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lungen richtig, könne es sich in keinem Falle um eine serbische Bewegung handeln, allenfalls um eine muhamedanische, infolge grundloser Gerüchte über die Abtretung des Sandschaks an Serbien. g Prag. Das Verhör der in und bei Kladno
N Verhafteten, deren Zahl 112 beträgt, wird von
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vier Adjunkten des Prager Gerichts gleichzeitig vorgenommen, um die Untersuchung zu beschleu— nigen. Der Beweis für die Vorbereitung des Aufruhrs ist bereits erbracht worden. Durch Cigarrenrauchen während der Procession sollte die religiöse Feier gestört und der Conflict mit der Polizei herbeigeführt werden, auf welchen die Aufwiegler sich mit verborgen gehaltenen Aexten und anderen Werkzeugen vorbereitet hatten. Daher sind auch die Verwundungen friedlicher Kladnoer Bürger, welche besänftigen wollten, erklärlich. N Kladno. Es wird hier ein neuer Streik be— fürchtet. Auf die Meldung, es sei Dynamit ge— 0 stohlen worden, erfolgte eine strenge Durchsuchung der Dynamitkammer beider Schachte. Die Ver— baftungen dauern fort. An einer Wand des Hotels, wo das militärische Hauptquartier sich befindet, wurde in großen Buchstaben auf cchechisch während der gestrigen Nacht angeschrieben!„Hoch das Dynamit! Bacher kommt um's Leben!“ Es befinden sich 196 Personen in Haft; auf den Feldern und in den Wäldern wird viel geraubtes Gut gefunden. . Schweiz. Bern, 26. Juni. Der Stände— rath ermächtigte den Bundesrath ebenfalls ohne Discussion einstimmig zur baldmöglichsten Ein— führung des kleinkalibrigen Gewehres und zur Aufnahme der nöthigen Anleihe. — 27. Juni. Der Nationalrath ermächtigte ebenfalls ohne Erörterung und einstimmig den
—
Bundesrath, im Bedürfnißfalle die für 1891/1892 vorgesehenen Anschaffungen von Kriegsverpfle— 1 gungsmaterial sofort vorzunehmen. Der Stände— rath nahm einstimmig die bereits vom National— rath genehmigte Vorlage betreffend die Wieder— errichtung der ständigen Stelle eines eidgenössi— schen Generalanwaltes unter Beifügung eines Passus an, welcher die Pflicht der Ueberwachung der Fremdenpolizei betrifft.
Belgien. Brüssel, 24. Juni. Der Schah von Persien verlängerte seinen Aufenthalt in Belgien und begibt sich morgen zu viertägigem Aufenthalt nach Bad Spaa und besichtigt sodann die Cockerillwerke zu Seraing. Die Abreise er—
folgt erst am 2. Juli über Ostende. Gegenüber dem König Leopold sprach der Schah seine größte Befriedigung über den Empfang in Berlin aus.
— 25. Juni. Der Lockspitzel Pourbasz wurde heute wegen Verleitung der Arbeiter zur Arbeits— einstellung zu 15 Tagen Gefängniß verurtheilt, wegen Aufreizung zu Gewaltthaten wird Pour— baiz überdies vor das Schwurgericht gestellt wer— den. Der Staatsanwalt brandmarkte das Vor— gehen der Regierung, welche sich derartiger Agenten bediene.
Bulgarien. Sofia, 26. Juni. Prinz Ferdinand empfing gestern zum erstenmal den diplomatischen Agenten Englands O'Conor in einstündiger Privataudienz. Heute traten der Prinz und die Herzogin Clementine eine Reise nach Tirnowa an.
Philippopel, 26. Juni. Der bulgarische Me— tropolit Clement wurde heute wegen gegen den Fürsten Ferdinand gerichteter Predigten in Sistowo verhaftet und unter militärischer Bedeckung nach Tirnowa transportirt.
Egypten. Kairo. Die egyptische Regierung erhielt die Bestätigung die Haltung Frankreichs bezüglich der egyptischen Conversion. Da seitens Englands keine Garantien, die Frankreich be— friedigen, zu erwarten sind, gilt das Consersious— projekt als gescheitert.
— 27. Juni. Wadelujumi, der Chef der Derwische, ist mit bedeutender Macht in Gemai, 20 Meilen süͤdlich von Wadihalfa, angekommen. Er scheint die Absicht zu haben, nach Norden vorzurücken.
Amerika. Washington. Phelps wurde zum Gesandten der Vereinigten Staaten in Berlin ernannt.
Afrika. Sansibar, 27. Juni. Die für Wiß mann bestimmten Dampfer„Vulkan“,„München“ und„Max“ sind gestern wohlbehalten hier ein— getroffen. Der Dampfer„Neera“ kam mit der Mannschaft des von der englischen Kriegs— schaluppe„Mariner“ weggenommenen Schiffes hier an. Die Einzelheiten der Wegnahme sind noch unbekannt.
Handel und Verkehr.
Butzbach, 26. Juni. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfund M. 1.00— 1.05., Käse per Pfund 45 46 Pf., Eier 1 Stück 5 Pf.
Frankfurt, 27. Juni. Fruchtbericht. Hiesiges Weizenmehl Nr. 0 M. 31.00-32.00, Nr. 1 M. 29.00 bis 30.00, Nr. 2 M. 24.50- 25.50, Nr. 3 M. 2350 bis 24.00, Nr 4 M. 19 0020.00, Nr. 5 M. 17.0,
Milchbrod- und Brodmehl im Verband M. 53.00— 55.00, norddeutsches und westf. Weizenmeb! Nr. 00 M. 25.00 bis 25.50, hiesiges Roggenmehl Nr. 0 M. 24.50— 25.00, Nr. 0/1 M. 22.50— 23.00, Nr. 1 M. 21.00— 21.50, Nr. 2 M. 17.00 18.00, Weizenkleie M. 8. Roggenkleie M. 9.00— 9.25, Spelzspreu M. 2.40, Rüböl im Detail M. 63—65. Obige Preise verstehen sich per 100 Kilo ab hier, häufig jedoch auch loco auswärtiger Stationen.
Frankfurt, 26. Juni. Wochenmarkt. Erbsen ganze per Pfd. 12— 18 Pf., do. geschälte 14— 18 Pf., Linsen 18—28 Pf., weiße Bohnen 16— 18 Pf., Kartoffeln per Gescheid 10— 12 Pf., Butter per Pfd. M. 1.20— 1.30, Eiter das Stück 5—6 Pf., Radieschen 2 Pf. das Päckchen, Blumenkohl 40—80 Pf., grüne Pflückspargeln der Pack 00—00 Pf., frische Spargeln das Pfund 00— 00 Pf., Kopfsalat das Stück 5—8 Pf., Sellerieköpfe 5— 20 Pf., Romainsalat per Stück 15—25 Pf., Zuckerschoten per Pfund 20—25 Pf., Zwiebeln per Gescheid 25 Pf., per Centner M. 8.— 9., Carotten das Päckchen 12— 15 Pf., Kohlraben das Stück 5— 6 Pf., Mauskartoffeln per Ge— scheid 20— 25 Pf., gelbe Rüben die Port. 6—8 Pf., rothe Rüben die Port 40—50 Pf., neue Gurken das Stück 15—30 Pf., Erbsen per Pfund 12—18 Pf., Mal⸗ teser Kartoffeln ver Pfund 15— 18 Pf., neue Kartoffeln das Pfund 14 Pf., neuer Rettig das Stück 4—8 Pf.,
neues Weißkraut das Stück 20—30 Pf., neuer Wirsing
das Stück 20— 25 Pf., franz. Endivien das Stück 20 bis 25 Pf., Kirschen das Pfund 8 Pf.
Kirchliche Anzeigen für Friedberg Ebvangelische Gemeinde. 2. Sonntag nach Trinitatis. Pfarratmswoche Herr Pfarrer Velte. Gottesdienst in der Stadtkirche. Vormittags 10½,q Uhr: Herr Pfarrer Dr. Köstlin. Nachmittags 1½ Uhr: Herr Candidat Fuldat. Gottesdienst in der Burgkirche— Vormittags 9 Uhr: Herr Candidat Drescher. Nachmittags 112 Uhr: Herr Pfarrer Velte. Katechtsmuslehre für die Mädchen.
Katholische Gemeinde. Samstag von 5 Uhr an Beicht. Sonntag Morgen 6 Uhr: Beicht; 3/47 Uhr: Austheilung der hl. Communion. 10 Uhr: Hochamt mit Predigt, 2 Ubr: Cbristenlebre und Andacht.
Theater⸗ Nachricht. 2468 Am Mittwoch den 3. Juli steht dem hiesigen Publikum ein seltener Kunstgenuß in Aussicht. Der Direktor Widmann vom Kurtheater in Bad- Nauheim, dessen Ensemble sich daserbst die volle Gunst des Publi⸗ kums errungen, wird im hiesigen Kasinosaale die beliebte
Operette„Der Bettelstudent“ aufführen. Die Operette wurde am 22. d. Mts. bei vollem Hause mit großem Erfolg in Bad Nauheim aufgeführt und kann daher der Besuch dieser Vorstellung nur wärmstens empfohlen werden Ueber die Künstler herrscht nur eine Stimme des Lobes in unserer Nachbarstadt und wird ein hiesiges kunssinniges Publikum gewiß durch regen Besuch das Unternebmen urn terstützen. Bemerkt set noch, daß nur diese eine Vorstellung stattfinden kenn xX
Inserate,
welche in dem gelegentlich des landwirthschaftl. Festes in Vilbel ausgegebenen Ausstellungs Katalog die weiteste Verbreitung finden, beltebe man bis zum 2. Juli bei der Expedition des Vilbeler Anzeigers abzugeben. 2477
1 Zugelaufen.
1 Mark be ö 1 Am 26. d. Mts. ist mir ein Hund zugelaufen; der— sedber 0 selbe ist 1 Meter hoch, von Farbe schwarz mit gelben Frie. Pranken und kann gegen Futtergeld und Ame gebühren abgeholt werden. 5 7 — Okarben. Friedrich Kranz, Förster. 1„ b 7 K is. Limburger Käse, erathsmitz etwas überreif, per Pfund 30 Pf., bei 25 231 Georg Gross. 5 1 bis 2 ineinandergehende müthe be%% Zimmer 7 5 N mit oder ohne Möbel in der Nähe der Bahn zu ver⸗ iber 1 jethen. Zu erfragen bei der Exped. d. Anz. 2480 o 1 8 e Corseilen onde n 2 billigen Preisen bei 11 n großer Auswahl zu sehr billigen Pre 4 0 5% Seschwier Salz kt 9 7 K 1% 7 bursch ba, Ein Metzgerbursche zen 0 kann sofort eintreten bei CCC gen 0 fl. gl. 9 , Kinder über i sätung 1. in größter Auswahl empfieblt billigst
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Danksagung.
Allen Denjenigen, welche uns bei dem langen Kranken— lager und bei der Beerdigung unserer lieben Mutter und Großmutter a
Wilhelmine Staubi, geb. Präger, so hülfreiche Hand leisteten, sagen wir unseren innigsten, tiefgefühltesten Dank. Die tieftrauernde 2488 Familie Staubi.
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