Ausgabe 
13.1.1894
 
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1894. Samstag den 13. Januar. 1 5.

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Oberhessischer Anzeiger.

Wird hier und in Bad⸗Nauheim MontaMittwo 1 1;; Erscheint dreimal wöchentli d Di und Freitag Abend b 0 Kreisblatt für den Kreis Friedberg. 8 99 57 r ne

Annoncen: Die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 10 Pf., Neclamen 30 Pf., ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von aus⸗ wärtigen Einsendern(soweit Letzere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets durch die Post nachgenommen.

Amtlicher Theil. Betreffend: Die Beiträge zur Kreiskasse für 1893/94. Friedberg den 11. Januar 1894. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großberzoglichen Bürgermeistereien des Kreises.

Unter Bezugnahme auf unser Ausschreiben vom 30. März v. J. Oberh. Anz. Nr. 40 beauftragen wir Sie die Gemeinde-Ein⸗ nehmer zur Zahlung des Beitrags an die Kreiskasse anzuhalten. wr. Braden. Betreffend: Das Verfahren in Wildschadens angelegenheiten. e Friedberg den 11. Januar 1894.

Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises.

Mit Bezugnahme auf unser Ausschreiben vom 23. November v. J. Kreisbl. Nr. 139 erinnern wir die Rückständigen von Ihnen

an die Einsendung der bezüglichen Berichte bezw. Gemeinderaths-Protokolle innerhalb 3 Tagen. Dr. Braden.

Bekanntmachung.

Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß die durch unsere Bekanntmachung vom 4. November v. Is.(Kreisblatt Nr. 131J) angezeigte Schafräude in Oberstedten nach Mittheilung des Königl. Landrathsamts zu Homburg v. d. H. vom 30. v. Mts erloschen ist. Friedberg den 11. Januar 1894. Großherzogliches Kreisamt Friedberg.

Dr. Braden.

Betreffend: Feldbereinigung in der Gemarkung Massenheim. Bekanntmachung. In der Zeit vom 6. Januar bis einschließlich 20. Januar d. J. Tagfahrt zur Entgegennahme von Einwendungen gegen diese liegen die Arbeiten des JI. Abschnittes, nämlich: Arbeiten findet statt: Montag den 22. Januar d. J. Vormittags 11 Bonitirungshandrisse, von/ 11 bis ½12 Uhr, in dem Amtszimmer Großh. Bürgermeisterei 2 Bände Besitzstandsverzeichnisse, Massenheim, wozu ich die Betheiligten unter dem Hinweise einlade, 2 Bände Gütergeschosse, daß die Nichterscheinenden uit Einwendungen ausgeschlossen sind. 1 Heft Zusammenstellung der Gütergeschosse Friedberg den 5. Januar 1894. auf dem Amtszimmer der Großh. Bürgermeisterei Massenheim(im Der Vollzugs⸗Commissär: Hause des Gr. Beigeordneten) zur Einsicht der Betheiligten offen. 188 Dr. Göttelmann. Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß der Peter Heller zu Oppershofen auf den Forst⸗, Jagd- und Fischerei⸗ schutz verpflichtet worden ist. Großherzogliches Forstamt Friedberg. Bad⸗Nauheim den 11. Januar 1894. Schnittspahn. Deutsches Reich. Berlin, 10. Jan. Reichstag. Nach fünfstündiger DieNat.⸗Ztg. bezeichnet die Meldung

Darmstadt. Dem Schulverwalter Schütz zu Wies⸗ 1 1 J 195 über die Ernennung des Hauptmanns Natzmer Oppenheim wurde eine Lehrerstelle zu och em und Invaliditats s, sowie der 8 8 17 7 Schulamtsasp. Lawall aus Erbes⸗Büdesheim eine Lehrer⸗ Antrag Aichbichler, soweit er eine Enquete über die Aus⸗ zum Gouverneur 1 Kamerun und 15 wätere stelle zu Oppenheim, dem Schullehrer Hofferberth zu dehnung des Gesetzes verlangt, angenommen. 11. Jan. Zurücknahme der Ernennung, welcher Vorgang Kreidach eine Lehrerstelle zu Seeheim, dem Schullehrer Die Verlängerung des Handelsprovisoriums mit Spanien angeblich zu einer Demission des Reichskanzlers Lahr zu Gensingen eine Lehrerstelle zu Alzey, dem Schul⸗ Bae fn e 5 10 geführt haben soll, als auf einem Mißver⸗ . 2 N* 175 f 5 T 5 25 7 7 9 2 verwalter Börgerding zu Ruhlkirchen eine Lehrerstelle 0 er ae! 1 9 2 1 ständniß beruhend. Natzmer sei lediglich für daselbst, dem Schullehrer Knaup zu Egelsbach die Lehrer Posadowsky einleitet. r weist das Lerlangen, W 1 9.. g. stelle zu Heldenbergen übertragen; der Hauswärter Rühl man vor Besteuerung des Tabaks zunächst die Getreide⸗ die Reorganisation der Polizeitruppe in Aus⸗ aus dem Hofdiest entlassen; dem Amtmann Wernicke zu und andere Lebensmittelzölle aufheben solle, als un⸗ sicht gewesen, jedoch sei später der mit den Fischbach der Charakter alsOberamtmann verliehen; durchführbar zurück und sucht die Berechtigung der Tabak- Kameruner Verhältnissen vertrautere Haupt

ehrer Schmitt zu Marienborn auf Nachsuchen, steuer wie der indirekten Besteuerung überhaupt durch 5 . Dienste 15 1 0 Gauert Vergleiche mit den Steuerlasten des Auslandes nach⸗-mann Morgen hierfür bestimmt worden. N 0 zuweisen. Was will gegenüber der Einnahme und Lohn⸗ Hamburg, 10. Jan. Auf dem heute

u Hungen auf Nachsuchen, der S ullehrer Zimmer- K. 2 N 8* 8 kan f 1 95 Weidmoos e unter steigerung der arbeitenden Bevölkerung, die seit 1879 abgehenden AfrikadampferAdolf Woermann in mannigfachsten Formen, auch durch die sozialpolitische schifften sich nach Kamerum ein: der Gouver

Anerkennung seiner Dienste, in den Ruhestand versetzt; 6 5 staltgefunden hat, die Steigerung der in⸗ der Gerichtsaccessist Pr. Frh. v. Leonhardi zu Darm⸗ esetzgebung, stattgefunden hat, die Steigerung neur Zimmerer, der von der Reichsregierung

Reger 8 8 8 8 direkten Steuerlast seit 1879 um Mark pro Kopf 5 0. stadt zum Regierungsassessor ernannt; dem Hofconcert besagen Man rede von Massenauswanderung in Folge als Referent der Kolonialabtheilung abgesandte

meister Hohlfeld das Ritterkreuz 2. Kl. des! ilipps⸗[besa⸗ 1895 e 5 8 55 bebe 1 die Hofmustker Becher, Fedhaus. Steigerung der indirekten Steuern diese sei eher zu be- Regierungsrath Rose, verschiedene Unteroffiziere, a. mufikern ernannt; der Kammerchoristin Roßmann und wurde. e 8 l le n 9.; 5 a 47 ufs 20 Hoschoristin Jatho die Silberne Medaille des förderativen Charakter des Reiches gefährden. Die Neger Aue und ee welche sich beh f Ludewigordens verliehen; der Hilfsgerichtsschreiber Kieser Folgen der Fabrikatsteuer würden durch eine maßloße ihrer usbildung zu Missionären drei Jahre in Darmstadt zum Gerichtsschreiber in Wald⸗Michelbach, Agitation übertrieben; er freue sich, daß ein süddeutscher lang in Deutschland aufgehalten haben, sowie der Hilfsgerichtsschreiber Bauer in Gießen zum Gerichts⸗ 1 den Muth e 0 00 eine Anzahl Kaufleute. Rose ist beauftragt, Pfeddershe 1 5 e e de leder Schüster lunge habe unter⸗ eine Untersuchung wegen der letzten Empörung feddersheim zum Sekretär der Oberen nungskammer, en 5 8 167 ede sich durch sol zu veranstalten e eitzler zroß-Umstadt und Stein⸗ schreiben können. Die Regierung werde sich urch solche stalten. 1 i i 4 der ai Man zn Stare ferneren in Agitation nicht beirren lassen. Redner sucht die Fab eien Stuttgart. König Wilhelm wird sich Mainz und Darmstadt, die Gerichtsschreiberaspiranten steuer im Einzelnen ga e 1 e zur Theilnahme an der Geburtstagsfeier des Seitz in Gießen, Supp in Mainz und Schäfer in Mainz tungen über deren schädliche Fo 5 für die ar 1 Kaisers nach Berlin begeben. zu Hilfsgerichtsschreibern in Gießen, Darmstadt und Bevölkerung zu widerlegen Redner e ießlich Mainz ernannt. Gestorben sind: der Bau⸗Aufseher gegen die Versuche der Presse, ihn e 1 5 Vonderschmitt zu Altheim; der Kreisamtsdiener Schar⸗ redakteur für die preußischen e 1 0 0 en 5 Ausland. 0 mann zu Offenbach; der Hof⸗Gerichts⸗Kanzlist und die Veranwortung für die ne euervorlagen, Oesterreich-Un garn. Prag, 10. Jan. en e 3 Revisions⸗Kontroleur Becker die unter seiner Leitung im Reichsschatzamt ausgearbeitet Der Jungezeche Breznofsky beantragte in der u Darmstadt; der Oberstlieutenant Frieß daselbst; seien, von ihm auf das preußische Finanzministerium 5 25 25 Beitr ber Amtsrichter Machenhauer daselbst; der Generale abzuwälzen. Die Regierungen dächten auch nicht daran, heutigen Stadtwerordnetensitzung, den Beitrag Major Bechstatt daselbst; der Oberst⸗ Lieutenant ihre Vorlagen zurückzuziehen, erhofften, vielmehr deren zur Staatspolizei in Höhe von 5000 fl. so Scriba daselbst; der Gymnasiallehrer Armbruster da⸗ Annahme. Fritzen(C.) 175 17 7 1. lange nicht zu zahlen, als der Ausnahmszu selbst; der Ministerialrevisor Preuschen daselbst; der kund ee 1 2 155 5 rikatefstand nicht aufgehoben sei. Der Antrag wurde zur Bauaufseher Reininger zu Wiebelsbach; der Kammer- steuer für unannehmbar. Die Lor ge fördere nur 3 5 eien j e S Saial demokratie und könne, so wie 5Vorberathung dem Stadtrath zugewiesen.

herr Major von Normann zu Darmstadt; der Steuer- die Sozialdemokratie un könne so wie sie eschaffen ai Brüssel, 11 Minister rath Gedult von Jungenfeld zu Worms; der Bahn⸗ sei, die Zustimmung seiner Freunde nicht finden. Stumm Belgien. rüssel,. Jan. 1 wärter Werner an der Main⸗Neckar⸗Eisenbahn; der vertheidigt die Regierungsvorlage. b Bassermann hat Beerngert wurde heute vom König empfangen evang. Pfarrer Ritsert zu Kirch⸗Göns der Oberberg⸗ der Tabakfabrikatsteuer gegenüber schwere Bedenken. und überreichte ihm die Demission des Cabinets.

rath Pfannmüller zu Darmstadt; der Schullehrer Geißler Er hätte mit einem Theil seiner Freunde die Einbring⸗( Inn Gz;;; 4 ie 10 i Woofer bir. N Gießen; 1 Luxus- und Wehrsteuer gewünscht und hält Der König bat ihn jedoch, une der Rechnungsrath Schenck zu Darmstadt. auch eine direkte Reichssteuer wohl für durchführbar. die morgige Plenarversammlung er gle⸗