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Deutsches Reich.
Darmstadt. S. K. H. der
e eee. a e—— und Prinz Heinrich von Preußen fuhren gestern zur Jagd.„Lalande“
Wißner in gegangen, um die Ereignisse in Marokko zu
früh mit Gefolge nach Biblis
Darmstadt. Der Gefan Marienschloß wurde auf ung seiner Grube 9 kennung f
versetzt und vorgelegte Budget für
die nächsten Jahre müsse die Kronprinzessin
Großherzog den Winter in südlicherem Klima zubringen. Frankreich. Toulon. Der Kreuzer
ist nach der Küste von Tanger ab⸗
überwachen. Portugal. Lissabon. Das der Kammer
1894/95 beziffert die
demselben S1 des Philipps⸗ Staatseinnahmen auf 47,508 Conto Reis, die ordens verliehen, der erste Staal t am Landgericht Ausgaben auf 47,323. Das Defizit des ab⸗ de Oberhesser 1 Landgerichtsdirektor, 5 3 f. 2— n ztsdloettor⸗ gelaufenen Finanzjahres bleibt um 45 pCt. und zum rsten Staatsanwalt r. Gu erich ernannt. 0 f
Worms, 28. Okt. gefundene von etwa 400 Meistern aus allen Parteien besuchte Handwerker; V nahm nach einem Vortrag des R geordneten Fr. v. Heyl nahezu einstimmig eine Resolution an im Sinne der Berlepsch'schen Vorschläge zu Gunsten obligatorischer Hand— werkerkammern.
ze teichstagsab⸗
Berlin, 29. Okt. Der„Rei hsanzeiger“ veröffentlicht die Entlassung Caprivo's vom Amte des Reichskanzlers und des Ministers
des Auswärtigen, Eulenburg's von dem Posten des Ministerpräsidenten und des Ministers des Innern, sowie die Ernennung des bisherigen Statthalters von Elsaß-Lothringen Fürsten Hohenlohe-Schillingsfürst zum Reichskanzler, Minister-Präsidenten und Minister des Aus⸗ wärtigen, des Unterstaatssekretärs Koeller zum Minister des Innern. Dem Grafen Caprivi wurde der Schwarze Adlerorden mit Brillanten, dem Grafen Eulenburg Kreuz und Stern des Hausordens der Hohenzollern verliehen. Fürst Hermann zu Hohenlohe-Langenburg ist heute nach Potsdam berufen worden. Seine Er nennung zum Statthalter von Elsaß Lothringen steht bevor. Staatssekretär v. Marschall wurde heute zum preußischen Staatsminister ernannt. Der„Reichs-Anzeiger“ schreibt: Die Kommission für Arbeiterstatistik tritt am 9. No⸗ vember zusammen. Den ersten Gegenstand der Tagesordnung bildet die Untersuchung über die Verhältnisse der in Gast- und Schankwirth⸗ schaften beschäftigten Personen, wozu je zwei Wirthe und Kellner als Beisitzer zugezogen werden. Ferner beabsichtigt die Kommission, 84 Personen aus dem Handelsgewerbe zu ver— nehmen, Prinzipale, Gehilfen, Hausdiener und andere. Die Vernehmungen bilden sichtlich den Abschluß der Erhebungen über die Arbeitszeit, die Kündigungsfristen und die Lehr lingsverhältnisse im Handelsgewerbe.
29. Okt. Der Staatsanwalt in Pots— dam hat die Anweisung erhalten, die Beruf— ung gegen das Urtheil im Prozesse Leist ein— zulegen.
Potsdam, 30. Schweden traf Vormittags mit ältesten Söhnen ein.
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seinen
e heute dahier statt⸗T hinter der
ersammlung
voraus-
Okt. Der Kronprinz von beiden An der Wildparkstation
Schätzung des Voranschlags zurück.
Italien. Rom, 28. Okt. Unter dem Vorsitze des Papstes fand heute die zweite Sitz- ung der Konferenz wegen der drientalischen [Kirche statt. Der Sitzung wohnten nur die⸗ selben Persönlichkeiten bei, die in der vorigen Sitzung zugegen waren. Die nächste Sitzung wird am 31. d. Mis. sein. Das Programm der Konferenz soll vornehmlich die Wiederauf— richtung des Prestiges und die Erweiterung der Macht der orientalischen kath. Patriarchate umfassen, damit diese das natürliche Centrum
den, die ihren verschiedenen Nationalitäten ent— sprächen.
Serbien. Belgrad, 27. Okt. Der ge— fangene Räuber Bastovan hat, der„Voss. 3.“ zufolge, vor dem Bezirksgericht in Kragujewatz ausgesagt, daß er von dem in der Hochverraths— sache des Ischebinatz verhafteten Gjakowitsch zur Zeit, als König Alexander das Land be—
Mischkowitsch habe ihm den Antrag gemacht, das Gift in die für den König bereitete Speise zu mengen. Dafür bot er 2000 Frs. Da man sich über den Lohn nicht einigte, fand das Verbrechen nicht statt. In Folge dieser
ungen vorgenommen, aber nichts Belastendes gefunden. Dennoch wird die Untersuchung in dieser Angelegenheit eingeleitet und Gjakowitsch ist von Belgrad zum Verhör nach Kragujewatz übergeführt worden.
— 30. Okt. König Milan reist übermorgen nach Nisch, um den Winter dort zu verbleiben. Das Kabinet Christie wird nur solange wirken, bis die Wahlen durchgeführt sind. Unter dieser Bedingung hat Christie das Ministerium über— nommen.
Bulgarien. Sofia, 28. Oktober. Die Sobranje ist heute unter dem üblichen Zere—
e moniell unter zahlreicher Betheiligung von dem Fürsten Ferdinand mit einer Thronrede er— öffnet worden. Rußland.
Petersburg, 29. Okt. Ueber
wurde er vom Kaiser und dem Prinzen Friedrich den Zustand des Czaren liegen aus erster Quelle
Leopold herzlichst empfangen. Er dem Kaiser in das Neue Palais.
Ausland.
Ungarn. Budapest.
Oesterreich
fuhr mit
Der treten se
heute erfreuliche Nachrichten vor. Die ana— lytische Untersuchung der dem Oedem ent— nommenen Flüssigkeit ergab sehr günstige Resul— tate, so daß sogar ein Aufsaugungsprozeß ein⸗ könnte. Die Vermählung des Thron—
vereinigte Dreierausschuß des Magnatenhar ses folgers wurde abermals verschoben, ein weiteres
nahm den Gesetzentwurf Juden unverändert, an. Belgien. Gent, 30. Okt. fand vor dem katholischen Vereinshause ein Zusammenstoß zwischen einem Zuge der anti sozialistischen Arbeiter und? Sozialisten statt. Die Polizei die Gendarmerie mußte einschreiten Waffe gebrauchen. Mehrere Personen wurden verwundet. Die Ordnung ist vollständig wie der hergestellt. Schweden. Baden-Baden stattgeh das Befinden der Kronprin und Norwegen konstatirten die Aerzte, di Krankheit bestehe im Wesentlichen in Nerven schwäche und Blutmangel. Die frühere Lungen krankheit sei noch nicht vollständig beseitigt Die Aerzte mit passender ärztlicher
war machtlos
Stockholm. In einer iir abten Konsultation
tzessin von Schweden
Behand
über Rezeption der
Gestern Abend Uhr Abends:
einem Zuge der
a rathen den Aufenthalt im Süden lung an; auch
Zeichen, daß sich der Zustand bessert.
30. Okt. Bulletin vom 29. Okt., acht „Im Laufe des Tages aß der 1 Kaiser wenig und er fühlte sich schwächer. Der gewöhnliche Husten, woran der Kaiser schon lange leidet, hat sich in Folge des chronischen Katarrhs des Schlundes und der Luftröhre
und die verstärkt. Im Auswurfe zeigte sich etwas Blut.
1 Bulletin vom 30. Oktober, 11 Uhr Morgens: In dem Zustande des Kaisers ist eine wesent⸗ liche Verschlechterung eingetreten. Das Blut—
i speien, welches gestern Abend anfing, hat sich über bei anhaltendem Husten Nachts vergrößert und
zeigte sich eine beschränkte Entzündung der Lunge. Der Zustand ist gefährlich.“
ies e linken
[Der„Regierungsbote“ meldet, daß der Kaiser
gestern, am Jahrestage von Borki, kommunt zirt hat. Der 0 Ssergijew reichte die heiligen Sakramente.— meister Fürst Dolgorucki ist
Priester—
in Nalta
für den Zusammenschluß der Dissidenten bilden könnten, die einen Ritus und Privilegien fän- sind.
reiste, ein Fläschchen mit Gift erhalten habe, um es dem damaligen radikalen Bezirkskom— missär Mischkowitsch zu übergeben. Dieser
Aussage wurden bei Mischkowitsch Haussuch-
ihm Der Oberzeremonien⸗ ange⸗
kommeu. hauses, der Königin von Griechenland nebst deren Kindern sind auch der Hofminister Woronzow⸗ Daschkow und der Oberprokurator des heiligen Synods, Pobjedonoszew, dort eingetroffen. Cbin a. Shanghai, 30. Okt. Der„Central⸗ News“ wird gemeldet, das die Japaner durch ihren Marsch auf Fung Kuan, wo die Wege von Pekin und Mukden zusammenlaufen, Port Arthur völlig eingeschlossen haben. Japan. Yokohama, 29. Oktober. Nach weiteren Berichten hat bei Kiulientscheng, in der Mandschurei, auf dem Wege von Wiju an der Dalumündung nach Mukden, gar kein Kampf stattgefunden, sondern die Chinesen haben den Platz, trotzdem derselbe gut befestigt war, noch vor dem Angriffe der Japaner verlassen. Die Richtung der Rückzugslinie der Chiuesen sei aus den von ihnen weggeworfenen Gewehren klar zu erkennen. Die zweite japanische Armee ist oberhalb der Talienbai gelandet und rückt nach Port Arthur vor. Die chinesische Armee bei Kinchow, Port Arthur und der Talienbai beträgt 13,000 Mann, wovon 4000 Rekruten Die zweite japanische Division ist von Sendai an die Ostküste von Niphon abgegangen. Unter den Truppen und der Bevölkerung herrscht Enthusiasmus. Der„Times“ wird von hier gemeldet, daß eine dritte Armee, die 24,000 Mann stark ist, in Hieroshima versammelt wird.
Aus Stadt und Land.
T. Friedberg, 28. Okt. Gelegentlich des sozial⸗ demokratischen Parteitags in Frankfurt nahm der Reichstagsabgeordnete Liebknecht Veranlassung, auch in unserer Stadt eine Gastrolle zu geben, und so war auf gesteen Abend von sozialdemokratischer Seite eine Volks, n einberufen, die von einigen Hundert Per- sonen besucht war; die Zahl der Genossen war nur sehr gering. Liebknecht sprach in der ihm eigenen, trockenen, doktrinären Weise. Zunächst versuchte er die Attentate von Hödel und Nobiling von den sozialistischen Rockschößen abzuschütteln, bestritt, daß der Anarchismus in irgend einer Beziehung zur Sozialdemokratie stehe, ging zu einer Kritik der heutigen Gesellschastsordnung über, die er als wirthschaftliche Anarchie bezeichnete, ließ an sämmtlichen bürgerlichen Parteien kein gutes Haar und beschäftigte sich eingehendst mit dem Anti⸗ semitismus. Dem sozialdemokratischen Führer ant⸗ wortete Rechtsanwalt Windecker, der zunächst betonte, daß Liebknecht's Ausführungen die eigentlichen Ziele der Sozialdemokratie möglichst verschleierten. Redner führte aus, daß die Sozialdemokratie als revolutionäre internationale Partei sich die Zertrümmerung unseres nationalen Staats zum Ziel gesetzt habe und an Stelle der heutigen Staatsordnung eine Organisation setzen wolle, von der die Sozialdemokraten selbst keinerlei klare Vorstellung haben. Dies hätten seiner Zeit schon die Debatten des Reichstags über den sozialistischen Zu kunftsstaat bewiesen, bei welcher Gelegenheit die bürger lichen Parteien der Sozialdemokratie eine schwere Nie- derlage bereitet hätten. Auch die Verhandlungen des letzten sozialdemokratischen Parteitags hatten gezeigt, daß die Partei, sobald sie an die Lösung praktischer Fragen gehe, ihre volle Ohnmacht bekunde. Das Prinzip, für körperliche und geistige Arbeit den gleichen Lohn zu zahlen, habe zu den Debatten über die Gehalte der sozialistischen Redakteure geführt und trotz aller Versuche der Gleichmacher habe man allen Redakteuren die auf Tausende sich belaufenden Gehalte belassen mussen. Liebknecht beziehe nach wie vor für Leitung des Vorwärts seine 7000 M., wahrlich keine üble Be⸗ zahlung. Auch der R Abgeordneten von Vollmar gegenüber habe e sozialistische Partei ihre volle Unfähigkeit zu Tage treten lassen; alle Anträge fur und gegen Vollmar seien durchgefallen und hiermit sei bestatigt, daß die so ige Frage im eigenen ö r Partei nicht zu losen gewesen sei. Nie⸗
higer Erwägung Beranlassung sich Zukunftstaats zu begeistern, von man sich ein schwaches Bild daran denke, daß ja gerade r Commune mit allen ihren es Ideal gefun⸗
ß Redner, alle zusammenschließen, f n, daß sie er rothen Inter- ind Reich. Das nd der donnernde Beifall, bewiesen, daß für die keine Stimmung zu allissimus Liebknecht em energischen Pro- aldemokratie verließ Freunden den Saal. diesem Beispiel von 1 gefolgt worden ware. dann nochmals und behandelte die ozialdemokratie in einseitigster Weise. All⸗
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