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gelches sich bereits in einigen Fällen bewährt luben soll, so dürfte es doch noch weit wichtiger desrath hat l
Ir Krankheit möglichst fernhalten zu lernen.
Rom.
Die„Opinione“ bestätigt die erfolgte Ver, eftung des Individuums, welches im Verdachte steht,
Sonntag die Bombe geschleudert zu haben. Der Eiboftete ist Anarchist und bereits wegen anderer Ver- hechen bekannt. N
Rom, 23. Aug. In Aquila wurden gestern sieben Irdstöße verspürt, darunter drei heftige. Dieselben richteten boch keinen Schaden an.
Bie verhüten wir die Verbreitung der Schwind⸗ t?
such Wenn der Frühling mit seiner Pracht uns're
dus Gefühl des tiefsten Mitleids, sobald wir die hageren blassen, durchsichtigen Gesichter erblicken, den vollen Typus der
Schwindsucht tragen.
Diese Krankheit des Jahrhunderts hat schrecken-
gregende Fortschritte gemacht, sobald man einige
flimatische und sonstige Kurorte gesehen, wo sich ilche Kranke heilungsuchend aufzuhalten pflegen.
Die Zahl derselben ist sehr groß, aber noch mendlich größer die Ziffer derjenigen, welche mhig ihr Schicksal ertragen und, bis es nicht gehr geht, weiter arbeiten müssen. Wenn wir dun auch kürzlich von einem neuen Heilverfahren durch Einathmung erhitzter Luft berichten konnten,
r die weitesten Kreise sein, die Uebertragung
d. J. aneh Jach den neuesten Forschungen erfolgt die„An—
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sfeckung“ zumeist durch Einathmung der zerstäub— un Auswurfstoffe dieser Kranken.
hte her en gwordenen Auswurfstoffe, welche durch den Fuß,
Die trocken
un Besen als Staub aufgewirbelt und unge— ahnt eingeathmet werden, sind die Träger des krankheitsstoffes, wie sofort folgendes Beispiel,
das Or. Engelmann in Kreuznach erlebt hat,
hweisen wird. In einer aus drei Zimmern be— sehenden Wohnung eines 1865 erbauten Arbeiter— wohnhauses waren die wiederholt wechselnden Jewohner derselben bis zum Jahre 1874 ge— und geblieben. In diesem Jahre wurde die Pohnung von einer aus Eltern und drei Kindern stehenden Familie bezogen, von der die Mutter hochgradig schwindsüchtig war und nach 7 Mo— aten infolge eines Blutsturzes starb; einige Nonate früher war ihr schon ein 16jähriger Lohn im Tode aus gleicher Ursache vorange— fungen. Bald darauf wurde die Wohnung von her vollständig gesunden, aus Eltern und fünf sindern bestehenden Familie bezogen. Nach
drei Kindern
einem Jahre verzog die Familie wieder, und als sie nach mehreren Jahren zurückkehrte, war der Mann schwindsüchtig und verstarb binnen Jahres—
frist. Einige Zeit nach dem Tode des Mannes
starb die Frau und später ein 10jähriger Knabe an Lungenschwindsucht. In einer dritten, eben— falls vollkommenen gesunden Familie, welche die Wohnung nach dem Verzug der zweiten bezogen hatte, starben zwei neugeborene Kinder und der Vater. Die Mutter zog mit den drei übrigen Kindern weg, sie starb aber nach einiger Zeit an Schwindsucht und ein drittes Kind an tuber— kulöser Hirnhautentzündung. Zuletzt bezog die Wohnung eine gleichfalls gesunde Familie mit und weitere drei Kinder wurden dort geboren. Von diesen Personen stirbt die Mutter und zwei Kinder. Es sind also im Laufe von ca. 12 Jahren 12 Todesfälle an Tuberkulose in ein und derselben Wohnung oder doch bald nach dem Verlassen derselben erfolgt und davon vier vorher ganz gesunde Familien betroffen worden. Es konnte festgestellt werden, daß die betreffende Wohnung während des ge— nannten Zeitraumes nur selten gründlich gereinigt worden ist.
Es geht aus diesem Beispiel für das prak— tische Leben der Fingerzeig hervor, daß man beim Wechsel der Wohnung sehr vorsichtig sein muß. Wie viele Eltern wissen oft nicht, woher ihre Kinder die in ihren Familien nie gekannte Schwindsucht bekommen— hier ist die Erklärung. Deshalb erkundige man sich immer wer zuvor in einer Wohnung, die man miethen will ge— wohnt und ob dieselben krank gewesen. Sobald nur irgend ein Anhalt in letzterer Hinsicht vor— handen, scheue man die Kosten einer gründlichen Renovierung durch Streichen, Scheuern, Tape— zieren oder Weißen ja nicht, da, treten später Krankheiten auf, die Unkosten, Leiden und Sorgen weit schwerer wiegen als jene Ausgaben.
Handel und Verkehr.
Friedberg, 24. August. Buttermarkt. Butter kostete per Pfund M. 1.10— 1.20, Eter 1 Stück 6 Pf., 2 St. 13 Pf.
Butzbach, 24. Aug. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfund 1.100,00 M., Käse per Pfund 45—46 Pf. Eier 1 Stück 6 Pf.
Frankfurt, 23. August. Engros⸗Markt. Heu pro 100 Kilo M. 5.00—6 40, Stroh pro 100 Kilo M. 4.80— 5.40, Butter pro 50 Kilo M. 95 bis 100, Eier das Hundert M. 6—7, Erbsen 100 Kilo M. 16— 22.00, do, geschälte M. 25— 30, Linsen M. 24— 52, weiße Bohnen M. 21,50 vis 23 00, Blumenkohl 100 St. M. 30 bis 60, Carotten per Pack 8—12 Pf., Grünekern M. 22—28, Sellerie
das Stück 4— 10 Pf., Romainsalat 8—15 Pf., Aepfel per Pfd. 6— 10 Pf, Birnen per Pfd. 5— 15 Pf., Kar— toffeln per 50 Kilo M. 200 2.50, Einmachgurken 100 Stück M. 0.80— 1.00, Salatgurken per Stück 3— 4 Pf., Aprikosen der Centner M. 50—60, Birnen der Centner M. 25-30, Mirabellen der Ctr. M. 20— 25, Pfirsiche das Pfd. M. 0.80, Pflaumen der Ctr. M. 14, Melonen das Pfund 35 Pf. Perlzwiebeln der Centner M. 8— 10.
Frankfurt, 24. August. Wochenmarkt. Erbsen ganze per Pfd. 12—18 Pf., do. geschälte 14—18 Pf., Linsen 18-28 Pf., weiße Bohnen 16— 18 Pf., gelbe Kartoffeln per Gescheid 14— 16 Pf., rothe Kartoffeln per Gescheid 12 bis 14 Pf., neue Mäuschenkartoffeln per Gescheid 30 Pf., Butter per Pfd. M. 1.20— 1.30, Eier das Stück n 5 bis 6 Pf., Blumenkohl 50—80 Pf., Kopfsalat 5—6 Pf., Sellerieköpfe 10— 25 Pf., Romainsalat per Stück 10 bis 20 Pf., Zwiebeln 25 Pf., per Centner M. 8.—9., Carotten das Päckchen 12— 15 Pf., Kohlraben das Stück 4—6 Pf., gelbe Rüben die Portion 6—8 Pf., rothe Rüben 5—6 Pf., Rettig das Stück 4—8 Pf., Weißkraut das Stück 15— 25 Pf., Rothkraut 20—30 Pf., Wirsing 12 bis 20 Pf., Endiviensalat 6— 10 Pf., Einmachgurken 100 Stück M. 1— 1.20, Salatgurken das Stück 2—3 Pf., Einmachzwiebel das Gescheid 40 Pf., Perlzwilebel das Pfund 50-60 Pf., Schwarzwurzel 50—70 Pf.
Literarisches.
Daheim Nr. 47 enthält: Die weiße Dame von Blumeck. Forts.— Der Nordstern. Forts.— Die deut⸗ schen standes herrlichen Geschlechter.— In Spanien IX. — Friedrich Hiddemann. Mit Porträt und vier Illustr. — Flachsspinnen in Holland. Mit Bilde.— 2 Beilagen.
Repertoir⸗Entwurf der vereinigten Stadt⸗Theater in Frankfurt. Opernhaus. Dienstag den 27.: Zauberflöte. Große Preise. Mittwoch den 28.: Rheingold. Auß. Abonn. Gr. Pr. Donnerstag den 29.: Die Hugenotten. Große Preise. Freitag den 30.: Courier des Czaaren. Auß. Abonn. Große Preise. Samstag den 31.: Walküre. Große Preise. Sonntag den 1. Sept.: Martha. Große Preise. Schauspielhaus. Dienstag den 27.: Roman eines armen jungen Mannes. Gewöhnliche Preise. Mittwoch den 28.: Zu Göthe's Geburtstag. Berlichingen. Gewöhnliche Preise. Donnerstag den 29.: Abonnements Vorstellung für einen ausgefallenen Samstag. Madame Bonivard. Vorher: Der dritte Kopf. Gewöhnliche Preise. Freitag den 30.: Mikado. Gewöhnliche Preise. Samstag den 31.: Neu-Frankfurt. Gewöhnl. Preise. Sonntag den 1. Sept.: Neu einstudirt: Philippine Welser Gewöbnliche Preise.
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100 Cubikmeter Unterhaltungssteine von Basalt anzu— fern, aufzusetzen und zu zerschlagen wird Mittwoch In 28. d. Mts., Vormittags, in unserem Büreau öffent⸗ ch vergeben.
Bad⸗Nauheim, 24. August 1889.
Großherzogliche Bürgermessterei Bad-Nauheim. 3122 Wörner.
Faselochs⸗Versteigerung.
Dionnerstag den 29. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, urd ein der hiesigen Gemeinde gehöriger, zu schwer twordener Faselochs in hiesigem Rathhaussaal an den Heistbietenden versteigert werden.
Ockstadt am 26. August 1889. N Großherzogliche Bürgermeisterei Ockstadt. 3136 Diienst.
Grummetgras-Versteigerung.
Mittwoch den 28. August, Vormittags 10 Uhr, soll dos der Gemeinde zustehende Grummetgras in der Wirth— scaft der Stepban Brotzler Wittwe abtheilungsweise ifentlich versteigert werden.
Ober⸗Wöllstadt den 24. August 1889.
Großherzogliche Bürgermeisterel Ober-Wöllstabt. 9119 Feuerbach.
Grummetgras-Versteigerung.
Freitag den 30. d. Mts, Vormittags 9 Uhr an⸗ sungend, soll das der Gemeinde zustehende Grummetgras ütheilungsweise in hiesigem Rathhaus versteigert werden.
Staden am 25. August 1889
. Großherzogliche Bürgermeisterei Staden. 9924 Grießmer.
Göestrichte Kinder- Kleider,
Jäckchen, Röckchen, Schuhchen, Schlaber billigst bei
J. Keim, vorm. K. Friedrich n. d. Post. 285
Grummetgras-Versteigerung.
Freitag den 30. August d. J., Vormittags 10 Uhr beginnend, wird in der Mörschel'schen Wirthschaft zu Dorheim das diesjährige Grummetgras von der fis calischen, in den Gemarkungen Bauernheim und Ossen heim liegenden Markwiese loosweise versteigert.
Ober⸗Ros bach am 22. August 1889.
Großherzogliche Oberforsterei Ober-Rosbach. 3102 Strack.
ck l igerung.
Holzversteigerung.
Donnerstag den 29. d. Mts., Vormittags 9 Uhr anfangend, soll im hiesigen Gemeindewalde, Distrikt Hässel, nachverzeichnetes Gehölze versteigert werden:
84 Raummeter Scheitholz(Eichenschälholz),
261,8 Knüppel 5
21000 Schäleichen-Wellen,
38 Raummeter Schä eichen-Spähne. Zahlungstermin: Weihnachten 1889. Ober⸗Mörlen am 22. August 1889.
Großherzogliche Bürgermeisterei Ober-Mörlen. 3103 Jeckel.
Grummetgras⸗Versteigerung.
Donnerstag den 29. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, soll das der Gemeinde gehörige Gras an Ort und Stelle meistbietend versteigert werden.
Ober⸗Florstadt den 25. August 1889.
Großherzogliche Bürgermeisterei Ober-Florstadt. 3123 Dauernheim. Faselochs⸗Versteigerung.
Freitag den 30. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, soll ein der Gemeinde gehöriger, zum Schlachten geigneter Faselochs auf hiesigem Rathhause versteigert werden.
Nieder⸗Florstadt den 25. August 1889.
Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder-Florstadt. 3137 Alles.
Textbücher
zu dem Ausstattungsstück
Courier des Czaaren
sind à 20 Pf. zu haben bel Carl Bindernagel in Friedberg und Bad Nauheim.
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Farben billigst bei J. Keim, vormals K. Friedrich.
G. L. DAUBE& Co.,
Central-Annoncen-Expedition der deutschen und ausländischen Zeitungen, Central-Büreau Frankfurt a. M., sowie in allen übrigen grösseren Städten des In- und Auslandes, halten sich bestens empfohlen zur Vermittelung von Inseraten in alle Zeitungen, Localblätter, Reisebücher, Kalender ete, des la- und Auslandes, unter Zusicherung promptester, billigster u. gewissenhaftester Bedienung; auch steben dieselben den P. T. Inserenten gerne mit ihren auf langjährigen Erfahrungen sich basirenden Rathschlägen in Insertions angelegenheiten zur Ver- fügung. Bei grösseren Aufträgen wird der höchst- wögliehste Rabatt bewilligt. Ausführliche Zeit- ungscataloge und Kosten voranschläge gratis.
Im Rohrsitzflechten
auf Stühle aller Arten empfiehlt sich und bittet, da ihm seiner Blindheit wegen kein anderer Verdienst möglich, um Zuwendung von Arbeit
Friedberg. Jacob Brack, Stuhlflechter, 370 Haagkstraße.


