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2. für Mitglieder einer Knapp

verdienstes derjenigen Klasse von Arbeitern, 2 gewöhnlicher Tagearbeiter des Beschäftigungsorts: 3. für die in der Land⸗ und Forstwirthschaft beschäftigten Personen, sowei

waltungsbehörde festzusetzende durchschnittliche a b f des ortsüblichen Tagelohns gewöhnlicher Tagearbeiter des Beschäftigungsorts. Ortskrankenkasse oder Maßgabe der nachstehenden Uebersicht zu entrichten

Verwendung finden, selbst wenn der thatsächliche Arbeitsverdienst den betr. Lohn

üblichen Tagelohns

4. im übrigen der 300fache Betrag

Wir machen daher darauf aufmerksam, ehören, vom 1. Januar 1893 Beiträge zur Invaliditäts⸗ und Altersversicherung nach f Beitragsmarken einer niederen Lohnklasse dürfen keine Es sind Beitrags-Marken folgender Classen zu verwenden:

nd.

schaftskasse der 300fache Betrag des von dem Kassenvorstande festzusetzenden durchschnittlichen 2 jedoch nicht weniger als der 300fache Betrag des orts⸗

welcher der Versicherte angehört,

Jahresarbeitsverdienst;

daß für Versicherte, welche nicht einer

2 N ö e . 2

täglichen Arbeits⸗

it nicht Ziffer 1 Platz greift, der für sie⸗ von der höheren Ver⸗

Knappschaftskasse an⸗

satz nicht erreicht.

5 555, erwachsene A beiter (über 16 Jabre) In den Gemeinden männlich. weiblich. Cl Betrag.] Cl Betrag. Pf Pf Burg⸗Gräfenrode, Butzbach, Friedberg, Holzhausen, Ilbenstadt, Klein⸗Karben, Nieder⸗ 9 Weisel, Ober⸗Ros bach, Scksta s:: K 8 Ii, 3 U 20 11

In allen anderen Gemeinden Friedberg den 23. Dezember 1892.

Das Großherzogliche Kreisamt Friedbeig an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises.

Vorstehende Bekanntmachung wollen Sie in Ihren Gemeinden ortsüblich veröffentlichen.

Das Großberzogliche Kreisamt Friedberg

an die Vorstände der Ortskrankenkassen und sämmtliche Invaliditäts- und

Betreffend: Die Prüfung der Bewerber um die Berechtigung zum einfäbrig-frelw!

Diejenigen jungen Leute, welche beabsichtigen, sich der im Frühjahr zu unterziehen, werden

1893 stattfindenden rubr. Prüfung

hierdurch aufgefordert, ihre deßfallsigen Gesuche um Zulassung bei

Meidung des Ausschlusses von dieser Prüfung

spätestens bis zum 1. Februar bei der unterzeichneten Commission einzureichen. Speziellen das Folgende bemerkt: ist bei der unterzeichneten Prüfungs⸗Commission nur dann anzubringen, wenn der sich Meldende im Großherzogthum

bringung der Gesuche wird im 1. Das Gesuch

Hessen seinen dauernden Aufenthaltsort hat. 2.

Die Zulassung zur Prüfung kann nicht vor vollendetem

17. Lebensjahr erfolgen.

3. Das Gesuch muß sein. angegeben wird.

4. Dem Gesuche sind folgende Papiere beizufügen: a. Geburts⸗ zeugniß; b. Einwilligungs-Attest des Vaters oder Vormundes, mit der

Erklärung über dessen Bereitwilligkeit, den Freiwilligen während einer einjährigen activen Dienstzeit zu bekleiden, auszurüsten, sowie die Kosten

für Wohnung und Unterhalt zu übernehmen.

von dem Betreffenden selbst geschrieben Auch erscheint es zweckdienlich, wenn stets die nähere Adresse

1. Januar

Bekanntmachung.

auszustellen ist; d. ein Hinsichtlich der An

6. Ist bereits

1893 eingereicht worden,

Die Fähigkeit hierzu

1893 an bemessen.

5. In dem Gesuche ist außerdem fremden Sprachen(von Französisch, Englisch, Lateinisch und Griechisch) der sich Meldende geprüft i früher ein Gesuch um Zulassung so bleibt dem erneuten Gesuche nur ein Unbe⸗ scholtenheitszeugniß beizulegen.

Ueber die Anforderungen, werden, gibt die Prüfungsordnung 22. November 1888 Regierungsblatt

Bezüglich des Prüfungstermins, die Prüfung stattfindet, spezielle Ladung kann nicht gerechnet werden.

Darmstadt den 19. Dezember 1892.

Großherzogliche Prüfungs⸗Commission für einjährig Freiwillige. Der Vorsitzende: r. Zeller.

Großherzogliches Kreisamt Friedberg.

Dr. Braden.

Dr. Braden.

Altersversicherungsstellen. Dr. Braden.

ligen Milttärdsenst im Früfjabr 893 ist obrigkeitlich zu bescheinigen und muß die Unterschrift des Vaters

oder Vormundes beglaubigt sein; e. ˖ welches von der Polizeiobrigkeit oder der vorgesetzten Dienstbehörde,

ein Unbescholtenheits-Zeugniß,

selbstgeschriebener Lebenslauf. anzugeben, in welchen zwei

sein will. zur Prüfung

welche an die zu Prüfenden gestellt (Anlage 2 zur Wehrordnung vom Nr. 5 von 1889) Aufschluß. sowie des Lokals, in welchem erfolgt eventuell weitere Bekanntmachung; auf

Teutsches Reich.

Darmstadt. Den bei B Schotts Söhne in Mainz beschäftigten Arbeltern Weiß und Schneider, sowie der Arbeiterin Schwank wurde das Allg. Ehrenzeichen; Verdienste verliehen, dem A. Pfeifer aus Ellenbach das Patent als Geometer 2. Kl für den Ke. Bensbeim er theilt, der auf die(. Lehrerstelle zu Wenings präs. Schul lehrer Peter daselbst bestätigt, der Forstwart Meyer zu Feldkrücken auf Nachsuchen, der Schullehrer Volk zu Bönstadt auf Nachsuchen in den Ruhestand versetzt, der Amts lichter Hechler in Langen zum Amtsrichter in Vilbel, der Amtmann von Hahn zu Friedberg zum Amtmann in Darmstadt und der Regterungs Assesso⸗ Süffert aus Gießen zum Amtmann in Friedberg ernannt Geuorben sind: der Lokomotivführer Merle zu Frank furt a. M.; der Kanzleidtener Winter zu Darmstadt; der Oberst Kerz daselbst; der Hoforganist Glaser daselbst; der Kanzlist Ander daselbst; der wukliche Geheimerath Schletermacher daselbst; der Staatsrath o Biegeleben zu Da mstadt; der Schullebrer Wenzel zu Ober Ingelheim.

Berlin. DieNordd. Allg. Ztg. bespricht die Gründung einerNationalpartei, von der in letzter Zeit die Rede war, wobei sie erklärt,

Offiziere, Richter, Zeitungen des In⸗ und Aus⸗ landes, Abgeordnete aller Bundesstaaten, Aerzte, Geistliche und höhere Polizeibeamte als Em pfänger derselben. Nach derNationalztg. bezeichnen Regierungskreise das imVorwärts erschienene Verzeichniß der Welfenfondsquit tungen als Erfindung und bemerken, Quittungen über Zahlungen aus dem Welfenfonds hätten niemals existirt.

Kiel. S. M. KanonenbootWolf, Kom⸗ mandant Korvetten-Kapitän Hellhof, ist am 28. Dez. in Wuhn angeko umen und beabsichtigt am 4. Januar nach Nanking in See zu gehen. S. M. KreuzerFalke, Kommandant Kor⸗ vetten⸗Kapitän Becker, ist am 28. Dez. von Kotonu nach Kamerun in See gegangen.

Saarlouis, 30. Dez. Sämmtliche fis⸗

kalische Gruben des Saarreviers, ausgenommen

Grube Kronprinz von der Inspektion U., sind

die Gründung verrathe kein Verständniß für heute ausständisch. Die Stimmung ist sehr er

das Werden der Parteien.

Eine mechanische regt und es sind

bereits Excesse vorgekommen.

Gründung an Stelle des organischen Wachsens Die Bergleute sollen vielfach Revolver besitzen.

bereite für die Gründer nur Spott.

DemBerl. Tagebl. wird von maß- finden zwei gebender Seite mitgetheilt, daß bisher keinerlei der Grube Kronprinz neue Beschränkungen der Einwanderung nach

Gendarmerie ist aufgeboten worden. Heute Versammlungen der Bergarbeiter in Schwalbach wegen

Eintritts in den Streik statt. Der Streik ist

den Vereinigten Staaten von Nordamerika in im oberen Saarrevier fast allgemein, im unteren

der Form von Gesetzen erlassen wurden. diesbezüglichen Nachrichten seien unrichtig. Der preußische

für die Weltausstellung in Chicago.

DerVorwärts veröffentlicht die In haltsangaben über angeblich hundert Quittungen über 15000 Mann, aus dem Welfenfonds und bezeichnet Minister, Belegschaft.

Alle Saarrevier fällt heute die Entscheidung.

Etatsentwurf enthält 270000 M. als Forderung des Kultusministers

Ein allgemeiner Streik ist sicher. Der Aufruhr⸗ paragraph ist überall angeschlagen. Den Ar⸗

Landrathsamt ließen auf allen Gruben Polizei⸗ verordnungen anschlagen. Auf der Grube Maybach kamen grobe Excesse der Streikenden gegen die Anfahrenden vor.

St. Johann, 31. Dez. Heute wurde der ehemalige Bergmann Warken verhaftet und nach Saarbrücken gebracht.

Ausland.

Oesterreich-Ungarn. Wien, 30. Dez. Im gestrigen Ministerrathe genehmigte der Kaiser Graf Taaffe's jüngste Programm über die Bildung einer Parlamentsmehrheit. Das selbe sichert den einzelnen Nationen den bis⸗ herigen Besitzstand zu. Belgien. Brüssel. Von unterrichteter Seite wird mitgetheilt, man sehe infolge der französischen Ablehnung des schweizerischen Handelsübereinkommens auch die Ablehnung Frankreichs, mit Belgien in handelspolitische Unterhandlungen einzutreten, voraus. Belgien würde diesfalls, lediglich seinen Interessen

machen.

31. Dez. Die Arbeitslosen in Gent beschlossen, die Manifestationen fortzusetzen. 1300 Arbeitslose wurden von der Gemeinde als Hilfsarbeiter eingestellt. Der Bürgermeister bereitet weitere Arbeiten vor.

Schweiz. Bern. Nach derVoss. Ztg.

beitswilligen wurde der Schutz der Gendarmen zugesagt.

Es streiken bis jetzt 11219 Bergleute.

verlautet hier, zu Anfang 1893 solle in der französischen Kammer der Abschluß eines Pro

Die Bewegung wächst. 31. Dez. Heute streiken visoriums zwischen der Schweiz und Frankreich

mehr als die

Der Oberpräsident Nasse und das

Hälfte der zur nochmaligen Prüfung der Handelsbeziehungen

beantragt werden.

folgend, von seiner Aktionsfreiheit Gebrauch

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