Betreffend: Feldbereinigung in der Gemarkung Burg⸗Gräfenrode. Bekanntmachung. In der Zeit vom 23. Oktober 5 J. bis einschließlich 6. November l. J. liegen die Arbeiten des III. Abschnittes, rubr. Gemarkung,
lämlich: Hein Band Gütergeschosse;
2. ein Band Zutheilungsverzeichniß; f 3. acht Zutheilungskarten; ite, 4. ein Heft Verzeichniß der ab- und zufallenden Obstbäume; hrer 5. ein Heft Verzeichniß der Geldausgleichungen: mmt 0 a 6. das Protokollbuch des uf dem Amtszimmer der Großh. Bürgermeisterei Burg-Gräfenrode zur Einsicht der Betheiligten offen. Tagfahrt zur Entgegennahme von Einwendungen, welche schriftlich einzureichen sind, findet statt: Mittwoch den 7. November Ein-. J., Vormittags von 10—11 Uhr, auf dem Gemeindehaus zu Burg⸗Gräfenrode, wozu ich die Interessenten unter dem Hinweise einlade, haß die Nichterscheinenden mit Einwendungen ausgeschlossen sind. Der Bereinigungs-Kommissär: Friedberg den 22. Oktober 1894. 1 Dr. Göttelmann, Großh. Kreisamtmann. 8 Bekanntmachung. Emil Germann zu Braunschweig bringt sog.„elektromotorische Zahn⸗Halsbändchen und Zahn⸗Halsperlen“ zum Preise von Mark und 1 Mark 50 Pf. pro Stück in den Handel, welche dazu dienen sollen, den Kindern das Zahnen zu erleichtern. Wir warnen das Publikum vor dem Ankauf dieser Gegenstände, da ihnen nach einem uns vorliegenden amtlichen ärztlichen Gut— 19 achten die angebliche Eigenschaft keineswegs innewohnt und dieselben nur einen Werth von einigen Pfennigen besitzen. doc Darmstadt den 10. Oktober 1894. Großherzogliches Polizeiamt Darmstadt. Fey. alte, i f Bekanntmachung. dere Betreffend: Die Nachsuchung der Berechtigung zum einjährig- freiwilligen Dienst auf Grund von Schulzeugnissen. ge⸗ Diejenigen jungen Leute, welche auf Grund ihrer Schulzeugnissen der Erklärung über Bereitwilligkeit, den Freiwilligen während einer ein— tend die Berechtigung zum einjährig⸗freiwilligen Dienst nachsuchen wollen, jä rigen activen Dienstzeit zu bekleiden, auszurüsten, sowie die Kosten f a l. f. en i een ee ge- verden hierdurch auf die nachfolgenden, bei Anbringung der Gesuche zu für Wohnung und Unterhalt zu übernehmen; die Fähigkeit hierzu ist esche beachtenden Vorschriften mit dem Anfügen aufmerksam gemacht, daß obrigkeitlich zu bescheinigen; e. ein Unbescholtenheitszeugniß, welches ken; hiernach unvollständige Gesuche ohne Weiteres zurückgegeben werden. für Zöglinge von höheren Schulen(Gymnasien, Realgymnasien, Ober— bei 1) Das Gesuch ist bei der unterzeichneten Prüfungs⸗Commission Realschulen, Progymnasien, Realschulen, Realprogymnasien, höheren tung fur dann einzureichen, wenn der sich Meldende im Großherzogthum Bürgerschulen und sonstigen militärberechtigten Anstalten) durch „J. Hessen gestellungspflichtig ist, d. h. seinen dauernden Aufenthaltsort hat.] den Direktor der Anstalt, für alle übrigen jungen Leute durch die ken, 2) Die Berechtigung zum einjährig⸗freiwilligen Dienst kann nicht Polizeiobrigkeit oder ihre vorgesetzte Dienstbehörde auszustellen ist; oder bor vollendetem 17. Lebensjahr und muß spätestens bis zum 1. Februar[d. das Schulzeugniß.. nu: des Jahres nachgesucht werden, in welchem das 20. Lebensjahr[ Sodann wird noch besonders bemerkt: zu pos. b.: daß in dem sens⸗ vollendet wird. Der Nachweis der Berechtigung zum einjährigen Einwilligungs-Attest die Unterschrift des Vaters oder Vormundes be⸗ ge- Dienst ist bei Verlust des Anrechts spätestens bis zum 1. April glaubigt sein muß; zu pos. d. daß die Schulzeugnisse, mit Ausnahme deib⸗ desselben Jahres zu erbringen.(Wenn z. B. mit Rücksicht auf das der Reifezeugnisse für die Universität und die derselben gleichgestellten Lebensalter die Einreichung des Gesuchs nicht weiter hinausgeschoben, Hochschulen und Reifezeugnisse für die Prima der Gymnasien, Real⸗ ichen Das vorschriftsmäßige Schulzeugniß aber erst am Schlusse des Schul⸗ Gymnasien und Ober- Realschulen, sämmtlich nach Schema 18 zur alten, ahres ausgestellt werden kann.). In solchen Fällen ist in dem Gesuch Wehrordnung vom 22. November 1888— Regierungsblatt Nr. 5 von nage anzugeben, daß das Schulzeugniß bis 1. April nachfolgen werde. 1889— ausgestellt sein müssen. 3) Das Gesuch muß von dem Betreffenden selbst geschrieben sein. Im Uebrigen wird auf die Bestimmungen der§8 88, 89, 90, lauf und ist hierzu ein Bogen in Actenformat(nicht Briefpapier) zu ver— 93 und 94 der angeführten Wehrordnung verwiesen. ken⸗ wenden. Auch ist die nähere Adresse anzugeben. Großh. Prüfungs-Commission für einjährig Freiwillige zu Darmstadt. eich 4) Dem Gesuche sind folgende Papiere beizufügen: a. Geburts— Der Vorsitzende: eden zeugniß; b. ein Einwilligungs-Attest des Vaters oder Vormundes mit Buchinger. be⸗ 8 5 5 N fal Aus Stadt und Land. Athen, 22. Okt. Heute Vormittag ist die Pulver⸗ lieferte 68,000 Hostien. Von Arbeitsgebieten wurden 2 Friedberg. Da in manchen hiesigen Kreisen fabrik Vassilaki am Piräus in die Luft geflogen, wobei 4 neu übernommen: Die Gemeindepflegen in Seeheim, delt das Mißverständniß besteht, als solle die demnächstige 6 Menschen getödtet wurden. Guntersblum und Homberg a. d. O., und die Klein⸗ Vorführung von Lutherbildern am 31. Okt. durch den New⸗Nork, 20. Okt. Gestern Nachmittag, als kinderschule in Pfungstadt. Die Jahresrechnung pro weithin bekann Neander ein Ers ü en L es no anz hell war, haben 4 maskirte Räuber einen 1893 schließt ab mit 120,062.16 M Einnahmen und 0 unten Neander ein Ersatz für den Luther ganz 9 9 2. 3 8 Abend am 10. Nov. sein, so sei im Namen des Vor⸗ Nachmittags⸗ Schnellzug auf der Texas-⸗Pacific⸗Bahn bei 123,326.72 M. Ausgaben, so daß in das laufende Jahr standes der„Ev. Vereinigung“ hiermit ausdrücklich er⸗ der Stadt Gordon angehalten und um 20,000 Dollars ein Defizit von 9 M. herübergenommen wurde. lärt, daß dem nicht so ist sondern der Luther⸗Abend, beraubt. Truppen verfolgen dieselben. 5 1 7 n fh i des e ee 1 1; 8 f 191 ◻ 8 f ause un iechenhauses aufgenommene Kapital von ne a 10. Non. fetch e Allmählich naht das Weihnachts fest und mit ihm 200,000 M. e jährlich 98000 M. Zinsen. Wir f ene ee errebep, dete dieser Zeilen soll bedürfen somit vielseitiger und treuer Unte stützang auch 9 0 Sache für sich und geht von Neander selbst aus. Die Friedber e der liebesthätigen Bewohner fernerhin und bitten darum herzlich, um Gottes willen. 10 0„Ev. Vereinigung“ hat nur, weil sie die genannte Vor⸗. 8 10 führung als förderlich für die Stärkung des Glaubens⸗ C U* st be 1 ch eerung l„ g liebe Bewußtseins ihrer Mitglieder und der hiesigen Evan⸗ zu lenken, welche die jeweilige Stadtschwester Israelit. Gottesdienst in Friedberg. n M gelischen überhaupt ansieht, auf Ersuchen Neanders die zum Wohl und zur großen Freude der notorisch Sabbathfeier vom 27. Oct. 1894 1 Horbereitenden Schritte übernommen und das Unter⸗ armen Kinder unserer Stadt veranstaltet. Wenn 3 5 g 9 nehmen warm empfohlen. Das selbstverständlich dem nun auch die Stadtschwester neben ihrem auf⸗ Beginn: g 60 70 Veranstalter der Vorführung zufließende Eintrittsgeld opfernden Beruf keine Mühe scheut, gute und edel⸗ Vor⸗Abend 4 Uhr 45 Min. li aber dient zur Deckung der bedeutenden Kosten. müthige Herzen zu gewinnen, die gerne bereit sind, Samstag Morgen 8 Uhr 15 Min. 1 5 g. Ober⸗Wollstadt, 22. Okt. Mit dem heutigen ihre Scherflein zur Bescheerung beizusteuern, so reicht Samstag Nachmittag 3 Uhr 30 Min. onen verläßt Pfarrer bor. Wald seine Stelle, die er hier 8 doch das lange noch nicht aus, all den bedurftigen Kin⸗ Sabbathausgang 5 Uhr 55 Min. N Jahre lang inne hatte. Aus diesem Anlaß fand gestern dern eine kleine Weihnachtsfreude zu bereiten. Des halb Dienstag den 30. und Mittwoch den 31. Oktober: Jer 8 1 85 575. möchte Schreiber dieses bitten, Gaben an Geld, sowie Neumond Marcheschwan. 5 hebenden Verlauf nahm und davon Zeugniß at egte, Kleidungsstücken, Backwerk, Aepfeln, Nüssen ꝛc. der Stadt⸗ W̃ ottesdienst von Sonntag den 28. Octobe 10 9 15 großer Beliebtheit sich Pfarrer Wald hier erfreute. schwester ins Hospital zu schicken und somit zur Ver⸗ an 21040 6 Uhr 45 Min. Nachm. 4 Uhr 30 Min. ahn öge auch sein Wirken im neuen Orte von gleichem fügung zu stellen, damit sie die Freude genießt auch in 8 Erfolge begleitet sein. diesem Jahre, Vielen ein frohes Fest zuzurichten. J. S. bezw. zu 5 ümpsen Allerlei. Das Diakonisfenhaus Elisabethenstift zu Darmstadt Tinte. Oberursel. Ein auswärtiger Landwirth, der am zählt nach dem letzten Bericht 198 Schwestern. Der 1 2 5 5 5 5 9 9 2 2 8 5 0 beten, vorigen Montag zur Viehprämürung hier war und Thätigkeit der Schwestern unterstanden im Jahre 1893 Feine schwarze Schreib-, Copir⸗ und Archiv- Tinte in e feier, auch für eine schone Kuh einen Preis erhalten hatte, auf 58 Arbeitsgebieten: im Mutterhause mit Pflegehaus Flaschen zu M. 1, 60, 40 Pf.,. gen ein ging, als er nach Haus kam, mit noch einigen Freunden 652 Pfleglinge mit 21,659 Pflegetagen und 400 Nacht⸗ Feine schwarze Alizarin⸗ Schreib⸗ und Copir⸗Tinte in ins Wirthshaus, woselbst er einige Viertel Aepfelwein wachen, davon ganz oder theilweise auf Freibetten 61 Flaschen zu M. 1, 60 Pf, anuar zum Besten gab. Als die Gesellschaft in richtiger Stim- Personen, 33 Erwachsene und 28 Kinder mit 3262 Ver⸗ i Kaiser⸗Tinte in Flaschen zu M. 1, 20, mung war, machte Jemand den Vorschlag die prämüirte pflegungstagen; in vom Mutterhause aus geleisteter. 1 Pee„; 5 5 s lun uh auch F zu lassen. Gesagt ee, Die Privatpflege 73 Kranke mit 668 Tagpflegen und 856 Schwarze Schreib⸗Tinte in Flaschen zu 20 und 12 Pf., b B, Kuh wurde geholt, in das zu ebener Erde gelegene Nachtwachen; im 17 Hospitälern 80 Schwestern 10,360 einen Gallus⸗Tinte(Schultinte) 4 8 Pf.„ ohrottz Wirthszimmer gebracht, woselbst ihr 3 Schoppen Hohen⸗ Kranke; in 3 Pfründen 3 Schwestern 90 Sieche und eine violette Salon⸗Tinte in Flaschen zu 25 PER lich ein,—astheimer verabreicht wurden, welche sich dieselbe auch Alte; in 24 Gemeindepflegen 41 Schwestern 4656 Kranke; Feine brillantviolette Copirtinte in Flaschen a 25, 15 Pf., sehr gut schmecken ließ. Ehre dem Ehre gebührt! in 13 Kinderschulen 17 Schwestern täglich 1168 Kinder; Feine rothe Tinte in Flaschen zu 40, 25 Pf., a Budapest, 21. Okt. Die Gruben⸗Katastrophe in in 1 Krippe 1 Schwester taglich m Durchschnitt 13 Kin- Feine blaue Tinte in Flaschen du 1 und 7 Aninna ist viel schrecklicher als man anfangs ange⸗ der; im Rettungshause Kloster Arnsburg 3 Schwestern Tinte zum Wäschezeichnen in Schachteln mit Zubehör nommen hat. Von 300 eingefahrenen Arbeitern sind 36 Zöglinge; in Elim 1 Schwester 88 Gäste; in der* 31 getödtet, 26 tödtlich verletzt und 14 in der Grube Marthaherberge 1 Schwester 121 Mädchen: 70 der⸗ S pekbot/ 1 verblieben. Die Exploston ist durch Unvorsichtigkeit eines selben und außerdem 125 andern wurden Stellen ver⸗ Silber⸗Tinte, 5. Arbeiters verursacht worden. mittelt. Die Paramentik arbeitete für 23 Kirchen und[Gold-Tinte bei Carl Bindernagel.
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