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zu welchem ihn s. Z. der Großherzog Ludwig 1. er⸗
nissen vieler Arbeiter.
mählig leerte sich der Saal und folgte etwa um 12 Uhr der Schluß der Versammlung.
— 30. Okt. Lohnkutscher W. Ulrich dahier feiert heute sein 25jähriges Jubiläum als„Hoflohnkutscher“.
nannt hatte.
Darmstadt. Der Winter steht vor der Thür und damit eine große Veränderung in den Erwerbsverhält⸗ Das ist für die Invaliditäts- und Altersversicherung der letzteren von großer Be⸗ deutung. Die meisten im Bauhandwerk beschäftigten Arbeiter, besonders Maurer und Zimmerleute sind ge⸗ zwungen, ihre Arbeitsstätte zu verlassen und sich ent⸗ weder irgendwo sonst Erwerb zu suchen oder den Winter über unthätig zu sein. Alle solchen Arbeiter, deren Be⸗ schäftigung eine Unterbrechung erleidet, seien auf folgen⸗ des zu ihrem Besten aufmerksam gemacht: Für Zeiten, in welchen diese Arbeiter feiern, findet ein Zwang zur Versicherung nicht statt, es liegt aber durchaus im In⸗ teresse derselben, sich durch freiwillige Fortsetzung des Versicherungsverhältnisses weiter zu versichern. Wenn ein Arbeiter beim selben Arbeitgeber bleibt und im ache wieder eintreten will, braucht er nur für jede Woche 1 Marke der Lohnklasse, welche vorher verwandt wurde, weiterzukleben. Andernfalls muß er Doppel⸗ marken zu 28 Pfg. verwenden. Wenn er dies nicht thut, so läuft er Gefahr, daß etwaige spätere Ansprüche auf Rente abgewiesen werden, weil er die gesetzliche Wartezeit nicht erfüllt hat. Seither sind aus diesem Grund zahlreiche Ansprüche abgewiesen worden. Wenn z. B. ein Maurergeselle alle Jahre vom 1. März bis 1. November beschäftigt ist und dann im Winter feiert, so bekommt er alle Jahr blos 34 Marken in seine Quittungskarte; wird er nun erwerbsunfähig, so muß er, um Invaliden⸗Rente beanspruchen zu können, 235 Beit ragswochen für die letzten 5 Kalenderjahre nach— weisen. Das kann er aber nicht, wenn er in der vier- monatlichen Winterpause nicht selbst Marken weiter⸗ klebt; hätte er im Winter jedesmal mindestens 13 Marken freiwillig eingeklebt, so wäre sein Anspruch in Ordnung. Gerade so ist es bei der Altersrente. Wenn der Maurer natürlich im Winter auf Taglohn oder als Holzhauer arbeitet, so müssen schon Marken für ihn verwandt werden. Die gleichen Grundsätze gelten für alle Unterbrechungen von Arbeitsverhältnissen. Wie oft kommt es vor, daß ein Arbeiter einige Wochen aus der Fabrik bleiben muß, weil seine Frau oder Kinder krank sind und er die Besorgung des Haushalts oder die Pflege übernehmen muß. Kurz bei jeder Art der Unterbrech⸗ ung der Arbeit durch Urlaub, Betriebseinschränkung, Arbeitslosigkeit empfiehlt es sich, freiwillig Marken wei⸗ ter zu kleben. Man scheue ja nicht die geringe Aus gabe. Es gibt ferner Arbeiter, die nur einen Theil des Jahres als Lohnarbeiter thätig sind, dann aber ihre eigene Landwirthschaft oder ein kleines Handwerk be⸗ treiben. Diese können ebenfalls für die Zeit, in welcher sie für sich arbeiten, durch Doppelmarken ihre Versiche⸗ rung weiterführen. Viele Versicherte haben bisher, in
Rente einmal beanspruchen zu können, sich sowohl gegen die Verwendung von Marken für sie überhaupt, als auch gegen die freiwillige Fortsetzung der Versicherung gesträubt. Trat nachher doch der Fall einer Invalidität oder der Erreichung des 70. Lebensjahres ein, dann wollten sie alles nachholen; sie haben aber zu ihrem Schaden erfahren, daß das nicht angeht. Eine nach⸗ trägliche Verwendung von Marken für Fortsetzung der Versicherung ist nicht mehr zulässig, sobald das alte oder ein neues Arbeitsverhältniß aufgenommen ist oder Invalidität bezw. das 70. Lebensjahr eingetreten ist. Es dürfte sich für die Arbeitgeber empfehlen, ihre Ar⸗ beiter bei Eintritt der Unterbrechung auf die Vortheile der Weiterversicherung aufmerksam zu machen; ebenso könnten die Rechner der Krankenkassen⸗ und Hebstellen, die Vertrauensmänner und die Bürgermeister dies thun. Gustavsburg, 29. Okt. Ein Arbeiter der hiesigen Fabrick von Kramer⸗Klett fiel gestern in einen Siedkessel, wobei ihm beide Beine schrecklich verbrannt wurden. Der Unglückliche, an dessen Aufkommen gezweifelt wird, kam nach Mainz in das Rochushospital. Mainz, 29. Okt. Gestern Nachmittag sank in Folge eines Zusammenstoßes der Schleppdampfer„Telegraph“ in dem Mainkanal bei Kostheim. Da der Dampfer quer im Wasser liegt, wurde dem Eigenthümer aufgetragen, im Interesse der Schiffahrt binnen drei Tagen das Schiff heben zu lassen.
Allerlei.
Oberursel, 25. Okt. Ein eigenartiger Unglücks⸗ fall ereignete sich gestern Nachmittag auf der Dröserschen Mühle. Ein Mühlknecht war mit Füllen eines Mehl⸗ kastens beschäftigt, stürzte in denselben, und erstickte darin.
Marburg. Dem„Rhein. Kur.“ zufolge bestätigt es sich, daß der in letzter Zeit so viel genannte Prof. Behring, der Entdecker des Heilserums, von Berlin an die hiesige Universität berufen worden ist.
St. Johann, 29. Okt. Bei der Station Dudweiler stießen heute Vormittag zwei Güterzüge zusammen. Das Zugpersonal rettete sich durch Abspringen.
Oberhausen, 28. Okt. Gestern Abend wurde der Versuch gemacht, das„Casino“, das Gesellschaftshaus der Gutehoffnungshütte, mit Dynamit in die Luft zu sprengen. Zum Glück wurde Niemand verletzt.
Budapest, 29. Okt. In Bisztra ist gestern die dort befindliche Pulverfabrik, in welcher sich über tausend Zentner Schießpulver befanden, in die Luft geflogen.
wärts geschleudert wurde und so dem sicheren Tode entging, während das übrige Personal beider Züge der Katastrophe zum Opfer fiel. Zweiundzwanzig Waggons wurden zertrümmert oder beschädigt.
Petersburg, 29. Okt. Bei der Einweihung der neuerrichteten Kirche in Ostrowskaja im Don'schen Ko⸗ sakengebiet entstand in Folge der Explosion einer Lampe eine furchtbare Katastrophe. Die Kleider einer Frau geriethen in Brand; in entsetzlicher Panik drängte die dichte Menschenmenge dem Ausgange zu, wobei sich das Feuer immer weiter ausbreitete. Acht Personen ver— brannten am Kirchenthor; 27 wurden furchtbar zuge⸗ richtet. Bei dem Transport starben 18 der Verwundeten. New-⸗ Pork, 29. Okt. Nach einer Herald-⸗Depesche aus Buenos⸗Aires sind in Larioja über tausend Menschen durch ein Erdbeben umgekommen, viele Tausende sind obdachlos.
Montreal, 25. Okt. In dem kleinen Städtchen Listowel in Ontario wurde an einem Frauenzimmer Namens Keith ein Verbrechen verübt, welches in allen Einzelheiten an Jack den Auffschlitzer erinnert. Der That verdächtig ist ein Matrose Namens Chatelle. Man behauptet sogar, daß Chatelle in London war, als die Frauenmorde in Whitechapel begangen wurden. Shanghai. Der in Vancouver angekommene Post⸗ dampfer„Empreß of Japan“ überbringt Meldungen über den Ueberfall eines Bahnzuges in Tonking seitens einer 500 Mann starken Piratenbande. Nachdem der Lokomotivführer und 14 Chinesen getödtet und der Zug zum Stehen gebracht worden, wollten die Passagiere davoneilen. Der Fluchtversuch mißlang jedoch. Ueber hundert Passagiere wurden niedergemetzelt und 25 chinesische Frauen von den Piraten weggeschleppt.
Brodpreise vom 1. bis 16. Nov. Nach eigener Angabe der Bäcker.
Für Friedberg, Bad⸗Nauheim u. Butzbach unverändert. Fleisch⸗ ꝛc. Preise vom 1. bis 16. Nov. Nach eigener Angabe der Metzger.
Für Friedberg, Bad-Nauheim u. Butzbach unverändert.
Israelit. Gottesdienst in Friedberg. Sabbathfeier vom 3. Nov. 1894. Beginn: Vor⸗Abend 4 Uhr 35 Min. Samstag Morgen 8 Uhr 15 Min.
Fünfzehn Arbeiter sind lebensgefährlich verletzt und drei todt. Mehrere Häuser sind in Brand gerathen.
Moskau. In der Nacht vom 15. auf 16. Okt. hat sich eine Eisenbahn⸗Katastrophe auf der Koslow— Woronesh⸗Bahn, 72 Werst von Koslow, abgespielt. Gegen 2 Uhr Nachts näherten sich von beiden Seiten der Station Pribytow zwei Güterzuge. Der Lokomotiv⸗ führer des von Woronesh kommenden Zuges war auf seinem Posten eingeschlafen, der Zug fuhr deshalb durch die Station und prallte mit voller Gewalt auf den eben einfahrenden Zug von Koslow auf, wobei der Lokomotiv⸗
Samstag Nachmittag 3 Uhr 15 Min. Sabbathausgang 5 Uhr 45 Min. Der Abendgottesdienst an den Wochentagen wird bis auf Widerruf im Gemeindezimmer stattfinden. Wochengottesdienst von Sonntag den 4. November an Morgens 6 Uhr 45 Min., Nachm. 6 Uhr 30 Min. im Gemeindezimmer.
der Hoffnung, sie kämen doch nicht in die Lage, eine
führer des ersterwähnten Zuges mehrere Faden seit—
Stellensuchende jeden Berufs 0 placirt schnell Reuter's Bareau in Dresden, Ostra⸗ g 152
Arbeits⸗Vergebung. Schaf
Betr.: Feldbereinigung Ober-Wöllstadt. Die
Kommenden Samstag den 3. November I. J., Vormittags 10 Uhr, sollen auf dem Gemeindehause zu Ober-Wöllstadt die im zweiten Bereinigungsbezirke vorkom⸗ menden Meliorationsarbeiten, im Ganzen
werden.
der Gemeinde Münzenberg ge— hörigen Schafe, ca. 100 Schafe und 100 Lämmer, sollen Diens 1894, Vormittags 10 Uhr,
Zusammenkunft im„Gasthaus zur Burg
⸗Versteigerung.
Der wohl gutbekannte en sal⸗Schrotstuhl ist von
tag den 6. November versteigert
Ockstadt.
Achtung.
Donnerstag und Freitag im kann gleichzeitig Holz geschnitten werden. Josef Steyer.
Allee 35. Erdarb eiter
gesucht am Kanalbau des Kurhauses zu
Bad⸗Nauheim bei
Heinrich Steuernagel V., Maurermeister.
Ein braver Junge,“
glische Univer⸗ jetzt ab jeden Betrieb und 4471
veranschlagt zu 12,000 Mark, auf dem Wege schriftlichen Angebots vergeben werden. Pläne, Kostenanschlag und Be⸗ dingungen liegen von Dienstag ab auf der Großh. Bürgermeisterei daselbst zur Ein⸗ sicht offen, woselbst bezügliche verschlossene und mit entspechender Aufschrift versehene Offerten bis zum genannten Zeitpunkte einzureichen sind. Die Angebote haben in Prozenten des Voranschlags zu erfolgen. Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen den 26. Oktober 1894. Der Großh. Kulturingenieur für Ober⸗ hessen: 4522 Wißmann.
Faseleber⸗Versteigerung. Samstag den 3. d. Mts., Vormittags
11 Uhr, soll ein der Gemeinde gehöriger
schwerer Faseleber, zur Zucht noch tauglich,
in der Lindschen Wirthschaft zu Weckesheim
versteigert werden.
Zugleich beabsichticht die Gemeinde einen jungen zur Zucht tauglichen Bastard⸗Eber anzukaufen. Besitzer solcher Thiere können ihre Offerten bei unterzeichneter Stelle anmelden.
Weckesheim den 28. Oktober 1894.
Großh. Bürgermeisterei Weckesheim. 4543 Hilger.
Der Voranschlag
der Gemeinde Ober⸗Rosbach für 1895/96 liegt vom 2. November 1894 an 8 Tage lang zur Einsicht auf unserem Büreau offen.
Ober⸗Rosbach den 29. Oct. 1894. Großh. Bürgermeisterei Ober⸗Rosbach.
Münzenberg“.
Münzenberg den 26. Oktober 1894. Großh. Bürgermeisterei Münzenberg. 4562 Gorr.
2 Der Voranschlag der Gemeinde Pohl-Göns für 1895/96 liegt vom 3. November 1894 an 8 Tage lang auf unserem Büreau offen. Pohl⸗Gons den 30. October 1894. Großh. Bürgermeisterei Pohl-Göns. 4546 Schepp.
Arbeits⸗Vergebung.
Samstag den 3. November l. J., soll die Abholzung und Umrodung von circa 11,000 Quadratmeter Waldfläche an dem Freiherrlich von Rothschild'schen Walde „Der Alteberg“, entlang der Okarbener Gemarkungsgrenze, durch den Unterzeich⸗ neten in Accord gegeben werden.
Die Zusammenkunft zur Versteigerung ist Nachmittags 2 Uhr an der Stelle, wo der neue Verbindungsweg von Okarben nach Rodheim den Wald durchschneidet.
Kranz, 4550
Freih. v. Rothschild'scher Forstaufseher.
Gute gebrochene
Winter⸗ Birnen,
à Meste 60 Pfg., sind abzugeben. erfragen in der Exp. d. Anz.
Eine fette Kuh steht zu verkaufen bei
Martin Gerhard I., Ober-Mörlen.
45⁴⁰ Dieffenbach.
4558
Pferde
2. zum Schlachten werden fortwährend zu den höchsten Preisen angekauft. Philipp Molter,
4370 Friedberg.
Junge gelle Jänse
Qualität wieder zu haben Heil& Comp,, Wickstadt.
sind in bekannter bei 4539
— 2 j 2 Handkoffe
4348 billigt bei Carl Damm.
Meinen Mumenschen. welche an Magenbeschwerden, Verdauungs⸗ schwäche, Appetitmangel ꝛc. leiden, theile ich herzlich gern und unentgeltlich mit, wie sehr ich selbst daran gelitten, und wie ich hiervon befreit Würde
Pastor a. D. Kypke in Schreiberhau (Riesengebirge). 3490
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welcher Lust hat die Brot- und Jein⸗ Bäckerei zu erlernen, kann sofort bei mir eintreten.
Bad ⸗Nauheim.. Aletter
Nächst der Ackerbauschule können in einer Beamtenfamilie Kost und Logis
erhalten. Zu erfragen in der Exp. d. Anz. 4531
Zolldeklarationen
bei Tarl Bindernagel in Friedberg.
„ Freunden und Be⸗ . kannten die traurige Nachricht, daß es dem lieben Gott gefallen
hat, unseren guten Gatten, Vater, Schwiegervater und Großvater 5
J. Tönges, ö den Gräfl. Solms⸗Rödelheim'schen!
Kammer ⸗Assessor, 5 im Alter von 61 Jahren nach kurzer 7 Krankheit den 29. Oktober, Abends 1 ½11 Uhr, aus diesem Erdenleben abzurufen. 8 um stille Theilnahme bittet 5 im Namen der trauernden Hinter-
bliebenen:
Assenheim. 4561 Anna Tönges, geb. Lorenz. 5 Die Beerdigung findet statt 4 Donnerstag den 1. November 1894, Nachmittags 3 Uhr. EEC


