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7. Die Vewerber dürfen vom 6. November an den Raum in dem die Prüfung
abgehalten wird nicht mehr betreten. 8 1% 8. Die Prüfung erstreckt sich auf die Feststellung
eingesandten Hopfenproben. Diese eststellung wird durch die Preisertheilung bekundet.
9. Das Preisgericht besteht aus fünf von der D. ständigen. Die Prüfung beginnt am
11. November, Vormittags 9 Ubr. Den Richtern werden die Hopfenproben ohne Nennung ihrer Herkunft oder des Bewerbers und frei von ihrer ursprünglichen Verpackung nur mit Nummern versehen, vorgestellt. Sobald weniger würdige Hopfenproben vorgestellt werden als Preise ausgesetzt sind, 15. Die Gesellschaft bebält sich haben sie diese zurückzuhalten. Falls mehr würdige Hopfenproben vorhanden sind als Preise, können die Richter ehrende Anerkennungen verleihen, die als 4. Preise gelten.
des Gebrauchswerths der
L. G. ernannten Sachver⸗
unanfechtbar. Ist der Einspruch unbegründet, so soll die hinterlegte Summe der Gesellschaftskasse verfallen, im anderen Falle wird die Summe zurückgegeben. 7 12. In allen aus den Prüfungsunternehmen entstandenen Streitigkeiten ent⸗ scheidet der Gesammtausschuß der D L. G. entgiltig mit Ausschluß des Rechtsweges. 13. Von den eingesandten Proben werden kleinere Mengen in Gläsern bis zur Ausstellung in Straßburg sorgfältig aufbewahrt und dort mit Namensnennung der Bewerber nach Herkunftsgegenden, Gemeinden oder Vereinen geordnet, ausgestellt. 14. Ein Schauwart überwacht die pünktliche Ausfübrung dieser Bestimmungen. erforderliche Abänderungen unwesentlicher Punkte dieser Bestimmungen vor. Auf der landwirtbschaftlichen Ausstellung in Straßburg im Juni 1890 wird
10. Die Verleshung der Preise wird sobald als thunlich veröffentlicht. eine vollständige Hopfenbau⸗Ausstellung stattfinden, auf der conservirter Hopfen mit
11. Einspruch gegen das Richterurtheil kann innerhalb der ersten 24 Stunden nach Veröffentlichung desselben seitens der Bewerber unter Hinterlegung von 25 M. Der Einspruch kann jedoch nur auf Grund der förmlichen Ver⸗ Das sachliche Urtheil der Richter ist
eingereicht werden. letzung dieser„Bedingungen“ erhoben werden.
Steckbrief.
festen Wohnsitz als Landstreicher umherzieht, hat das Großh. Amtsgericht Friedberg am 20.
der Bedingungen).
ersucht, denselben zu verhaften und in das Haftlokal zu Friedberg abzuliefern.
Erledigung.
berg erledigt zurück; ferner mein unterm 12. August l.
Friedberg erledigt zurück. Friedberg den 22. August 1889.
Mein unterm 29. April l. J. gegen
Preisen ausgezeichnet wird, Geräthe und Lehrmittel zum Hopfenbau u. s. w. zugelassen werden. dieser Ausstellung bilden die zur Herbstprüfung eingesandten Hopfenmuster(Nr. 13
außerdem Darstellungen der Culturarten des Hopfens, Einen Theil
Gegen den Dienstknecht Funk, Wilhelm, Sohn des Georg Funk aus Bobenhausen II, 16 Jabre alt, zuletzt auf Hof Schwalheim, welcher ohne August l. J. die Untersuchungshaft wegen Unterschlagung verhängt.
Es wird
Philipp Vonderwege aus Marburg erlassenes Ausschreiben nebme ich als durch Gendarm Steinbach in Fried⸗
J. gegen Johannes Spielmann von Meiches erlassenes Ausschreiben nehme ich als durch Gendarm Bach in
Der Großherzogliche Amtsawalt Dr. Fischer.
Deutsches Reich.
Darmstadt.(Militärdienstnachrichten.) Frhr. v. Esebeck, Pr. Lt. à la suite des Großh. Hess. Inf.-(Leibgarde-) Regts. Nr. 115, unter Verleihung des Charakters als Hauptmann und unter Belassung in dem Kommando als Adjutant bei der 55. Inf.-Brigade, zum 2. Großb. Hess. Inf.⸗Regt.(Großherzog) Nr. 116, à la suite desselben, v. Windheim, Pr. Lt. à la suite des 1. Großh. Hess. Drag.-Regts.(Garde-Drag. Regt.) Nr. 23, unter Entbindung von dem Kommando als Adjutant bei der 31. Kav.-Bri— gade und unter Verleihung des Charakters als Rittmeister, in das 1. Hannov. Drag.-Regt. Nr. 9— veisetzt; v. Herff, Oberst z. D., zu— letzt Flügeladjutant Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs, den Charakter als General— major verliehen; die Unterärzte der Reserve Dr. Badt vom Landwehrbezirk Worms und Dr. Sior vom Landwehrbezirk J. Darmstadt zu Assistenzaͤrzten 2. Klasse befördert.
Straßburg, 23. Aug. Das Kaiserpaar ist heute früh um 8½ Uhr unter Glockenge— läute des Münsters und erneuten enthusiastischen Kundgebungen der Bevölkerung nach Metz ab— gereist.
Metz, 23. August. Das Kaiserpaar, der
Großherzog von Baden, der Statthalter Fürst
Hohenlohe, General Waldersee und der Kriegs— minister sind soeben hier eingetroffen. 33 Kano— nenschüsse von den Forts begrüßten die Ankunft des Kaisers. Beinahe wäre bei der Einfahrt ein Unglück passirt. Der kaiserliche Extrazug fuhr nämlich in den Bahnhof zu weit vor und die Maschine zerbrach den Prellbock. Glücklicher— weise lief Alles bis auf einen kräftigen Stoß ohne weiteres Unglück ab. Sofort nach der Ankunft des Kaiserpaares erfolgte die Grund— steinleguug für das Denkmal Kaiser Wilhelm's J. Das Kaiserpaar führte die ersten Hammerschläge. Die Feier verlief in erhebender Weise. Das Kaiserpaar machte darauf eine Fahrt durch die prachtvoll geschmückte Stadt, wobei es von den Menschenmassen überall jubelnd begrüßt wurde. Hieran schloß sich die Parade, welche zwei Stunden dauerte und äußerst großartig verlief. Es fand zweimaliger Vorbeimarsch statt. Der Kaiser in der Uniform des Gardes du Corps ritt mit dem Großherzog von Baden an der Spitze der Fahnenkompagnie in die Stadt zurück. Die Kaiserin wohnte der Parade im Wagen bei. Ueberall wurden dem Kaiserpaar begeisterte Ovationen dargebracht. Nachmittags machte die Kaiserin eine Rundfahrt durch die Stadt und besuchte die Kathedrale und die Spitäler. Am 7 Uhr Abends fand Prunktafel mit 130 Gedecken statt. Tischreden wurden nicht gehalten. Nach der Tafel hielt die Kaiserin einen Damenempfang ab. In den reich beleuchteten Straßen wogt eine große Menschenmenge auf und ab. Um 8½ Uhr fand der Zapfenstreich statt. Um 11½ Uhr Nachts erfolgte die Abreise des Kaiser— paares unter stürmischen Hochrufen der die Straßen füllenden Menge; die Vereine bildeten
des Herrscherpaares hat auf die einheimische Be⸗ völkerung einen äußerst günstigen Eindruck ge— macht. Das Wetter war durchaus günstig, die Stadt prächtig illuminirt.
Münster, 24. Aug. Das Kaiserpaar ist heute Vormittag um 9 Uhr bei dem herrlichsten Wetter unter Glockengeläute und dem Jubel der Menge hier eingetroffen. Am Triumphbogen begrüßte Oberbürgermeister Windthorst die Maje— stäten, welche durch die prächtig geschmückten Straßen nach dem Schlosse fuhren. Beim Ein— zug bildeten 200 Kriegervereine(11,000 Mann), Feuerwehren, Schüler und Studenten Spalier. Die Truppenparade vor dem Königsschloß ver— lief glaͤnzend. Die Kaiserin erschien wahrend derselben am Fenster des Schlosses und wurde jubelnd begrüßt. Um 10 Uhr fand Empfang der Standesherren, der Spitzen der Provinzial— behörden und der höheren Geistlichkeit statt. Der Kaiser zeichnete alle durch huldvolle Ansprachen aus. Nach der Rückkehr der Kaiserin vom Be— suche des evangelischen und des katholischen Krankenhauses nahmen die Majestäten die von sämmtlichen Gesangvereinen der Stadt vor dem Schlosse dargebrachte musikalische Ovation ent— gegen und begaben sich um 3¼ Uhr in die Fest⸗ halle auf dem Ludgeriplatze zum Festmahl der Provinz. Gegen 6 Uhr war das Festmahl be— endet. Das Kaiserpaar begab sich darauf ins Schloß zurück. Vor dem Diner empfingen die Majestäten die Vertreter des westfälischen Bauern— vereins unter Führung von Schorlemer⸗-Alst's. Dieselben überreichten urwestfälische Landeser— zeugnisse: Zwei Brode Pumpernickel, Schinken, Butter und ein Fäßchen Münsterländer Korn— branntwein. Der Kaiser nahm die Gaben huld— voll dankend entgegen. Abends nahm das Kaiser— paar nach einer Fahrt durch die festlich erleuchtete Stadt an dem Ball des westfälischen Adels theil. Der Kaiser und die Kaiserin kehrten gegen 11½ Uhr von dem Balle des westsälischen Adels zurück und traten kurz darauf unter lebhaften sympathischen Kundgebungen der auf dem Bahn— hof anwesenden Volksmenge die Rückreise nach Potsdam an.
Ausland.
Oesterreich-Ungarn. Wien, 23. Aug Der Schah von Persien kam Nachmittags hier an und wurde vom Kaiser, den Erzherzögen sowie den Spitzen der Civil- und Militärbehör— den empfangen. Der Kaiser empfing sodann den König Milan, welcher österreichische Obersten uniform trug, in viertelstündiger Privataudienz. König Milan empfing darauf im Hotel den Grafen Kalnoky; Graf Taaffe gab im Hotel seine Karte ab. Der Kaiser empfing ferner in viertelstündiger Privataudienz die beiden siame— sischen Prinzen. 24. Aug. Der Schah empfing heute Vormittag den Grafen Kalnoky, nahm gegen Mittag die Vorstellung der Würdenträger, der Generalität und des diplomatischen Corps entgegen, legte am Nachmittag einen Kranz am Sarge des Kronprinzen in der Kapuzinergruft nieder, besuchte hierauf die Erzherzöge Karl
mit Lampions Spalier. Die Liebenswürdigkeit
Ludwig, Rainer und Wilhelm und fuhr um
3½ Ubr nach Schönbrunn. Der Kasser besuchte heute Mittag den König Milan und verweilte 20 Minuten bei ihm. Abends fand ein Gala— diner zu Ehren des Schah von Persien statt, dem die Mitglieder des Kaiserhauses, Prinz Sanitwongse und die österreichischen Hof- und Staatswürdenträger beiwohnten.
Schweiz. Bern. Der Bundesrath hat die Volksabstimmung über das Schuldbeitreibungs— und Konkursgesetz auf den 7 Nov. d. J. angeseßt.
Luzemburg. Die Nachricht von der Ver⸗ lobung der Prinzessin Margarethe mit dem Erb— prinzen Wilhelm von Nassau führte hier eine antideutsche Kundgebung herbei. In einem am Bahnhof gelegenen Kaffeehaus erschollen die Rufe: „Hoch Frankreich! Nieder mit Deutschland!“
Belgien. Brüssel, 23. Aug. Der gestern hier eingetroffene bisherige Befehlshaber von Station Stanleyfalls, Haneuse, versichert, bei seiner Abreise im April sei die dortige Lage die allerbefriedigendste gewesen. Die Europäer lebten mit den Eingeborenen und Arabern im besten Einvernehmen. Bei seiner Abreise von der Station traf die Nachricht vom Anmarsche eines Weißen von Norden her von Tabona ein, es wurde jedoch nicht ermittelt, ob es etwa Stanley gewesen. Die Meldungen franzssischer Blätter über einen Aufstand Tippo Tipp's und seiner Anhänger gegen den Kongostaat werden seitens der Kongoregierung auf das Bestimmteste in Ab— rede gestellt.
Großbritannien. London, 23. August—. Im Unterhaus theilte Beach mit, die Regierung habe die Einladung der Vereinigten Staaten zu dem im October d. J. in Washington stattfin⸗ denen internationalen maritimen Congreß ange— nommen. Die Delegirten seien nicht ermächtigt, für die Regierung bindende Engagements einzu—
gehen, ihre Vorschläge würden aber von der
Regierung sorgfältig erwogen werden.
— 23. Aug. Den streikenden Dockarbeitern schlossen sich 4000 Sch ffsauslader an. Tausende von Fahrzeugen sind in Folge des Streikes am Abfahren gehindert; die Ordnung ist jedoch un— gestört. ziehen die Umgebung der Docks.
Afrika. Sansibar, 23. Aug. Der Dampfer „Neära“ ist gestern mit 300 Zulus für Haupt⸗ mann Wißmann angekommen.
— 24. Aug Wißmann marschirte von Dar⸗ es Salam nach Bagamoyo und schlug mehrfach die Eingeborenen am Kingani. Buschiri befin⸗ det sich in Usagara.
Aus Stadt und Land. Dieburg, 22. August. Die beute bier erfolgte Ein weibungsfeier der neuen evangelischen Kirche fand unter außerordentlich zablreicher Betbeiligung von Festgenossen
statt. Bei dem Fest Gottes dienst bielt Superintendent
Dr. Sell aus Darmstadt die Wetherede. Allerlei.
Speyer. Ein Brodhändler aus der Rheinpfalz bat, wie man der„T. R“ schreibt, sein aus erster Ehe stammendes sechs jähriges Mädchen an eine umherziebende Zigeunergesellschaft gegen ein Pferd vertauscht. Der kaum glaubliche Fall soll bereits zur gerichttichen Anzeige ge⸗
bracht sein.
Starke Trupps reitender Polizei durch⸗
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