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1889.
Samstag den 30. März.
Oberhessischer
Anze
zeiger.
Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben.
Alreisblatt für den Kreis Friedberg.
1
Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag.
1 5 die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(oweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen.
—
Betreffend: Abnahme des Verfassungs-Eides vom J.
Zur Ableistung des rubricirten Eides h
f 2. auf dem Selzerbrunnen Die seitherige Zutheilung der Gemeind
des rubricirten Eides Verpflichteten vorladen lassen, sowie uns bis zum 5. April l. Is. Bericht, daß Niemand zu laden ist, einsenden.
M. Pf. M. Pf. Assenheim 28 94 Butzbach 41 0⁴ Bad Nauheim 8 06 Dortelweil 22 58 Bönstadt 9 50 Friedberg 15 15 Bruchenbrücken 11 68 Griedel 9 78 Burg⸗Gräfenrode 24 24 Groß Karben 17 18
i N Die im Rückstand befindlichen unten Verze Zugleich werden wir in dem Termine am 10. April l. Is. von Angehörigen der
Amtlicher Theil.
Betreffend: Liquidation der Servls-Vergütung für 1888.
Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises.
Wir benachrichtigen Sie andurch, daß die rubricirte Vergütung in den unten verzeichneten Beträgen zur Auszahlung an die dabei genannten Gemeinden angewiesen worden ist und beauftragen die betreffenden Bürgermeistereien den Gemeinde-Einnehmern entsprechende Einnahme— Anweisung zu ertheilen und für Controlirung der anzuweisenden Beträge besorgt zu sein.
M. Pf. M. Pf.
Heldenbergen 9 75 Nieder-Ros bach 1105
Holzhausen 8 84 Nieder⸗-Weisel 9 48 Ilbenstadt 9 92 Nieder⸗Wöllstadt 19 04
Nieder⸗Eschbach 7 Ober⸗Erlenbach 16 20
Nieder-Mörlen 9 31 Ober⸗Eschbach 9 07
Quartal 1889.
aben wir folgende Termine bestimmt:
bei Groß-Karben Mittwoch den 10. Apr en zu den obengenannten Orten bleibt b
Friedberg den 27. März 1889.
Dr. Braden.
M. Pf. M. Pf. Ober-Rosbach 25 55 Rodheim 35 96 Ober Wöllstadt 8 48 Staden 20 18 Okarben 29 43 Stammheim 10 08 Petterweil 8 46 Vilbel 16 03 Pohl-Göns 9 87
Friedberg den 28. März 1889.
Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises.
1. zu Friedberg Dienstag den 9. April l. Is., Vormittags 11 Uhr, im Rathhause, e eibehalten und wollen Sie hiernach die zur Ableistung
unfehlbar die Namen der Geladenen anzeigen, oder ichneten wollen Sie bei 3 M. Strafe vorladen lassen. betr. Orte Beschwerden oder Wünsche entgegennehmen.
„Vormittags 10 Uhr.
Dr. Braden.
Anton Werner von Ilbenstadt, Adam Quirinus Eberhard von Ilbenstadt, Hermann Stern von Staden und Tobias Ries II. von Heldenbergen.
Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg.
Ernannt und verpflichtet wurde: Heinrich Schieler von Ober-Erlenbach als Polizeidiener.
Deutsches Reich. Darmstadt. Es wurde: der Gymnasial⸗ ehrer Dr. Windhaus in Darmstadt zum Direktor der Realschule und des Progymnasiums in Fried— berg, der Gymnastallehrer Ur. Mangold in Berlin zum Lehrer an dem Gymnasium in Mainz, der
Ministerialkanzlist Dauber in Darmstadt zum
Ministerialkanzleiinspektor daselbst, die Kanzlei— ehilfen Scholz und Reuling in Darmstadt zu anzlisten daselbst ernannt, sowie der Lokomotiv⸗ ührer Otto bei den Oberhess. Eisenbahnen und
der Hofkutscher Görisch in Darmstadt in den
Ruhestand versetzt.
Berlin, 27. März. Dem gestrigen par—
lamentarischen Mahle beim Reichskanzler wohnte, wie dem„Fr. J.“ gemeldet wird, auch Kaiser
Wilhelm bei. Derselbe kam um 6 Uhr in einer
tinfachen Hofequipage angefahren und wurde an
der Rampe des Palais vom Fürsten Bismarck
fangen.
— 27. März. Das Abgeordnetenhaus verwies den Antrag Huene auf Ueberweisung der Grund— und Gebäudesteuer an die Communalverbände nach langerer Berathung an eine Commission von 28 Mitgliedern. Der Finanzminister begrüßte
emp
den Antrag sympathisch. Der Antrag könne fur im Zusammenhang mit einer energischen
Steuerreform erwogen werden.— 28. März. Das Abgeordnetenhaus erledigte ohne Erörte— tung in dritter Lesung den Gesetzentwurf betr. Erweiterung der Wittwen- und Waisenkassen der Elemantarlehrer, sowie zwei Finanzberichte und nahm den Gesetzentwurf betr. die Beseitigung der Hochwasserschäden vom Sommer 1888 nebst den Antrag Huene an, wonach die Verwendung
der bereitstehenden Mittel auch zu Flußregu— lirungen erfolgen kann, insoweit solche in Ver⸗ bindung mit den im vorjährigen Gesetz ange— führten Maßregeln nothwendig erscheinen. In
der Fortsetzung der Verhandlungen wurde der Gesetzentwurf über Erlaß oder Ermäßigung der
Grundsteuer mit Rücksicht auf Ueberschwemmungen
in zweiter Berathung angenommen, nachdem der
Antrag Drawe, welcher die Ausführung des Gesetzes den Kreis- bezw. Bezirks-Ausschüssen anstatt dem Finanzminister zuweisen will, abge— lehnt war; endlich wurde der Gesetzentwurf über die Abänderung des Gesetzes betreffend die Ge- währung von Staatsmitteln zur Hebung der Wirthschaftslage im Regierungsbezirk Oppeln in der Fassung der Commission angenommen. — Zum Stellvertreter des Reichscommissars in Ostafrika ist nach dem„Fr. J.“ Major Liebert vom großen Generalstab ernannt. Hamburg, 27. März. Der für die Wiß— mann'sche Expedition angeworbene Dampfer „Martha“ ging heute früh 10½ Uhr ab.
Ausland.
Oesterreich-Ungarn. Wien, 28. März. Das Herrenhaus genehmigte ohne Erörterungen in zweiter und dritter Lesung das Loossperrgesetz. — Das Abgeordnetenhaus nahm die Budgettitel für ev. Culturzwecke und für die Hochschulen an.
— Pest, 26. März. Das Unterhaus ver— warf zunächst den Antrag auf besondere Ab— stimmung über den das zweite Dienstjahr der Ein— jährig-Freiwilligen betreffenden Paragraphen der Wehrvorlage mit 254 gegen 45 Stimmen und nahm mit 253 gegen 144 Stimmen die Para— graphen 24 und 25 des Wehrgesetzes unverän— dert an; ebenso wurde die Resolution der Libe⸗ ralen hierzu mit großer Majorität angenommen. Die oppositionellen Amendements wurden sämmt— lich abgelehnt. Bei der Abstimmung über die Wehrvorlage stimmte Jokai für den Gesetzent—
wurf. Von Seiten der Opposition ertönten Rufe: Das ist nicht Jokai, unmöglich! Jokai trat sich tiefverbeugend vor und wiederholte
Jawohl.— 27. März. Das Unterhaus erledigte die§§ 26 bis 33 der Wehrvorlage mit unwesentlichen Abänderungen und verwies mehrere Anträge, betreffend Er⸗ leichterungen des zweiten Dienstjahres der„Ein⸗ jährig⸗ Freiwilligen“ mit Zustimmung des Mi⸗
mit starker Betonung:
nisters Fejervary an den Wehrausschuß.
Schweiz. Bern, 27. Marz. Der Nattonal— rath nahm nach längerer Verhandlung einstimmig den Handelsvertrag mit Italien an.
— 28. März. Der Ständerath genehmigte mit 24 gegen 13 Stimmen den auf 10jährigen Vorarbeiten beruhenden Gesetzentwurf, betreffend die Einführung eines einheitlichen Beitreibungs— und Konkursverfahrens für die ganze Schweiz.
Holland. Haag, 26. März. Der Zustand des Königs hat sich in der verflossenen Woche wenig geändert. Die ungünstigen Erscheinungen dauern an.
Frankreich. Paris, 26. März. Die Kammer nahm mit 387 gegen 137 Stimmen den Antrag, betr. Reorganisirung des Dienstes der Generalschatzmeister an. Der Finanzminister sprach sich dagegen aus.
— Das Zuchtpolizeigericht verurtheilte den ehemaligen Polizei-Inspector in Avricourt, Kühn, zu 2 Jahren Gefängniß wegen Spionage.
Großbritannien. London, 27. März. Sidney Buxton brachte eine Resolution zu Gunsten der Berufung einer Conferenz der
Mächte nach London behufs Ergreifung wirk⸗ samer Maßregeln zur Unterdrückung des Skla⸗ venhandels ein. Unterstaatssekretär Fergusson erklärte, die Regierung sei unablässig bemüht, den Sklavenhandel in Ostafrika mit Unter⸗ stützung Deutschlands zu beseitigen. An der dortigen Küste sei der Sklavenhandel zur See seit Monaten unterdrückt und es sei nicht der geringste Grund vorhanden zu glauben, daß das Verhalten Deutschlands in Ostafrika zur Vermehrung des Sklavenhandels führe. Die Regierung erklärte sich bereit, den Antrag Bux⸗ tons anzunehmen, falls Buxton denselben dahin abändern wolle, daß die Regierung bei den Mächten anfragen möge, ob dieselben geneigt seien, die in Aussicht genommene Conferenz zu beschicken. Der Antrag wurde mit dieser Ab⸗ änderung angenommen. Ferner berichtete Fer⸗ gusson über die Frage der Entsendung Wiß⸗ mann's und bemerkte, die Zusammenstöße zwischen


