0 200 n innahme und 4400 M. in Ausgabe gesetzt 4 Vorans lag. Es sind jedoch nur 1232 M. ein⸗ und 350 M. ausgegangen. Diese Ein⸗ und Ausgänge sind
enschaftzh 5 mals gleichmäßig, obgleich dieselben nur Vorlagen sind, e der 5 eri gelche von auswärtigen Armenverbänden bezw. der Kreis- n f an de ersetzt werden oder dem hies. Armenfonds zur Last
ubriken Da jedoch schon mehrere Jahre hindurch die . düsen biträge zurückgegangen sind, dürfte ein geringerer Betrag 7 drath e ar Vorsehung genügen. Hier macht sich ganz deutlich dsüänden e wohlthät'ge Wirkung der Krankenkassen auch in Bezug 18878 J uf die Gemeinde- bezw. Kreiskasse bemerkbar und wird
gesucht u menten mit 2 Familien abgegangen. Die geförderte gemeinen Bassermenge ist in diesem Jahre etwas zurückgeblieben isigender Es wurden 111,242 obm gegen
8 Es stellt sich daher der Selbstkost enpreis auf 0 715 a 42 Pf. pro ebm, demnach 0,76 Pf. mehr als im Vor item gefunden, In dem Betriebsjahr sind größere Rohrbrüche 0 0 it ebenfals z icht vorgekommen, daher auch das unbezahlte Wasser
Ine bis
N anderen daturalin 0
9 Pf., walt ten Rubriken Uu
ist eine Me deli wohl von 90 0* uern verschlungen uu aben mit 1000 f. so dürften doch ir e Gemeinde von 01
da aber schon % M. dem Erneuerungsfonds zugeschrieben sind und se oben erwähnten Aus gaben dem Anlagekapital zugut Emmen, so wurde davon abgesehben, insbesondere aber uch, weil bei dem Anlehen für das Wasserwerk nach dem smortisatlonsplan die Abtragung erst in 1892 begonnen zerden soll.
Rubr. 65 war aus Versehen im Voranschlag zu ring vorgesehen, indem in voriger Rechnung schon „341 M. bezahlt werden mußten.
Rubr. 66. Unterhaltung der gemeinheitlichen Gebäude um 793 M. überschritten, die Ueberschrettung kommt ich die unvorhergesebenen Herstellungen im alten Kreis ants gebäude, welche sich auf 881 M. 61 Pf belaufen. Rubr. 72, für Mobilten, ist um 302 Mü überschritten ö N d hat dies hauptsächlich seinen Grund in der Anschaffung U Trottotewalze, der Stadtbauplan mit 500 M. ist noch icht zur Auszahlung gelangt, da derselbe in der freten eit des pens. Stadtbaumeisters ausgeführt ist.
Rubr. 77. Unterhaltung der Straßen, Brücken und lege. Es sind von dem Voranschlag von 4,328 M. nur 8! M. verwendet, dagegen sind als außerordentliche
sonstige Beiträge 5, „sogar noch etwas lh t werden, daß die ha hule um 100 M. gut in dem billigeren Ah icht die Bethelltug es sich erwarten du 1Durchschnitt von Jaan sehenen Einnahmen, ale e die erhöhten Auegih jältniß. Die 118 Kan unten, lassen schon du vermehrte Einwobnn füllung der Klasse z den, und dadurch, schon selt 1883 un t. 14 d. G. vom 9 halte stattzufnden 9 noch durch Anf fen ur, gestelgert, fe zäuser und Schule ist, olso um 00
Annen, Kanalistrung ꝛc. verwendet. Rubr. 112. Uneinbringliche Posten und Nachlässe.
Usgaben in Rubr. 122 1,743 M. für Pflasterung von]
er sind die Rückzahlungen für verzogene Personen und g ederschläge verrechnet. Das Schulbesoldungskapftal der bis 19.50, Korn M. 16.50— 17.00, Gerste M. 19.00 bis skholischen Kirche mußte elng klagt werden, dadurch daß 19.25, Hafer M. 14.50— 15.00. un der Stadt nicht sofort geklagt worden ist, hat das sich auf 100 Kilo gleich 200 Zollpfund.
Reichsgericht die Zinsen bis zum Tage der Klagestellung!
gestrichen und der Stadt ½0 der Kosten aufgeladen.
Rubr. 115. Zurückbezahlte Kapltalten. Um die 3400 M. von den allgemeinen Schulden, sowie den 1200 M. Rest der Parzellenvermessungskosten zurückbezahlen zu können, wurden 800 M. aus einer anderen Rubrtk ver— wendet.
Rubr. 116. Ausgeliehene Kapitalien wurden im Mathildenstift als Erneuerungsfonds angelegt.
Rubr 127 Errichtung eines Wasserwerks. Der hier angeführte disponible Creditüberschuß von 3,619 M. 53 Pf. mit dem Erlös aus den beiden vorhandenen alten Kesseln dürfte kaum hinreichen, um die gemachten Vorlagen von 5,424 M. 64 Pf. zu decken, wenn wie zu hoffen die Sache ganz günstig ausfällt und die Concursmasse die Forderung von 7,255 M. im Stich läßt. Wir schließen den Bericht mit dem im Anfang desselben geäußerten Ausspruch, daß es hohe Zeit ist, um erhöhte Cinnahme⸗ quellen aufzusuchen, da noch Posten vorhanden sind, welche durch Genehmigung des Kreisamts zwar gestattet worden sind, nachdem der Gemeinderath diese nachgesucht hatte, aber immerhin als eigentlich unzulässig in einem geordneten Gemeindehaushalt bezeichnet werden müssen, was hofentlich für die Folge nicht mehr vorkommen wird.
Steinhäußer.
Die Ueberhandnahme der Sperlinge.
Es ist eine Thatsache, daß diese, besonders der Land— wirthschaft schädlichen Vögel in den letzten Jahren über⸗ handgenommen haben. In Gebirgsgegenden weniger zahlreich, nisten sie hauptsächlich in den Niederungen der fruchtbaren Wetterau, wo sie mehr Nahrung finden, in Menge. Hier fallen sie zur Zeit der Fruchtreife schaaren— weise in die die Dörfer umgebenden Weizen- und Gerste— äcker und später in die gefüllten Scheunen ein und thun außerdem in den Gärten an dem Obste, vornehmlich den Kirschen, großen Schaden. Noch mehr: Kaum haben die insektenvertilgenden Hausschwalben ihr Nest gebaut, so kommt der Räuber, nimmt nach kurzem Kampfe Besitz von der fremden Wohnung, legt Eier, brütet und ver— mehrt sich so auf Kosten dieser nützlichen Vögel. Den Raubvögeln, den Feinden der Sperlinge, wird von den Jägern im Interesse der Jagd eifrig nachgestellt und dadurch der Vermehrung dieser Feinde der Landwirthschaft gleichfalls in die Hände gearbeitet. Allen diesen Nach— theilen wird am wirksamsten von der Verwaltungsbehörde, welche ja überall die Landwirthschaft schützt und fördert, abgeholfen werden können, indem diese durch die Bürger— meister von jedem Ortsbürger einige dieser Vögel liefern, und im Frühjahre die Brut zerstören lassen könnte. Es naht der Winter und jeder Ortsbürger wird gern dieser nützlichen Anordnung Folge leisten. Hierzu anzuregen, sollen diese Zeilen dienen.
Ka ichen. Ein Freund der Landwirthschaft.
Handel und Verkehr. Friedberg, 19. Nov. Fruchtyr. Waizen M. 19.25
Alle Preise verstehen
Friedberg, 20. Nov. Buttermarkt. Butter kostete ver Pfund M. 0.90— 1.10 Eier 1 St. 9 Pf., 2 St. 17 Pf.
Grünberg, 16. Nov. Fruchtpr. Weizen M. 19.10, Korn M. 16.90, Gerste M. 16.80, Hafer M. 14.40, Erbsen M. 18.00, Samen M. 00.00, Wicken M. 00.00, Kartoffeln M. 3.50, Linsen M. 30.00.
Gießen, 19. Nov. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter per Pfund M. 1.15— 1.20, Eler 1 St. 7 bis 8 Pf., Käse per St. 5—8 Pf., Tauben per Paar M. 0.40—0.55, Hühner per St. M. 0.85— 1.00, Hahnen per St. M. 0.50— 0.60, Enten per St. M. 1.40 1.80, Gänse per Pfd. M. 0.52—0.60, Ochsenfleisch per Pfd. 66-72 Pf., Kuh⸗ und Rindfleisch 56—60 Pf., Schweine⸗ fleisch 60 70 Pf., Hammelflelsch 50— 68 Pf., Kalb⸗ fleisch 56— 60 Pf., Kartoffeln pro 100 Kilo M. 3.50 bis 4.00, Zwiebeln per Ctr. M. 7.00—8.00 Weißkraut per. St. 4—8 Pf.
Frankfurt, 18. November. Fruchtbericht. Hiesiges Weizenmehl Nr. 0 M. 33.50 34.00, Nr. 1 M. 30.50 bis 31.50, Nr. 2 M. 25.50 26.50, Nr. 3 M. 25.00 bis 26.00, Nr. 4 M. 21.00—22., Nr. 5 M. 17.0018. Milchbrod und Brodmehl im Verband M. 55.00— 58 Nord- deutsche und westfälische Weizenmehle Nr. 00 M. 26.00 bis 27.00. Berliner Roggenmehl Nr. O0 ab Magdeburg M. 26.20, Nr. 0/1 M. 24.70, Nr. 1 M. 23.20, frei Ufer Frankfurt a. M., Mainz, Mannheim ea. M. 1.25 theurer(exquisite Marken ca. M. 0.75 höher). Weizen, ab unserer Umgegend M. 19.25— 19.50, frei hier M. 19.75 bis 00.00, fremder nach Qualttät M. 19— 21.50, Roggen biesiger M. 17.25— 00.00, russischer M. 17.25— 17.40, Gerste, Franken(Ochsenfurter Gau) Ried und Wetter- auer M. 18.50 20.50, Hafer prima M. 16.00— 16.50,
mittel M. 15.00—15.25, Mats(mixed) M 12.50(0.00 Roggenkleie M. 8.80—9., Weizenkleie M. 7.75—8., Spelz een M. 2.60, Malzkeime M. 9—0.00, Chilisalpeter per Februar⸗März 1890 M. 18.30, Parität Frankfurt a. M. Raps per October M. 33.50-34.50, Rüböl im Detail M. 76— 00, Torfstreu M. 1.20. Die Preise verstehen sich pro 100 Kilo ab hier, häufig jedoch auch looo auswärtiger Stationen.
Jsraelitischer Gottesdienst in Friedberg. Sabbathfeter vom 23. November. Beginn:
Freitag Abend 3 Uhr 50 Min Samstag Morgen 8 Uhr 30 Min. Samstag Nachmittag 3 Uhr 15 Min. Sabbathausgang 4 Uhr 55 Min.
Wochengottesdienst von Sonntag den 24. November an
Morgens 7 Uhr, Nachmittags 4 Uhr. Sonntage den 24. November: Neumond(kisleb.
Wer die erprobten und unübertrefflichen Pastillen und keine Nachahmung haben will, muß nachdrücklichst fordern: Fay's fete Sodener Mineral⸗Pastil⸗ len. Diese werden aus den Salzen der zur Kur ge— brauchten berühmten Gemeinde-Quellen Nr. III u. XVIII gewonnen und sind durch alle Apotheken a 85 Pf. zu
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Bekanntmachung.
Bei der Firma Gebrüder Löb in Friedberg hat Moritz Wenn run as eb daselbst Proeura erhalten. a 2 im Bettag Friedberg am 16. November 1889 hen sud Je ud Großherzogliches Amtsgericht Frtedberg. unumgänglch! 8 7„ 8 Gläubi zer-Aufforderung. und Une Fiaorderungen und Ansprüche jeder Art an den Nach⸗ uf von 9 da ic der am 10. November 1889 zu Ober Mörlen ver⸗ 1 aber wieder bud“ lrbenen Joseph Wagner Wittwe, Chrtstine, geb. Will, daraufglng⸗ d binnen 8 Tagen bei dem unterfertigten Gericht an⸗ ist un eigen, wenn sie bei der Nachlaßregultrung berücksichtigt vnden sollen. Bad⸗Nauhelm den 14. November 1889. Großherzogliches Amtsgericht Bad-Nauheim. Bauer.
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