der deutsch- ostafrikanischen Gesellschaft und den] benr naue. Man weiß nicht was mehr unsere Bewunderung
Arabern sollten nicht so hart beurtheilt werden;
„trotz unserer großen Erfahrungen in der Csloni— sation sind wir“, so sagte Fergusson wörtlich, „nicht immer im Stande gewesen, Conflicte mit Eingeborenen zu vermeiden. Es ist nur natür⸗
lich, daß die Deutschen wuͤnschen, Colonien zu
gründen; ich glaube„e werden damit schließlich Erfolg haben, denn als ich Gouverneur einer britischen Colonie war, fand ich unter den Deutschen die brauchbarsten, unternehmendsten und ordentlichsten Colonisten. Hoffentlich wird es dem Reichscommissar, der sich nach Ostafrika begeben hat, um die Operationen zu leiten, ge— lingen, die unglücklichen Zusammenstöße zu be— endigen.“
Rumänien. Bukarest, 26. März. Anläß lich des heutigen Jahrestages der Proklamirung des Königreichs Rumänien nahm der Senat durch Zuruf den Antrag an, den Prinzen Fer— dinand von Hohenzollern als präsumtiven Thron— folger verfassungsgemäß unter die Senatoren aufzunehmeu.
Allerlei.
Frankfurt, 27. März. Die Blumen- und Pflanzen⸗ Ausstellung in unserem herrlichen Palmengarten, welche
alljährlich gerade um diese Zeit, wo die Nachzügler des
Winters mit den Boten des Frühlings ihr neckiges Spiel treiben, die stärkste Anztehung ausüben und nicht allein Frankfurts Bewohner, sondern auch die Nachbarschaft zu elner Wallfahrt nach dieser Stätte ewigen Frühlings antmirt, bewährt auch in diesem Jahre die alterprobte An— zlehungskraft. Das Palmenbaus nun, Dank der vortreff lichen Cultur und ganz bedeutender Neuanschaffungen, ein wahrer tropischer Hain, bannt den Besucher beim ersten Ein treten fest auf der Terrasse und wirklich das Auge schwelgt in den satten Variationen von Grün in allen Scalen der Far—
betausfordert, der freudige vollendete Wuchs der verschie— denen hier malerisch gruppirten Kinder der Tropen oder aber die Mannigfaltigkeit der Blattformen und Stämme vom schwanken Rohr bis zur mächtigen Palme. Die Blüthengallerien erfreuen dahingegen wieder durch ihre farbenprächtigen Zöglinge und sind es jetzt gerade die Azaleen, die in Bezug auf Farbentöne die reichste Ab⸗ wechselung bieten. Neben ihnen die Königin der Blumen in Duft und Farben, die Rose in allen Varietäten wirbt erneut um den höchsten Preis der Anerkennung. Gerade sie hat wohl auch die meisten Verehrer. Als fröhlicher Wanderer ist es nicht unser Beruf alle die blühenden Kinder Floras aufzuzählen, die hier zu einem herrlichen Ganzen vereint uns beim ganzen Rundgang rechts und links entgegen leuchten, es wäre nur ein Kranz botanischer Namen, man muß sie eben selbst sehen und in jeder Brust wird wohl ein Frohlocken über den nun sicher nahenden Frühling freuviges Anregen hier finden.
Danzig. Von hier wird gemeldet: Die Klein⸗ schwetzer Niederung ist stark gefährdet durch eine starke Eisstopfung bei Kulm, wo das Wasser seit gestern um drei Meter gestiegen ist, und aus Posen: Die Warthe steigt rapide; der Wasserstand beträgt jetzt 3,45 Meter. In Pogorzeliee ist das Wasser um einen Meter gestiegen, demnach ist hier in den nächsten Tagen ein erhebliches Steigen zu erwarten. Auch aus Süddeutschland wird von Hochwasser berichtet; in Nürnderg ist an manchen Stellen der Stadt der Verkehr nur durch Nothstege er— möglicht.
Brodpreise vom 1. bis 16. April.
Nach eigener Angabe der Bäcker. Für Friedberg, Bad Nauheim und Butzbach unverändert.
Fleisch⸗ ꝛc. Preise vom 1. bis 16. April. Nach eigener Angabe der Metzger. Für Friedberg, Bad-Nauheim und Butzbach unverändert.
Für den Tambour von Chambord gingen nachverzeichnete Gaben ein, die wir mit herzlichem Danke bescheinigen. Von: Bäcker Windisch M. 3., Ferd. Damm sen. M. 1., Ferd. Damm jun. M. 1., Georg Emmerich Hanstein M. 1., Ed. Henn M. 1., P. Gatzert
M. 1., Oberlehrer Bitsch M. 1., J. C. M. 1., Professo Thurn M. 5., August Reich M. 1., Heinrich Langsdo
M. 2., C. M. Schudt, Mühlenbesitzer in Dorheim, M. 3,
Ungenannt Ober- Wöllstadt M. 0.50, Simon Schütz in Ober-Wöllstadt M. 2. Weitere Gaben nimmt entgegen Die Expedition des Oberhessischen Anzeigers.
Kirchliche Anzeigen für Friedberg Evangelische Gemeinde. Lätare. Pfarramtswoche Herr Pfarrer Dr. Weiffenbach. Gottesdienst in der Stadtkirche. Nachmittags 112 Uhr: Herr Candidat Wiegel. Gottesdienst in der Burgkirche. Vormittags 9½ Uhr: Herr Pfarrer Velte. Abends 5½ Uhr: Herr Pfarrer Dr. Weiffenbach.
Katholische Gemeinde. Samstag von 4 Uhr an Beicht. Sonntag Morgen 6 Uhr: Beicht; ¾7 Uhr: Austheilung der hl. Communion. 10 Uhr: Hochamt mit Predigt. 2 Ubr: Cbristenlebre und Andacht.
S
Kleine Ursache, große Wirkung. Nicht selten hat ein jähes Heraustreten aus der Wärme in die Kälte, ein rascher Wechsel von warmer in kalte Luft manch blühendes Leben theils in rascher Folge, theils in langem Siechthum dahingerafft, Glück und Wohlfahrt einer Famtlie zerstört. Die kleinen, aber naturheilkräftigen Sodener Mineral⸗Pastillen, die nach dem vollwichtigen Urtheile der ersten Professoren und der hervorragendsten medieinischen Autoritäten von keinem gleichen Mediea— mente der Welt bezüglich ihres mineralischen Gehaltes und Heilkraft erreicht, geschweige übertroffen werden, wären bei rechtzeitigem Gebrauch geeignet gewesen, die große unheilbringende Wirkung dieser kleinen Ursache aufzuheben. Daher versäume man nicht, Luftwechsel, scharfen Luftströmungen oder rauher Witterung in das Freie zu treten, ohne einige dieser Pastillen,
die man leicht stets bei sich tragen kunn, im Munde Die sich bildende Krank.
langsam zergehen zu lassen. heit wird dadurch im Keime erstickt. Den Verkauf dieser Pastillen haben alle Apotheken, Droguerien und Miner. Wasserhandl. zu 85 Pf per Schachtel übernommen. 1293
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