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4 4 Die Nachlaß- und Vormundschaftsaeten bis Ende
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1
is die muntere und gewandte Hausfrau noch
nancherlei und wußte über tausend Dinge Bescheid
geben.
Woher nahm die Frau die Zeit, das alles ne am Schnürchen zu haben? Einst fragte ich si geradezu darnach. Da lachte sie fröhlich. können Sie sich das nicht denken?“ meinte sie sbalkhaft,—„und sind doch eine so kluge Dame! gehen Sie, diese Kunst ist das Erbtheil von miner Mutter und überhaupt das einzige Erb— eil, das ich meinem Manne zugebracht habe,
. es trägt gute Zinsen. Wenn der Abend
hreingebrochen ist, und mein Mann ein Glas Her trinkt, meine kleine Bande zu Bett gebracht berde, dann nehme ich jedes am Tage beschädigte Etück aus meiner Wirthschaft vor, und heile den Echaden. Aber gleich am Tage, an dem dieser eEchaden verursacht wurde. Es währt vielleicht ite Stunde, oft nicht einmal so lange, dann der Schaden wieder geheilt. Ließe ich nur bei Tage zusammenkommen, dann würde mir
ide Bewältigung meiner Aufgabe schon sauer
den und nach Verlauf von drei Tagen könnte i das Ganze nicht mehr übersehen.“ Wie recht hatte die Frau, und wie ist sie in her Schlichtheit und Einfachheit ein Vorbild cht nur für ihr Geschlecht, sondern überhaupt e uns alle.„Mache alles, was du am Tage gerade gemacht hast, am Abend wieder gleich“ ißt die Moral von der kleinen Geschichte. Len Irrthum, dem du am Tage verfallen, be— ühtige ihn noch am Abend! Ein unbedachtes zuhes Wort, das du am Morgen zu den Deinen Isprochen, mache es durch einen herzlichen Gute— cht Kuß wieder gut! Eine Beleidigung, mit i du dem Freunde wehe gethan, mache sie am dend durch eine Bitte um Vergebung vergessen! Ine lieblose Handlung, zu der dich der Tag zzte, bereue sie und lasse ihr schon am Abend le That der Liebe als Sühne folgen! Wenn r Tag dich wohl gar auf böse verderbliche gege geführt, kehre noch am Abend um, damit 1 der Morgen auf rechtem Pfade finde! Wenn du das immer thust, dann werden Groll ind Bitterkeit, Lieblosigkeit und Haß, Schuld
und Reue, Gewissensqualen und schlaflos durch—
buchte Nächte sich nicht haͤufen in deinem Leben,
dean wird es dir nie schwer werden, wieder gut
zu machen, was du in thörichter Verblendung wrschuldet. Und der Lohn für dieses Thun wird
di aus jedem Auge entgegenlachen, das dem nen begegnet: Liebe!
1
Das Alter der Kühe zu erkennen.
Niemand will aus guten Gründen 0 alte Kuh kaufen— das wissen die Vieh- händler genau und bringen deßhalb alle Kunst— griffe in Anwendung, die Thiere jünger er- scheinen zu lassen. Bis zu fünf Jahren kann man sich nicht leicht täuschen, weil da noch der gleichmäßige Wuchs der Stockzähne das jüngere Alter anzeigt, während später einzelne Zähne, des ungleichmäßigen Gebrauches wegen, mehr vorstehen. Bis zu drei Jahren haben die Hörner der Kühe auf ihrer Oberfläche keine Vertiefung, im vierten Jahr aber er— scheint an denselben ein vertiefter Ring, den man durch Gesicht wie Gefühl wahrnehmen kann. Im darauffolgenden Jahr bildet sich dann ein zweiter und so alle Jahre ein Ring mehr, bis zum höchsten Alter. Diese Vertief- ungen lassen sich immer entdecken, selbst wenn man sie nicht sieht, sobald man nur mit der Hand das Horn befühlt. Deshalb auch suchen die Viehhändler diese Ringe so viel als möglich zu vertilgen, indem sie die Hörner mit einem Stück Glas abschaben und dann mit einem Holze poliren. Ein erfahrener Käufer wird sich aber durch diese Praktiken nicht täuschen lassen, denn vollständig sind diese Vertiefungen 1 nicht zu entfernen.
Handel und Verkehr. Friedberg, 23. Juli. Fruchtpr. Watzen M. 17.50 bis 17.75, Korn M. 14.50—15., Gerste M. 13. bis 14., Hafer M. 14.00— 14.50. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo gleich 200 Zollpfund. Friedberg, 24. Jult. Buttermarkt. Butter kostete per Pfund M. 1.15—1.20, Eter 1 Stück 6 Pf. Gießen, 23. Juli. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter per Pfund M. 1.15— 1.25, Eier 1 Stück 5 bis 6 Pf., Käse per Stück 4—7 Pf., Tauben per Paar M. 0.50— 0.60, Hühner per St. M. 0.80— 1.00, Hahnen per St. M. 0.60 0.90. Enten per St. M. 1.50— 1.80, Ochsenfleisch per Pfd. 64—70 Pf, Kuh- und Rindfleisch 48—56 Pf., Schweinefleisch 60- 70 Pf., Hammelfleisch 50-66 Pf., Kalbfleisch 50 Pf., Kartoffeln pro 100 Ktlo M. 5 00—8.00, Zwiebeln per Ctr. M. 7—8.
eine
Korn M. 14.50, Hafer M. 14.40, Erbsen M. 19.00, Kartoffeln M. 3.30.
Frankfurt, 22. Juli. Fruchtbericht. Hies. Welzen⸗ mehl Nr. 0 M. 31.00-32.00, Nr. 1 M. 29.00 30.00, Nr. 2 M. 24.50— 25.50, Nr. 3 M. 23.50— 24.50, Nr. 4 M. 19 bis 20.00, Nr. 5 M. 17.00 00.00, Muchbrod- und Brodmehl im Verband M. 53.00-56.00, norddeutsche und westfälische Weizenmehle Nr. 00 M. 25.00- 25.50, Roggenmehl(hiesiges) Nr. 0 M. 24.50— 25 00, Nr. 0%/ M. 22.50— 23, Nr. 1 M. 21— 21.50, Nr. 2 M. 17.00 bis 18.00, Weizen ab unserer Umgegend M. 17.75 18.25, frei Bahn hier M. 18.25 18.40, fremder nach Qualtität
M. 9.40— 9.50, Paxttät Frankfurt a.
Grünberg, 20. Juli. Fruchtpreise. Weizen M. 17.20,
M. 18.00 21.50, Roggen hies. M. 14.75— 15.00, russischer
M. 15.25— 15.40, Gerste, Ried und Wetterauer M. 14.25 bis 15.00, Hafer prima M. 15.50— 16.00, mittel M. 14.50 bis 15.00, Mais(mixed) M. 11.75, Roggenkleie M. 9 bis 9.25, Weizenkletie M. 8.00, Spelzspreu M. 2.40, Malz⸗ keime M. 9.— 9.50, Chilisalpeter per Februar- März 1890 M. Raps per August September M. 32.—33. Torfstreu M. 1.32. Rüböl im Detail M' 68.— 69. Die Preise verstehen sich pro 100 Kilo ab hier, häufig jedoch auch loco auswärtiger Stationen.
Frankfurt, 22. Juli. Viehmarkt. Der heutige Markt war mit 405 Ochsen, 38 Bullen, 355 Kühe, Stiere und Rinder, 246 Kälber, 63 Hämmel, 260 Schweine. Die Preise stellten sich wie folgt: Ochsen 1. Qualität pro 100 Pfund Schlachtgewicht M. 66 68, 2. Qualität M. 58—60, Bullen 1. Oual. M. 46 48, 2. Qualität M. 42— 44, Kühe, Stiere und Rinder 1. Qual. M. 5862, 2. Qual. M. 53—55, Kälber 1. Qual. pro 1 Pfund Schlachtgewicht 63—66 Pf., 2. Qualität 50—54 Pf., Hämmel 1. Qual. 58—60 Pf., 2. Qual. 40—45 Pf., Schweine 1. Qual. 66-68 Pf., 2. Qual. 62-64 Pf.
Frankfurt, 23. Juli. Engros-Markt. Heu pro 100 Kilo M. 4.80—6 40, Stroh pro 100 Kilo M. 4605.00, Butter pro 50 Kilo M. 110-113, Eiter das Hundert M. 6—7, Erbsen 100 Kilo M. 18— 23.00, do geschälte M. 20-30, Linsen M. 34— 52, weiße Bohnen M. 23 vis 25 50, Blumenkohl 100 St. M. 30 bis 60, Carotten per Pack 8—12 Pf., Grünekern M. 22— 28, Sellerie das Stück 4— 10 Pf., Romainsalat 15— 25 Pf., Kar— toffeln per 100 Kilo M. 6.50—8.00, Erbsen per Pfund 40—50 Pf., Gurken per Stück 4— 15 Pf., Aprikosen der Centner M. 50—60, Birnen der Ctr. M. 25—30, Mira⸗ bellen der Ctr. M. 40.
Briefkasteu.
2 in Groß-Karben. Einträge in's Firmenregister können wir nur bringen, wenn die betr Amtsgerichte sie uns zur Insertion zusenden. Wünschen die interessirten Firmen dies, so müssen sie es wiederum bei den Amts— gerichten beantragen. Richtig ist ja, daß die Annoncen im Kreisblatt zur weitesten Kenntniß kommen, allein das Inseriren ist in den Willen der betr. Amts— richter gestellt. Die Redaetion.
Geld⸗Cours. Frankfurt am 23. Juli 1889. Geber. M. Pf. 78 28 39 9. K 3 63
„ al mas 8 68 95
eee, 4. 20 4.
Jsraelitischer Gottesdienst in Friedberg. Sabbathfeier vom 27. Juli 1889. Beginn: Freitag Abend 7 Uhr 10 Min. Samstag Morgen 8 Uhr. Samstag Nachmittag 4 Uhr. Sabbathausgang 8 Uhr 45 Min. Wochengottesdienst von Sonntag den 28. Juli an Morgens 6 Uhr, Nachmittags 6 Uhr 30 Min. Montag den 29. Juli 1889: Neumond Ab.
Nehmer. M. Pf. 16. 16. 20. 16. 6 9.
20⸗Frankenstücke
do.% Englische Sovereigns Russische Impertales Ducaten.
Bekanntmachung.
Bei dem unterzeichneten Gerichte sind an Aeten zur nichtung ausgeschieden worden: im Jahre 1887:
1
1 18463
b. im Jahre 1888:
1 1. Strafsachen wegen Verbrechen und Vergehen 1 bis Ende 1867 und resp. 1877,
2. Privatklagesachen bis Ende 1882.
3. Uebertretungen und Forst- und Feldrügesachen 11 nebst den Forst⸗ und Feldrügeregistern bis Ende 11 18823
b. im Jahre 1889:. I.. Die Civilprozeß- und Konkursaeten bis Ende 1858,
1
%% 1 2. die Mahnaeten und Mahntabellen bis 1. October
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60 sucht Wilh. Wind.
1—
Materiallieferung.
Die Anlieferung nachstehender Materialien, als: 80 breite Dor peldielen, 100 schmale Dachdielen, 50 breite Schreinerdielen, 100 Latten, 1200 Eichenpfähle, 600 Schalterbäume, 160 Kilo Maschinenöl und 700 Liter Rüböl für die Grube Ludwigshoffnung bei Melbach soll auf dem Submissionswege vergeben werden. Die Offerten sind versiegelt und mit der Aufschrift„Matertallieferung betr.“ bis zum 3. August d. J., Vormittags 10 Uhr, auf unserem Büreau abzugeben. Die Eröffnung der— selben findet in Gegenwart der erschienenen Submittenten
att a Die Bedingungen können von heute ab bei uns ein— gesehen werden.
Bad⸗Nauheim am 22. Juli 1889. Großherzogliches Salinen- und Bergamt Bad Nauheim. 2749 Jäger.
Mobiliar⸗Versteigerung
Dienstag den 30. Juli l. J., Nachmittags 2 Uhr anfangend, sollen in der Wohnung des Lehrers Ramspeck, Hanauerstraße, nächst dem Bahnhof, gut erhaltene Möbel, Bettwerk, Weißzeug, Kleider, Küchengeräthschaften u. s. w. wegzugshalber an den Meisthletenden versteigert werden
Friedberg den 24. Juli 1889.
Großherzogliches Ortsgericht Friedberg.
Ausverkauf.
Wegen Geschäfts-Aufgabe verkaufen wir
sämmtliche Manufactur-Waaren, um schnell damit zu räumen, zu und unter Einkaufspreisen.
Holzversteigerung.
Montag den 29. d. Mts., Vormittags 10 Uhr an⸗ fangend, sollen im Holzhauser Gemeindewald, Distrikt Spieß, nachstehende Holzsortimente öffentlich meistbietend versteigert werden:
120 Stück schäleichene Baumstützen,
169 Raummeter schäleschenes Knüppelholz,
6450 Stück schäleichene Wellen
Die Zusammenkunft ist auf Chaussee.
Holzbausen den 23. Juli 1889. Großherzogliche Bürgermeisterei Holzhausen,
Rled.
der Friedrichsdorfer
T 3
Muchöin, a„Keine Fliegen
in Zimmern, Küche und Stall. Bestes, gefahrloses Mittel. Es tödtet die lästigen Insekten sofort und be— wahrt so Menschen und Vieh vor der häufigen Ueber⸗ tragung von Krankheiten. Gleich schnell tödtet zes
Schwaben, Motten, Russen,
Wanzen ele. Zu haben in Packeten à 10, 25, 50 Pf. bei 27511 Franz Stamm, Friedberg i. H.
400 Wimpelfahnen,
1,20 breit, 5 m lang, in allen deutschen Landesfarben, einmal gebraucht, billig zu verkaufen oder zu verleihen. Muster franco zur Ansicht.(F. à 159%.) 2738 S. Kaiser, Gutenbergsplatz, Mainz.
Anterjacken und Unterhosen
Gebrüder Strauß.
2514
2679 verkauft billigst J. Keim, neben der Post.


