Ausgabe 
29.12.1894
 
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fluth. Die Elbe trat in mehreren Stadttheilen über die Ufer, sämmtliche Keller sind überschwemmt und das Wasser richtete überall bedeutenden Schaden an. Der Hamb. Corresp. meldet aus Harburg, daß etwas oberhalb der Elbbrücke ein Deichbruch stattgefunden hat und Landstrecken überfluthet sind. Bei dem orkan⸗ artigen Sturme, der in vergangener Nacht wüthete, konnte nach Hochwasser das Wasser der Weser in Bremerhafen nicht ablaufen und es entstand bei wieder auflaufendem Wasser dort und in den Nachbarorten eine große Wassergefahr. Aus Helgoland wird der Börsenhalle gemeldet, daß dort heute früh bei starkem Nordwest die See sehr hoch ging und das Unterland theilweise überfluthete. Am Nordstrand ist viel Strand verloren. Seit 1855 hat man dort Aehnliches nicht erlebt.

Wien, 27. Dez. In Oberhollabrunn wurden das jährige Kind des Wirthschaftsbesitzers Pampert sowie dessen 20jährige Dienstmagd bei der Ausschmückung des Weihnachtsbaums überfallen und ermordet.

Amsterdam, 23. Dez. Vergangene Nacht wüthete

bei Nordwestwind in ganz Holland ein außerordent⸗

lich heftiges Unwetter. In Rotterdam erreichte die Maas die bisher noch nicht dagewesene Höhe von 3,75 Meter über dem mittleren Stande. Die meisten Straßen sind überschwemmt, die Plätze gleichen Seen, die Höhe des Wassers in den Straßen beträgt einen halben Meter, der Verkehr ist gänzlich unterbrochen. In Utrecht sind neun Häuser eingestürzt, eine Person wurde hierbei verletzt. An mehreren Punkten hat das Wasser die Deiche überfluthet und die Niederungen überschwemmt. Der Meeresstrand in Scheveningen wurde vorige Nacht während eines Sturmwetters zum Theile weggeschlagen. Die Treppe und die Statuen des Kurhauses sind verwüstet. Charleroi, 23. Dez.

Nacht das Haus des Kantinen-Inhabers einer Kohlen grube von Chatelineau theilweise zerstört.

Reggio, 27. Dez. Heute Morgen um sieben Uhr wurde hier ein ziemlich heftiger Erdstoß verspürt. Nachts

fanden in Milazzo mehrere Erdstöße statt, der letzte

Morgens um 7 Uhr. London, 23. Dez.

Cheshire mit einem Güterzug zusammen. Sechzehn Personen wurden getödtet und viele verwundet.

Schutz gegen das Beeisen der Schaufeuster.

Sobald der strenge Winter eintritt, tritt auch eine für die Ladenbesitzer sehr unan genehme Erscheinung ein. Die Schaufenster belegen sich mit mehr oder weniger dicken Eis schichten, welche die Glasscheiben undurchsichtig

machen, den Zweck der Schaufenster also ver- Während man sich bei uns durch kleine,

eiteln.

Der Mörder raubte ein Sparkassebuch über 1500 Gulden.

Durch zwei auf einander folgende Dynamit⸗Explosionen wurde in der vergangenen

Ein aus Manchester kommen- der Schnellzug stieß bei Chelford in der Grafschaft

am unteren Rande der Schaufenster brennende Gasflämmchen zu helfen suchte, leiten die Ameri kaner die bei ihnen ohnehin sehr verbreiteten Ventilationsanlagen, durch welche die schlechte Luft ab⸗ und gute zugeführt wird, zu den Schaufenstern, so daß die wegströmende warme Luft an dem Schaufenster hinaufsteigt und oben durch passend angebrachte Oeffnungen entweicht. Hierdurch zwingen also die praktischen Ameri kaner selbst die schlecht gewordene, nicht mehr athembare Luft, ihnen Dienste zu leisten, denn durch das Aufsteigen der warmen Luft an den Fensterscheiben wird natürlich jede Eisbildung hintertrieben und das Fensterglas stets klar und durchsichtig erhalten.

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Der Schleier im Winter.

Die Damen werden daran erinnert, bei Frostwetter keinen Schleier zu tragen. Der warme Hauch, der dem Munde entströmt, wird durch den Schleier gewissermaßen gefesselt, der eisige Wind krystallisirt ihn und die Nase hat den Schaden davon; man kann sich nämlich auf diese Weise die Nase erfrieren, ohne daß man es merkt. Zum Schutz gegen Staub und rauhe Luft mag der Schleier dienen, nicht aber bei Frostwetter.

Bekanntmachung.

Am Sonntag den 30. ds. Mts. wird der hiesige Briefschalter wie Werktags von 8 Uhr Vormittags bis 8 Uhr Abends ununterbrochen offen gehalten werden.

Friedberg, 25. Dezember 1894.

Kaiserliches Postamt: Bernius.

Die Suppenküche wird Mittwoch den 2. Januar eröffnet werden. Karten zur Empfangnahme von Suppe sind bei den betreffenden Pflegern abzuholen. An Gaben sind ein gegangen: von Kaufmann E. Häberle 5 M., von Geh. Kirchenrath Dr. Diegel 10 M., von Oberlehrer Bitsch 5 M., von einem Ungenannten 50 M., von T. L.⸗V. 1 M., von A. S. 2 M., von Professor Dr. Schmid

Die

Zur Weihnachtsbescheerung

der Pfleglinge des Versorgungshauses schenkten: Fr. Gerichtsschreiber Feick 2 M., 2 Schürzen, 1 Spiel, Kaufmann Diehl 6 Shlips, 12 Rüschen, Bröschchen und Federhalter, Fr. Apotheker Görtz 2 Unterröcke, 1 Spiel. 1 Nähkästchen, Stadtrath Koob und Kaufmann Schmalz 18 Kravatten, Frl. Wiesehahn Lebkuchen, Fr. Commer⸗ zienrath Trapp 8 Spiele, 9 Bücher, Gebäck und Nüsse, Stiftungsrechner Vogt 1 Buch. Für obige Gaben dankt im Namen der Armenkommission herzlich

5 C. Lüdke, Verwalter.

Neujahrs-Gratulatiouns-Enthebungskarten haben ferner gelöst: 1 Postdirektor Bernius, 1 Hofapotheker Georgi, 1 Kreisthierarzt Mai, 1 Oberlehrer Bitsch, 1 H. Schudt a. d. Görbelheimer Mühle, 1 Kaufmann Kümmich, 1 Rechtsanwalt Seyd, 1 Prof. Weiffenbach, 3 Reallehrer Wiesehahn, 1 Direktor Dr. Quentell, 2 Commerzienrath Trapp, 1 Seminalehrer Schüler, 1 Seminalehrer Schmidt, 2 Domänenrath Roßmann. 1 Oekonom Müller a. d. Löwenhof, 1 Amtsrichter Landmann, 1 G. Hanau, 1 Al. Weber und Frau.

Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Evangelische Gemeinde.

Sonntag nach Weihnachten. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer ler. Weiffenbach. Gottesdienst in der Burgkirche. Vormittags, Uhr: Herr Pfarrvikar Schuster.

Nachmittags 2 Uhr: Herr Candidat Kunkel. Abends, Uhr: Herr Pfarrer Meyer.

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Montag den 31. Dezember. Gottesdienst in der Burglirche. Abends Uhr: Herr Pfarrvikar Schuster. Collekte für die kirchliche Armenpflege.

Katholische Gemeinde. Samstag Nachmittag von 4 Uhr an Beicht. Sonntag Morgen 6 Uhr Beicht; um 7 Uhr wird die heil. Communion ausgetheilt. 10 Uhr: Hochamt mit Predigt. 2 Uhr: Andacht. Am Montag(Sylvester-Abend) um 5 Uhr Andacht; darauf Beicht. Neujahr wie am Sonntag(Predigt fällt aus).

Neue

2 M., von Kaufmann W. Fertsch sen 100 Pfd. Reis und Gerste. Indem wir hierüber mit herzlichem Danke

quittiren, bitten wir freundlichst um weitere gütige Ge-

schenke in Geld oder Naturalien. Friedberg 27. Dezember 1894. Die Armen-Commission.

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Danksagung. 2 Für die uns bei dem schmerzlichen Ver⸗ luste unserer innigstgeliebten Tochter und Braut bewiesene Theilnahme, sowie für die überaus zahlreiche Blumenspende, für die trostreiche Grabrede des Herrn Pfarrer Fertsch und dem Gesangverein Liederkranz für den erhebenden Gesang sagen wir unseren innigsten Dank. Rendel den 25. Dezember 1894. Die tieftrauernden Hinterbliebenen: Marie Hock, geb. Leonhardt, und H. Schäfer. 5369