Ausgabe 
20.9.1894
 
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würden und schloß mit dreifachem Hoch auf den Fürsten Bismarck. Dann wurde der erste Vers des Liedes:Bismarck Heil, dem einzig Einen gesungen. Nach Beendigung des Ge sanges dankte Fürst Bismarck für die ihm be⸗ reitete Ovation und die kundgegebene treue Gesinnung der Posener. Schließlich brachte der Gymnasialdirektor Kiet aus Bromberg ein Hoch auf die Fürstin Bismarck aus, das be geistert aufgenommen wurde. Nachdem hierauf der Vers:Deutsche Frauen, deutsche Treue ꝛc. gesungen war, zog der Fürst verschiedene der Mitglieder der Deputation in ein Gespräch und entbot die Comité⸗Mitglieder zum Frühstück in das Schloß. Die übrigen Mitglieder der Deputation marschirten unter den Klängen der won zwei Militär⸗Musikkorps ausgeführten Wacht am Rhein bei dem Schloß vorüber wor den neuen Gasthof. Um 3 Uhr erfolgte der Rückmarsch nach Hammermühle und von

Kiel. S. M. SchiffHyäne, Komm. Korv.⸗Kap. Reincke, ist am 14. ds. Mts. in ach Kamerun in See gehen. S. M. Kanonen

9. Schwindt, wird am 17. Sept. von Chefoo nach Chemulpo in See gehen.

Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien. Wie ver inberufen werden.

Buda⸗Pest, 17. September. Im Budget⸗ usschuß sagte Kalnoky: Der Dreibund vat sich derart eingelebt, daß die früheren Segner desselben verschwunden sind. Unsere Zeziehungen sind auch zu Frankreich besser und der russische Handelsvertrag hat auch die zolitischen Beziehungen gebessert. In Folge Staaten nicht beunruhigen. In Serbien wollen Eine Militärkon zention besteht nicht. Bulgariens innere Vor sänge beeinflussen nicht unsere Beziehungen. Wenn auch der Wechsel in der Person des Ministerpräsidenten bedauerlich war, so darf

Fumänien schloß sich zuerst dem Dreibund an. Die rumänische Regierung benimmt sich freund

An eine Aenderung des staats uchtlichen Verhältnisses Bosniens wird nicht gedacht. Der Minister sagte ferner, er habe sets den inneren Frieden gefördert. Uebrigens es des Kaisers heißester Wunsch, den üneren Frieden zu bewahren und herzustellen. Jer bewaffnete Friede werde noch längere eit dauern, bis Zuversicht in die Völker gedrungen sei. Die Regierungen thäten ür Möglichstes zur Beseitigung der Beun ruhigung; leider trage die Sensationssucht der hresse viel zun Beunruhigung bei. Mit dieser Angelegenheit sollten die Friedenskongresse sich

Großbritannien. Glasgow, 17. Sept. Der Streik der Kohlengrubenarbeiter ist nahezu beendet; über zehntausend Bergleute sind heute Morgen unbehindert angefahren.

Spanien. Sevilla, 16. Septbr. Heute wurde hier in einer Buchhandlung eine Blech büchse aufgefunden, die 100 mit Kugeln ge⸗ ladene Dynamitpatronen enthielt. Der In⸗ haber der Buchhandlung behauptet, durchaus nicht zu wissen, wie die Büchse in den Laden gekommen ist.

Italien. Rom. Die gerichtliche Behörde wird gegen den französischen Kapitän Ramau, welcher kürzlich bei Pigna an der Alpengrenze verhaftet wurde, das Verfahren eröffnen. Aus den bei Ramau vorgefundenen Papieren soll hervorgehen, daß seine Spionage länger als einen Monat dauerte, indem er sich Nachrichten und Skizzen von hoher Wichtigkeit verschaffte. Ramau ist in San Remo festgesetzt worden.

Serbien. Belgrad. Nach dem nunmehr festgesetzten Programm trifft König Alexander am 17. Okt. zum Besuche des Deutschen Kaisers in Berlin ein. Der König von Serbien wird in der Reichshauptstadt vier Tage verweilen und als Gast Kaiser Wilhelms im Königs schloße absteigen. Der König wird auf seiner Reise nach Berlin, in Folge einer Einladung des Kaisers Franz Josef, diesem auch einen Besuch abstatten; der Tag ist noch nicht bestimmt. Pasitsch ist noch Abbazia abgereist.

Rußland. Petersburg, 16. Sept. Ein amtliches Telegramm aus Bielowesch meldet: Der Kaiser, die Kaiserin, der Großfürst Thron folger, die Großfürsten Georg und Michael Alexandrowitsch, die Großfürstin Olga Alexan drowna, sowie der Großfürst Wladimir Alexan drowitsch und der Prinz Nikolaus von Griechen land sind gestern aus Bielowesch nach Spala abgereist. Die Großfürstin Maria Palowna hat sich gestern nach Koburg begeben.

Afrika. Tanger, 16. Sept. Wie von hier vom gestrigen Tage gemeldet wird, wur⸗ den der britische und der dänische Vizekonsul in der Nähe von Casablanca auf offener Straße von Mauren überfallen und beraubt.

17. September. Der englische Kreuzer Amphion ist hier eingetroffen. Man glaubt, die Ankunft desselben hänge mit dem Angriff auf den englischen Vizekonsul in Casablanca zusammen.

Algier, 17. Sept. Ein Trupp Schambaa leute griff eine Proviantkolonne für das in Südoran gelegene Fort Miribel an. Etwa 10 Angreifer, sowie 4 Personen von der Proviant kolonne wurden getödtet. f

Marokko. Fez, 18. Sept. Nach einer Meldung desHeraldo von hier ist der Ge sundheitszustand des Sultans von Marokko nicht befriedigend; der Sultan sei zu schwach, um zu Pferde zu steigen und habe am Frei tag, 7. Sept., in einer Tragbare zur Moschee getragen werden müssen. 5

Egypten. Kairo, 17. Septbr. General

beschäftigen. Der Budget⸗Ausschuß votirte denn mit allen gegen die Stimme Pacaks dem kinister volles Vertrauen. 2 4

Holland. Amsterdam, 18. Sept. Eine amtliche Depesche meldet aus Lombok: Gestern rurde nach heftigem Widerstand Pasingaban nd Pegasangan genommen. Der Feind er lit schwere Verluste und hinterließ große Rengen Nahrungsmittel. Die Holländer hatten

Kitchener, der mit der Freisprechung der Paschas nicht einverstanden ist, will dem aus Egyptern zusammengesetzten Kriegsgerichte zur besonderen Aburtheilung Ali Paschas zwei englische Offi⸗ ziere beiordnen; diese Maßregel wird viel be sprochen.

Korea. Söul. Die Japaner haben am 15. Sept. bei Tagesanbruch die Stellung der Chinesen bei Pingyang angegriffen und nach

mur 4 Verwundete und erbeuteten eine Anzahl einer mehrstündigen Schlacht durch einen An

epetirgewehre, eine Kanone und machten 8 Gefangene.

griff auf beiden Flanken Pingyang eingenommen. Von 20,000 Pingyang vertheidigenden Chinesen

seien 16,000 todt, verwundet und gefangen. Die Japaner hätten nur 30 Todte und 270 Verwundete. 18. Sept. Englische Blätter veröffentlichen eine Depesche aus Pinqyang, wonach der chinesische Gesammtverlust 17,000 beträgt, von denen etwa 14,500 Gefangene sind, darunter 5 Generale und fast der ganze Generalstab. Die Gefangenen sollen in Ab theilungen von 1000 Mann nach Japan ge bracht werden.

Aus Stadt und Land.

Friedberg. Am Sonntag fand hier eine Ver sammlung des Bundes der Landwirthe statt, zu der etwa 100 Personen erschienen waren. Lucke-Paters⸗ hausen legte die besonderen Aufgaben des Bundes im Großherzogthum Hessen dar. Reichs- und Landtags- abgeordneter Graf Oriola, der zum Bezirksvorsitzenden gewählt wurde, erklärte seine Zustimmung zu den Forderungen des Bundes. Diese beziehen sich auf Steuern, Schullasten, Eisenbahnen, Bildungsanstalten für Landwirthe, Entschädigung bei Seuchen, Kaufstempel bei Immobilien, wofür im Landtage und beim Mini⸗ sterium gewirkt werden soll.

Vilbel. In der Nacht vom letzten Donnerstag auf Freitag wurde wiederum in einem hiesigen Hause einzubrechen versucht, und zwar in den Laden der Fran J. Schmidt Wittwe. Als die Hausbewohner, durch das Geräusch wach geworden, das Fenster öffneten, ergriffen die Diebe, 2 an der Zahl, die Flucht. Die sofort angestellte Verfolgung war resultatlos.

Allerlei.

Bayreuth, 18. Sept. Die Staatsanwaltschaft theilt mit, daß die achtzehnjährige Beerensucherin Marg. Wolfrum im Walde von Rehau ermordet aufgefunden wurde.

Köln, 18. Sept. An dem Neubau der katholischen Kirche in Deutz brach das Gerüst, in Folge dessen mehrere Arbeiter aus beträchtlicher Höhe in die Tiefe stürzten. Ein Spengler ist todt, zwei Personen sind schwer verletzt.

Aachen, 18. Sept. Ein Feuer in Malmedy zer störte 20 Häuser und mehrere Scheuern. Menschen sind nicht verunglückt.

Kiel, 18. Sept. Die KreuzerkorvettePrinzeß Wilhelm ist bei Bornholm auf den Grund gerathen. Das Schiff ist unbeschädigt, für die Besatzung besteht keinerlei Gefahr.

Lemberg, 18. Sept. In Ottyuta, wo seit fünf Wochen die Cholera herrscht, überfiel ein Volkshaufe das Cholera⸗Spital, entführte zwei kranke Frauen und mißhandelte die Beamten. Der Ortsvorstand gestattete sodann, daß die Kranken in ihren Wohnungen verbleiben dürften, worauf sich die Cholera bedenklich ausbreitete. Heute Nacht steckte eine Menge das Haus des Orts vorstehers in Brand. Ein Regierungskommissär ist entsendet.

New- York. In den Grafschaften Gogebie und Ontonagan in Michigan sind neue Waldbrände ausge⸗ brochen. 400 Mill. Fuß Holz sind in diesen Graf schaften in Flammen aufgegangen. Die Pulverfabrik in Bessemer ist bedroht. Waldbrände kommen auch in der Nähe von Shell-Lake in Wisconsin vor. Nur mit Mühe wurde die Stadt Spooner gerettet.

San⸗Franzisco. Beim Meha-Fluß, unweit von Parachute in Colorado, haben kürzlich maskirte Vieh⸗ hirten 2000 Schafe in einen Abgrund gestürzt und vor her 2200 Schafe mit Knütteln und Messern getödtet. Als Grund gaben sie an, daß die Schafe der Viehzucht hinderlich seien. Die Schafhirten verfolgen jetzt die Schuldigen.

Handel und Verkehr. Friedberg, 19. Septbr. Buttermarkt. Butter kostete per Pfd. M. 1.10 1.30, Eier per St. 67 Pf. Friedberg, 18. Sept. Fruchtpr. Weizen M. 12.50 bis., Korn M. 11.00 bis 00.00, Gerste M. 11.00 bis 12.00, Hafer M. 11.50 00.00. Alle Preise ver⸗ stehen sich auf 100 Kilo gleich 200 Zollpfund.

Israelit. Gottesdienst in Friedberg. Sabbathfeier vom 22. Sept. 1894. Beginn: Vorabend 6 Uhr. Samstag Morgen 8 Uhr. Samstag Nachmittag 3 Uhr 45 Min. Sabbathausgang 7 Uhr 5 Min. Wochengottesdienst von Sonntag den 23. Sept. an Morgens 5½½ Uhr, Nachmittags 512 Uhr.

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