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de, 15894. Samstag den 17. Februar. 1 20.
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berhessischer Anzeiger.
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„Febr.. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch f 735 3 u! G int drei 5 i i
ene und Feeling Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg.„ Annoncen: Die einspalti itzeile 15 2 Anzei ördli er ise 109 in
— 15 nspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 10 Pf., Reclamen 30 Pf., ein Beleg kostet 9 Pf. A. f wärtigen Einsendern(soweit Letzere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, 1 5 stets 5 die Pot ee 18
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1 we N Amtlicher Theil.
5. Betreffend: Das Institut der Feldgeschworenen. i Friedberg den 15. Februar 1894.
4 16. 20 eee Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises.
1 4. 16 N Wir erinnern die Rückständigen von Ihnen an die Erledigung unserer Verfügung vom 1. l. Mts.— Kreisblatt Nr. 15— mit
85 5 5 Frist von 3 Tagen. 4 Ur. Braden.
8 10 0 Bekanntmachung.
4 Alle diejenigen im Landwehr- Bezirk Friedberg wohnenden Unteroffiziere und Mannschaften, welche in Folge ihrer Theilnahme an den
i von deutschen Staaten vor 1870 geführten Kriegen invalide und erwerbsunfähig geworden sind— einerlei welcher Armee oder welchem
Kontingente sie angehört haben,— werden hiermit aufgefordert, zur Erlangung der nach§ 1 des Reichsgesetzes vom 14. Januar 1894 zu
den, 105 gewährenden Pensionszuschüsse sich unter Vorlage ihrer Militärpapiere und des Pensions-Quittungsbuchs persönlich oder im Behinderungs— falle schriftlich beim Bezirksfeldwebel Kissel zu Friedberg anzumelden. Bemerkt wird noch, daß sich auch diejenigen Invaliden aus den vor⸗ Kriegen, wenn auch event. ohne Pensions⸗Quittungsbuch, anzumelden haben, denen seither, weil im Civildienst angestellt, ihre s. Zt.
— Hement bezeichneten zuerkannte Militär⸗Invaliden⸗Pension nicht weiter gezahlt wurde. Großherzogliches Bezirks-Commando Friedberg.
a Friedberg den 5. Februar 1894. Winter.
graphen 222 8 ngen auf Bekanntmachung. lbrechnurg Betreffend: Die Nachsuchung der Berechtigung zum einjährig⸗freiwilligen Dienst auf Grund von Schulzeugnissen. es abge⸗ Diejenigen jungen Leute, welche auf Grund ihrer Schulzeugnisse[der Erklärung über Bereitwilligkeit den Freiwilligen während einer ein⸗ his Ende die Berechtigung zum einjährig⸗freiwilligen Dienst nachsuchen wollen, jährigen activen Dienstzeit zu bekleiden, auszurüsten, sowie die Kosten
widrigen. werden hierdurch auf die nachfolgenden, bei Anbringung der Gesuche zu für Wohnung und Unterhalt zu übernehmen; die Fähigkeit hierzu ist den Raban beachtenden Vorschriften mit dem Anfügen aufmerksam gemacht, daß obrigkeitlich zu bescheinigen; c. ein Unbescholtenheitszeugniß, welches ten. Nach hiernach unvollständige Gesuche ohne Weiteres zurückgegeben werden. für Zöglinge von höheren Schulen(Gymnasien, Realgymnasien, Ober⸗ de ich vd 1) Das Gesuch ist bei der unterzeichneten Prüfungs-Commission Realschulen, Progymnasien, Realschulen, Realprogymnasien, höheren iglich ale, nur dann einzureichen, wenn der sich Meldende im Großherzogthum Bürgerschulen und den sonstigen militärberechtigten Anstalten) durch eien Rich. Hessen gestellungspflichtig ist, d. h. seinen dauernden Aufenthaltsort hat. den Direktor der Anstalt, für alle übrigen jungen Leute durch die . 2) Die Berechtigung zum einjährig⸗ freiwilligen Dienst kann nicht Polizeiobrigkeit oder ihre vorgesetzte Dienstbehörde auszustellen ist; nagel. vor vollendetem 17. Lebensjahr und muß spätestens bis zum 1. Februar d. das Schulzeugniß. 5 g —— des Jahres nachgesucht werden, in welchem das 20. Lebensjahr Sodann wird noch besonders bemerkt: zu pos. b.: daß in dem ing vollendet wird. Der Nachweis der Berechtigung zum einjährigen Einwilligungs-Attest die Unterschrift des Vaters oder Vormundes, be⸗ eren Dienst ist bei Verlust des Anrechts spätestens bis zum 1. April] glaubigt sein muß; zu pos. d.: daß die Schulzeugnisse, mit Ausnahme tag den desselben Jahres zu erbringen.(Wenn z. B. mit Rücksicht auf das der Reifezeugnisse für die Universität und die derselben gleichgestellten c Uu Lebensalter die Einreichung des Gesuchs nicht weiter hinausgeschoben, Hochschulen und Reifezeugnisse für die Prima der Gymnasien, Real⸗ Fork e das vorschriftsmäßige Schulzeugniß aber erst am Schlusse des Schul-] gymnasien und Ober⸗Realschulen, sämmtlich nach dem Schema 18 zur itendorf: jahres ausgestellt werden kann.) In solchen Fällen ist in dem Gesuch Wehrordnung vom 22. November 1888— Regierungsblatt Nr. 5 von a anzugeben, daß das Schulzeugniß bis 1. April nachfolgen werde. 1889— ausgestellt sein müssen..
8 3) Das Gesuch muß von dem Betreffenden selbst geschrieben sein Im Uebrigen wird auf die Bestimmungen der 88 88, 89, 90,
ührten Wehrordnung verwiesen.
ehen Ge. 92 0 5„ 5. 0 und ist hierzu ein Bogen in Actenformat(nicht Briefpapier) zu ver— 93 und 94 der angeführten Wehrordnung 7 uu, wenden. Auch ist die nähere Adresse anzugeben. Großh. Prüfungs⸗Commission für einjährig Freiwillige zu Darmstadt. 17 4 Dem Gesuche sind folgende Papiere beizufügen: a. Geburts⸗ Der Vorsitzende: N zeugniß; b. ein Einwilligungs-Attest des Vaters oder Vormundes mit Frhr. v. Gemmingen. b TV
U Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. g Ain 0 Peter Cloos J. von Ober-Erlenbach wurde als Mitglied des Wiesenvorstandes der Gemeinde Ober-Erlenbach ernannt und verpflichtet. hne Deutsches Reich. 1 Wisch 1 0 11 7 8 ae 7 Uedberg 2 nach den Beschlüssen der Budget ommission genehmigt. esterreich-Ungarn. Prag, 14. Febr. fledberg. Darmstadt, 13. Februar. Nach sehr Bei dem Kapitel: Einnahmen entspinnt sich eine längere Se 955 a 750
. e stürmischer Ueberfahrt ist S. K. H. der Groß⸗ Debatte über die er Kommission vorgenommene
Wich d. 0 die Pewesse Alix webt gige Erhohung e e um 30 Millonen. Der tragte, 14 Angeklagte wegen Hochverraths, 40 heute früh 4½ Uhr gut in Dover angekommen. Etatsansatz der Kommission wird schließlich angenommen. wegen Ruhestörungsverbrechen und die übrigen
42 10. A Die Ankunft in London erfolgte 7½ Uhr Vor⸗ 14. Febr. Die Kommission für Arbeiter- wegen Geheimbündelei zu verurtheilen. 1 mittags. Am Bahnhof der Viktoria⸗Station statistik trat heute im Reichsamt des Innern Frankreich. Paris, 14. Februar. Der tra waren der Prinz und die Prinzessin Ludwig unter dem Vorsitz des Unterstaatssekretärs Or. Attentäter Breton theilte den ihn überwachenden von Battenberg zur Begrüßung erschienen. v. Rottenburg zu einer Sitzung zusammen. Polizeiagenten nach einer Kartenpartie seinen n. 1 Berlin Der Besuch des Kaisers in An den Verhandlungen nehmen als Beisitzer wahren Namen mit; er heißt Emile Henry, der des Friedrichsruh erfolgt auf der Hinreise nach fünf Sachverständige, nämlich der Garnisons.ist in Barcelona am 26. September 1872 ge⸗ aun Wilhelmshaven, und zwar am nächsten Montag Backmeister der Garnison Berlin, sowie zwei boren und stammt von französischen Eltern. Der Kaiser trifft 5 Abend ein und wird Bäckermeister und zwei Bäckergesellen Theil. Henry wohnte in London seit einem Jahre und 1 beim Fürsten Bismarck diniren. Ferner sind 40 Auskunftspersonen, 24 für kam vor einigen Tagen mit drei Genossen nach Berlin, 14. Febr. Im Reichstag wird in Fort Bäckerei, 16 für Konditorei zur mündlichen Paris. Die Polizei, der ihre Ankunft signalisirt 8 Auf der Tagesordnung war, überwachte die Ankömmlinge, die als ge—
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Bord setzung der zweiten Lesung des Wahlgesetzes der Antrag Vernehmung geladen. A F f 5 7
e Gröber⸗Rickert betreffend die Aenderung des Wahlge⸗ standen: Untersuchung über die Arbeitszeit in fährliche Anarchisten in London bekannt waren. ng · 10 6085 dle We ee Es Bäckereien und Konditoreien. 155 Henry erklärte, die Bombe sei eine Bleibüchse sic für 0 e der 5 861.— 15. Febr. Der Kriegsminister theilte gewesen, mit grünem Pulver und Rehposten bil 105 gesehenen Bestimmungen über Kündigungsfrist und Aus⸗ der Budgetkommission mit, daß er heute die geladen und mit einer Lunte versehen, die e doll 105 stellung der Zeugnisse. Derselbe wird in erster Lesung kaiserliche Genehmigung zu seinem Vorschlage vorher auf dem Knie angezündet habe. Henrr 127 1 5 uten des Reichel erledigt.— Die Stempelsteuer erhalten hatte, durch welchen das Gepäck der war hier zuerst bei einem Bildhauer und späten 4 1 be 8 e 3 8 1 Infanteristen um 14 Pfund erleichtert wird. bei einem Möbelhändler beschäftigt. Er err 11 laue herab.— 15. Febr. Das e 15 Post⸗— Der Kapitän z. S. Stubenrauch ist zum klärte, er habe allein, ohne Genossen gehandelt⸗ il Con 5 etats wird nach langer Debatte über die Nothwendigkeit Kommandanten von Helgoland ernannt worden. Die Polizei entdeckte heute Nacht in Belleville. edernagel,
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