oft bilde ich mir ein,
meine jetzige Betrübniß ſei nur ein Traum, mein wirk⸗ liches Leben mit dem Glücke erfüllt, das ich verloren habe. Ich bilde mir ein, ſie ſei mir noch nahe, nur vielleicht ein wenig ferner, als gewöhnlich; ſie ſchweige, vielleicht nur weil ſie in tiefes Nachdenken verſunken ſei, deſſen Hauptgegenſtand unſere gegenſeitige Liebe ausmacht.— Eines Tages ſaßen wir, wie gewohnlich, auf dieſem Fel⸗ ſen, und ergötzten uns an der Lieblichkeit und Heiterkeit der Luft, an dem Dufte unſerer Veilchen und dem Geſange der Vögel; wir horchten aufmerkſam, wie die Maſſen von Eis, die durch die Sonne gelöst waren, ziſchend herab— ſanken von den Spitzen des Berges. Wir konnten das Rauſchen der Gewäſſer des Arveiron deutlich unterſcheiden. Ich weiß nicht, wie es zuging, aber es regte ſich in uns Beiden zugleich ein unbeſtimmtes Gefühl von der Unſicher⸗ heit menſchlichen Glückes und zu gleicher Zeit ein Gefühl von Furcht und Unbehaglichkeit: wir ſanken einander in die Arme, hielten uns feſt umſchlungen, als fürchteten wir,
357
auf, ohne daß er es bemerkte, denn ich wünſchte ſie zu ſeinem Andenken aufzubewahren. 8 25 ehe Gervais geneigt ſchien, in ſeiner Erzählung
daß uns Jemand trennen wollte, und wir riefen Beide mit Heftigkeit aus:„Ach, laß uns immer, 1 5 10 fe einigt, 0 innig vereinigt ſein!“
„Ich fühlte,, fuhr Gervais fort,„daß Eulalie kaum athmete und daß ihr Gemüth der Beruhigung bedurfte. Ja, Eulalie, ſagte ich, laß uns immer ſo mit einander ſein. Die Welt glaubt, unſer Unglück mache uns nur zu Gegenſtanden des Mitleids; aber wie kann ſie urtheilen über das Glück, das ich in Deiner Zärtlichkeit finde und Du in der meinigen? Wie wenig berührt uns die Unruhe und Aufregung der Geſellſchaft; Manche mögen uns als unvollkommene Weſen betrachten, und das iſt ganz natür⸗ lich, denn ſie haben noch nicht erkannt, daß die Vollkom-⸗ menheit des Glücks darin beſteht, zu lieben und geliebt zu werden. Es iſt nicht Deine Schönheit, die mich gefeſſelt hat, es iſt Etwas, das ſich nicht beſchreiben läßt, wenn es gefühlt iſt, noch vergeſſen, wenn man es einmal erfahren: es iſt ein Reiz, der Dir allein eigen iſt, den ich in Deiner Stimme, in Deinem Gemüthe, in jeder Deiner Handlun— gen finde. O, wenn ich je meine Sehkraft erhielte, ich würde Gott bitten, das Licht meiner Augen auszulöſchen, damit ich kein anderes Mädchen ſehen, damit meine Ge⸗ danken allein bei Dir weilen könnten. Du biſt es, die mir das Lernen angenehm macht, die mir Geſchmack für Kunſt eingeflößt hat; wenn Roſſini's und Webers Schön- heiten einen mächtigen Eindruck auf mich gemacht haben, ſo war es, weil Du ſie ſangeſt. Unſere Herzen ſind ver— einigt. Ich bin glücklich; biſt auch Du es?“
„Ich bin das glücklichſte aller Mädchen,“ erwiederte Eulalie.
„Meine theuerſten Kinder,“ ſagte Herr Robert, und legte unſere zitternden Hände in einander;„ich hoffe, Ihr werdet immer ſo glücklich ſein, denn es iſt mein Wunſch, daß Ihr nie getrennt werdet.“
„Herr Robert war nie lange von uns abweſend; ſtets gab er uns Beweiſe ſeiner Zärtlichkeit. Dießmal war er zu der Stelle, wo wir ſaßen, gekommen, ohne daß wir ſeine Anweſenheit bemerkt hatten, und hatte unſer Geſpräch gehört. Ich hatte nicht das Bewußtſein eines Unrechts, aber doch war ich betroffen, verlegen; Eulalie zitterte. Herr Robert ſetzte ſich zwiſchen uns, denn wir hatten uns ein wenig von einander entfernt.
(Fortſetzung folgt.)
Auf Anſtehen ihrer Miterben werden
unterzeichneten Rentkammer und bei dem Fürſt⸗
Bekanntmachungen von Be⸗ abweſend. hoͤrden.
NUN NN
Edictalladung.
(1637) In Folge hofgerichtlicher Concurser⸗ kennung über das Vermögen des Georg Braun J. in Weckesheim werden ſowohl bekannte wie un⸗ bekannte Gläubiger deſſelben zur Anmeldung und Begründung ihrer Forderungen im Termin Mittwoch den 17. November l. J., Morgens 10 Uhr, unter dem Rechtsnachtheile ſtillſchwei⸗ genden Ausſchluſſes von der Concursmaſſe hier⸗
her vorgeladen. Oktober 1852.
Hungen am 5. n Großh. Heſſ. Landgericht Hofmann.
Oeffentliche Aufforderung.
(1689) Ein Theil des Nachlaſſes der am 25. Januar 1824 verſtorbenen Johannes Hofs Ehefrau von Butzbach, Sybille, geborne Becker, ſeither noch curatoriſch verwaltet worden. Zu dieſen Erben gehören zwei Schweſter⸗Söhne, Johann Heinrich Haas, geboren im Jahre 1800, und Georg Heinrich Haas, geboren zu Oberrosbach im Jahre 1806, ſind aber ſeit längeren Jahren, unbekannt wo,
daher Johann Heinrich Haas und Georg Hein⸗ rich Haas, oder wer ſonſt noch Anſprüche an oben bezeichneten Nachlaß zu haben glaubt, hierdurch aufgefordert, dieſe Anſprüche binnen einer Friſt von 60 Tagen bei dem un⸗ terzeichneten Gericht ſogewiß geltend zu machen, als ſie ſonſt keine Beruͤckſichtigung finden können und der Nachlaß den aufgetretenen Erben ohne weitere Caution ausgehändigt werden wird. Butzbach am 16. Oktober 1852. Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Ebel.
Bekanntmachung.
(1727) Auf der in der ehemaligen Papiermühle dei Büdingen neu angelegten herrſchaftlichen Schneidmühle kann Jedermann Bauholz, ſowie auch anderes Holz in beliebiger Weiſe ſchneiden laſſen, welches mit dem Anfügen bekannt gemacht wird, daß thunlichſt bald auch auf herrſchaftliche Rechnung ein gehöriger Vorrath an Bohlen, Die⸗ len, Latten u. ſ. w. geſchnitten werden ſoll, und daß dieſe alsdann jederzeit auf Nachfragen in be⸗ liebiger Auswahl und Menge verkäuflich werden abgegeben werden.
Ueber die ſehr billig angeſetzten Preiſe, ſowie in jeder anderen Beziehung kann man ſowohl bei dem herrſchaftlichen Schneidmüller Link auf der Schneidmühle ſelbſt, als auch hier bei der
lichen Bauſecretär Klingelhöfer nähere Auskunft erhalten. Büdingen den 22. Oktober 1852. Fürſtlich Jſenburg⸗ und Büdingiſche Rentkammer Klingelhöffer. Kapitalge ſuch. (17560) Die Gemeinde Wohnbach beabſich⸗ tigt behufs eines Gutsankaufs zu Petritag kom- menden Jahres ein Kapital bis zu 15000 Gulden, am liebſten aber in kleinen Abtheilungen, neu aufzunehmen. Hierauf Reflectirende wollen ſich gefälligſt an Unterzeichneten wenden, Wohnbach am 6. November 1852. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Philippi. Verſtei gerung. (1757) Künftigen Freitag den 12. d. M, Vormittags um neun Uhr, ſollen auf dahie⸗ ſigem Pfarrhof 24 Malter Kartoffeln meiſtbie- tend verſteigert werden. Langenhain den 5. November 1852. Köhler, Pfarrverweſer.
Obligations-Verlooſung.
(1758) Bei der heute geſchebenen Obliga⸗ tionsverlooſung wurde die Nummer 16 zur


