Ausgabe 
2.8.1894
 
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Etwas über die hochbegabten Grau

lig ziefer empfiehlt 80

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Aicher Wirkung gegen alle Arten Haut- umfeinigkeiten, Sommersprossen, Mit. u Prostbeulen, Finnen ete. Vortäthig 5 k 50 Pf. bei Hosapotheker W. Georgi. schwache Verdauung, Appetitlosigkeit

papageien. Unter allen Thieren der Schöpfung ist der

hichbegabte Graupapagei, Psittacus erithacus,

41 das Höchste nach seiner geistigen Be fühigung. Die silbergraue Färbung mit schmalen hilgrauen Endsäumen verleiht dem interessanten Agel ein ungemein zartes Aussehen. Das Fderkleid scheint wie mit Duft und Reif be dekt und sticht der scharlachrothe Schwanz gggen diese Silberfarbe prächtig ab. Mehr nich imponirt auf den ersten Anblick des

Wgels das durchdringende kluge Auge, das

ee gewisse Schalkhaftigheit verräth. Dieser

* iheressante Papagei aus dem schwarzen Afrika ie hit ein enormes Gedächtniß und legt eine Ge lehrigkeit an den Tag, die man sonst bei

kenem Thiere findet. Er hat aber noch mehr, et hat eine Art von Verstand, lernt sprechen, pfifen und Lieder mit Worten singen, daß min nur staunen muß. Dabei hat er noch di Fähigkeit, seine Worte und Redensarten rigtig, zur rechten Zeit und am rechten Orte gizuwenden, worüber ich zahllose Beispiele an flͤüren kann. Ich will hier niederschreiben, wis einer meiner Graupapageien les ist Porgens früh) gerade spricht. Auf An⸗ klpfen sagt erHerein, guten Morgen, guten 7g, lockt den HundMenko da gehst her, halt täuschend, wie der Hund.Frau komm, komm, mach Kaffee,1, 2, 3, Hurrah, 1, 2, 3, Kiser hoch. Kann er den Hund durch das Kfiggitter am lang behängten Ohr erwischen, so schreit erau, au und fängt herzlich zu lahen an. Husten, nießen, weinen, gurgeln micht er täuschend nach, ebenso das Gackern der Hennen ꝛe. Er macht überhaupt Alles noch, was er nur hört und bringt täglich neue Adensarten und Sätze.

. Kleidungsstücke, Tücher, ravatten ꝛc. zu reinigen.

Zuerst wird der Stoff mit einem trockenen, mwllenen Lappen gut abgewischt und nöthigen subs vorsichtig ausgeklopft, um den Staub zu enfernen. Dann wird der Gegenstand auf etem Tisch ausgebreitet und mit heißem

Keffee, der durch Seihen von allem Satz be

ftüt ist, mittels eines Schwammes sorgfältig auf der rechten Seite abgerieben. Der Stoff wied dann etwas getrocknet und auf der ver keͤrten Seite gebügelt. Wo das Letztere nicht miglich ist, muß beim Bügeln ein Tuch auf geegt werden. Der Kaffee nimmt alle Flecken ud Unreinigkeiten weg und stellt den natür lien Glanz der Seide wieder her, wie dies keine andere Flüssigkeit thut. Die Seide schint in der That durch das Verfahren dicker zu werden und diese Wirkung ist dauernd. Mr dasselbe einmal versucht hat, wird nie en anderes anwenden.

Sonneublumeusamen als Hühnersutter.

In England, wo die Geflügelzucht und das Ausstellungswesen in ganz anderer Weise in Blüthe steht als bei uns, hat man die Erfahrung gemacht, daß der Samen der Sonnenblumen nicht nur für die Eierproduktion ein ausgezeichnetes Futter ist, sondern daß sie namentlich der Erzeugung eines glänzenden Gefieders günstig sind, weshalb er nament lich für Ausstellungszwecke bei den Geflügel züchtern eine wichtige Rolle spielt.

Handel und Verkehr. Friedberg, 31. Juli. Fruchtpr. Weizen M. 14.00 bis., Korn M. 13.00 bis 00.00, Gerste M. 12.00 bis 00.00, Hafer M. 14.00 15.00. Alle Preise ver stehen sich auf 100 Kilo gleich 200 Zollpfund.

Friedberg, 1. August. Buttermarkt. Butter kostete per Pfund M. 1.00 1.15, Eier 1 Stück 7 Pf. 2 Stück gr. 13 Pf.

Grünberg, 28. Juli. Fruchtpreise. Weizen 14.32, M., Korn 14.00 M., Gerste 12.00 M., Hafer 15.86 Erbsen 16.00 M., Linsen 00.00 M., Wicken 00.00 M., Lein 00.00 M., Samen 20.00 M., Kartoffeln 4.75 M.

Gießen, 31. Juli. Auf dem heutigen Wochen markt kostete: Butter pr. Pfd. Mk. 0,90 1,10, Eier pr. St. 0 Pf., 2 St. 1113 Pf., Käse pr. St. 58 Pf., Tauben pr. Paar Mk. 0,80 1,00, Hühner pr. Stück Mk. 1,10 1,50, Hahnen pr. Stück Mk. 0,50 1,20, Enten Mk. 1.701.90, Ochsenfleisch pr. Pfd. 7478 Pf., Kuh⸗ und Rindfleisch per Pfund 00 bis 70 Pf., Schweinefleisch pr. Pfund 6070 Pf., Kalbfleisch pr. Pfund 6066 Pf., Hammelfleisch per Pfund 58 bis 68 Pf., Kartoffeln, neue, per 100 Kilo 5,00 10,00 M.

Frankfurt, 30. Juli. Fruchtbericht. Weizen hies u. Wetterauer M. 14.00 14.25, kurhessischer M. 14.25 bis 14.50, norddeutscher M.., russischer M. 14.00 bis 15.25, Redwinter M. 14.25 14.50, La Plata M. 14.00 14.50, Roggen, hies. alter M. 12.50 13.00, neuer 11.75 bis 12.00, russischer M. 13.00 bis 13.25, Futter-Gerste, M. 10.25 10.50, Hafer hies. M., Württemb. M., bayerischer M., russ M. 13.25 bis 15.00, rumänischer und türkischer M. 13.50 bis 14.25, Mais, mixed M. 11.25 bis 11.75, Donau⸗

mais M. 10.75 11.00. Alles per 100 Kilio netto effektiv loco hier. Weizenmehl hiesiges Nr. 0 24.00 bis 25.00 M., feinere Marken 25.50 bis 27.00 M., Nr. 1 21.00 22.00 M., feinere Marken 22.00 bis 22.50 M., Nr. 2 20.00 20.50 M., feinere Marken! 20.50 21.00 M., Nr. 3 17.00 17.50 M., feinere Marken 17.00 19.00 Mk., Nr. 4 13.50 14.50 Mk., feinere Marken 14.50 15.50 M., hiesiges Nr. 5 12.25 12.75, Roggenmehl, hiesiges Nr. 0 20.00 20.75 M., Nr. 1 17.00 17.75 M., Nr. 2 13.50 14.00 M.

Alles per 100 Kilo inkl. Sack loco hier. Futterartikel ruhig, nach Qualität: Weizenschalen 3.75 4.10 M., Weizenkleie 3.503.75 Roggenkleie 4.50 4.70 M.,

Futtermehl 4.605.75 M., Blerträber getrocknet 5.50 M. 5 0 9

Alles per 50 Kilo netto effektiv loco hier. Frankfurt, 30. Juli. Viehmarkt. Der heutige Markt war mit 447 Ochsen, 74 Bullen, 610 Kühen, Stieren u. Rindern, 210 Kälbern, 161 Hämmeln, 711 Schweinen befahren. Die Preise stellten sich wie folgt: Ochsen 1. Qualität pro 100 Pfund Schlachtgewicht M. 70 bis

72, 2. Qual. M. 6668, Bullen 1. Qual. M. 60 bis 62 2. Qual. M. 5659, Kühe, Stiere und Rinder 1.

Qual. M. 6266, 2. Qual. M. 5658. Alles per 50 Kilo Schlachtgewicht. Kälber 1. Qual. 71 75 Pfg., 2. Qual. 6570 Pfg., Hämmel 1. Qual. 6365 Pfg., 2. Qual. 5054 Pfg., Schweine 1. Qual. 6162

Pfg., 2. Qual. 5960 Pfg. Alles per Pfund Schlacht

gewicht.

Eingesandt.

Die beiden letzten Feste, das Feuerwehr- und das Arbeiterfest, haben deutlich den Beweis geliefert, wie sehr derartige Festlichkeiten geeignet sind, den Fremden verkehr in unserer Stadt zu heben. Leider können vor erst solche Feste von den Vereinen nicht mehr über nommen werden, da, wie bestimmt verlautet, der Schloß hof zu festlichen Zwecken nicht mehr verwendet werden darf und andere hier vorhandene Räumlichkeiten nicht groß genug sind, um eine größere Zahl von Personen aufnehmen zu können. Es wäre jetzt an der Zeit und liegt im Interesse unserer Geschäftsleute, daß unsere Gemeindevertretung sich über die Annahme des Trapp schen Anerbietens, die Seewiese oder einen Theil der selben in einen schattigen Platz umzuwandeln, schlüssig machen würde. Ein so hochherziges Anerbieten still schweigend von der Hand zu weisen, das hieße doch alle gemeinnützigen Zuwendungen für die Folge aus⸗ schließen. Außerdem ist die Seewiese, dem Antrag unserer Stadt und unserer Abgeordneten in der Kammer gemäß, nur in dem Sinne verkauft worden, daß sie zum Fest⸗ und Spielplatz eingerichtet wird, denn als Nutzwiese hätte sie auch für den Staat rentirt.

Viele Bürger.

Brodpreise vom 1. bis 16. Aug. Nach eigener Angabe der Bäcker.

Für Friedberg, Bad-Nauheim u. Butzbach unverändert. Fleisch⸗ ꝛc. Preise vom 1. bis 16. Aug. Nach eigener Angabe der Metzger.

Für Friedberg, Bad-Nauheim u. Butzbach unverändert.

Israelit. Gottesdienst in Friedberg.

Sabbathfeier vom 4. Aug. 1894. Beginn:

Vorabend 7 Uhr 30 Min.

Samstag Morgen 8 Uhr.

Samstag Nachmittag 4 Uhr.

Sabbathausgang 8 Uhr 55 Min.

Wochengottesdienst von Sonntag den 5. Aug. an Morgens 6 Uhr, Nachmittags 7 Uhr. Geld⸗Cours. Frankfurt am 31. Juli 1894. Geber. Nehmer. M. Pf. M. Pf. 20⸗Frankenstücke 16. 24 16. 21 5 in ½. Dollars in Gold. n Ducaten.. 9. 70 al marco. 9. 70 Englische Sovereigns 20. 36 9e 2 Russ. Imperial 16. 67 16, 63

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