ich Sie hierdurch wiederholt an, Gemeinden thatsächlich und nicht etwa
Ebenso wollen Sie diejenigen Leute, Friedberg aufh kreise zu stellen, anhalten, Treten derartige Fälle ein, anber einsenden. Die Geburtslisten mitzubringen.
Nach Mittheilung des Großherzoglichen
Maul- und Klauenseuche festgestellt worden. Friedberg den 27. Maͤrz 1890.
nur
die Anmeldung noch
Friedberg den 28. März 1890.
Christian Hermann von W ausgewiesen.
welche in Otten anderer Mu alten und bis jetzt sich etwa zur Stammro
wollen Sie Nachtraas S zu den Stammrollen der drei
Nach Mittheilung Königlichen Landrathsamts
nur diejenigen Militärpflichtigen zur diesseitigen Musterung vorzuladen, welche sich in Ihren resp.
vorübergehend aufhalten, sterungsbezirke gebo
abe
lle Ihrer Gemeinde nicht gemeldet h daß
nachträglich zu bewirken und dafür sorgen, tammrolle aufstellen und diese mit den
letzten Jahre(18
Kreisamts Büdingen ist in Hof Herrnhaag,
Wetzlar ist in Daubhausen bei einem Ochs
betreffenden Geburts- oder Loosungss 88, 1889 und 1890) find zum Ersatzgeschäft
ren sind, sich aber in Gemeinden des Kreises n,
dieselben auch hier zur Vorstellung kommen.
cheinen sofort
Dr. Braden.
Großherzogliches Kreisamt Friedberg Dr. Braden.
n Milzbrand festgestellt worden. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden.
1
—
aldenbach, Regierungsbezirk Wiesbaden, wurde aus dem Großherzogthum Hessen auf die Dauer von 3 Jahren 1
Deutsches Reich.
Darmstadt. Der Maschineninspektor Schuch mann in Darmstadt wurde unter Anerkennung seiner Dienste und unter Verleihung des Cha— rakters als Rechnungsrath in den Ruhestand versetzt.
Berlin, 28. März. Der Prinz von Wales und Prinz George reisten heute nach Coburg ab. Auf dem Bahnhof waren zugegen der Kaiser, der Erbprinz von Meiningen, die Kaiserin Fried⸗ rich und deren Töchter.
— 29. März. Fürst Bismark reiste heute von hier nach Friedrichsruh. Er fuhr Nachmit tags 5 Uhr im offenen Wagen in Kürassier⸗ Uniform aus dem Kanzlerpalais nach dem Bahn— hofe. Im zweiten Wagen folgte die Füͤrstin ꝛc. Eine vieltausendköpfige Menschenmenge brachte stürmische Hurrahs auf den Kanzler aus, welche sich bis zum Bahnhof fortsetzten. Alle Fenster in den Straßen, die der Fürst passirte, waren dicht besetzt und unausgesetzt webten Tücher. Der Wagen konnte nur langsam fahren, da er von der ihn begleitenden Menge dicht umdrängt wurde. Auf dem Perron war eine Schwadron Garde— kürassiere zu Fuß mit der Regiments Musik auf gestellt. Sämmtliche Minister, das ganze diplo matische Corps, die Hof- und Staatswürden träger und die Hofgesellschaft waren anwesend. Es herrschte ein immenser Andrang des Publi— kums. In den festlich geschmückten Wartesälen waren Berge von Bouquets angehäuft. Der Fürst und die Fürstin nahmen von Allen den herzlichsten Abschied. Um 5 Uhr 40 Minuten fuhr der Zug ab.
* Nachdem Graf Alvensleben die Berufung als Staatssecretär des Auswärtigen Amts abge— lehnt hat, ist der badische Gesandte am hiesigen Hofe und Bundesraths-Bevollmächtigte v. Mar schall für dieses Amt ernannt worden. Ei genießt in weitesten Kreisen ein großes Vertrauen. Auf dem Gebiete der socialpolitischen Fragen war er einer der sachkundigsten und zuverlässigsten Mitarbeiter. In die Politik des Fürsten Bis. marck ist er vorzüglich eingeweiht; wie der Groß— herzog von Baden, so hält auch Kaiser Wilhelm große Stücke auf ihn und seinen Rath. Seine Wahl bietet eine neue Bürgschaft, daß die alt— bewährte Bismarck'sche Friedenspolitik nicht ver— lassen werden wird.
— 28. März. Die Arbeiterschutz-Conferen hat heute ihre Arbeiten beendet. 1 2510 11 die Unterschrift des Protokolls. Für morgen . Abend sind die Delegirten zum Kaiser geladen. — Eine hiesige Correspondenz theilt mit, eine Anzahl der zur Arbeiterschutz Conferenz delegirten Sachverständigen der meistinteressitten Staaten Deutschland, Frankreich, England und Belgien,
legungen so verschiedene sind, daß neue Unter⸗ handlungen zur Feststellung der Grenzen noth— wendig sind.
— Bezüglich der allgemeinen socialdemokra⸗ tischen Demonstration am 1. Mai verlautet, es könne sich nicht um eine umfassende Arbeitsein— stellung handeln. Die Einheitlichkeit der Feier werde namentlich durch eine Resolution ausge— drückt werden, die in allen Versammlungen am 1. Mai gefaßt werde.
Bochum, 30. Maͤrz. Heute wurde in Herne eine von etwa 800 Bergleuten besuchte Ver⸗ sammlung aufgelöst und die Kasse polizeilich beschlagnahmt.
Friedrichsruh, 30. Maͤrz. Fürst Bis⸗ marck traf gestern Abend um 10 Uhr hierselbst ein. Auf dem Perron des Bahnhofes war eine Compagnie des 76. Regiments mit der Regiments⸗ musik als Ehrencompagnie aufgestellt. Zum Empfange des Fürsten waren der General der Jufanterie v. Leszezynskt, mehrere andere höhere Officiere, der Eisenbahn— Directionspräsident Krahn, die Gutsbeamten von Friedrichsruh ꝛc. anwesend; außerdem hatte sich eine große Menschenmenge aus Hamburg und der Um⸗ gebung auf dem Bahnhofe eingefunden, der fest— lich geschmückt war. Fürst Bismarck entstieg als der Zug anhielt dem Wagen, begrüßte lebhaft den General v. Leszezynski und schritt sodann die Font der Ehrencompagnie ab. Während die Fürstin den Wagen benutzte, begab sich der Fürst in lebhafter Unterhaltung mit dem General von Leszezynski, begleitet von dem Grafen Wilhelm Bismarck, unter brausenden Hochrufen der Menge langsam zu Fuß nach dem Schlosse, fortwährend für die Ovationen freund⸗ luch dankend. Der Weg zum Schlosse war durch Lampious und Fackeln beleuchtet und mit Kränzen und Fahnen geschmückt. Im Schlosse folgte die Vorstellung der zum Empfange erschienenen Persönlichkeiten.
München, 29. März. Das Abgeordneten— haus genehmigte den Rest des Cultusetats, da— runter die Gehaltsaufbesserung der Geistlichen, und nahm den Cultusetat schließlich im Ganzen an. Das Haus vertagte sich dann bis zum 9. April.
— An 1200 Tischler und 1000 Zimmerge— sellen kündigen an, daß sie mit Quartalsbeginn die Arbeit niederlegen. Sie fordern zehnstündige Arbeitszeit und 50 Pfennig Stundenlohn.
Ausland. Frankreich. Paris, 29. Maͤrz. Der Ministerrath beschäftigte sich heute wieder mit der Viehfrage. Der Handelsminister theilte mit,
hätten beschlossen, noch eine Reihe von engeren Sitzungen zu veranstalten, in denen gewisse Punkte die im Conferenz-Programm nicht enthalten waren, zur eingehenden Berathung kommen sollen. a
essesphäre in Afrika gebeten wird.
anerkannt, aber Jedermann wisse, daß die Aus
— Der Vorstand der deutschen Colonialge— sellschaft hat das Präsidium beauftragt, eine Ein⸗ gabe an den Reichskanzler zu richten, worin um die Sicherung der Grenzen der deutschen Inter— ö in e Die Grenze sei allerdings durch die Note vom 2. Juli 1887
gegen den 10. April würden algerische Schafe eintreffen, von welchen bereits 32,000 Stück unterwegs seien. Seit dem Einfuhrverbot für lebendes Vieh habe die Einfuhr von Fellen beträchtlich zugenommen. Nachmittags zogen etwa 200 Schlachthaus Arbeiter aus La Villette unter Führung einer Deputation von 15 Mitgliedern nach dem Bürgermeisteramt. Die Deputation, die vom Bureau des Municipalraths empfangen wurde, verlangte, der Municipalrath solle den Ackerbauminister auffordern, die Einfuhr lebenden
Viehs zu gestatten, welches in den Schlacht⸗ häusern von La Villette unter Beobachtung gestellt werde. Das Bureau versprach bezügliche Schritte zu thun. ö
Großbritannien. London, 29. Marz. An 10,000 Schuharbeiter haben die Arbeit ein⸗ gestellt. Dieselben verlangen, daß ihnen künftig die Meister die Arbeitsstätte gewähren.
Spanien. Madrid, 28. März. Bei der Debatte über die Bestrafung des Generals Daban erklaͤrte Martinez Campos im Senat, er werde gegen die Regierung stimmen. behauptete, er habe das Recht, Generale mit Arrest zu bestrafen, selbst wenn sie Senatoren seien. Der Senat beschloß mit 91 gegen 35 Stimmen, die Angelegenheit einer besonderen Commission zu überweisen.
Barcelona, 28. März. Gegen 14,000 Fa⸗ brikarbeiter streiken.— 29. März. Die hier herrschenden Arbeiterausstände gewinnen an Aus⸗ dehnung.
Italien. Rom. Das„Armeeblatt“ meldet: General San Marzano, früher Commandant in Massauah, ist zum Commandanten des 9. Armee— corps ernannt. 10 Generalmajore wurden zu Generallieutenants, 16 Oberste zu General⸗ majoren und 13 Oberste zu Brigadiers befördert.
Türkei. Constantinopel. Am 27. März fand ein blutiger Zusammenstoß zwischen Insur⸗ genten und Soldaten des Distrikts Sphakia auf Kreta statt, wobei mehrere Personen getödtet wurden. Die Frauen und Kinder der Christen flüchteten mehrfach auf die nach Griechenland fahrenden Schiffe.
Serbien. Belgrad. Das Cabinet wurde reconstruirt; das Ministerpräsidium, Aeußeres und Krieg behält Gruitsch.
— 28. März. Die Skupschtina nahm per Acclamation die Handels-Convention mit Rum nien an; einzelne Deputirte brachen hierbei in Hochrufe auf Rumänien aus.
Bulgarien. Sofia. Panitza, welcher bis her über die gegen ihn erhobenen Anklagen Stillschweigen bewahrte, hat jetzt vor der Unter suchungs⸗Commission ein umfassendes Geständniß
Der Justizminister
da sie beabsichtigen, sich in ihrem Heimaths⸗
über die beabsichtigte Verschwörung abgelegt,
die nach seiner Angabe eine Versöhnung zwischen“
Bulgarien und Rußland herbeiführen sollte. Rußland. Petersburg. Englische Zei. tungen, u. A. der„Daily Telegraph“, lassen sich
von hier wieder Gerüchte von einer Verschwörung gegen das Leben des Zaren melden. Mitgliedel derselben sollen hauptsächlich Offiziere sein. Amerika. Rio de Janeiro. Dem„Matin zufolge beschloß die brasilianische Regierung, Dom Petro als Entschädigung für den Verlust seinel Güter in Brasilien 250,000 Frs. und überdies vom 1. April ab monatlich 75,000 Frs. zu zahlen,
—
Aus Stadt und Land.
h. Friedberg. träglich noch zu berichten über den von dem Lokalgewerb verein und dem Volks bildungsverein gemeinschaftlich ve
tung in die Baukunst“. über die Entstehung der Baukunst behandelte der Voß tragende etwa Folgendes: Die Baukunst als schön Baukunst betrachtet ging von der Erbauung derjenigen
Wir wollen nicht versäumen, nach
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ö anlaßten Vortrag des Architekten Hartig„über Einleh Nach einigen einleitenden Worten
Gemarkung Lorbach, bei 4 Stück Rin dvieh die
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Gebäude aus, welche hoheren allgemeinen Zwecken, namen
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